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von mona84

GörliePaps

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: Berlin

1

Samstag, 26. Februar 2011, 08:44

Unruhe die nicht sein sollte

Hallo,
ich bin ein Papa eines kleinen Mädchens, leider musste ich mich von der Mami trennen, da
nach Jahren einfach kein beisammen sein mehr ohne Stress möglich war. Also dachte ich, ist es das beste aus zu ziehen und mir eine Whg. in der Nähe meiner Tochter zu suchen, damit Sie auch das Gefühl hat das ich da bin. Ich liebe Sie und Sie ist in jedem Fall auch mein Wunschkind.
Doch in den letzten zwei Jahren, läuft es halt leider doch ganz anders als ich es gedacht hatte, wollte Ruhe in die Beziehung bringen und in erster Linie das meine Tochter nicht stetig Streitigkeiten von den Eltern mitbekommt. Ich war immer für meine Tochter da, habe Sie gewickelt, gefüttert, gespielt, gekuschelt und mit Ihr auf meinem Schoss mein Staatexsamen gemacht. Also eigendlich alles was ich denke was man als Paps der sein Kind liebt auch machen sollte.
Nun nach meinem Auszug war das erste, das mir die Kindesmutter nicht die Hälfte des Sorgerrechts geben wollte, was weniger mit den üblichen unangenehmen Streitigkeiten od Verfehlungen die bei einer Trennung mitschwimmen zu tun hatte sondern eher mit verletzten Gefühlen. Nun ein Jahr hat es gedauert bis die Mutter ein einsehen hatte und auch der Freundeskreis sich über Ihr Verhalten wunderten und sich dazu äußerten. Doch leider hört es nicht auf, wohne nun zwei Jahre in einer eigenen Whg, Tochter hat Ihr Zimmer und ich habe Sie jedes Wochenende und falls ich in der Woche frei habe, versuche ich wenn ich darf Sie auch zu mir zu nehmen. Ja eben kein übliches zweite Wochend betreuung regelung, da ich einfach auch Teil haben möchte an Ihrer Erziehung. Nun die Mutter bezieht Hartz 4, geht nebenbei noch schwarz arbeiten und bekommt noch geld von mir.
Das alles finde ich nicht gerecht, doch beweisen kann ich nichts, solange ich nicht einen Dedektiven einsetze, der bezahlt werden muss. Vor Gericht möchte ich auch nicht gehen, da ich denke das es für meine Tochter nicht gut ist wenn Sie dort befragt wird. Dennoch muss sich etwas verändern, da ich nun nach zwei Jahren gemerkt habe, das dieses ewige Verfügbar sein auch meine sozialen Kontakte erheblich einschränkt. Mehrmals habe ich versucht sinnvolle Zeiten zu verhandeln, leider wurde alles abgelehnt, mit aussagen zu viel hin und her tut dem Kind nicht gut usw.
Doch muss es doch eine Möglichkeit geben, wie ich mein Leben führen darf ohne immer wöchentlich zu erfahren ob und wann meine Tochter bei mir sein darf, da die mutter ja Schwarz in der Gastronomie arbeiten muss.
Andere Probleme ergeben sich, das die Mama immer wieder Versprechungen beim Kind macht, denen Sie dann aber nicht nachkommt und die Tochter es mir trauig erzählt und wenn ich die Mama dann darauf anspreche kommen eigendlich nur Vorhaltungen, was ich alles in der Beziehung falsch gemacht habe oder irgendwelche Aussreden. Ich hatte Sie schon öfter gebeten einfach nicht so häufig solche Versprechungen zu machen, sondern einfach mal zu handeln.
Nun bin ich soweit, ganz weg zu gehen, da ich diese ganzen Vorhaltungen, Angriffe und die Unruhe die dabei immer auch mit in das Leben zwischen mir und meiner Tochter kommt mitmachen möchte, da ich denke das es nicht gut für Sie ist.
Könnte noch hunderte Seiten schreiben, doch ganz einfach gefragt, WAS KANN ICH TUN? Möchte das die Tochter Kontakt zu der Mama die Sie natürlich auch liebt hat und dennoch auch mein Leben planbar machen in gewisser Weise. Bin extrem verzweifelt, das muss doch alles nicht so sein, wer hat einen Rat
.heulw ?( ?( ?( .heulw

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

2

Samstag, 26. Februar 2011, 10:12

Hallo,

in solchen Situationen ist es immer am besten, sich an das Jugendamt zu wenden.
Dort setzt ihr euch zusammen und schafft einen Plan für die Umgangstage, der beiden zeitlich passt.

Das ist zwar keine Garantie, das der Plan eingehalten wird, jedoch viell. ein Denkanstoss für die Mutter.

Gruß bantam

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GörliePaps (27.02.2011)

yuli

Schüler

Beiträge: 50

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3

Samstag, 26. Februar 2011, 11:18

RE: Unruhe die nicht sein sollte

Nun die Mutter bezieht Hartz 4, geht nebenbei noch schwarz arbeiten und bekommt noch geld von mir.
Das alles finde ich nicht gerecht, doch beweisen kann ich nichts, solange ich nicht einen Dedektiven einsetze, der bezahlt werden muss. Vor Gericht möchte ich auch nicht gehen, da ich denke das es für meine Tochter nicht gut ist wenn Sie dort befragt wird.

Wenn du die Mutter wegen Schwarzarbeit anzeigen willst, hat das ja primär nichts mit dem Kind zu tun, da würde deine Tochter sicher nicht zu befragt werden. Gut wärs aber sicher trotzdem nicht für sie, wenn die Mutter so einen Ärger bekommt.
Zahlst du Geld an die Mutter oder den üblichen Unterhalt für deine Tochter ? Wenn du Unterhalt zahlst, gibt es keinen Grund da etwas ungerecht zu finden, so viel ich weiss, ist der Kindsunterhalt unabhängig vom Verdienst der Mutter, es kommt hier nur auf dein Gehalt an. Erst bei einer Wechselbetreuung ( ich glaub ab 55:45 %) sind beide Eltern auch barunterhaltspflichtig, was dann vom jeweiligen Gehalt abhängig ist, wer wieviel zahlt. Dann könnte da natürlich schon etwas ungerecht sein.
Ansonsten könntet ihr euch auch an Familienberatungstellen wie Profamilia oder Caritas wenden, vielleicht ist die Mutter ( und du natürlich ) ja bereit dazu? Würde ich vor Einschalten des Jugendamtes bevorzugen, letzteres polarisiert ja meistens erstmal...
Und es scheint ja nicht so zu sein, dass sie dir deine Tochter entziehen will.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

Danksagungen: 2019

4

Samstag, 26. Februar 2011, 12:53

Ich würde mir mithilfe der Profis einen Plan erstellen lassen und versuchen freie Zeiten für dich zu erhalten.

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GörliePaps (27.02.2011)

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