Oder in der Krabbelgruppe damals,-ich war die einzigste Ae dort-als die
anderen Muttis rausfanden,dass ich AE bin,wurde ich gnadenlos
ignoriert,ich könnte ja was mit deren Männern anfangen.Als ob das meine
Aufgabe wäre.Gerade frisch getrennt.
Meine Therapeutin hat hierzu vor kurzem sehr klare Worte gefunden. Da ich diese Situation auch kenne, und darüber geredet habe, meinte sie:
"Diejenigen, die ihre Männer 60 Stunden pro Woche arbeiten lassen, damit das Haus und die Autos abbezahlt werden können, die stöhnen, dass ihre Männer keine Zeit für Familienleben und Haushalt haben, sind diejenigen die wirklich Angst haben. Angst davor, man könne ihnen die Männer ausspannen. Und Angst davor, dass ihr Familienidyll nunmal auch so enden könnte. Sie sind ein reales Beispiel dafür, dass die Medaille auch eine Kehrseite hat. Und das macht ihnen Angst."
Ich gehe mittlerweile nicht mehr zu diesen Gruppen. AUch wenn andere behaupten, dass meine Tochter das aber braucht. Kontakt zu anderen Kindern - ja. Aber nicht in einer Gruppe, wo meine Kleine spürt, dass ihre Mutter auf Grund der Lebensumstände ausgegrenzt wird.
Ich frage mich so oft, ob gerade aus solchen Situationen später eben die Kinder heranwachsen, die sich für so unfehlbar halten, wie ihre Mütter es jetzt tun. Das sind dann die, die ihre Arbeitskollegen mobben müssen, weil sie mit sich selbst so unzufrieden sind....
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