ich find eine polarisierung dieser frage führt nicht weiter. lebensbiographien sind halt sehr unterschiedlich
Entschuldige mal bitte, Ihr stellt den Artikel hier rein, weil ihr (dafür sind Foren da) darüber rumdiskutieren wollt, ob eine derartige Betrachtung und Bewertung von Alleinerziehenden "gerecht" ist. Im Übrigen ist "Differenzieren" nicht "Polarisieren" zu verwechseln. Und ich plädiere dafür, das Alleinerziehen nach seiner ENTSTEHUNGSGESCHICHTE zu DIFFERENZIEREN.
Genauso wie beim Arbeitslosengeld dazwischen unterschieden wird, ob ich eine betriebsbedingte Kündigung bekommen habe oder ob ich "den Job geschmissen" habe. Denn im letzteren Fall gibt´s z. B. eine Sperrzeit.
Das würde - mit Deinen Worten gesprochen - dann bedeuten: Die UNTERSCHIEDLICHEN LEBENSBIOGRAPHIEN sind nach "schicksalhaft" und "mutwillig" zu unterscheiden.
ach ja, und "auskippen von sozialleistungen" in diesem kontext ist echt allerunterste schublade. ich denke, dass man sich hier im forum durchaus auch mal ausko..en kann, aber derartige pauschalisierungen sind nicht angebracht. da sollte man sich besser in anderen foren austoben.
Vom "Auskippen von Sozialleistungen" kann man immer dann sprechen, wenn diese Differenzierung eben nicht stattfindet. Wenn Du diese Redewendung schon "unterste Schublade" findest, dann kommt es jetzt nochmal - extra für empfindliche Gemüter - ganz salonfähig daher:
Roger Lebien meint: "Eine pauschale Anspruchsberechtigung auf Unterhaltsvorschussleistungen und Grundsicherung (für Kinder) ist unglücklich, wenn sie alleine an die persönlichen Merkmale des - möglicherweise nur vermeintlich - schicksalhaft Alleinerziehenden geknüpft wird. Es sollte deswegen vorrangig geprüft werden, ob die Bedürftigkeit der Kinder durch einen Wechsel des Aufenthaltsortes (zum anderen Elternteil) beseitigt werden kann."
So fein genug für Dich?
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