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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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von mona84

Die Kommentare beziehen sich auf diesen Artikel

Auch für Kristina Köhler sind Alleinerziehende das Sorgenkind

Auch für Kristina Köhler sind Alleinerziehende das Sorgenkind

geschrieben von Frank am 24.01 2010 um 09:52:00 Uhr

Auch wenn die neue Bundesfamilienministerin Köhler im Frühjahr heiraten will, heisst das noch lange nicht, dass sie traditionelle Familienformen und Rollenbilder politisch unterstützt. Stattdessen will sich die 32-jährige verstärkt für Alleinerziehende und flexible Arbeitszeitmodelle einsetzen. Die staatlichen Unterstützungen für Alleinerziehende sollen nach dem Willen der CDU Politikerin ausgeweitet werden. .. weiter
 

Frank

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1

Sonntag, 24. Januar 2010, 10:12

Auch für Kristina Köhler sind Alleinerziehende das Sorgenkind

Was wird die Ausweitung des Kinderzuschlags bringen? Man kann nur hoffen, dass diesmal auch Alleinerziehende davon profitieren. Bisher war der Kinderzuschlag zumindest für Alleinerziehende eine echte Mogelpackung.
Schön, dass das Grenzalter für den Unterhaltsvorschuss um 2 Jahre erhöht werden soll. Dennoch bleibt die Frage, warum das Höchstalter auf 14 begrenzt werden soll. Kosten ältere Kinder kein Geld?

pimboli

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2

Sonntag, 24. Januar 2010, 12:47

...nein Frank, Teenies ab 14 leben von Luft und Liebe :D

...ansonsten überlege ich, ob mich die momentane Berichterstattung und indirekte Wahlvorbereitung eher depressiv oder aggressiv macht :rolleyes:

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Frank

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3

Sonntag, 24. Januar 2010, 14:21

Die Politik hat die Alleinerziehenden entdeckt

Hallo Waltraud,

die Politik hat die Alleinerziehenden entdeckt. Das sind hunderttausende von Stimmen. Genauso wichtig sind da die Stimmen aus sozialen Netzwerken. Soziale Netzwerke, das sind in ländlich geprägten Regionen vor allem die Eltern und Geschwister. Das funktioniert prinzipiell genau nach dem Schema: Spende der Hotelkette Möwenpick an die FDP und eine kleine Spende an die CSU, schon hat man etwas erreicht (bei Hotels sind es immerhin 12 % Mehrwertsteuer weniger). Bei Alleinerziehenden und die Anstrengungen um deren Lebensqualität, da geht es nicht nur um Wählerstimmen, sondern darum das soziale Profil einer Partei zu schärfen. Das gewinnt auch Wähler aus sozialen Netzwerken!
Und mal ganz ehrlich, ist unsere neue promovierte Familienministerin mit ihren lebensunerfahrenen 32 Jahren nicht hübsch? Auch wenn sie Islam Expertin ist, keine Kinder hat, nicht weiss, wovon sie spricht, der würde man doch alles glauben. Vor allem, dass sie etwas tun wollte, es aber mit ihren 32 Jahren und als jüngste Bundesministerin Deutschlands nicht durchsetzen konnte!!! Immerhin, der Wille von Frau Köhler ist ja da! Und dass sie nicht weiss, dass Alleinerziehende nichts abbekommen von dem Kinderzuschlag, weil deren Kinder ja aufgrund der Unterhaltszahlungen Einkommen haben, das weiss sie vermutlich nicht. Hübsch ist sie jedenfalls, unsere neue Islam Expertin.

LG Frank

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Roger Lebien

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4

Sonntag, 24. Januar 2010, 17:40

die Politik hat die Alleinerziehenden entdeckt. Das sind hunderttausende von Stimmen.

Das politische Kalkül dahinter, hast Du sicherlich richtig erkannt. Mich ärgert generell nur, dass beim Auskippen von Sozialleistungen nicht danach unterschieden wird, inwieweit die "Notlage" auf einem freiwillig gelebten Lebenskonzept beruht.

Womit verdienen Alleinerziehende, die den Vater von der Übernahme praktischer Erziehungsverantwortung abhalten, indem sie den Umgang boykottieren oder durch Wegzug unüberwindbare Distanzen zwischen Kindern und getrenntlebendem Elternteil schaffen, für dieses Verhalten noch staatliche Zuwendungen in Form von Transferleistungen?

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pimboli

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5

Sonntag, 24. Januar 2010, 19:21

Mich ärgert generell nur, dass beim Auskippen von Sozialleistungen nicht danach unterschieden wird, inwieweit die "Notlage" auf einem freiwillig gelebten Lebenskonzept beruht.


...die Notlage von vielen Alleinerziehenden beruht selten auf einem "freiwillig gelebten Lebenskonzept" und bei denen, die es tun, wer will das beurteilen, ohne vielleicht die Falschen zu treffen, Du???... :rolleyes:


Womit verdienen Alleinerziehende, die den Vater von der Übernahme praktischer Erziehungsverantwortung abhalten, indem sie den Umgang boykottieren oder durch Wegzug unüberwindbare Distanzen zwischen Kindern und getrenntlebendem Elternteil schaffen, für dieses Verhalten noch staatliche Zuwendungen in Form von Transferleistungen?


...dies klingt sehr nach eigener Geschichte...die Gerichtsbarkeit und die Gesetzgebung ist nach wie vor sehr frauenlastig, zugegeben... ...ich möchte auf das Thema Umgangsboykott und Wegzug hier auch nicht im Detail eingehen, aber diese Problematik muss ja nicht heißen, dass eine Mutter nicht weiß, wovon sie ihren und den Lebenunterhalt der Kids decken soll...da greift nun mal das Prinzip Sozialstaat...

...zum Thema Umgangsboykott oder Wegzug/Kindesentzug starte doch einfach mal ne eigene Diskussion...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Rick

m-admin a.D.

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6

Montag, 25. Januar 2010, 20:39

Hallo,

ich find eine polarisierung dieser frage führt nicht weiter. lebensbiographien sind halt sehr unterschiedlich, a priori halte ich eine 32 - jährige nicht automatisch für "unerfahren". wie war es denn vorher? ihrer vorgängerin wurde nachgesagt, sie hätte für jedes ihrer kinder 2 nannys beschäftigt :-) das in tat wäre ein praktikables wachstumsbeschleunigungsgesetz!

und moment mal, alleinerziehend=SGBII=arm ist so auch nicht richtig. das risiko ist aber höher. auch spielen hier auch viele faktoren eine rolle. studien belegen, dass bei alleinerziehenden vätern beispielsweise armut eine nur untergeordnete rolle spielt. fast 40% der mütter kommen für ihren unterhalt auf, die aber durchschnittlich mehr kinder als ae-väter haben.

ach ja, und "auskippen von sozialleistungen" in diesem kontext ist echt allerunterste schublade. ich denke, dass man sich hier im forum durchaus auch mal ausko..en kann, aber derartige pauschalisierungen sind nicht angebracht. da sollte man sich besser in anderen foren austoben.

wie heisst es so schön: wenn wahlen was bewirken würden, wären sie verboten! ;-) ich für meinen teil, glaube das nicht. wenn eine politikerin im grunde die tendenz in der gesellschaft widerspiegelt, sollte man auch ihr eine chance geben. übrigens frau merkel, kohls "kleines mädchen", fing auch da an ... so mal ganz neutral festgestellt. der generationenwechsel ist dringend angebracht.

wie so oft ist es leicht zu sagen, wogegen man ist, um ein vielfaches aber ist es schwerer zu sagen, was man an dessen stelle imstande zu setzen ist.

also, alles bleibt anders, in diesem sinne

Rick

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Benutzer die sich bedankten:

(27.01.2010)

Roger Lebien

Anfänger

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7

Donnerstag, 4. Februar 2010, 07:18

Eigene Geschichte ist uninteressant!

...dies klingt sehr nach eigener Geschichte...die Gerichtsbarkeit und die Gesetzgebung ist nach wie vor sehr frauenlastig, zugegeben...
Ganz unabhängig von irgendeiner eigenen Geschichte, habe ich hier eine Studie (die umfangreichste mir bekannte!), die sich sehr dezidiert mit der "Entstehungsgeschichte" des Alleinerziehens auseinandersetzt. Demnach sind 54 % aller Alleinerziehenden "freiwillig, bzw. bedingt freiwillig" Alleinerziehende. Wohingegen nur 46 % "unfreiwillig, bzw. zwangsläufig" Alleinerziehend sind.

http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Bro…de,rwb=true.pdf


Ersteren würde ich sofort das Aufenthaltsbestimmungsrecht entziehen und es dem anderen Elternteil übertragen, WENN die Kinder bei Ihnen in der Bedürftigkeit von Sozialleistungen leben würden und beim anderen Elternteil nicht!

Das wäre ein sinnvolles Druckmittel um manche Leute davon abzuhalten, die eigene Arbeitsscheu und Unfähigkeit, eine verantwortungsvolle Biographie zu leben, hinter einem Kind verstecken wollen. Denn solche Eltern leben einem Kind sowieso nur Sozialschmarotzertum vor. Diese Kinder, von einem solchen Elternteil allein erzogen, antworten dann später auf die Frage, was sie einmal werden möchten: "Hartz IV"

So, und wer jetzt noch mit mir über die Entstehungsgeschichte des Alleinerziehens diskutieren will, der soll sich vorher erst mal die oben verlinkten und ca. 450 Seiten FAKTEN reinpfeifen, bevor unterstellt wird, ich will meine eigenen Betroffenheiten kundtun.

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Roger Lebien

Anfänger

Beiträge: 22

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Wohnort: Aachen

8

Donnerstag, 4. Februar 2010, 07:36

ich find eine polarisierung dieser frage führt nicht weiter. lebensbiographien sind halt sehr unterschiedlich
Entschuldige mal bitte, Ihr stellt den Artikel hier rein, weil ihr (dafür sind Foren da) darüber rumdiskutieren wollt, ob eine derartige Betrachtung und Bewertung von Alleinerziehenden "gerecht" ist. Im Übrigen ist "Differenzieren" nicht "Polarisieren" zu verwechseln. Und ich plädiere dafür, das Alleinerziehen nach seiner ENTSTEHUNGSGESCHICHTE zu DIFFERENZIEREN.

Genauso wie beim Arbeitslosengeld dazwischen unterschieden wird, ob ich eine betriebsbedingte Kündigung bekommen habe oder ob ich "den Job geschmissen" habe. Denn im letzteren Fall gibt´s z. B. eine Sperrzeit.

Das würde - mit Deinen Worten gesprochen - dann bedeuten: Die UNTERSCHIEDLICHEN LEBENSBIOGRAPHIEN sind nach "schicksalhaft" und "mutwillig" zu unterscheiden.

ach ja, und "auskippen von sozialleistungen" in diesem kontext ist echt allerunterste schublade. ich denke, dass man sich hier im forum durchaus auch mal ausko..en kann, aber derartige pauschalisierungen sind nicht angebracht. da sollte man sich besser in anderen foren austoben.
Vom "Auskippen von Sozialleistungen" kann man immer dann sprechen, wenn diese Differenzierung eben nicht stattfindet. Wenn Du diese Redewendung schon "unterste Schublade" findest, dann kommt es jetzt nochmal - extra für empfindliche Gemüter - ganz salonfähig daher:

Roger Lebien meint: "Eine pauschale Anspruchsberechtigung auf Unterhaltsvorschussleistungen und Grundsicherung (für Kinder) ist unglücklich, wenn sie alleine an die persönlichen Merkmale des - möglicherweise nur vermeintlich - schicksalhaft Alleinerziehenden geknüpft wird. Es sollte deswegen vorrangig geprüft werden, ob die Bedürftigkeit der Kinder durch einen Wechsel des Aufenthaltsortes (zum anderen Elternteil) beseitigt werden kann."

So fein genug für Dich?

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Roger Lebien

Anfänger

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9

Donnerstag, 4. Februar 2010, 08:03

Meinungshoheit und Diskussionskultur

ich möchte auf das Thema Umgangsboykott und Wegzug hier auch nicht im Detail eingehen, aber diese Problematik muss ja nicht heißen, dass eine Mutter nicht weiß, wovon sie ihren und den Lebenunterhalt der Kids decken soll...da greift nun mal das Prinzip Sozialstaat...


Ich möchte auch nicht weiter auf "Umgangsboykott und Wegzug" eingehen. Sonst hätte ich es ja versucht. ;)
Dein oben zitierter Satz, sollte wohl wahrscheinlich so heißen:

"ich möchte auf das Thema Umgangsboykott und Wegzug hier auch nicht im Detail eingehen, aber diese Problematik [Anm.: in der Sozialgesetzgebung?] DARF ja nicht MIT SICH BRINGEN, dass eine Mutter nicht weiß, wovon sie ihren und den Lebenunterhalt der Kids decken soll...da greift nun mal das Prinzip Sozialstaat..."

Anmerkung meinerseits: Warum nicht? Wo steht das, dass es nicht sein darf, "dass eine Mutter nicht weiß, wovon sie Ihren und den Lebensunterhalt der Kids decken soll?" Sind existenzielle Ängste vielleicht nur Männern und Vätern vorbehalten? Also: Sozusagen ein "Privileg? Im Übrigen nennt man Deine Haltung "selbst-verständliches Anspruchsdenken". Ich will an dieser Stelle nicht darüber mutmaßen, ob das möglicherweise (in Deinem ganz individuellen Fall und nicht bei Frauen im Allgemeinen) eines unserer großen gesellschaftlichen Probleme ist.

Und was das "Prinzip Sozialstaat" angeht: Das wird sich in Kürze eh erledigt haben. Das ist dann aber keineswegs "die Politik" und "die da oben" schuld. Sondern jeder kleine, verantwortungslose Mensch ohne Eigeninitiative selber...

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jule68

unregistriert

10

Donnerstag, 4. Februar 2010, 08:11

Hallo Roger,

so viel Aggressivität am frühen Morgen.... Anstatt hier pauschal Massen von Leuten und einige persönlich anzugreifen, könnte man den Tag auch produktiv verbringen anstatt destruktiv.

Meine Meinung.

So, und jetzt muss ich was tun - bin nämlich nicht nur zu meinem Vergnügen hier, trotz Hartz 4 (das reimt sich!) und die gute Laune lass ich mir auch nicht versauen....

LG

Julia

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »jule68« (4. Februar 2010, 11:41)


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