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jea
25.05.2012
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ich hÀtte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

BeitrÀge: 206

Danksagungen: 157

Wohnort: zwischen Bremen und Oldenburg; in Niedersachsen

Beruf: ja, den habe ich

1

Samstag, 2. April 2011, 20:16

Ich weiß nicht mehr.....

....was ist richtig, was ist falsch.....

Nach 8 Jahren habe ich meiner Tochter geholfen, den Kontakt zum Vater zu kriegen.....mittlerweile bereue ich es!!!

Seit August 2010 hat es es ganze 4 Mal geschafft seine Tochter zu sehen......letzten Sonntag sollte wieder ein Treffen sein, sie wollte das er zu ihr kommt, wenn auch nicht nach Hause dann in den nÀchsten Ort zum Eisessen.....das ist ihm (und seiner Freundin) zu weit (eine stunde fahrt.....). Dann hat er ohne weiteren Kommentar das Treffen auf den 10. April verschoben.....

Meine Tochter weint nur noch, das essen wird von Tag zu Tag schlechter......das interessiert ihn nicht.


Zum telefonieren hat er keine Zeit (oder keine Lust??), es lÀuft nur per SMS...

Besteht aber auf weitere Treffen nach seinen Regeln....ansonsten geht er zum Anwalt

Mir ist das egal, soll er machen....ich hab da kein Problem mit, aber weiß der Mann eigentlich was er dem Kind antut (sie wird im Mai 9 jahre alt)??

Ich bin am Ende, abends wenn sie im Bett ist heul ich mir die Augen aus und frage mich ob ich das nicht alles hÀtte verhindern können.......... ;( ;(

Ein Freund ist ein Mensch, der dein LĂ€cheln sieht und trotzdem spĂŒrt, dass deine Seele weint.

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FrMĂŒllerSchulz

unregistriert

2

Samstag, 2. April 2011, 21:07

Oh menno... FĂŒhl Dich erstmal herzlich gedrĂŒckt!!
Ich kann ganz gut nachvollziehen, wie es Dir geht... Auch bei uns war es anfangs mit den Umgangszeiten schwierig... stĂ€ndig verschob er mir nichts, Dir nichts spontan vereinbarte Termine, puhlte sich die Rosinen heraus, hatte stĂ€ndig irgendwelche Ausreden und so weiter... Mein Kleiner (damals etwa 1,5 Jahre) hat darunter sehr gelitten. Hat schlecht geschlafen, dauernd nach ihm gefragt und viel geweint. Auch ich kann mich lebhaft an Abende erinnern, an denen ich vor lauter Wut, EnttĂ€uschung, Erschöpfung und Ohnmacht saß und die TrĂ€nen liefen nur so... Und dennoch wusste ich immer: Ja, es ist richtig, dafĂŒr zu kĂ€mpfen! Auch wenn es verdammt schwierige Phasen gibt - es ist den Kampf wert ! FĂŒr Deine Tochter - denn wenn ich es richtig verstehe, sehnt sie sich sehr nach ihrem Vater... Und im schlimmsten Fall gibt sie sich selbst die Schuld, dass sie z.B. nicht "gut genug" ist, weil er Desinteresse zeigt. Wenn sie ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum nicht / kaum isst, könnte das ein Zeichen dafĂŒr sein, dass sie sich (unbewusst) selbst bestraft. Rede viel mit ihr (das tust Du wahrscheinlich sowieso...). Mach ihr immer wieder klar, dass sie nichts dafĂŒr kann. Und wenn er mal wieder absagt, signalisiere ihr: "Wie dumm von ihm, dass er sich so einen schönen Nachmittag mit Dir entgehen lĂ€sst! Das Gute daran ist, dass ich jetzt was Tolles mit Dir machen kann!"

Dir ist natĂŒrlich klar, dass sie selbst diesen Kampf nicht fĂŒhren kann. Deshalb musst Du es fĂŒr sie tun. Ich sehe das so: Du musst alles, was in Deiner Macht steht tun, um den regelmĂ€ĂŸigen Kontakt herzustellen / zu erhalten. Wenn es sein muss, mit harten Bandagen - ohne sie darin zu verwickeln. Das ist die hohe Kunst. Mach ihm klar, dass er mit Dir rechnen muss. Trete selbstbewusst auf. Irgendwann ist auch mal Schluss mit freundlich... X( Nutze Deinen Zorn - ein toller Motivator... ;)
Wenn es dennoch scheitert, hast Du diesbzgl. fĂŒr Deiner Tochter alles getan, was Du konntest.

Du wirst Dir wohl oder ĂŒbel ein dickeres Fell zulegen mĂŒssen.... Das lernst Du. Wenn Du denkst, Du kannst nicht mehr, leg eine Pause ein, um neue Kraft zu sammeln.
Ich habe damals, als ich diesbzgl. nicht mehr weiter wusste, das Jugendamt eingeschaltet. Bei uns hat es Wunder bewirkt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Dein Ex in dem Glauben ist: Hab mich 8 Jahre nicht kĂŒmmern mĂŒssen (wollen?), wenn ich mich jetzt ĂŒberhaupt damit beschĂ€ftige, soll sie doch froh sein...
Es ist richtig, dass der KV letztendlich nicht zum Umgang gezwungen werden kann, aber dennoch kann man den Druck erhöhen. Und oftmals (nicht immer) hat es eine andere Wirkung, wenn er von "offizieller Stelle" eingeladen wird, als wenn er "nur" von seiner Ex "genervt" wird... Ansonsten helfen immer auch Beratungsstellen wie z.B. die Caritas etc.

Lieben Gruß und viel Kraft wĂŒnsche ich Dir!

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Benutzer die sich bedankten:

Comfort (03.04.2011), Henninn (06.04.2011), schneckenmaus (06.04.2011)

Moni42

Senior Mitglied

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3

Sonntag, 3. April 2011, 12:30

Auch ich wĂŒrde eine offizielle Beratungsstelle hinzunehmen. Als Hilfe fĂŒr deine Tochter, da wird auch mit ihr umgegangen und hingeschaut. Solch eine Hilfe wĂŒrde ich ohne Bewertung deinerseits fĂŒr eure Tochter suchen.

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Benutzer die sich bedankten:

schneckenmaus (06.04.2011)

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Wohnort: zwischen Bremen und Oldenburg; in Niedersachsen

Beruf: ja, den habe ich

4

Mittwoch, 6. April 2011, 16:42

Das mit der öffentlichen Beratungsstelle hat sich wohl erledigt ;(

Er ist absolut nicht bereit seiner Tochter ein klitzekleines bisschen entgegenzukommen.....und nu ist nix mehr von ihm zu hören

Und meine schnegge weint jeden Tag......... ;( ;( ;(

Ein Freund ist ein Mensch, der dein LĂ€cheln sieht und trotzdem spĂŒrt, dass deine Seele weint.

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FrMĂŒllerSchulz

unregistriert

5

Mittwoch, 6. April 2011, 19:42

Geh trotzdem zur Beratung bzw. zum Jugendamt...

LG

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Moni42

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 2 184

Danksagungen: 2019

6

Donnerstag, 7. April 2011, 08:05

Geh trotzdem zur Beratung bzw. zum Jugendamt...

LG


Volle Zustimmung!

Du gehst wegen deiner eurer Tochter hin......die werden sie unterstĂŒtzen mit dieser schwierigen Situation umzugehen. Geh und bitte um Hilfe fĂŒr deine Tochter in dieser Situation.

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keks3

AnfÀnger

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Wohnort: hannover

7

Samstag, 9. April 2011, 11:59

Der KV kann nicht zum Umgang gezwungen werden. Ein erzwungener Umgang dient auch nicht dem Kindeswohl. Der KV meines Kindes nimmt dem Umgang auch nicht mehr wahr (trotz gerichtlicher Regelung). Mindestunterhalt? - auch Fehlanzeige. Stattdessen versucht er, mir immer wieder das Leben schwer zu machen..
Mein Kind (9) kennt seinen Vater, aber hatte noch nie eine richtige Beziehung zu ihm. Er ist ein sehr glĂŒckliches und lebhaftes und starkes Kind, das bestĂ€tigen mir auch andere die ihn kennen. Ich halte nichts davon, nun den KV zum Umgang regelrecht zu zwingen, oder gar mein Kind zum JA zu schleppen, was es absolut hasst, oder gar zum Psychologen, das wĂ€re ja eine Pathologisierung des Kindes, er wĂŒrde erst recht das GefĂŒhl bekommen, er hĂ€tte ein großes Problem oder mit ihm sei was nicht normal.
Stattdessen leben und geniesen wir jeden Tag, ich (be-)stĂ€rke mein Kind, wo immer es geht und gebe ihm das GefĂŒhl, genau richtig zu sein, so wie es ist, und wunderbar und von vielen Menschen geliebt.
Der Alltag mit Kind und Beruf und Haushalt erfordert meine ganze Kraft. FĂŒr die leider immer wieder gezeigte ErziehungsunfĂ€higkeit des Vater bin ich nicht verantwortlich und kann die Verantwortung hierfĂŒr auch gar nicht tragen ! Mein Kind wird spĂ€ter mal, wenn es Ă€lter ist, die Beziehung zu seinem Vater selbst angehen und irgendwie leben, oder auch nicht, es wird ihm freistehen.
Eine ganze Generation von Kindern wuchs, und heutzutage viele tausend Kinder wachsen ohne Vater, bzw. bei nur einem Elternteil auf, das war damals ganz normal und politisch völlig unproblematisch und das Kindeswohl kein Thema, und heute ist es bei der enormen Vielfalt der Lebenswirklichkeiten lÀngst zur Regel gworden.
Das vermittle ich meinem Kind: er kann und darf auch ohne seinen leiblichen Vater glĂŒcklich sein, und er ist nicht schuld daran, dass sein Vater ihn nicht besucht. Und: es gibt so viele Kinder mit nur einem Elternteil, das ist doch normal. Und: es gibt viele liebe Menschen um ihn, die ihm auch Freund undVorbild sein können.
Was sollte ich anderes tun? Meinem Kind immer wieder die Problematik mit dem KV vor Augen halten, die Dramen wiederholen (und ein empathisches Kind bekommt sowas unweigerlich mit!), JA und Gericht einschalten, etc. und damit unseren Alltag beschweren? Nur damit mit allen Mitteln der Kontakt zwischen Vater und Kind aufrecht erhalten wird? Nein, das ist aus meiner Sicht nicht zum Besten fĂŒr ein Kind.

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Benutzer die sich bedankten:

Georg1211 (10.04.2011), mira71 (09.04.2011), schneckenmaus (09.04.2011)

Moni42

Senior Mitglied

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Danksagungen: 2019

8

Samstag, 9. April 2011, 13:18

Nur damit mit allen Mitteln der Kontakt zwischen Vater und Kind aufrecht erhalten wird? Nein, das ist aus meiner Sicht nicht zum Besten fĂŒr ein Kind.


Nein, das ist nicht das Beste. Deshalb soll sie auch nicht zur Beratungsstelle gehen, sondern weil das Kind Problem hat und damit lernen muss umzugehen auch ohne Vater.

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Benutzer die sich bedankten:

schneckenmaus (09.04.2011)

BeitrÀge: 206

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Beruf: ja, den habe ich

9

Samstag, 9. April 2011, 20:05

@ keks: ich danke Dir, ich denke auch das ein erzwungener Umgang das schlechteste ist

aber wie @ moni schrieb, meine Tochter hat wirklich Probleme mit der Situation, ich dachte wir schaffen es alleine, aber ich werde Monatg, erstmal alleine, eine Beratung aufsuchen, damit ich nicht vor meinem Kind in TrÀnen ausbreche weil mich das alles wahnsinnig belastet. Aber dann kann ich schon mal erzÀhlen wie es aus meiner Sicht ist und dann, minimal entspannter, mit Kind dahin gehen, denke ich

Ein Freund ist ein Mensch, der dein LĂ€cheln sieht und trotzdem spĂŒrt, dass deine Seele weint.

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keks3

AnfÀnger

BeitrÀge: 15

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Wohnort: hannover

10

Sonntag, 10. April 2011, 10:28

ja klar, tue alles von dem du denkst, dass es deiner Tochter und Dir guttut. Ein offenes Ohr ist sehr hilfreich, alleine so manches nicht zu schaffen. In meiner Fall war eine sehr gute Freundin immer zum Zuhören da, vom Jugendamt kam kein VerstĂ€ndnis. Jeder Mensch und jeder 'Fall' ist anders, von daher kann es keine Pauschallösungen geben, vielleicht nutzt dir und deiner Tochter eine regelmĂ€ĂŸige GesprĂ€chstherapie? Ich wĂŒnsche dir auf jeden Fall VerstĂ€ndnis und Gehör von irgendeiner Seite, und ganz viel Kraft! Sei gedrĂŒckt von mir.
'Du musst alles, was in Deiner Macht steht tun, um den regelmĂ€ĂŸigen Kontakt herzustellen / zu erhalten. Wenn es sein muss, mit harten Bandagen....sagt FrMĂŒllerSchulz. Das sehe ich persönlich nicht so. Wie gesagt, an der ErziehungsunfĂ€higkeit eines Erwachsenen und damit fĂŒr sich selbst verantwortlichen (!) bist du nicht schuld und kurieren kannst und brauchst du sie schon gar nicht. Du brauchst deine Kraft an anderer Stelle.
Meine Geschichte ist lang und phasenweise völlig absurd. Ich habe gelernt (nach Jahren), dass kein Mensch das Recht hat, mein Leben, und das meines Sohnes, schwer oder mich oder ihn krank zu machen - auch nicht der biologische Vater meines Kindes.
'Ein anderer hat nur so viel Macht ĂŒber dich, wie du es selbst zulĂ€sst.' Das mag abstrakt klingen, aber mir hat dieser Satz eines Freundes letztendlich geholfen.

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schneckenmaus (10.04.2011)

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