@meriva

ich kann Dich sehr gut verstehen auf der einen Seite, kann aber auch ihn verstehen ... ob eine Vorgehensweise im Umgang auf Dauer anwendbar ist muss die Zeit erweisen.
ich habe mit meine grossen geredet, sie ist fast 8 Jahre und habe sie gefragt ob sie denn das möchte das sie dreimal die woche zu ihrem papa gehen möchte. Sie hat mir deutlich gemacht das sie bei mir lebt und hier bleiben möchte. und was es mit der schule und den drei tagen aufsicht hat findet sie blöd denn Zitat"wann sollen wir den da aufstehen wenn die schule so früh anfängt". Ich glaube es geht ihm auch nicht mehr um die kinder, denn ich bin der meinung wenn es ihm um die kinder gehen würde dann würde er die kinder nicht so einen stress auszetzen.
Kinder sind zum Glück in der Lage bei Gegebenheit ihre Meinung klar zu äußern ... versucht es doch einfach - und glaube mir wenn die Äußerung Deiner Tochter ihm gegenüber auch 1:1 fällt - ohne das du dabei bist, wird evtl.auf Dauer die Idee des jetzt von ihm angedachten Umgangs als durchführbar oder nicht-durchführbar angesehen. -- Wichtig ist den Kindern wenn,dann nur mitzuteilen was geplant ist, und ich finde das muss er für seinen Teil für seine Zeit tun - und Du für Deinen Teil der Zeit. Kinder äußern sich ggfs. nämlich immer ein wenig zum eigenen Vorteil und je nachdem wo sie gerade sind

Viel Stress ließe sich vermeiden (sowohl für Dich als auch für die kids) wenn die Kinder nicht in Deine/seine Überlegungen als gleichwertige Gesprächspartner angesehen werden, sondern durchaus als Kinder die zwar Infos benötigen was anliegt, aber nicht als gleichwertige Partner. --
Aber ohne sie kann er die kinder auch unter der woche nicht sehen. denn wenns hoch kommt sieht er sie nur drei stunden am tag. Also fazit er braucht sie um überhaupt seine kinder zu sehen. Und das entpricht nicht dem Umgangsrecht zitat vom Jugendamt. Jugendamt findet das er sich in der zeit wo die kinder da sind um sie kümmert aber das macht er nicht. weil er es nicht kann. wenn er sie von der schule holt müssen die kinder ab drei uhr bei ihr sein weil er arbeitet geht und wenn er frühdienst dann holt sie von der schule ab und er kommt nur abends.
Wie jemand seinen Umgang regelt bleibt ihm selber überlassen, man/frau läßt sich definitiv nicht gerne von seine(m)(r) Ex sagen was man wie wann wo und mit wem zu regeln hat. Zudem wenn seine Neue mit den kids gut auskommt - sei doch froh ... ist allemal besser, als wenn sowohl sie als auch kids absolut auf kontra aus sind ... und wenn sie nicht da wäre wäre der Umgang und das Sehen der kids mit ihrem Vater ja nicht so problemlos möglich (abhängig vom Zeitfaktor) ... Kümmern heißt auch dafür zu sorgen, daß die Kinder dort wo sie sind eine/n Ansprechpartner/in haben ... und das gewährleistet er durch seine Neue -die so wie es sich für mich liest ja auch dazu bereit ist (oder würdest Du auf Dauer die kids von Deinem neuen Partner aus der vorherigen Beziehung abholen, wenn Du weder Deinem Neuen noch den Kids wohlgesonnen wärst ?)
Laß ein bissel Ruhe einkehren, versuche Abstand zu gewinnen - vieles regelt sich auf Dauer von alleine
LG airam