Freitag, 25. Mai 2012, 07:46 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Du suchst Erfahrungsaustausch, oder willst gerne nette Leute kennenlernen? - Hier gehts zu unserem Chatroom.

Wer macht was?

robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Ann12 (Gestern, 14:49)

Want to be lucky again (Gestern, 11:57)

luctifer (Gestern, 10:57)

bellalu (Gestern, 08:49)

Fenja73 (23. Mai 2012, 23:15)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

sangiacomo

unregistriert

1

Sonntag, 15. August 2010, 21:52

Leben am Rande des anderen oder gehen?

Ich habe eine wunderbare Tochter (10), sie ist lebendig, singt Weihnachtslieder im Sommer, mit ihr kann ich sehr viel Spaß haben, seit vier jahren sind wir ein sehr gutes Team.

Seit fünf jahren habe ich einen Freund, dessen Sohn ist 12, manchmal lässt sich dieser zu einem gemeinsamen Abendessen herab, meine Tochter lechzt ihm immer wieder hinterher.

Wir essen ab und an zusammen, fahren eine Woche pro Jahr in den Urlaub, laden Freunde ein, dreimal pro Jahr, wandern ein wenig...was man so macht mit Freunden.

Aber ein gemeinsames partnerschaftliches Leben ist es für mich nicht,

ich brauche Austausch, lebendige, auch spontane begegnungen, gemeinsame Pläne, was machen wir Weihnachten, gemeinsame Wochenenden, nicht nur sich erstreckend auf: wir lesen die gleiche Zeitung.

Ich brauche auch ein gemeinsames ZUhause,

das wird es nicht geben, er wäre wohl lieber mein Bruder, weil ein ``wertvoller `` Mensch wäre ich für ihn, verlieren ganz wäre schwierig, aber gemeinsam leben, nach fünf Jahren, das wäre nicht möglich. So etwas muss sich ergeben,

das ist nicht zu planen, meine Tochter würde ihn auch stören, sie ist so lebendig, ja, sie lebt. Das könnte er nicht ertragen, er braucht seine Ruhe.

Und nun, ich bin fast ..., kein Student mehr, ich wünsche mir ein gemeinsames Leben sehr,



warte ich, bis er denkt, jetzt überkommt es ihn, denn liebenswert ist er schon,

trenne ich mich in der Hoffnung, er überlegt es sich anders, ganz schlecht.

trenne ich mich und habe einen neuen Bruder, als Freund meiner Tochter würde ich ihn schon gern behalten, zumal wir auch Nachbarn sind.

Ich habe keine Ahnung, wir hatte gerade einen sehr schönen Urlaub in Italien, als Bruder und Schwester, war komisch, waren heute essen auch in der Funktion,



Ich kenne keinen in der Situation,

euer sangiacomo, ohne blassen Schimmer????

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

Danksagungen: 2019

2

Montag, 16. August 2010, 07:29

Gehen ist meine Antwort.

Ich habe aus heutiger Sicht viele Jahre in meiner EHE das Leben des anderen gelebt. Damals war ich glücklich dammit, heute aber weiß ich es war ein fauler Kompromis. Heute habe ich Ansprüche an eine Partnerschaft...........eben Partner zu sein und nicht da zum Wohle und nach den Wünschen des anderen.

Mache dich frei, lebe dein Leben, such dir andere Freunde und Bekannte, warte nicht auf etwas was so wie ich es lese eh nicht eintreten wird.

sangiacomo

unregistriert

3

Montag, 16. August 2010, 09:44

Danke, hart, schwer... liebe Moni,

meine Überlegungen bringen nicht viel,

ich versuche ihn schon so lange ``von mir zu überzeugen``,

aber gehen fällt mir so schwer. Es scheint ihm nicht wichtig genug zu sein und ernimmt das Ende ganz bewußt in Kauf. Meine Tochter hängt sehr an ihm, für sie ist er ein prima Kumpel, ich dachte, es wäre auch ein Halt für sie, da ihr Vater sehr weit weg wohnt, sie ihn in den Ferien lange sieht, sonst weniger.

Ich bin sonst eher sehr rational, habe ein schönes Leben und in diesen Dingen klappt es weniger. Hoffen auf Änderung ist nicht drin?

Wenn ich mit weniger zufrieden wäre, wäre alles wunderbar, er meint, es läge an mir, der Ilsebill aus dem Fischer und seiner Frau, wir hätten ja schon so viel erreicht, Trennung von unseren Ehepartnern, eigene Wohnungen, gemeinsame Unternehmungen mit meiner Tochter, ab und an sein Sohn, Gespräche...

vielleicht liege ich falsch und bin die Klette und dann lasse ich ihn gehen, meine große Liebe, nach der ich mich so lange verzehrt habe und jetzt ausgezehrt bin.

Komischerweise bin ich nicht so emotional drauf wie bei der Trennung von meinem Mann,

Schönen tag, euch, ich werde in mich gehen, lange, sangiacomo.

Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.

Beiträge: 452

Danksagungen: 609

Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

4

Montag, 16. August 2010, 10:02

Also für mich gäbs da nur trennen! Du wartest seit Jahren, wie lange willst du noch warten?

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Benghee

Senior Mitglied

Beiträge: 1 831

Danksagungen: 554

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

5

Montag, 16. August 2010, 19:53

Hallo Du,

offensichtlich ist Eure Beziehung eine eher Freundschaftliche. Du wünscht dir mehr das kann er offenbar nicht geben bzw. empfinden. Was wünscht du dir? Reicht es dir nicht einen brüderlichen Freund in ihm zu haben? Muss es denn gleich alles oder nichts sein?
Ihr könnt doch eure geschwisterliche Freundschaft beibehalten aber trotzdem sollte jeder sein eigenes Leben leben aber unabhängig von der Art der Beziehung sollte es doch so sein oder nicht?

Überlege dir ob du mit euch als Paar abschließen kannst und versuche eure geschwisterliche Beziehung aufrecht zu erhalten.
Meine Meinung. ;) Er ist offensichtlich ein wichtiger Mensch in eurem Leben und das könnte er ja auch bleiben.

Hast du schon mit ihm gesprochen?
Weiß er was du empfindest?

Du solltest aber mit der Vorstellung das aus euch ein Liebespaar wird abschließen, ich weiß ja nicht wie lange ihr schon so zusammenlebt aber da scheinst du wohl vergeblich zu hoffen.

Wünsche dir alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei deinen Überlegungen .........

Benghee
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


sangiacomo

unregistriert

6

Montag, 16. August 2010, 21:17

Hallo Benghee,

bislang dachte ich, wir wären einLiebespaar, nur eben mit den bekannten Schwierigkeiten einer Patchworkfamilie, seit fünf Jahren höre ich, wir brauchen mehr Zeit.

er ist der beste Liebhaber, er ist der beste Zuhörer, er rep. mein Auto, ist der beste Babysitter, der beste Koch,

er sagt. er kann nicht mehr geben, da seine Festplatte voll ist, er wäre beruflich so eingespannt. Wenn ich also im Spätsommer so wissen möchte, wie wir Weihnachten verbringen, hatten wir bislang noch nie geplant, war eher nicht gelungen, sagt er, ich solle ihn Anfang Dezember fragen, dann wüßte er mehr.

Ich bin sehr traurig über diese Erkenntnisse.

Frag, auch, wenn du Angst vor der Antwort hast.

Klar, das mit dem Freund ist schon in meinem Plan, aber ich kann es nicht glauben, er war anfangs so verliebt, so tief fühlend, fast mehr als ich, aber immer auf Distanz,

ich finde es leichter, alleinerziehend zu sein, mit einem Volltagsjob, ohne Familie in der Fremde zu leben, als dieses vertrackte partnerschaftliche Dings da.

Ist es nicht normal, dass ein Freund mit aufsteht, morgend. Ich fahre zweimal pro Woche 7.00 los, meine Tochter geht 15 min. später los, er liegt noch im Bett,sein Dienstplan ist sehr flexibel, sie ist leise, um ihn nicht zu stören... finde ich ...ohne Worte.



Ich bin trotz der wahrscheinlich klaren Situation sehr im Unglück,

danke für eure Gedanken.

sangiacomo

Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

Danksagungen: 2019

7

Dienstag, 17. August 2010, 06:49

Morgens mitaufstehen.......... denke, dass machen nicht alle Partner, kommt sicher auf den Einzelfall an.

Ich bin aus dem Geschriebenen heraus nicht sicher, ob es für ihn evt. bequem ist..... er hat alles was er braucht und gibt was er möchte oder eben kann.
Es gibt durchaus Paare, die eine Partnerschaft getrennt lebend führen in der beide Parteien damit gut klarkommen. Wenn aber eine Seite anders leben möchte, ist es ein Problem.
Hast du mal überlegt zu einem Profi zu gehen und mit diesem deine Situation und Gefühle zu besprechen?
Einer Freundin hat dies gute Erkenntnisse gebracht und die Kraft sich aus einer für sie unbefriedigenden Partnerschaft zu trennen.

Zitat

er ist der beste Liebhaber, er ist der beste Zuhörer, er rep. mein Auto, ist der beste Babysitter, der beste Koch,

hier stellt sich mir die Frage wenn er nicht mehr Liebhaber sein dürfte, wäre er alles andere weiterhin? oder orientiert er sich dann um?

sangiacomo

unregistriert

8

Dienstag, 17. August 2010, 12:24

Hallo Moni42,

du musst ja auch früh aufstehen!! Ich finde das ein großes Heldentum, habe ich erst mit meiner Tochter zusammen gelernt.

Ich bin ständig bei einem Psychater!! Meine beste Freundin und aktive Laufpartnerin ist eine, da kann ich mir einiges anhören, sie meint, abwarten und aus der Position heraus neu orientieren, er wäre so ein sehr netter, aber seine Veränderungsmotivation ginge gegen null. Sie war schon nach meiner Trennung skeptisch und meinte, er würde sich nie trennen. Er hat, obwohl wir zusammen waren noch ein Jahr mit seiner Frau+Sohn zusammen gewohnt, Ostern usw. alles mit Familie geplant, auch im zweiten Jahr, als wir schon wirklich durch Zufall eine Wohnung fast nebeneinander hatten. Seine Frau hatte ihn eben zuerst gefragt. Wer zuerst fragt und das nicht zu früh hat den Preis gewonnen...

Tja, das mit dem Liebhaberstatus ist jetzt schon seit zwei Monaten weg. Er ist trotzdem zwar seit zwei Tagen nicht auffindbar,( er ist immer irgendwo und ich habe keine Ahnung wo, auch tageweise, plötzlich ruft er an und erzählt mir was von xy.), aber ich denke, wenn ich einlenken würde, würde er diesen gern wieder aufnehmen. Ich habe ihm gesagt, dass es zuk. 300 Euro kosten würde... wäre ihm zu teuer.

Ich wohne allein, ohne Familie hier, habe nach zehn Jahren einen kleinen lieben, mich total befriedigenden Freundeskreis,mache endlich wieder Sport, gehe jeden Tag hart arbeiten, auch nachts sehe dafür kein TV, habe eine Tochter, die sehr gut versorgt sein möchte, da habe ich einfach nicht die Kraft, mir einen Freund leisten zu können, der nur mal mit mir schnuckelig essen gehen möchte, für uns kocht, mit mir ins Kino geht, da erwarte ich ZUVIEL?

Ich war noch einmal bei einer neutralen Beratung: tolle Frau, sah aus wie Klopatra, hat sich kaputt gelacht, meinte, was wollen Sie mit einem toten Fisch. Naja, naja....was, wollen Sie sich hier nur diese Hämmorhiden behandeln lassen oder Ihren Arsch retten...

Ich bin zweimal verheiratet gewesen, bislang noch nicht geschieden, schon wieder von vorn???

Danke für eure Gedanken II.

sangiacomo.

Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

Danksagungen: 2019

9

Dienstag, 17. August 2010, 13:52

du musst ja auch früh aufstehen!! Ich finde das ein großes Heldentum, habe ich erst mit meiner Tochter zusammen gelernt.


ich muss nicht - ich möchte und ich kann -
zur Zeit freue ich mich darüber, dass es mir möglich ist mit meinem Partner um 6:oo mitaufzustehen und ein gemeinsames Frühstück zu genießen......unsere Zeit auf dieser Erde bsonders die gemeinsame, ist manchmal recht eingeschränkt und kann eher enden als gewünscht. Also genießen wir sie so intensiv wie es geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moni42« (17. August 2010, 14:04)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

pimboli (17.08.2010)

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 466

Danksagungen: 2168

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

10

Dienstag, 17. August 2010, 21:41

... Du wünschst Dir eine Beziehung nach Deinem Rollenverständnis und Deinen Bedürfnissen ... er nach seinen ... seine Lebensgestaltung und Planung weicht von Deiner ab ... wieso sollten in einer Beziehung gleiche Ansichten bestehen, gleiche Ansprüche ... wichtig ist es einen gemeinsamen Weg und ein Miteinander zu finden, ohne, dass die Bedürfnisse des Einzelnen eingeschränkt werden ...

... wir stellen mittlerweile höhere Ansprüche an unsere Partnerschaften, wünschen uns Liebe und Wertschätzung ... muss die in einer gemeinsamen Wohnung, in einem täglichen Miteinander gelebt werden?? ...

... Verliebtsein, am Beginn einer neuen Beziehung, ist eine Art ‚Ausnahmezustand’ , sie läßt nach im Laufe der Partnerschaft ... plötzlich treten Dinge auf, die man nie bemerkt hat ... und wer sollte da anders schuld sein als der Partner ... ey, der/die hat uns glücklich zu machen ... damit ist auch gleich die Schuldfrage geklärt und wir überlegen, wie wir diese Missachtung ahnden können ... viell mit Liebesentzug, Streit, Trennung ... unser Ego ist verletzt .. wo ist die Liebe, die nach dem Verliebtsein bleiben sollte? ...

... ein Partner ist nicht Mittel zum Zweck, sondern der Mensch, den wir lieben und diese Liebe heißt teilen, Respekt, Mitgefühl, Achtung, Wertschätzung, Vertrauen, Nähe und ... Freiheit ... sie verliert nicht durch räumliche Trennung, durch unterschiedliche Meinungen ...
... diese Liebe verbindet, unabhängig von Ort, Zeit und Raum ... diese Liebe bedeutet das Glück des Anderen höher als das eigene zu bewerten und so etwas wunderschönes wachsen zu lassen ...

... wenn alles andere stimmt, dann versucht einen Mittelweg zu finden, mit dem ihr beide leben könnt ... man muss sich nicht selbst aufgeben, um mit einem anderen Menschen glücklich zu sein ... doch jeder sollte seinen Teil dazu beitragen, wenn einem diese Beziehung etwas bedeutet ... was sie bedeutet, wie sie endet, wie eurer Miteinander aussehen wird ... dies habt ihr beide in der Hand ...

;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.