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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , wĂŒrzigen KĂ€se-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Mama_87

AnfÀnger

BeitrÀge: 4

Wohnort: Landkreis Coburg

1

Sonntag, 20. Juni 2010, 16:36

Streitsache Umgangsrecht

Hi!

Wie ich schon in der Vorstellungsrunde angedeutet habe, gibt es Schwierigkeiten, was die Umgangsregelung mit dem Vater meines Sohnes betrifft.
Der Kleine ist nun 3,5Jahre alt und sein Vater hat bisher stĂ€ndig gemeint, ihn nicht besuchen zu können, da er kein Geld habe. (Wir wohnen 250km entfernt.) Innerhalb von 2 Jahren hat er ihn ca. 2-4mal besucht. Ansonsten hat er die Zeit genutzt, wenn wir zu Besuch bei meinen Eltern waren (weil seine dort auch in der NĂ€he wohnen und er somit nicht so weit fahren muss) und stand fast tĂ€glich vor der TĂŒr. Wenn ich versucht habe, diese Besuche zu begrenzen (z.B. auf 3mal pro Woche) haben er und seine Eltern stets mit Druck, manchmal gar Erpressung und Trotz reagiert. Vor einigen Wochen habe ich z.B. erst sonntags statt freitags erzĂ€hlt, dass wir wieder bei meinen Eltern sind und dann haben er und seine Eltern den Kleinen zum Trotz gleich recht nicht sehen wollen (gesagt haben sie, dass sie keine Zeit hĂ€tten). Zudem ist der Vater stĂ€ndig eifersĂŒchtig. Er versucht mich teilweise zurĂŒckzugewinnen. Merkt er, dass ich kein Interesse habe oder mich mit jmd. anderen treffe, reagiert er stark abweisend, mit Schimpfwörtern, etc. Nun hat er vor einer Woche wieder mitbekommen, dass ich mich mit jmd. getroffen habe und nun liegt bereits ein Schreiben seiner AnwĂ€ltin vor. (Ob dies in einem Zusammenhang steht sei dahingestellt)
Bisher habe ich ihm trotz der Vergangenheit (er war drogenabhĂ€ngig, hat mich teilweise meiner Meinung nach psychisch missbraucht) hier bei mir ĂŒbernachten lassen, damit er seinen Sohn ĂŒberhaupt mal besucht. Geld fĂŒr andere Übernachtungsmöglichkeiten hĂ€tte er nicht (kauft sich aber Markenklamotten, PC, etc.) Ich bin auch so stĂ€ndig nach ihm gegangen und habe den Kleinen seinem Vater so oft wie möglich ĂŒberlassen.

Nun fordert der Vater in diesem Schreiben, dass er ihn ĂŒbers WOchenende (vorerst alle 6 Wochen) mit zu seinen Eltern nehmen darf, und in den Ferien mind. 2 Wochen. Ich weiß, dass er dies wahrscheinlich durchbekommen wird - frĂŒher oder spĂ€ter - da er einfach super schauspielern (sich verstellen) kann und ich keine Beweise habe, dass er das Kindeswohl gefĂ€hrdet.

Allerdings weiß ich nicht was ich machen soll. NĂ€chste Woche werde ich zu einer AnwĂ€ltin gehen. Aber ich habe riesige Angst vor der Zeit, in der er ihn dann mitnehmen wird. Ich kenne ihn als einen verantwortungslosen Menschen, der stĂ€ndig mit sich selbst beschĂ€ftigt ist, den Kleinen dabei vergisst, vor ihm raucht, etc. Seine Eltern spielen mit ihm PC-Spiele (u.a. auch schon, in denen Tiere erschossen werden), setzen ihn vor den Frenseher, usw. Aber das sind bestimmt zu geringe Tatsachen fĂŒr ein Gericht und ich kann auch nichts beweisen.

Was soll ich nur tun? Ich kann mein Kind doch nicht bewusst einer Gefahr aussetzen!

ich bin echt verzweifelt und könnt heulen.

Moni42

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 2 183

Danksagungen: 2019

2

Sonntag, 20. Juni 2010, 20:01

Ich wĂŒrde auch zu einer neutralen Beratungsstelle gehen und mir dort Hilfe holen. Du kannst dort deine Situation schildern - immer schön neutral ohne negativ Bewertung des Vaters. Und dann hör einmal was der Profi dir rĂ€t. Diese BEratungsstellen sind eine gute Anlaufstelle fĂŒr so schwierige Situationen um diese auch von anderen beleuchten zu lassen.

Mir hat es oft geholfen.

Mama_87

AnfÀnger

BeitrÀge: 4

Wohnort: Landkreis Coburg

3

Sonntag, 20. Juni 2010, 21:09

Meinst du jetzt mit Beratunsstelle auch einen Anwalt? Auf jeden Fall muss ich da ja hin... Der Anwalt des Vaters fordert eine RĂŒckantwort bis 24.06. (was ich schon ziemlich ĂŒbertrieben finde). Und ohne Anwalt gehe ich dies glaube nicht an bzw. habe ich ja gar keine Chance bei so einem "Schauspieler".

mama_wonni

Senior Mitglied

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Beruf: Altenpflegerin

4

Sonntag, 20. Juni 2010, 21:22

Hallo Mama,

ich kann nicht 100 % davon ausgehen, das Moni nicht den Anwalt meint..aber ich denke sie meint Anlaufstellen wie die Caritas zum Beispiel. Der Anwalt., den Du aussuchst wird auch nicht neutral gegenĂŒber Deinem Ex sein...Du bezahlst ihn und er wird Dir raten was Du zu tun hast....bzw Dir auch ein Schreiben aufsetzen...Eine NeutralitĂ€t wie die Kinder und JugendfĂŒrsorgestellen haben, hat der Anwalt nicht..


LG Wonni :deutsch :deutsch
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrĂŒmmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

Moni42

Senior Mitglied

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5

Montag, 21. Juni 2010, 10:20

Richtig, ich meine mit neutrale Beratungsstelle stellen wie
Caritas
Diakonie
Kirche

Mit AnwĂ€lten habe ich keine neutrale Erfahrung gemacht, die gießen nicht selten noch Öl ins Feuer. Beratungsstellen raten in der Regel immer was aus der Sicht der Kinder "richtig" wĂ€re.

Wegen des Schreibens musst du zusÀtzlich zum Anwalt.

Mama_87

AnfÀnger

BeitrÀge: 4

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6

Montag, 21. Juni 2010, 19:02

Ja, also wie gesagt - ich wĂ€re ja gern erst zum Jugenamt gegangen, o.Ă€., um eine Regelung zu finden, aber da der Vater ja nun gleich mit Anwalt kommt, MUSS ich mir ja auch einen nehmen. Aber was meint ihr? Er bekommt seine Forderungen doch durch, oder? Ich finde das so grausam fĂŒr den kleinen :.-(

Moni42

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 2 183

Danksagungen: 2019

7

Dienstag, 22. Juni 2010, 10:01

Du kannst zum Anwalt gehen

UND

zusÀtzlich neutrale Beratungshilfe aufsuchen!

Das eine schließt das andere nicht aus.

mama_wonni

Senior Mitglied

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Beruf: Altenpflegerin

8

Dienstag, 22. Juni 2010, 10:12

Ob er die Forderung durchbekommt, kann man nur vermuten....und das nĂŒtzt Dir doch auch nichts..

Ich denke die Frage musst Du dem Anwalt Deines Vertrauens stellen, das hÀngt von den ganzen BegleitumstÀnden ab...

LG Wonni :deutsch
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrĂŒmmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

bambidiboo

AnfÀnger

BeitrÀge: 8

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Wohnort: 99610

9

Donnerstag, 15. Juli 2010, 22:22

selbe problematik - umgang

hallo,
ich bin mutter einer tochter (wird im august 3jahre). trennung vom kv im november 2009, wir wohnen LEIDER noch in einem haus, getrennte wohnungen. er ist der meinung, er könne sein kind sehen wann er will, ich solle doch froh sein wenn ein vater sich so um sein kind kĂŒmmert. sehe ich nicht ein, ich habe mein leben und er hat sein leben. die zeit, die ich ihm einrĂ€ume (mo. und mi. nach der kita + 1 wochenendtag) soll er nutzen und gut ist. habe viele gesprĂ€che mit dem jugendamt gefĂŒhrt, auf seine 2einladungen hat er nicht reagiert. er ist der meinung er mĂŒsse sich mit mir einigen. anstatt es einfach nur zu akzeptieren stellte er mir aus bockigkeit die spielsachen, die er hatte vor die tĂŒr und brach den kontakt ab. nach 2wochen kommt er angekrochen, entschuldigt sich, will den kontakt wieder herstellen...den spass hab ich mir nun oft genug angeschaut, letzte chance, dann kann er sich nen anwalt nehmen! es kann ja auch nicht sein, dass ich fĂŒr die verpflegung aufkommen soll weil er es nicht kann. wenn wir uns darĂŒber streiten sagt er, dann kann er sein kind eben nicht mehr nehmen. und ich provoziere das in seinen augen nur um den kontakt zu unterbinden.

mir erzÀhlt er, ich benutze das kind als spielball - ist ja wohl nen witz.


hat jemand erfahrung mit kontaktabbruch?
ich muss es jetzt mal so sagen: wir wohnen in einem haus, da lĂ€uft man sich nun mal ĂŒber den weg. er provoziert es auch manchmal. hat er mal den kontakt abgebrochen hat es unserer tochter auch gereicht ihn einfach nur mal auf der treppe zu sehen, sie hat mich gar nicht weiter gefragt.

hat jemand erfahrung, wie der umgang bei weiter entfernung klappt?
er hat keinen pfennig geld, sagt er mir. er meint wenn ich mal die heimat verlassen wĂŒrde könne er sein kind eh nicht mehr sehen. wie geht ein kind damit um? kann es den papa vergessen?

ich bin gespannt auf antworten und danke im vorraus