RE: Ein Kind bei Papa - ein Kind bei Mama, funktioniert das?
Hallo Linda,
ich kenne die Situation.
Nur mit dem Unterschied, das beide gemeinsamen Kinder bei ihrem Vater leb(t)en, und ich noch einen kleinen NachzĂĽgler bekam (wird nun 5, die groĂźen sind 14 und 11).
Die älteste ist vor genau einem Jahr dann zu mir gezogen. Nicht, weil ihr Bruder sie nervte, sondern wegen Pubertär, häusliche Probleme etc.
Hier nervte sie aber von Anfang an die kleine (Halb-)-schwester, die sich ĂĽber Leben in der Bude freute. Anfangs rutschte der groĂźen dann auch mal die die Hand gegenĂĽber der kleinen aus etc.
Selber bekam ich einen "fertigen" Pubi ins Haus, ich kann Dir sagen, das zerrt alles schon an dem NervenkostĂĽm.....und vermutlich an dem aller Beteiligten.
Der Bruder, mein Sohn der bei Papa lebt, fĂĽhlt sich nun wohl etwas "ausgegrenzt" aus dem 3 "Weiberhaushalt", genieĂźt aber die Vorteile als Einzelkind bei Papa in vollen ZĂĽgen...
Ich denke, hier, da gerade auch in diesem "schwierigen" Alter, kann man den einen Fall nicht mit dem anderen vergleichen.
Wenn Ihr als Eltern klare und Konsequente Absprachen trefft, keine Gefahr lauft, auf Laune der Kinder zum Spielball dieser zu werden, solltet Ihr es versuchen.
Aber das sich Verhältnis der Schwestern bessert, glaube ich kaum. Dafür ist es das problematische Alter. Könnte vielleicht noch Eifersucht, Neid etc zukommen....aber das sind Dinge, die man abwarten muß, wie sie sich entwickeln.[addsig]