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24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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von mona84

hummelchen

unregistriert

1

Sonntag, 31. Oktober 2010, 00:12

Ex mit Kind oft überfordert und will mit ihr zum Schwimmkurs.

Hab ein Problem von etwas kleinerer Natur.
Mein Ex will unsre Tochter, fast 5 in einem Schwimmkurs anmelden. Nun hat er sich hinter meinem Rücken über den Preis schon schlau gemacht und verlangt von mir jetzt schon das ich die Hälfte der Kosten übernehm.Ob mir das finanziell möglich ist fragt er nicht,bzw. interessiert ihn nicht.
Ich hab aber auch meine Bedenken, weil er psych.krank ist, selbst unter Betreuung steht und die Kleine grad mal bis zu 2 Std. in der Woche, manchmal auch 4 Std. auf 2 Tage aufgrund seiner Krankheit beaufsichtigen kann. Zudem hatte er in der gesamten Sommerzeit das Umgangsrecht verletzt, bis ich durch seinen Betreuer erfuhr das mein Ex mit unsrer Tochter überfordert sei.
Soll ich trotz seiner Überforderung mit Kindererziehung dem Schwimmkurs mit der Kleinen zustimmen ?

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bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

2

Sonntag, 31. Oktober 2010, 09:21

Guten Morgen,

ich finde es eine super Idee von deinem Ex.
Denn grade wenn er etwas Überfordert ist, ist das eine super Lösung.
In der Zeit des Schwimmkurses kann er sich mit den anderen Eltern dort
austauschen oder erholt sich neben an im Cafe und sein Akku ist wieder aufgeladen zum
Ende des Schwimmkurs.
Und wegen der Kosten, sei froh, wenn du nur die Hälfte zahlen musst, normaler Weise hättest du ja irgendwann auch einen Schwimmkurs gebucht und hättest alles gezahlt ;)

Gruß bantam

hummelchen

unregistriert

3

Montag, 1. November 2010, 20:59

....wenn es nur um etwas überfordert ginge.....
Wenn damals die Kleine hinfiel lies er sie liegen und sagte mir jedesmal heb du sie auf und wenn sie auf der Couch turnte lies es ihn kalt, auch dann wenn sie kopfüber runterfiel, da schaute er eher noch zu und blieb dabei seelenruhig auf der andern Couchhälfte liegen. Mir hat er auch erzählt das er sie mal allein an der Haltestelle zurücklies um sich die Schaufenster anzuschauen und sie währenddessen fast auf die Straße gehopst sei, er aber der Kleinen wegen dem die Schuld gab.Er gab ihr auch mal eine hintendrauf weil sie sich wegen der gewünschten aber nichtbekommenen Pommes bei Burger King aufregte und heftig weinte.
Zum andren würde er sich wohl kaum mit andren Eltern austauschen, denn als wir noch zu dritt waren ging unsre Tochter für gut 1 1/2 Jahre in eine Krabbelgruppe. Er war in der ganzen Zeit nicht ein einziges mal mit ihr dahin gegangen, hatte uns auch nie begleitet, meinte jedesmal das wär ihm zu anstrengend mit andren zusammenzusitzen und über das eine oder andre zureden.
Ich hab das alleinige Sorgerecht, er das Umgangsrecht, er möchte mit der Kleinen zum Schwimmkurs, sie freut sich aufs Schwimmbad, ich aber hab meine Bedenken,denn was ist wenn ihr was passiert und er nur zuguckt oder doch eingreift aber die Kleine danach anfährt, ihr die Schuld am geschehenen gibt.Meine Tochter geht aber gern ins Schwimmbad.
Ich weiß nicht was ich machen soll.Mit hingehen ist nicht,denn wenn wir uns sehen gibts immer nur Streit.

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mama_wonni

Senior Mitglied

Beiträge: 1 234

Danksagungen: 1190

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

4

Montag, 1. November 2010, 21:10

Er ist doch mit der Kleinen nicht alleine im Schwimmbad, daher finde ich Dein Argument mit dem zugucken oder dann eingreifen unsinnig. Mir erschließt es sich noch nicht, was Du nun genau nicht willst. Nicht bezahlen oder eingestehen, das die Kleine vielleicht doch gut aufgehoben sein soll beim Vater.

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

hummelchen

unregistriert

5

Dienstag, 2. November 2010, 01:22

Es geht mir in erster Linie um die Sicherheit des Kindes.Ich mach mir halt Sorgen, vielleicht begründet oder auch unbegründet, weil er halt schon oft so nachlässig reagiert hat, bzw. die Kleine an der Haltestelle abgestellt hat und sich davon entfernt hatte, bis sie fast auf die Straße hopste.Das er in erster Linie die Aufsichtspflicht hat wenn er mit ihr allein ist, will er oft nicht wahrhaben.Passiert der Kleinen was gibt er ihr zuerst die Schuld weil sie nicht auf sich aufpasste, das war schon immer so.Ist dann niemand in der Nähe der ihm sofort in bestimmten Situationen hilft, weiß er nicht was er machen soll.

( Der Frust über die Vorrauszahlung des Teilbetrages ohne zu fragen ob ich es mir leisten kann ist längst verflogen, denn es geht mir wie oben erwähnt, in erster Linie um die Sicherheit des Kindes.Wenn er nicht so "schwankend" durchs Leben laufen würde, hätte ich ohne zu zögern zugesagt.)

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bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

6

Dienstag, 2. November 2010, 06:47

Guten Morgen ,

wieso Sicherheit ?
Beim Schwimmkurs ist oft kein Elternteil dabei, die Aufsichtspflicht unterliegt beim Schwimmlehrer
und bisher habe ich keinen Fall gehört, das Kinder beim Schwimmunterricht verletzt wurden.

Und den Weg zum Schwimmkurs wird der Vater ja wohl schaffen.
Mir selbst is es auch schon mal passiert, ich war grade an der Kasse am Bezahlen und schwups
war mein Kind verschwunden, ich denke soetwas passiert allen Eltern einmal.

Du kannst den Vater und eure Tochter ja nicht einsperren während der Umgangszeit.
Und die Dinge von damals, tja, wenn du ihm alle "Arbeit" oder Fürsorge für eure
Tochter abgenommen hast, statt ihn damit zu konfrontieren, ist es "dumm gelaufen".
Mach dich etwas locker und vertraue ihm ...

Benghee

Senior Mitglied

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Danksagungen: 554

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

7

Dienstag, 2. November 2010, 07:20

Hallo,

ich habe lange überlegt ob ich antworten soll ....

Bantam und mama_wonni haben eigentlich schon alles geschrieben. Ganz ehrlich, ich verstehe deine fadenscheinigen Einwände nicht!

Wenn du Angst hast das EURER Tochter im Schwimmkurs etwas zustossen könnte erkundige dich nach dem Schwimmkursleiter, sprich mit ihm über deine bedenken und projeziere deine Angste nicht auf deinen Ex.

... und mal ehrlich zur Krabbelgruppe? :rolleyes: meinste doch nicht ernst oder etwa doch :S ?

Soll sich dein Ex über Schwangerschaftsstreifen und Nachwehen oder womöglich Rückbildungsgymnastik unterhalten?

LG

Benghee
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


Moni42

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Beiträge: 2 184

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8

Dienstag, 2. November 2010, 08:08

... und mal ehrlich zur Krabbelgruppe? meinste doch nicht ernst oder etwa doch ?


na ja ist nicht abwegig, damals als meine Kidner klein waren, gab es auch schon Väter die mit den Kindern kamen......

aber zum eigentlichen Beitrag: hier denke ich, dass wer das Haar in der Suppe finden möchte bei seinem Expartner, der findet es. Vielleicht sind es berechtigte Bedenken, vielleicht auch nicht - sicher ist, wenn etwas passieren soll, dann passiert es, egal bei wem und wo das Kind ist. Und einer augenscheinlichen Gefahr scheint das Kind nicht ausgesetzt zu sein.

Ich habe auch schon mal bei so mancher Mutter gedacht, dass würde ich nicht machen oder zulassen. Aber ist das deshalb immer schlecht? Vielleicht bist du nicht in der Lage Verantwortung deutlich abzugeben.

paulchen33

Fortgeschrittener

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9

Dienstag, 2. November 2010, 08:13

Hallo,

Zitat

wieso Sicherheit ?
Beim Schwimmkurs ist oft kein Elternteil dabei, die Aufsichtspflicht unterliegt beim Schwimmlehrer
und bisher habe ich keinen Fall gehört, das Kinder beim Schwimmunterricht verletzt wurden.



Leider muss ich das widerlegen. Es ist leider schon passiert dass Kinder (in dem Fall war es ein 5jähriger, ist auch noch nicht SO lange her) in einem Schwimmkurs ertrunken sind.

Bei meinen Großen hatte ich leider nicht das nötige Geld für einen Schwimmkurs, ich habe es wirklich jahrelang vergeblich versucht ihnen schwimmen beizubringen. Dann, als EINMAL der Vater der Beiden dabei war klappte es wie von selbst, das war sehr frustrierend, aber mal wieder der Beweis, dass Kinder eben BEIDE Eltern brauchen..den einen für das eine, den andern eben für was andres :-)

Meinen Jüngsten werde ich sicher zu einem Kurs anmelden, allerdings werde ich ebenso sicher dabeibleiben und eben nicht weggehen in der Zeit.



Zitat

ich aber hab meine Bedenken,denn was ist wenn ihr was passiert und er nur zuguckt oder doch eingreift aber die Kleine danach anfährt, ihr die Schuld am geschehenen gibt

Was könnte denn passieren im Schwimmbad ? Dass sie untergeht ist das Einzige was mir dazu einfällt. Und glaubst du wirklich er würde dabei tatenlos zugucken ???

Wenn er sie anfährt wegen der Sache mit der Haltestelle z.B., dann denke ich mir nur deswegen weil er selbst Angst hatte in dem Moment. Manche gehen damit anders um, die Angst gepaart mit den Schuldgefühlen (denn wenn er weggeht ist er nunmal Schuld) dazu das Nicht-Eingestehen-Wollen einen Fehler gemacht zu haben, das resultiert zu überzogenen Reaktionen. Wenn jetzt aber während dem Schwimmkurs was passiert hat er doch keine Schuld und auch gar keinen Grund so zu reagieren...

Versuche wirklich ein bißchen mehr zu vertrauen. Deine Tochter ist ja nun auch kein Baby mehr und passieren kann IMMER und ÜBERALL was..dann dürften wir gar nicht mehr vor die Tür ;-)



LG

Pauli
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

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Beruf: Verwaltungsangestellte

10

Dienstag, 2. November 2010, 08:18

Ich kenne keinen Schwimmkurs wo das Elternteil während des Unterrichts die Aufsicht hatte!

Ach ja und bei der Krabbelgruppe mußte ich auch grinsen! Mein Ex wäre da auch nie und nimmer hingegangen, aber ehrlich gesagst mußte er auhc nicht mitkommen, ich hatte nämlcih für sowas auch nix übrig :FußG

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