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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

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92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Steffen40

Anfänger

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Wohnort: Raum:Halle/Leipzig

1

Donnerstag, 23. September 2010, 13:28

Meine 6jährige Tochter will nicht mehr zu mir wohne 70km entfernt

Hallo….


Habe folgendes Problem wo meine Tochter 1Jahr
alt war haben wir uns getrennt, verheiratet waren wir nicht sie hat das 100% Sorgerecht
und hat mir auch gleich nach der Trennung von Anfang an klar gemacht dass sie
am längeren Hebel sitzt was das Kind betrifft.


Das Kind wohnt bei der Mutter 70km entfernt habe
aber 5jahre lang trotzdem das Kind regelmäßig am Wochenende mit Auto geholt und
aller 14tage gehabt, dass klappte relativ gut ich verschweige aber nicht das
Druck vom Anwalt mit im Spiel war.

Das Verhältnis zur Mutter ist schlecht seit
diesem Jahr noch schlechter können selten miteinander richtig reden habe auch
den Eindruck sie hasst mich, telefonieren geht gar nicht es besteht nur sms
Kontakt wenn sie überhaupt antwortet.

Sie hat seit 4jahren einen Freund angeblich
wollen sie demnächst heiraten, die Tochter hat ein väterliches gutes Verhältnis
zum Freund.

Die Tochter wurde im Mai 6jahre alt und
danach kam sie in die Schule und nun gehen die Probleme los, sie will nicht
mehr zu mir ich war noch bei der Einschulungsfeier sie reagiert nicht mehr auf
mich schaut mich nicht mehr an und ignoriert mich, die Tochter geht bloß noch
zur Mutter und dem Freund als ob ich als Vater abgeschrieben bin.

Sie nennt aber keine gründe wieso weshalb sie
nicht mehr zu mir will, ich hatte immer den Eindruck sie war gerne bei mir hat
sich nie beschwert ich bin übriges ohne Partnerin, seit 3monaten war die Tochter
schon nicht mehr bei mir(alten Bauernhof) habe Angst dass sie mich vergisst.

Nun habe ich Angst das ich meine Tochter verliere
ihr geht es dort scheinbar gut hat neue Freunde von der Schule gefunden mit dem
Freund klappt es auch super, wie soll ich damit umgehen was kann ich aus 70km Entfernung
machen damit ich mich nicht endgültig als Vater entsorgt fühle?

Die Mutter ist nicht gut auf mich zusprechen
möglicherweise hasst sie mich, könnte es sein dass es auf die Tochter abgefärbt
hat und sie sich auf die Seite der Mutter geschlagen hat?

Ich vermute auch dass die Mutter mich total
schlecht gemacht hat vor ihren Freund, und das Kind hat es im Hintergrund
unabsichtlich(absichtlich) mitbekommen wie soll ich mit der Situation umgehen?

Liebe grüße Steffen

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inesk

Senior Mitglied

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Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

2

Donnerstag, 23. September 2010, 14:33

GUt ich kann jetzt nur schreiben, was ich mir damals für meine Kinder vom Vater gewünscht hätte. Muss dazu sagen, dass der Kindesvater die ersten 1 1/2 Jahre nach Trennung uns nur bedroht hat und kein Interesse an seinen Kindern hatte. Naja danach wollte er geregelten Umgang, hatten beide das Sorgerecht, aber die Richterin sagte ihm gleich "jetzt entscheiden die Kinder wann sie wollen".



Ich hätte mir damals gewünscht, dass er sich trotzdem regelmäßig meldet. Im Zeitalter von Telefon, Email usw. dürfte das kein Problem sein. So zeigst du deinem Kind das sie dir immer noch wichtig ist. Und vor allem bitte nie Geburtstag und Weihnachten vergessen.

Und auch wenn sie nicht antworten sollte, bitte nicht aufgeben. Es werden sicher auch Zeiten kommen, wo du wieder "aktuell" bist.

Mach ihr einfach klar, dass du ihre Entscheidung akzeptierst, das du sie vermißt und dich freuen würdest wenn sie mal wieder zu dir kommt. Das sie sich jederzeit melden kann.

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Wohnort: Deutschland

3

Donnerstag, 23. September 2010, 14:48

... und mach ihr keine Vorwürfe.
Mein Sohn muss sich anhören, dass er alles noch sehr bereuen wird,wenn sein Vater mal im Grab liegt. Vor der Haustür brüllend, Unterhaltung für das ganze Dorf. Seit dem mag er nicht mal mehr mit ihm telefonieren.....

Irgendetwas muss doch vorgefallen sein, wenn sich sowohl Dein Verhältnis zur Mutter als auch zum Kind nach Jahren ändert....? Vielleicht findest Du einen Ansatzpunkt, irgendetwas wieder ins Lot zu rücken?

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paulchen33

Fortgeschrittener

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Beruf: Angestellte

4

Donnerstag, 23. September 2010, 14:52

Hallo Steffen,

also so ganz einfach würde ich das deiner Tochter aber nicht machen. Du bist schließlich der Vater und dir steht der Umgang mit deinem Kind nunmal zu. Es ist sehr schade, wenn die Fronten so verhärtet sind wie scheinbar bei euch. Warum das so ist weißt nur du, bzw. die Mutter, doch damit hat das Kind nix zu tun.

Vielleicht solltest du mit der Mutter nochmal reden, wenn das nichts hilft nimm Kontakt auf mit dem Jugendamt, die werden dich sicher darin unterstützen dein Kind zu sehen.

Mütter können viel bei einem Kind viel kaputtmachen einfach mit schlechtreden des Partners etc. aber sowas sollte dringend abgestellt werden, sie sollte ihre Tochter darin bestärken dich zu sehen !!

Ich rate dir auf jeden Fall zu professioneller Hilfe wenn du es mit der Mutter nicht so klären kannst.



LG und viel Glück

Claudia
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

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Moni42

Senior Mitglied

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5

Donnerstag, 23. September 2010, 16:01

und hat mir auch gleich nach der Trennung von Anfang an klar gemacht dass sie
am längeren Hebel sitzt was das Kind betrifft.


Tja, hier liegt das Übel, wie ich denke.
Das Kind ist aufgewachsen mit einer Mutter, die es hat spüren lassen, unbewusst oder auch bewusst, dass sie den Kontakt zum Vater nicht möchte.

Warst du schon einmal bei einer Beratungsstelle?

Es gibt Väter, die sind wegen des Umgangs per Gerichtsverfahren bis hin zum Psychologen gegangen um feststellen zu lassen inwieweit das Kind in einem Loyalitätskonflikt steckt.
Andere brechen den Kontakt aus Verzweiflung ab (ganz schlechte Lösung)
wieder andere tun das was oben schon beschrieben ist: halten den Kontakt per Telefon, Briefe, Mail, versuchen immer wieder Treffen zu erreichen und signalisieren deutlich: meine Arme sind offen egal was passiert und wie viel Zeit vergeht.

Jeder für sich muss seine Lösung finden. Erfolg können alle haben, genau wie sie schief gehen können.

Ich habe einige Zeit die Arme für meine Tochter offen gehalten - es ist gut ausgegangen, aber sie war auch älter und ist nicht so viele Jahre so einseitig aufgewachsen.

Halt den Kopf hoch, auch wenn es schwer fällt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moni42« (23. September 2010, 16:09)


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Steffen40

Anfänger

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Wohnort: Raum:Halle/Leipzig

6

Donnerstag, 23. September 2010, 17:00

Wie wichtig wären Geburtstags und WeihnachtsGeschenke?
Was ist wenn ich diese Geschenke ihr nur geben möchte wenn sie bei
mir wäre und diese 70km mitkommen würde, möchte nicht per Post schicken wäre
das ein Fehler?
"Andere brechen den Kontakt aus Verzweiflung ab (ganz schlechte Lösung)“ diesen Gedanken habe ich schon länger wäre das ein großer Fehler?

Vor 3-Monaten fing alles an ich wollte sie wie immer holen sie wollte im Sommer
am Wochenende mit mir baden fahren, alles war klar ich fahre runter und dann
hat sie plötzlich geweint und hat Theater gemacht wollte nicht mehr mit obwohl
vorher alles klar war bin also 140km für um sonst gefahren.
Wie geht man damit um wenn das eigene Kind einen nicht mehr anschaut, sich weg dreht und auf den Vater nicht mehr reagiert würde das nicht jeden Vater(Mutter) innerlich sehr weh tun?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Steffen40« (23. September 2010, 17:12)


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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

Danksagungen: 2019

7

Donnerstag, 23. September 2010, 17:09

Ich würde zu den Festtage kleine liebvolle Päckchen fertigmachen. Allerdings nicht die Bedingung dran knüpfen, dass sie mitkommen muss um sie zu bekommen :-(

Ein Profi hat mich im Nichtaufgeben unterstützt und mir gesagt, solange Sie es verkraften können, halten Sie den Kontakt. So hat meine Tochter den zerrissenen Faden zwischen uns finden können und wieder verknüpft.

Es tut allen weh, wenn es so läuft - Vätern wie Müttern!

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thomas0123

Administrator

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Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

8

Donnerstag, 23. September 2010, 18:34

Vor 3-Monaten fing alles an ich wollte sie wie immer holen sie wollte im Sommer
am Wochenende mit mir baden fahren, alles war klar ich fahre runter und dann
hat sie plötzlich geweint und hat Theater gemacht wollte nicht mehr mit obwohl
vorher alles klar war bin also 140km für um sonst gefahren.

um sonst gefahren nicht.du hast sie wenigstens gesehen, auch wenn das weitere nicht abgelaufen ist wie du gedacht hast.

lg thomas
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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pimboli

Administrator

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Beruf: It-Systemkauffrau

9

Donnerstag, 23. September 2010, 18:45

Hallo Steffen ...

... erst einmal ein Herzliches Willkommen ...

... hier gibts einige männliche User, die Dir vielleicht noch genauer raten können ... die sind aber erst später online ... vorab mal nen Link zur Bezirksstelle vom ISUV in Leipzig ... wenn ich Deinen Wohnort richtig zugeordnet habe ;) ... ansonsten möcht ich Dich noch auf Vatersein.de hinweisen ... Du machst nichts falsch, wenn du weiterhin versuchst Kontakt zu bekommen ... wende Dich ans Jugendamt ... auch die können bei der Mutter anfragen und ein gemeinsames Gespräch vermitteln ...

... viel Glück ...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Benutzer die sich bedankten:

Comfort (25.09.2010), Steffen40 (25.09.2010)

Steffen40

Anfänger

Beiträge: 25

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Wohnort: Raum:Halle/Leipzig

10

Donnerstag, 23. September 2010, 19:36

Hallöchen...


Jugendamt ist eingeschaltet war auch beim Familiengerichts Termin mit vor Ort, das Kind wurde von Richterin befragt. Die Tochter sagte sie hat mich gerne(lieb) aber mit zu mir hin wo ich wohne wollte sie nicht mit, wo die Richterin fragte warum konnte sie nicht sagen hat nur stereotypisch geantwortet „weiß nicht“ immer wieder dasselbe. Letztendlich wurde die Gerichtsverhandlung vertagt Richterin sagt das Kind ist von der Rolle, jetzt sind 6-7 Sitzungen bei der Familien(psychologischen)Beratung wo ich auch mit da bin angesagt um zu sehen was da los ist.

lg steffen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Steffen40« (23. September 2010, 19:55)


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