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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

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nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

xela1969

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1

Samstag, 24. Juli 2010, 23:20

Urlaub mit meiner 6jährigen Tochter, meiner Lebensgefährtin und ihrem 9jährigen Sohn

Hallo! Also, ich möchte gerne mit meiner Tochter, meiner Partnerin und deren Sohn für ca. 10 Tage an die Ostsee fahren, dieses versucht die Kindsmutter mit allen Mitteln zu verhindern. Warum? Weil sie immer wieder erzählt, daß die Frau unserer Tochter nicht gut tut, ihr an den Haaren zieht, sie anmeckert, etc. (einfach nur mies und fies). Ach so noch was, wir haben das gemeinsame Sorgerecht, die Kleine lebt bei Ihr, ich fahre jeden MIttwoch von Düsseldorf nach Köln-Hürth zur Lütten, um mit ihr diverse Freizeitaktivtäten (Kinderballet, Schwimmen, Spielplatz) zu verbringen. Versuche jeden Tag mit der Kleinen zu reden, wenn jemand ans Telefon geht, tja und halt alle zwei Wochen von Freitag Abend bis Sonntag Abend, zahle pünktlich ca. 350,- EUR Unterhalt (inkl. Kurse) und diverse sonstige Ausgaben. So, wenn die Kleine bei mir ist und wir was mit den Kindern zusammen machen, gibt es keine Auffälligkeiten o.ä. eigenlich alles ganz entspannt. Nur irgendwann kommt dann von ihr, bist du schon wieder mit der Kleinen bei deiner Ollen gewesen, es reicht langsam, du bekommst dein Fett schon weg und und und. So, jetzt die Frage, kann die KIndsmutter irgendwie das mit der Ostsee verhindern und wann fährt sie mal langsam einen Gang zurück oder sind das wieder diese alltäglichen Drohungen von ihr? Weiß irgendwie nicht mehr weiter, mir tut die Kleine nur so leid, würde doch so gerne in meinem Jahresurlaub, vor ihrem Schulanfang noch eine Reise mit ihr machen. Rede bei der Kindsmutter immer vor eine Wand und nix passiert. Im Gegenteil es wird immer schlechter und dramatischer!

Kann mir jemand mal vielleicht einen Tipp geben und wie ich mich am besten verhalten soll, habe schon soviel in Bewegung gesetzt (Pro Familie, Jugendamt, Caritas, Diakonie) aber die richtige Lösung hatten die auch nicht.

Liebe Grüße aus Düsseldorf, Alexander

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mama_wonni

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2

Sonntag, 25. Juli 2010, 10:36

Hallo Alexander...

sie kann Dir nicht verbieten mit der Kleinen in den Urlaub zu fahren..Es geht sie auch nichts an, mit wen Du fährst....
Die Grundlage sieht so aus:

Der Umgangselternteil hat das Recht, sein Kind besuchsweise zu sich zu nehmen:

a) an jedem 2. Wochenende in der Zeit von Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 20.00 Uhr.

b) drei zusammenhängende Wochen in dem Sommerferien und je eine Woche in den Herbst- Weihnachts- und Osterferien. Die genauen Termine sind zwischen den Eltern einvernehmlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Urlaubspläne zu vereinbaren.

c) am 2. Weihnachts-, Oster- und Pfingsttag in der Zeit zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr

d) am Geburtstag des Vaters in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 20.00 Uhr.

So sollte es jedenfalls sein und keinesfalls darf die Gewährung des Besuchsrechts von der Zahlung von Unterhalt abhängig gemacht werden. Es ist egal ob und wieviel Unterhalt DU zahlst...sie muss Dir diese Zeiten einräumen..Das kann ich Dir mit ruhigem Gewissen sagen. Aber, wann die Mutter einen Gang zurück fährt kann ich Dir nicht sagen..Sie scheint furchtbar Eifersüchtig zu sein..Wie kann es sein, das keiner der Einrichtungen einen Lösung für Dich hatte? Bekommst Du Deine Ex nicht an einen Tisch?
Ich finde es sehr traurig, was Deine Ex da auf dem Rücken Eurer Tochter abzieht...Du könntest das ja alles per Gericht erzwingen, aber auch wieder nur auf dem Rücken Eueres Kindes..
Mein Rat, versuche nochmal mit der Mutter zu reden, heraus zu bekommen warum sie sich so dagegen wehrt...Warum sie solche Geschichten erfindet..Aber ich denke, Du wirst wenig Chancen haben das heraus zu finden, oder?
Ich wünsche Dir viel Glück.

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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xela1969

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3

Sonntag, 25. Juli 2010, 11:40

Hallo und vielen Dank für deine Antwort Mama_Wonni!

Ich versuche fortwährend mit ihr zu reden, sie stellt dauernd auf Durchzug, sie hätte nur was zu sagen und ich nicht, schließlich lebe das Kind bei ihr. Habe mehrmals versucht sie an irgendeinen Tisch zu bekommen, ob es Jugendamt, Diakonie, etc. war, sie lehnt alles ab. Und von den verschiedenen Einrichtungen kamen auch immer gute Tipps, nur wenn sie alles abblockt, was soll ich machen? Ich will ihr doch auch gar nichts, nur sie kann doch nicht noch immer über mein Leben bestimmen und mir drohen, daß sie die kleine mit der Polizei abholen will und und und. Ich kann bald nicht mehr!

Liebe Grüße, Alexander!

mama_wonni

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4

Sonntag, 25. Juli 2010, 12:35

Alexander,
ich glaube Dir, das Du am Ende bist..Natürlich kann sie nicht über Dein Leben bestimmen....und wenn ihr beide das Sorgerecht habt, habt ihr auch beide etwas zu sagen..Das sagt schon das Wort...
Die Drohung wirst auch Du wissen, sind nur Rauch....Aber sie belasten Dich und ich bin mir sicher, auch Eure Tochter..Schade, das sie auch Einigungsversuche abblockt..Hast Du vielleicht auch mal an einen Rechtsanwalt gedacht? Solche ins Amtsdeutsch gefassten Sachen beeindrucken immer recht...Leider kann ich ich Dir nicht mehr Tipp´s dazu geben...Aber vielleicht ein anderer User..

Ich wünsche Dir was..

LG Wonni
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xela1969 (25.07.2010)

Moni42

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5

Sonntag, 25. Juli 2010, 13:18

Ich würde mich mehr abgrenzen. Das bedeutet, keine Infos über die Papazeit an die Mutter geben. Das brauchst du auch nicht. Du hast das halbe Sorgerecht und deine Umgangszeit liegt in deiner alleinigen Verantwortung. Reduziere die Gespräche auf das Nötigste und wenn die mündliche Kommunikation häufig in Vorwürfen oder Beschuldigungen enden, dann unterbinde dies indem du dich den Gesprächen entziehst.
Was natürlich auch bedeutet, die Kinder erst kurz vorher zu informieren über Aktionen mit ihnen, blöde aber eine Möglichkeit.

Bei geteiltem Sorgerecht mit der Polizei drohen........frag mal die Profis wie du dich da absichern kannst.......
Evt. eine Bescheinigung darüber, dass du sorgeberechtigt bist?

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xela1969 (25.07.2010)

xela1969

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6

Sonntag, 25. Juli 2010, 14:18

Hallo Moni, vielen lieben Dank für deine Antwort. Es hat sich für mich auf jeden Fall schon sehr gelohnt, sich hier anzumelden. Es waren gute Tipps dabei.

Liebe Grüße Alexander aus Düsseldorf

pimboli

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7

Dienstag, 27. Juli 2010, 09:30

Hallo Alexander...

... es gibt keine Gründe, die gegen einen Urlaub mit Deiner LG und den Kids sprechen ... lass Dich nicht von den Aussagen der Kindesmutter verunsichern ... was Du in Deiner Umgangszeit tust, geht sie nix an ... wenn sie Mediationsgespräche ablehnt, dann reduziere die Gespräche mit ihr aufs Nötigste ... vielleicht kann eine Orga oder das JA mit ihr ohne Deine Anwesenheit sprechen, um ihr klar zu machen, dass sie im Endeffekt dem Kind schadet und nicht Dir ... es besteht keine rechtliche Grundlage für irgendwelche polizeiliche Maßnahmen, Deine Umgangszeit gehört DIR ... die *Richtlinien*, die Wonni Dir eingestellt hat, sind übrigens keine gesetzl. Grundlagen ... auch dem Umganselternteil z.B. stehen hohe kirchliche Feiertage zu und nicht nur die zweiten Tage ... alles eine Frage der individuellen Übereinkünfte ... wie lange seid ihr denn getrennt, dass die Umgangsfrage noch so eskaliert??? ...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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xela1969

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8

Dienstag, 27. Juli 2010, 21:40

Hallo Pimboli bzw. Waltraud,

vielen Dank für deine Nachricht!
Also, wir waren ca. 13 Jahre zusammen und seit etwas über 2 Jahre getrennt. Sie läßt mir auch meistens meine Tage mit der Kleinen, nur sie fragt sie dauernd aus, was wir gemacht haben, wo wir waren und mit wem, und die größten Probleme gibt es, wenn sie hört, daß wir bei meiner Lebensgefährtin waren und wir alle zusammen etwas unternommen haben. Und dann geht es wieder los mit den Beschimpfungen, Beleidigungen (gegen mich und die LG), eigentlich gegen alle, die mit mir zutun haben. Es wird gedroht, es wird geschrien, es wird getobt und das meistens im Beisein des Kindes. Versuche sie auch immer wieder zu beruhigen oder mit ihr vernünftig zu reden aber keine Chance, ihr Film läuft trotzallem immer weiter. Gespräche beim JA oder der Familienhilfe lehnt sie kategorisch ab. Kann sie zu nichts zwingen. Ich werde weiterhin die nötigen Stellen aufsuchen und mir Hilfe holen, auch wenn so der richtige, wirklich richige Tipp noch nicht dabei war. Von den Stellen kam halt nur sehr oft, reden sie nochmal mit ihr, bringen sie Ruhe rein, mehr eigentlich nie. Schade!
Aber jeder Tipp und jedes Gespräch ist auch Balsam für meine Seele und ich kann guten Gewissens sagen, ich versuche alles, damit sich alles ein wenig beruhigt und man nicht immer Angst haben muss, hoffentlich macht sie nicht schon wieder Theater. Denn letztendlich ist nur unsere gemeinsame Tochter die Leidtragende. Und ihr soll es bei ihr und bei mir gut gehen.

Liebe Grüße Alexander

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