Streitsache Umgangsrecht
Hi!
Wie ich schon in der Vorstellungsrunde angedeutet habe, gibt es Schwierigkeiten, was die Umgangsregelung mit dem Vater meines Sohnes betrifft.
Der Kleine ist nun 3,5Jahre alt und sein Vater hat bisher stĂ€ndig gemeint, ihn nicht besuchen zu können, da er kein Geld habe. (Wir wohnen 250km entfernt.) Innerhalb von 2 Jahren hat er ihn ca. 2-4mal besucht. Ansonsten hat er die Zeit genutzt, wenn wir zu Besuch bei meinen Eltern waren (weil seine dort auch in der NĂ€he wohnen und er somit nicht so weit fahren muss) und stand fast tĂ€glich vor der TĂŒr. Wenn ich versucht habe, diese Besuche zu begrenzen (z.B. auf 3mal pro Woche) haben er und seine Eltern stets mit Druck, manchmal gar Erpressung und Trotz reagiert. Vor einigen Wochen habe ich z.B. erst sonntags statt freitags erzĂ€hlt, dass wir wieder bei meinen Eltern sind und dann haben er und seine Eltern den Kleinen zum Trotz gleich recht nicht sehen wollen (gesagt haben sie, dass sie keine Zeit hĂ€tten). Zudem ist der Vater stĂ€ndig eifersĂŒchtig. Er versucht mich teilweise zurĂŒckzugewinnen. Merkt er, dass ich kein Interesse habe oder mich mit jmd. anderen treffe, reagiert er stark abweisend, mit Schimpfwörtern, etc. Nun hat er vor einer Woche wieder mitbekommen, dass ich mich mit jmd. getroffen habe und nun liegt bereits ein Schreiben seiner AnwĂ€ltin vor. (Ob dies in einem Zusammenhang steht sei dahingestellt)
Bisher habe ich ihm trotz der Vergangenheit (er war drogenabhĂ€ngig, hat mich teilweise meiner Meinung nach psychisch missbraucht) hier bei mir ĂŒbernachten lassen, damit er seinen Sohn ĂŒberhaupt mal besucht. Geld fĂŒr andere Ăbernachtungsmöglichkeiten hĂ€tte er nicht (kauft sich aber Markenklamotten, PC, etc.) Ich bin auch so stĂ€ndig nach ihm gegangen und habe den Kleinen seinem Vater so oft wie möglich ĂŒberlassen.
Nun fordert der Vater in diesem Schreiben, dass er ihn ĂŒbers WOchenende (vorerst alle 6 Wochen) mit zu seinen Eltern nehmen darf, und in den Ferien mind. 2 Wochen. Ich weiĂ, dass er dies wahrscheinlich durchbekommen wird - frĂŒher oder spĂ€ter - da er einfach super schauspielern (sich verstellen) kann und ich keine Beweise habe, dass er das Kindeswohl gefĂ€hrdet.
Allerdings weiĂ ich nicht was ich machen soll. NĂ€chste Woche werde ich zu einer AnwĂ€ltin gehen. Aber ich habe riesige Angst vor der Zeit, in der er ihn dann mitnehmen wird. Ich kenne ihn als einen verantwortungslosen Menschen, der stĂ€ndig mit sich selbst beschĂ€ftigt ist, den Kleinen dabei vergisst, vor ihm raucht, etc. Seine Eltern spielen mit ihm PC-Spiele (u.a. auch schon, in denen Tiere erschossen werden), setzen ihn vor den Frenseher, usw. Aber das sind bestimmt zu geringe Tatsachen fĂŒr ein Gericht und ich kann auch nichts beweisen.
Was soll ich nur tun? Ich kann mein Kind doch nicht bewusst einer Gefahr aussetzen!
ich bin echt verzweifelt und könnt heulen.