ohlálá - da
muss ich jetzt aber mal meinen Senf dazugeben... !
Kinder DÜRFEN sich nicht für ihre Eltern verantwortlich fühlen. Ein Kind ist ein Kind und soll es auch sein. Es muss zu seinen Eltern aufschauen können,...
Stimme dem absolut zu...
..., normalerweise ist sogar Weinen vor den Kindern tabu.
Wenn du also nicht nur die Liebe, sondern auch den Respekt deiner Kinder willst musst du jederzeit Herr deiner Gefühle vor den Kindern sein.
... aber sorry, dass sehe ich völlig anders! Wie soll ein Kind lernen, mit Gefühlen umzugehen, wenn es immer "heile Welt" vorgespielt bekommt? Natürlich darf man mal vor den Kindern traurig sein und weinen! Man darf auch wütend sein oder halt auch mal schlecht gelaunt! Es ist nur wichtig, das man den Kindern in diesen Momenten sagt, dass die Trauer nichts mit ihnen zu tun hat bzw. dass man z.B. auf sein
Verhalten sauer ist (falls es denn so ist), aber das Kind natürlich trotzdem lieb hat. Ich finde das sogar elementar!!!!!
Ich finde es überaus wichtig, dass unsere Kinder lernen, dass sie liebenswert sind, auch wenn sie "negative" Gefühle zeigen. Und wir sind ihre Vorbilder. Sie lernen von uns. Mama ist genauso liebenswert und stark, auch wenn sie mal weint.
(Etwas anderes ist es natürlich, wenn es um eine Krankheit wie z.B. Depressionen geht.)
Respekt bzw. Respektlosigkeit lernen Kinder durch ganz andere Verhaltensweisen - nämlich von der Art, wie wir sie behandeln oder wie wir miteinander umgehen. Wenn Kinder mit Respektlosigkeit behandelt werden, lernen sie Respektlosigkeit. Wir können Respekt nur lehren, indem wir Kindern den respektvollen Umgang miteinander vorleben und ihnen den gleichen Respekt erweisen, den wir erwarten.
Wenn wir erwarten, dass Kinder gute Manieren haben, dass sie teilen, sich entschuldigen, ehrlich, freundlich und voller Respekt und Liebe sind, müssen wir ihnen dies vorleben, damit sie ein Vorbild haben, das sie nachahmen können.
Und das hat nichts damit zu tun, dass man wie ein Roboter seine Gefühle unter Kontrolle hält... Natürlich darf man seine eigene Hilflosigkeit nicht auf den Kindern "abladen" oder sie in Machtkämpfe verstricken. Wenn die Tränen mal fließen müssen: fließen lassen und den Kindern sagen, dass man zwar traurig ist, aber die Kinder nichts dafür können (damit das Kind keine Schuldgefühle entwickelt). Ich habe z.B. nach dem Tod meiner Schwester meinem Jungen gesagt, dass ich traurig bin, weil ich meine Schwester so vermisse.
Es ist wichtig, dass unsere Kinder lernen, mit Gefühlen konstruktiv umzugehen. Und das lernen sie nicht, indem wir Eltern sie permanent vor ihnen verbergen.
Lieben Gruß,
P.