RE: Schön das es sowas gibt
Ja, leider sind die Kinder noch recht jung.....euer Weg also noch lang. Bei uns hat gemeinschaftliches auch nicht funktioniert - bis heute.............
Ich, an deiner Stelle würde alleine zu einer neutralen Beratungsstelle gehen. Und meine Sorgen und Nöte mitteilen, ohne, ich betone ohne Anschuldigungen gegen den EX. Es gibt durchaus die Möglichkeit sich so zu formulieren, dass der wichtige Inhalt rüberkommt, ohne dass die SB durch die Wortwahl sofort ihre Ohren verschließen und du somit durchgefallen bist.
Es gibt auch die Möglichkeit beim JA Ambulante Erziehungshilfe beantragen. Diese habe ich bei einer Freundin kennengelernt.
Diese kommen in die Familie und helfen den aktuellen Alltag zu unterstützen.
Probleme wie: die Kinder sind nach den Besuchen oft so schwierig -- Thema Essstörung bzw. Übergewicht --
Und bei dem jungen Alter der Kinder ist es besonders wichtig, die Eigenständigkeit zu fördern und deutlich zu stärken.
Für meine Verständnis:
wenn du an die Kinder weitergibst, dass die Oma nicht da ist - aus der Reaktion schließt du, warum sie schwierig sind nach dem Besuch?
Kinder sind schwierig nach den Umgangselternteilbesuchen in allen Altersklassen. Selbst bei Eltern, wo zwischen beiden gut klappt, sind die Kinder durch den Wind. Dies ist das Los der Trennungskinder und muss gar nicht zwangsläufig mit dem anderen Elternteil zu tun haben.
Kinder werden weinen, wenn sie gehen müssen - sagen dem anderen: ich möchte hierbleiben. Sie rufen an und sagen: ich willl sofort zurück, weil es ganz furchtbar ist. (ist es dies wirklich?)
Sie sagen: ich will nicht zurück, aber dann beim anderen, endlich bin ich wieder da.
Sie haben zwei oder mehr Gesichter und setzen dies auch ein, in allen Altersklassen.
Der Besuch war ganz doof, obwohl sie dem anderen sagen: es ist so schön hier. Ich musste das ganze WE helfen bei was auch immer, haben sich aber aufgedrängt und waren stolz dies zu tun. Gehen mit Begeisterung mit ins Museum, um zuhause zu stöhnen und sich zu beschweren.
Dies ist nur ein Auszug der Vielfältigkeit von den Fallen, in die wir mit unseren Trennungskindern tappen, sofern wir uns nicht klarmachen: unsere Kinder haben zwei Eltern und müssen sich mit dem jeweiligen arangieren sofern es geht. Und hierbei brauchen die meisten von den ae-eltern Hilfe von außen um die neutrale Sichtweise und den nötigen Abstand zu erhalten, die notwendig ist.
Ich maße mir nicht an, über deine Situation zu urteilen, sondern gebe nur Anregungen, Tipps und Ansätze über die dann mal nachgedacht werden kann, nicht muss.
Und ich werde immer aus der Sicht der Kinder raten.......... dies ist aus der Sicht des betroffenen Elternteiles oft der schwerere Weg für den Erwachsenen. Aber dies ist so.....der Weg für die Kinder ist für uns Erwachsenen oftmals der wirklich belastendere.
Du bist hier noch recht neu, wer meine Beiträge kennt, hat eine Ahnung darüber, wie schwer meine bzw. unsere letzten Jahre waren. Mein Sohn (heute 20) ist dankbar für meine unaufhörliche Suche nach dem besten Weg für die Kinder.
Für meine Tochter konnte ich, aufgrund ihrer eigenen Persönlichkeit, nur bedingt etwas erreichen, aber auch hier habe ich den Weg genommen, der mir mit der vorhandenen problematischen anderen ElternSeite mit neuer Partnerschaft möglich war.Und auch sie wird mal erwachsen, und schon heute kann man erkennen, dass sie einmal die Wahrheit erkennen wird.
Ich bin dankbar für die Kraft, die ich immer wieder fand, weiter diesen Weg zu gehen.
Und diese Kraft wünsche ich allen anderen auch und immer wieder solch einen guten Profi an die Seite wie ich ihn hatte und habe.
<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Moni42, 18.12.2008, 07:39 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]