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jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hÀtte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

TrÀnchen44

AnfÀnger

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Wohnort: MĂŒnchen

1

Mittwoch, 23. MĂ€rz 2011, 21:04

Selbst leichtes ist nur noch schwer

Hallo, heute ist mein großer Selbstmitleidsabend - aber der Reihe nach. Ich bin seit 12 Jahren alleinerziehend, mit alleinigem Sorgerecht. Seit 12 Jahren 365 Tage im Jahr bin ich fĂŒr meine Kiddys da (14 und 12) . gehe arbeiten (30Std/Wo), kĂŒmmere mich um meine Kinder, große und kleine Wehwehchen, Haushalt,, Spiel und Spaß, AusflĂŒge, sportliches, Garten und Hund. Ich mach es wirklich gern aber .... mittlerweile empfinde ich eigentlich schöne Sachen (mal ins Kino gehen, Freunde besuchen, abends mal Telefontratsch, ja sogar duschen) als anstrengend. Schlafen, daß ist mit Abstand das einzigste was ich noch mache, also fĂŒr mich - und selbst das funktioniert nicht so recht . Ich weiß, um Hilfe bitten, ein Netzwerk aufbauen, sollte man machen, tu ich aber nicht. Selber schuld werdet ihr denken, aber ich will nirgends betteln (fĂŒr gewöhnlich noch nicht mal rumjammern) Aber momentan fĂŒhl ich mich wirklich "fertig" Ich habe in diesen Jahren meine Scheidung, zwei UmzĂŒge, zwei Stellenwechsel, den Tod meiner Mutter, nen Bandscheibenvorfall, den Tod unseres Haustieres, den Umzug meines Vaters noch nebenbei gewuppt. Zudem wurde meine "kleine" ohne Arm geboren was mal mehr mal weniger schwierig ist,Der Vater kĂŒmmert sich null um seine Kinder und Unterhalt zahlt er sowieso nicht, Aber es schien soweit alles gut zu gehen aber jetzt komme ich wohl an Grenzen und ich weiß nicht was ich anders machen soll, damit ich wieder Spaß habe :-( Kennt ihr das auch ? Wie habt ihr es wieder hinbekommen ? Sagt jetzt bitte nicht Therapie - da war ich schon und ausser viel Zeit die es mich gekostet hat, fand ich es nicht hilfreich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TrĂ€nchen44« (23. MĂ€rz 2011, 21:13)


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inesk

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2

Mittwoch, 23. MĂ€rz 2011, 21:24

Hallo TrÀnchen44,



dein Körper zeigt dir Grenzen und darauf solltest du ganz dringend hören. Du hast viel durchgemacht... sehr viel... und da sagt dir deine Psyche jetzt ist Schluss.



Therapie war schon mal ein guter Ansatz. Meine Frage was fĂŒr eine hast du gemacht und fĂŒr wie lange? Das geht nicht von heute auf Morgen weg. Dazu brauch man nicht mal nur so ein, zwei Therapiestunden. Das ist langwierig.



Du kannst dir zusĂ€tzliche Medikamente verschreiben lassen. Das mĂŒssen nicht immer Psychopharmaka sein, es gibt auch hochdosierte pflanzliche PrĂ€parate die aber auch nur ein Arzt verschreiben kann.



Liebe GrĂŒĂŸe Ines

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Benutzer die sich bedankten:

TrÀnchen44 (23.03.2011)

TrÀnchen44

AnfÀnger

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3

Mittwoch, 23. MĂ€rz 2011, 21:31

Hallo Ines, lieben Dank fĂŒr Deine netten Worte. Ich war etwa vier Monate bei einer GesprĂ€chstherapie und habe Antidepressiva verschrieben bekommen, was mich aber nur noch mĂŒder gemacht hat. Und die Zeit mit den GesprĂ€chen war ich ewig unter Strom (Kiddys zu Hause) und es waren Sachen die ich eigentlich schon wusste. Irgendwie bin ich im Moment ziemlch ratlos - auch wenn ich sonst immer DIE IDEE fĂŒr alles hab.

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inesk

Senior Mitglied

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Beruf: Elektromaschinenbauer tÀtig als VerkÀuferin

4

Mittwoch, 23. MĂ€rz 2011, 21:53

Vier Monate ist fĂŒr eine Therapie auch viel zu wenig. Die sollte schon mindestens 1 Jahr gehen. Und du musst damit rechnen, dass du die nach zwei Jahren noch mal machen musst bzw. dann eine andere Therapieform.



Antidepressiva gibt es verschiedene. Manche machen halt mĂŒde. Auch wirken sie erst nach mehreren Wochen bei manchen erst nach 3 Monaten und dann auch sehr langsam. Du darfst da keine Wunder erwarten.

Ich nehme hochdosiertes Johanneskraut (Laif 900). Das macht nicht mĂŒde. Frag mal deinen Arzt. Das kann auch ein Hausarzt verschreiben. ZusĂ€tzlich wĂŒrde ich an deiner Stelle die GesprĂ€chstherapie weiter machen.



Gib dir und deinem Körper Zeit. Ich weiß wovon ich rede. Hab da auch so einiges durch.

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BaerbelS

AnfÀnger

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5

Donnerstag, 24. MĂ€rz 2011, 00:13

Burnout

Hallo TrÀnchen,

das hört sich auf die Ferne an, als ob Du in einen Burnout rutscht. Auch wenns schwer fĂ€llt, nimm Dir Zeit fĂŒr Dich. Sonst zeigen Dir Dein Körper und Deine Psyche Deine Grenzen. Wenn die Terapie Dir im Moment zu viel zusĂ€tzlichen Stress erzeugt dann gönn Dir Zeit zu ĂŒberlegen, wie Du stattdessen wieder auf die Beine kommst.

Du must schauen wie Du Dich entlastest. "Nein" ist ein tolles Zauberwort! Nimm Dir vor es jeden Tag mindestes einmal zu benutzen, wenn Dir jemand etwas aufhalsen will! Und gönn Dir etwas eine leckere Kleinigkeit, 5 min Sonne tanken jedesmal wenn Du es geschafft hast. Steigere das langsam auf mehrmals tÀglich.

Deine beiden Kinder sind ja inzwischen recht groß. Ich habe geradein einem Erziehungsratgeber einen Satz gelesen, den ich mir rauschreiben und dick einrahmen werden. Ich weiss nicht mehr ob es "Eltern sein ohne Stress" oder das "Geheimnis GlĂŒcklicher Kinder" war (bin gerade an der Arbeit und kann es nicht nachgucken)auf jeden Fall stand da sinngemĂ€ĂŸ dass man Kindern von klein auf Aufgaben im Haushalt ĂŒbertragen soll....
"Ab Beginn der PupertĂ€t sollten Kinder einen Anteil der Arbeit im Haushalt ĂŒbernehmen, der dem der erwachsenen Haushaltsmitglieder gleichwertig ist d.h. mindestens einmal die Woche eine vollwertige Mahlzeit fĂŒr die ganze Familie kochen und einen Bereich wie z.B. WĂ€sche/Putzen/Garten ĂŒbernehmen."
Weiter ging es dann darum dass Schule eine dumme Ausrede is, weil se irgendwann ja auch Arbeiten und sich komplett selbstversorgen mĂŒssen und vielleicht noch Kinder bekommen und dass man sie dadurch fit fĂŒrs Leben macht. Also mit Betteln hat das nix zu tun. Mehr mit einfordern was Richtig und Wichtig ist und zwar zu allererst zuhause.

Ich halte Dir die Daumen, dass Du es schafst einen Gang zurĂŒckzuschalten!

Liebe GrĂŒsse
BĂ€rbel

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Chris10013

unregistriert

6

Donnerstag, 24. MĂ€rz 2011, 08:18

Mutter-Kind-Kur

Hu, hu,

an deiner Stelle wĂŒrde ich mal eine tolle Mutter-Kind-Kur machen. Deine Kiddys sind ja nicht mehr so klein, dass sie stĂ€ndig "bemuttert" werden mĂŒssen. Dort kannst du mal abschalten und die Seele baumeln lassen, dich mit anderen MĂŒttern ausquatschen. 12 Jahre Alleinerziehend verdienen einen heiden Respekt, ich kann dich absolut verstehen, es ist absolut nicht einfach. Kein Wunder, dass du stĂ€ndig unter Strom stehst. Vielleicht lernst du auf Kur, dass du nicht mehr alles unter Kontrolle haben musst bzw. perfekt sein musst, denn wie gesagt, deine Kids sind nicht mehr so klein.



LG

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Moni42

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 2 184

Danksagungen: 2019

7

Donnerstag, 24. MĂ€rz 2011, 08:30

Dringend musst du den Hintern hoch bekommen und auf dich schauen, sonst seh ich schwarz. Nichts geht von alleine weg!

GesprĂ€chstherapie weiter machen, ja und versuche mal das auch als Notwendigkeit fĂŒr dich anzuerkennen.
Geeignete Kur, ja, aber mit Kindern?, wenns geht ohne und weit weg von daheim. Hier kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, wenn du es als Notwendigkeit sehen kannst, bist du auch in der Lage abzuschalten.

Deine beiden sind schon "groß" und sollten ihre Pflichten haben. Du musst nicht alles alleine wuppen. Das geht wie du merkst ĂŒber deine KrĂ€fte. Und ist erzieheungstechnisch eh unklug.
Ihr seid ein Team, in dem du der Chef bist. Rede auch altersgerecht mit deinen Kindern.

Allem voran steht deine Bereitschaft die Erkentnis zu erlangen, dass du dringend Hilfe brauchst. Aber dazu gehört auch selber aufzustehen und nicht sitzen zu bleiben.

Burn-out dachte ich auch sofort, als ich deine Zeilen las.

Also auf und los, schau auf dich, niemand anders kann das besser als du selbst!

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FrMĂŒllerSchulz

unregistriert

8

Donnerstag, 24. MĂ€rz 2011, 20:14

Hallo trÀnchen44!

Da kann ich mich nur anschließen...
Ich denke auch, es ist DRINGEND Zeit fĂŒr eine Mutter(-Kind)-Kur!! Es gibt zahlreiche Organisationen, die hierzu beraten und bei der Beantragung helfen. Wenn Du Dich wirklich auf die Kur einlassen kannst, gibt sie Dir die Chance, wieder ein stĂŒckweit zu Dir selbst zu finden. Sie gibt Dir Zeit und die Möglichkeit, darĂŒber nachzudenken, was Du Ă€ndern kannst und auch musst, um Dich selbst zu schĂŒtzen.

Und: mit Betteln hat das nichts zu tun! Im Gegenteil: es zeugt von VerantwortungsgefĂŒhl, wenn man sich Hilfe holt, wenn man sie braucht. Was nĂŒtzt Du Deinen Kindern, wenn Du nicht mehr in der Lage bist, morgens aufzustehen, keine Freude mehr empfinden kannst und alles nur noch grau erscheint?

Liebe GrĂŒĂŸe

-------------------------------------------------------------------------------

Ich darf Raum fĂŒr mich selber einnehmen.
Ich darf Fehler machen.
Was ich tue, genĂŒgt.
Ich muss nicht immer nĂŒtzlich sein.
Ich darf mir Zeit nehmen.
Mit meinen Sorgen kann ich nichts verÀndern.
Ich nehme mich an, so wie ich bin.
Ich darf Nein sagen.
Ich muss nicht alles recht machen.
Ich tue, was ich kann; mehr kann ich nicht.
Ich ĂŒbernehme meinen Teil der Last, Du den Deinen.
Ich darf mich ausruhen und mich entspannen.
Ich ĂŒbernehme die Verantwortung fĂŒr mich selbst, fĂŒr meine Kraft und meine Gesundheit.
Ich darf mir helfen lassen.


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TrÀnchen44

AnfÀnger

BeitrÀge: 3

Danksagungen: 3

Wohnort: MĂŒnchen

9

Donnerstag, 24. MĂ€rz 2011, 23:14

GAnz lieben Dank Euch allen !

Ich möchte mich ganz herzich bei Euch allen bedanken ! Vor allem fĂŒrÂŽs "zuhören" :-) und die entgegengebrachte Hilfe / VorschlĂ€ge. Und ich werde mir das ein oder andere zu Herzen nehmen und falls es Euch interssiert , wissen lassen was und wie ich es Ă€ndere. Danke ! :)

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