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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

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von mona84

klicki

Anfänger

Beiträge: 4

Danksagungen: 3

1

Sonntag, 27. Dezember 2009, 20:49

Komme mit meinem Sohn (fast 4) immer öfter nicht mehr klar

Kann mir jemand helfen? Ich komme mit meinem Sohn (fast 4) immer öfter nicht mehr zurecht. Er ist aufmüpfig, kann nicht hören, egal um was ich ihm bitte er macht es nicht. Beispiel: Heute morgen war er so früh auf, das ich ihn gebeten habe er möge nicht trampeln weil die Nachbarn noch schlafen... ich wiederhole meine bitte versuche ihm zu erklären wieso wir auf ´nem So. um 7:00 Rücksicht nehmen müssen... er trampelt weiter.

Sowas passiert immer öfter. Die jeweilige Situation spizt sich zu und dann...

Am 1sten Weihnachtstag haut er mir vor versammelter Mannschaft auf den Arm, weil ich ihn gebeten habe am Tisch, zum Essen, sitzen zu bleiben (und das nicht nur ein Mal) nicht nur das er mir im Vorfeld eine freche Antwort gegeben hat, haut er mich. Ich habe ihn am Arm gepackt und auf dem Balkon "ausgesperrt" zwar nur für ein paar Minuten, das hat aber gereicht um die Stimmung zu drücken, dafür zu sorgen, dass ich ein super schlechtes Gewissen hatte und ein peinliches Schweigen am Tisch entstand.

Ich weiss einfach nicht, wie ich mit solchen Situationen umgehen soll?????????

Beiträge: 971

Danksagungen: 280

2

Sonntag, 27. Dezember 2009, 21:01

Hallo Klicki,

als Du Deinen Sohn wieder hereindurfte, hast Du ihn gefragt, ob er Dich wieder hauen möchte?
Meines Erachtens solltest Du dann mit ihm über das Geschehene sprechen und ihm klar machen, dass Dir das nicht gefällt und er gerne den Winter auf dem Balkon verbringen kann ... übertrieben formuliert.
Schlecht ist übrigens, dass die Stimmung dann gekippt ist. Denn nichts ist kränkender, als dass sich die anderen drinnen amüsieren und der kleine Kerl aussperrt zu schauen muss. Aber so hat er alles im Griff ...
Übrigens hätte ich auch mit der versammelten Mannschaft darüber gesprochen, als der Kleine noch ausgesperrt war - sofern es möglich wäre ...
Ansonsten habe ich keine Ahnung ... ;-) ... was Dir die anderen noch bestätigen können ...

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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Sladja

Anfänger

Beiträge: 14

Danksagungen: 19

Wohnort: Halle

3

Sonntag, 27. Dezember 2009, 22:45

Hallo klicki,

ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, vieleicht hilft es dir weiter.
Meine 5jährige Tochter hatte auch so eine Phase (zum Glück nur eine Phase), das sie einfach nicht hören wollte. Das sie einfach ignoriert hat was ich sagte, oder auch ausfallend wurde. Wenn ich gesehen habe, das Worte an ihr abprallen, habe ich sie in ihr Zimmer gebracht (oder in irgendeinen anderen Raum), habe ihr gesagt das sie erstmal da bleiben soll. Denn weitere Erklärungen hätten in dem Fall nichts gebracht. In diesen Situationen war es auch für mich wichtig alleine zu sein und meine Gedanken zu sortieren und auch um zur Ruhe zu kommen.
Erst wenn sie sich beruhigt hat, habe ich sie dann zu mir geholt und in Ruhe mit ihr gesprochen.
Was ich vermeide zu tun: sie vor anderen Leuten zu schimpfen oder zurechtzuweisen. Lieber gehe ich mit ihr in einen anderen Raum und kläre das.

Da jedes Kind anders ist, weiss ich nicht inwiefern dir das weiterhelfen kann.

Wünsche dir viel Glück und Ruhe

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 183

Danksagungen: 2019

4

Montag, 28. Dezember 2009, 18:41

Als Ansprechpartner kann ein guter Kinderarzt fungieren.......oder gehe mal zu einer neutralen Erziehungsberatungsstelle. Ich würde heute im Nachgang mir eher oder überhaupt prof. Hilfe holen, auch um selber meine Sicherheit zu bekommen oder erhalten. Oder um auch den Kindern zu helfen.

CapraCinnamoni

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Im Wald

Beruf: Ja !

5

Dienstag, 29. Dezember 2009, 20:20

Hallo Zusammen - und gleich Sorry hinterher...

das soll nicht böse oder angreifend klingen, aber : ist der Beitrag ernst gemeint ?

Ein dreijähriges Kind auf den Balkon zu sperren, weil einem grad' nach was anderem der Sinn steht als dem Kind ? Von den derzeitigen Temperaturen will ich ja gar nicht reden.

Und - egal wie alt, wenn ich mich als Elternteil zu Lasten meines Kindes profilieren muss stimmt etwas mit meiner Einstellung zum allgemeinen Leben nicht.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich bin enttäuscht, geschockt, wütend, traurig, entsetzt - das ist ein Fake, oder ? Das kann es doch nicht in echt geben...

Beiträge: 971

Danksagungen: 280

6

Dienstag, 29. Dezember 2009, 23:30

Hallo,

@ CapraCinnamoni
Es sei mir die Gegenfrage erlaubt: wie hättest Du reagiert, wenn Du in einer derartigen Situation wärest?

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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Benutzer die sich bedankten:

Ronja13 (12.01.2010)

CapraCinnamoni

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Im Wald

Beruf: Ja !

7

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 17:44

Hi Uwe,

schwer zu sagen, da man nicht immer gleich drauf ist.
Aber ich habe nie ein Problem gesehen, wenn ein Kleinkind nicht mehr am Tisch sitzen will. Ist doch toll, wenn sie sich nach dem Essen noch mit irgendwas beschäftigen, dann kann man endlich mal ein Gespräch mit den Anderen führen, ohne dauernd auf das Kind eingehen zu müssen.
Und wenn morgens um 7 Uhr für mein Kind der Tag anbricht, dann werde ich als Elternteil wohl oder übel mitbrechen müssen. ;) Also Hintern hoch und los geht's. In dem Alter kann man die doch noch für alles begeistern. Mithelfen abzutrocken, Wäsche sortieren oder das Staubtuch schwingen. Kommt zwar nicht viel bei rum, aber Kind ist zufrieden und mit "leisen" Dingen beschäftigt. Hauptsache, man macht etwas zusammen.

Man sollte immer daran denken das es nicht kleine Erwachsene sind. Sie denken anders, haben andere Prioritäten und andere Vorlieben - und ein anders Zeitgefühl. Was wir toll finden ist für Kleinkinder laaaangweilig, und was sie beschäftigt sieht für uns ... oft einfach aus, oder auch sinnlos. Egal, sie brauchen Zeit um sich zu entwickeln und ihr Kinderleben zu leben. Und diese Zeit deckt sich eben nicht immer mit unserem Terminplan. Wenn ich als Erwachsener streng nach meinen Kopf durch den Tag stapfe bin ich nicht das beste Beispiel für Kompromisse und Miteinander.
Mir liegt viel daran mit meiner Familie am festlich gedeckten Tisch zu sitzen und besinnlich durch die Gegend zu schauen. Meinem Kind liegt genau so viel daran jetzt sofort aufzustehen und wasweißich zu machen. Ich will nicht aufstehen, das Kind nicht sitzenbleiben.Tja, da steht es wohl eins zu eins. Also macht am Besten jeder das, was er machen möchte. Wobei ich immer noch denke, das ich eher zurück stecken kann, ich bin ja schon groß. ;) Für mich ist das nichts "Wichtiges", nichts Weltbewegendes. Es droht keine Gefahr, kein körperlicher Schaden, nix. Verbote von wegen Strassenverkehr oder Messer in Kinderhand oder Streichhölzer - das sind Dinge, die wirklich wichtig sind. Für den Rest lohnt der Stress nicht.

Gegenfrage: Wenn der Partner oder der Nachbar von schräglinks oder die Tante etwas sagen, was nicht passt, oder was anderes machen als man selbst - kommen die dann alle auf den Balkon ? :D

LG, Andrea

Beiträge: 971

Danksagungen: 280

8

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 18:44

Hallo Andrea,

interessant, wie Du Dich aus der Affäre ziehst: erst motzen gegen das Vorgehen der Mutter, aber selbst eingestehen müssen, dass die Reaktion immer unterschiedlich ausfallen wird.

Ich denke, der Kleine ist in der Trotzphase. Er testet seine Grenzen aus. Er macht, was ER will ohne Rücksicht auf Verluste. Daher müssen ihm Grenzen gesetzt werden, deren Überschreitung mit Konsequenzen geahndet werden müssen. Und Regeln fangen nicht erst im Straßenverkehr oder mit Streichhölzern an.

Ich erkenne eine typische Situation, als der Kleine vom Tisch aufsteht: er hat noch nicht zu Ende gegessen. Es geht nicht darum, dass er seinen Teller nicht leergegessen hat, sondern er - aus der Sicht seiner Welt völlig korrekt - für uns Erwachsene irgendetwas macht (eine Figur aus der Weihnachtskrippe an einen anderen Ort stellt o.ä.) und dann zurück an den Tisch kommt, weiterißt und sich wieder vom Tisch entfernt. Meine Regel wäre da: am Tisch bleiben, bis er fertig gegessen hat. Dann kann er wieder in seine Welt abtauchen.

Und Schlagen geht schon mal gar nicht ...

Auf der anderen Seite habe ich keine eigenen Kinder, kann also eigentlich gar nicht mitreden ... 8)

Aber ich denke in einer normal zivilsiert kultivierten Gesellschaft von Erwachsenen wird am Tisch viel kommuniziert und nach meinen Erlebnissen mußte noch keiner auf dem Balkon. Nichtsdestotrotz sind aber in ganz seltenen Fällen einige tatsächlich aufgestanden und gegangen. Da war die Stimmung dann so ziemlich im Keller ... :D

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

CapraCinnamoni

Anfänger

Beiträge: 3

Wohnort: Im Wald

Beruf: Ja !

9

Mittwoch, 30. Dezember 2009, 19:48

*g*
ich denke nicht das ich mich aus irgendeiner Affäre ziehe, nur weil ich mir und anderen zugestehe, das es gute und schlechte Tage gibt. Manchmal ist alles einfach, manchmal muss man sich zwingen nicht ungerecht oder genervt zu sein.

Für mich bleibt es dabei: der Aufwand (Aufstand :rolleyes: )lohnt nicht. Gelernt hat das Kind nix, oder genau das Falsche.
Mutter hat schlechtes Gewissen, Kind fühlt sich missverstanden oder abgeschoben, Mutter fühlt sich dem gegenüber hilflos, ganze Gesellschaft tunkt sich in betretenes Schweigen... das muss doch nicht sein. Was hat man da gewonnen ?

Was - bitteschön - passiert denn, wenn Kind vom Tisch aufsteht und die Anderen sitzen bleiben ?
Nüscht ! Wenn Kind entspannt aufsteht ist noch nicht die ganze Erziehung versaut, glaub mir.
Wenn man aber schön konsequent Grenzen zieht, die niemandem nutzen (mir kommt da immer so ein bisschen" seinen Kopf durchsetzen, egal was es kostet" in den Sinn), kann man sich wunderbar den Abend ruinieren.
Überhaut - wer macht denn die Regeln ? Wer bestimmt, wie lange man wann wo sitzen muss ? Und warum darf der das bestimmen ? Ich stehe auf, wenn ich möchte, und jeder andere Erwachsene, den ich kenne, auch. Zumindest im privaten Kreis. ;)

In dem Moment, in dem kein Erwachserner mehr aufsteht, weil er z. B. ans Handy hechtet können wir gerne weiter über zivilisiertes Am-Tisch-Sitzen reden.
Aber das sind ja die wichtigen Dinge, die wir Erwachsenen erledigen müssen (du weißt schon, der Anruf aus der Firma, Onkel Hugos nächste Angeltour und die aktuellen Fussballergebnisse).
Keiner von uns Erwachsenen würde je auf die Idee kommen, unwichtige Sachen wie Krippenfiguren zu versetzen.

Ach ja, Kinder haben da einen Nachteil. Sie können nicht einfach aufstehen und gehen wenn es ihnen nicht gefällt. Also denke ich es ist nur OK, wenn wir es ihnen so gemütlich wie möglich machen.

PS: ich finde den Balkon-Gedanken so genial, ich sortiere seit einer halben Stunde Bekannte und Arbeitskollegen aus - was ein Gedrängel :xmas

bsmaster

Senior Mitglied

Beiträge: 18

Danksagungen: 60

Wohnort: Braunschweig

10

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 11:38

Balkon?

Hi,

also das mit dem Balkon finde ich schon Klasse. Im Rahmen meiner jahrelangen Erziehungsbemühungen hätte ich das sicherlich häufiger Mal einsetzen können oder vielleicht (bestimmt) sogar eingesetzt.
Tür auf - Kind raus und (endlich) Ruhe.

Ob ich das gleich einmal der Mutter über mir empfehle, die tagtäglich ihre Kinder zusammenbrüllt. Ach nee, die haben ja keinen Balkon...

Oder gestern beim "Umgangsrodeln" mit meinen Kleinen. Nur Blödsinn und auffälliges Verhalten und Papa wird schief angeguckt. In diesen Fällen hat allerdings die Mutter Schuld, denn die kann nicht vernünftig erziehen! Und zum Balkon passt das auch nicht.

Kommen wir jetzt also zu etwas ganz anderem...
...nämlich dem besagten Fall der unglücklichen Mutter.

Also ich kann mir schon vorstellen, wie nerviges Verhalten des kleinen Lieblings in einer stimmungsvollen Weihnachtsgesellschaft rüberkommt. Lauter Tanten und Großmütter, die beim Thema Erziehung sowieso alles besser wissen (der arme Kleine), und die Mutter mit ihren vermeintlich guten Ratschlägen weiter verunsichern.
Ich gebe zu, dass ich beim ersten Kind für so etwas auch noch emfänglich war. Je mehr Kinder dazukamen, umso ruhiger und gelassener wurde ich. Sollen sie doch aufstehen und rumalbern und Krach machen. Hier die große Erziehungskeule zu schwingen, ist Zeitverschwendung.

Der Mutter empfehle ich also Ruhe und Gelassenheit. In hitzigen Situationen sind auch ungewöhnliche Maßnahmen verständlich (und werden von vielen Eltern auch genutzt und nie zugegeben), solange sie nicht Leib und Leben des Kindes gefährden (was in diesem Fall ja auch nicht gegeben war).
Außerdem: Der Junge ist erst vier und wird im Laufe seines Heranwachsens noch ganz andere Lebensphasen mit ihren speziellen Eigenarten durchmachen.

Viele Grüße aus BS und einen guten Rutsch
Thomas

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