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jea
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um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Steffi83

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Wohnort: Dortmund

Beruf: Kranke Schwester :-)

1

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:13

Bin ich allein mit diesem Gefühl?

Guten Abend!

Ich habe, seit ich ausgezogen bin, dass Gefühl, dass mich viele Menschen aus meinem Umkreis meiden... ich weiss nicht ob ich mir das einbilde... ich will mal erzählen... es ist etwas verwirrt, aber das sind meine gefühle gerade auch....

Meine Beste Freundin kann nicht verstehen, dass ich wieder "so viel" arbeite (Viertel Stelle, Mo-Mi-Fr 4 bis 5 Stunden im OP Vormittags). Sie findet, ich solle an meine Tochter denken. Ja. Hm. Aber muss ich denn nicht auch daran denken dass wir leben müssen?

Mir wurde ernsthaft vorgeschlagen, ich solle doch ein Jahr H4 beziehen, bis der Regelkindergarten anfängt. Ich weiss nicht wo manche Menschen leben, aber wer geht denn freiwillig diesen Weg, mit so einem Job, der alles möglich lässt?

Dann dieses Thema Spielgruppen. Bevor ich wieder "so viel" gearbeitet habe, war ich natürlich in verschiedenen Gruppen, allerdings nie gerne, weil dort irgendwie eine komische Stimmung, sozusagen Müttermobbing herrschte und ich mich in den ganzen Reihenhaustopfamilien nicht wohlfühlte.

Nun habe ich dazu keine Zeit mehr, an freien Tagen schlichtweg auch keine Lust. Schließlich machen sich Haushalt und Co. nicht von alleine und ich möchte auch mal ausspannen.

Nun denken viele: AAAAHHH, die Alleinerziehende ist überfordert und geht mit ihrem Kind nicht raus. Ich stelle nun mal eine gewagte These auf... würde die Reihenhausfamilienmama, deren Mann 70 stunden in der Woche kloppt, bei der alles so rosig ist und die sich nicht ums Geld scheren muss sagen, sie hätte keine Lust, wäre das normal- Sagt die AE Mama das, ist sie überfordert und das arme kind wird vernachlässigt.

Und das geht in vielen Dingen so... würde ich nicht arbeiten und wirklich H4 beziehen, wäre ich sicher asozial und nutze den Staat aus. Arbeite ich, vernachlässige ich das Kind.

Gehe ich nicht jeden Tag 5 Stunden zum Spielplatz laste ich das Kind nicht aus.

Lasse ich das Kind mal ausnahmweise den ganzen Tag TV schauen, weil es draussen kleine Hunde regnet, ist dass sogleich verwerflich, weil ich mich mit ihr nicht sinnvoll beschäftige.

Kann ich mir diverse Sachen nicht in dem umfang leisten es andere können ist es ebenso verwerflich, denn Kinder brauchen ja alles um sich zu verwirklichen (Kommentar einer Freundin). Ja. Die Verwirklichung stößt aber auch mal an Grenzemn oder sehe ich das falsch.

Ich musste mir anhören, dass mein Kind ja eigentlich so wenig Spielsachen hat. Nur meine Kleine spielt stundenlang Lego oder malt und ist nicht überflutet. Und sie kann sich in ihrem Zimmer noch frei bewegen.

Ich solle den Kontakt zum Vater doch auch abbrechen, schließlich ist bei uns ja soviel im argen. Man könne auch nicht verstehen (Kurzinfo, mein Ex Mann hat ein Doppelleben geführt zu dem ich mich aber nicht gern öffentlich äussern mag) wie ich so naiv sein könnte, ich sei schließlich erwachsen.

Und zum Schluss etwas... was jetzt wirklich mal raus muss. Ich habe eine Boderlinestörung, ausgelöst durch ein schweres traumatisches ereignis in meiner Kindheit/Jugend. Ich bin seit einigen jahren stabil, verletze mich nicht und seit der Schwangerschaft, die im dezember 08 entdeckt wurde nehme ich keine Medikamente mehr. Es hat sich die ganze zeit niemand um dieses Thema Gedanken gemacht, jetzt rollt es jeder (freundin, Schwiegereltern) wieder auf, weil ich KÖNNTE ja wieder...

Ich habe das Gefühl ich bin sozial und menschlich bei einigen irgendwie in die zweite Liga abgestiegen und weniger Wert... bzw. habe ich oft den Eindruck, dass manche mit mir allein auf grund der Tatsache AE zu sein nichts mehr zu tun haben wollen.

Kennt dieses Gefühl jemand? Ich bin so unendlich traurig. Ich würde meiner Freundin das gern alles mal sagen... aber ich weiss, dass es dann wieder heisst: Neeee das siehst du alles falsch... und ich habe Angst, dass das dann nicht ehrlich gemeint ist, sondern nur eine Floskel, um Konflikte zu vermeiden...

Danke fürs lesen
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


Deutscher Meister 2011.... Borussia Dortmund

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2

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:27

ach lass dir nichts einreden! ich finds gut was du machst!

ich bin ja momentan auch nochmal in elternzeit. Johanna wird bald ein 1 und ich werde (mit 3 kindern) wieder arbeiten wenn sie 14 Monate ist.

was glaubst du wieviele leute mit schon gesagt habe das sie es nicht verstehen, weil das ich doch die zeit genießen soll usw.. ja das tue ich und würde es gerne noch länger, aber ich will auhc noch leben. und zwar nicht nur überleben, sondern leben und dafür muß ich eben arbeiten gehen.

deinem kind wird es nicht schaden, im gegenteil. du vermittelst ihm werte. es lernt früh genug wer was haben will muß was tun. außerdem wird es sicher mal recht selbstständig werden.

andere wissen immer alles besser, aber es ist dein leben und du mußt ddamit klarkommen!

Moni42

Senior Mitglied

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3

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:46

andere wissen immer alles besser, aber es ist dein leben und du mußt ddamit klarkommen!


Volle Zustimmung!

Wenn du arbeiten mit Kind hinbekommst und zufrieden bist, dann ist doch alles okay, finde.

Was andere denken, dass ist sicher nicht dein Massstab.

Schön, dass es auch noch nicht im Überfluß lebende und dadurch spielen könnende Kinder gibt.

Mit unseren Kinder war ich selten auf einem Spielplatz, wir haben anderes gemacht. Mitten in der Natur gelebt, was sollte ich da auf einem Spielplatz. Genauso ist das kein Muss für euch.

Geh deinen Weg, Schritt für Schritt.

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4

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:50

Hallo Steffi,

zuerst würde ich Dich am liebsten mal in den Arm nehmen.

Also fühl Dich ganz fest gedrückt!

Zum zweiten:klar kennen wir das alle - und ich glaube nicht, dass ich mich da zu sehr aus dem Fenster lehne.

Außer natürlich die AE - Paps, die jeder mitfühlend betrachtet, Respekt vor deren Leistung hat und den Hut ziehen würde, so er einen hätte!

Wir AE-Mütter sind nach wie vor irgendwie asozial! Und egal wo irgendein Problem auftaucht - es wird auf das AE-Dasein geschoben werden, ob Dein Kind nun drei mal ne Angina hintereinander hat, ob es mit ner schmutzigen Hose nach Hause gehen muss, weil die Kindergärtnerin zu faul war, das Kind noch mal umzuziehen, ob Dir ein Handtuch vom Balkon wedelt und Nachbars Garten verunziert. Das ist alles nur auf Dein nicht normales Familiensystem zurückzuführen.



Und dann kommen die nicht ausgelasteten, unglücklichen,mit ihrem Leben unzufriedenen (Hausfrauen - ich hab im Grunde nichts gegen diesen Lebensstil) Übermütter dazu, die meinen, ihre Unzufriedenheit auf Dich projizieren zu müssen.



Mäuschen, lass diese Typen reden!

Halt Dich fern von denen!

Es gibt "Freunde", die ersetzen die stärksten Feinde im Handumdrehen.

Mach Dein Ding, such Dir Gleichgesinnte, verabschiede Dich von Leuten, die Dir nicht gut tun. Das muss man sicher auch erst lernen, aber die Mühe ist es Wert!

Es macht keinen Sinn, sich mit anderen zu vergleichen. Das geht bei der Genetik los und endet irgendwo beim Gehalt des Partners...Jeder Mensch, jede Geschichte, jede momentane Lebenssituation ist doch grundverschieden! Wie kann Dir jemand in dieser Form, wie Du es beschreibst, raten, der nicht direkt neben und mit Dir gelebt hat und lebt?



Also Kopf hoch, ich bin stolz auf mein Assi-Dasein, gehe regelmäßig und viel arbeiten, damit ich meinem Kind was bieten kann (keine Spielsachen, sondern Musikschule, Tanzverein mit den entsprechenden z.T. sehr teuren Utensilien und Fahrten zu den Turnieren, Sprachreise mit der Schule) und er einen guten Start in sein späteres Leben hat. Und ich verzichte ab und zu aufs Saubermachen, um wie z.B eben mit ihm Marmelade zu kochen, ihm zuzuhören, wenn er von seiner Freundin schwärmt oder mit ihm Carcasonne zu spielen.

Lass Dich nicht irre machen! Ich glaube, bei vielen spricht der Neid, nicht der Verstand! Die Widersprüche tun sich doch auf: Hartz IV und viele Spielsachen?? Dass ich nicht lache....Tschuldigung, aber na ja. Mich nerven so dumme Leute, die so tun als ob sie die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und ihre Dummheit auf der Zunge tragen.



Tun wir asozialen AE's uns doch zusammen und sind stolz auf das, was wir für uns und unsere Kinder erreichen!

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Benutzer die sich bedankten:

Steffi83 (08.06.2011)

Steffi83

Fortgeschrittener

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Wohnort: Dortmund

Beruf: Kranke Schwester :-)

5

Mittwoch, 8. Juni 2011, 08:14

Zitat

´
Wir AE-Mütter sind nach wie vor irgendwie asozial! Und egal wo irgendein Problem auftaucht - es wird auf das AE-Dasein geschoben werden, ob Dein Kind nun drei mal ne Angina hintereinander hat, ob es mit ner schmutzigen Hose nach Hause gehen muss, weil die Kindergärtnerin zu faul war, das Kind noch mal umzuziehen, ob Dir ein Handtuch vom Balkon wedelt und Nachbars Garten verunziert. Das ist alles nur auf Dein nicht normales Familiensystem zurückzuführen.
GENAU DAS!!!

Ich muss zum Beispiel gleich einkaufen. Obwohl es regnet, muss ich das Kind im Buggy nach draussen fahren. Das ist ach so ein Ding... das Kind muss doch tatsächlich im Regen raus. Und dann noch mit dem Bus... die Alleinerziehende wieder *seufz*
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


Deutscher Meister 2011.... Borussia Dortmund

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

6

Mittwoch, 8. Juni 2011, 10:25

@steffi :Ja so Gedanken haben mit Sicherheit viele von uns zwischendurch. Mensch zweiter Klasse oder wie auch immer ... Nein das sind wir aber nicht .... Ein jede/r hat sein eigenes Päckchen zu tragen, zu verarbeiten und sein Leben zu meistern- wie er/sie es macht liegt am Umfeld, an der Situation, an eigenen Lebenserfahrungen (und da ist noch nicht einmal das Alter unbedingt ausschlaggebend). Viele Menschen wollen und können nicht damit umgehen, daß sich Situationen ändern, daß sich Familiengefüge die man kennt ändern ... Und vor allem eins, daß sich Leute weiterentwickeln und nicht so reagieren wie zuvor ... Ja wie denn auch ? - Das Leben hat sich geändert ... Du weißt selber aus vielen Sachen heraus, daß man sich immer wieder neu orientiert und versucht sich und sein Leben zu meistern - sei doch stolz darauf, Dein Leben mit der Maus geregelt zu kriegen. Wenn Dich Leute am Boden kriechend erwarten - trete ihnen mit Hocherhobenem Haupte entgegen .... Wenn Leute erwarten, daß Du klein beigibst und Dich so verhälst wie sie es erwarten - mache Dir selber klar, will ich das überhaupt?? -- Und was bitte ist so schlimm daran AE zu sein, trotzdem seinen Job zu machen, und sich noch ums Kind zu kümmern - Zieh Dein Ding durch, und wenn es ist mit dem Kind im Buggy durch den Regen zu laufen ... Kinder sind nicht aus Zucker, Du auch nicht (hast Du bereits mehrfach in Deinem Leben bewiesen) ... Von daher CARPE DIEM - wer sich zuviel um die Meinung anderer kümmert, vergißt sich um sich selbst zu kümmern 8) Im übrigen sind die Definitionen von sozial und asozial je nach Gesichtspunkt unterschiedlich belegt :D

LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Nilszeline

unregistriert

7

Mittwoch, 8. Juni 2011, 11:38

Hallo

Hallo,

es ist super, dass du die Möglichkeit hast zu arbeiten. Besser kann es doch garnicht sein. Ich kann deine Freundin absolut nicht verstehen!!!! Wenn es Probleme mit der Betreuung geben würde, aber so??

Ich möchte dir aber auch schreiben, dass ich meinen Sohn fast garnicht Fernsehen lasse. Aber das ist meine persönliche Meinung, und ich bin da auch ziemlich streng mit mir. Ich habe schnell ein schlechtes Gewissen. Im Notfall- wenn ich selbst ziemlich fertig bin- habe ich mit ihm aber trotzdem schon mal eineinbalb Stunden Fernsehen gesehen.

Ich habe auch nicht so angenehme Nachbarn und merke, dass ich mich ihren Vorstellungen anpasse, was mich total nervt. Im Regen mit dem Buggy- wer macht das nicht, wenn er einen Termin hat? Wie soll es auch sonst gehen? Aber solche Ärgernisse gibt es auch bei Paaren. Irgendwelche Leute meinen, die Mutter sei zu jung oder zu alt, arbeitet zu viel, zieht ihr Kind zu warm oder zu kalt an, lässt ihr Kind zu wenig laufen oder zu viel im Kinderwagen, etc......Mein Eindruck ist übrigens auch, dass die Leute bei jüngeren Müttern mehr versuchen reinzureden.

Mein persönlicher Glaube ist es, dass das Wohlergehen eines Kindes in erster Linie davon abhängt, ob die Mutter/Vater sich wohlfühlt!!

Aber, ehrlich gesagt, ich frage mich auch, ob ich eine Art Sonderstellung als Alleinerziehende habe.

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Nilszeline

unregistriert

8

Mittwoch, 8. Juni 2011, 11:41

Hallo

Hallo,

es ist super, dass du die Möglichkeit hast zu arbeiten. Besser kann es doch garnicht sein. Ich kann deine Freundin absolut nicht verstehen!!!! Wenn es Probleme mit der Betreuung geben würde, aber so??

Ich möchte dir aber auch schreiben, dass ich meinen Sohn fast garnicht Fernsehen lasse. Aber das ist meine persönliche Meinung, und ich bin da auch ziemlich streng mit mir. Ich habe schnell ein schlechtes Gewissen. Im Notfall- wenn ich selbst ziemlich fertig bin- habe ich mit ihm aber trotzdem schon mal eineinbalb Stunden Fernsehen gesehen.

Ich habe auch nicht so angenehme Nachbarn und merke, dass ich mich ihren Vorstellungen anpasse, was mich total nervt. Im Regen mit dem Buggy- wer macht das nicht, wenn er einen Termin hat? Wie soll es auch sonst gehen? Aber solche Ärgernisse gibt es auch bei Paaren. Irgendwelche Leute meinen, die Mutter sei zu jung oder zu alt, arbeitet zu viel, zieht ihr Kind zu warm oder zu kalt an, lässt ihr Kind zu wenig laufen oder zu viel im Kinderwagen, etc......Mein Eindruck ist übrigens auch, dass die Leute bei jüngeren Müttern mehr versuchen reinzureden.

Mein persönlicher Glaube ist es, dass das Wohlergehen eines Kindes in erster Linie davon abhängt, ob die Mutter/Vater sich wohlfühlt!!

Aber, ehrlich gesagt, ich frage mich auch, ob ich eine Art Sonderstellung als Alleinerziehende habe.

Liebe Grüße von Nilzeline

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Der Beitrag von »Mila79« (Mittwoch, 8. Juni 2011, 12:05) wurde vom Autor selbst gelöscht (Donnerstag, 10. Mai 2012, 15:35).

Steffi83

Fortgeschrittener

Beiträge: 170

Danksagungen: 177

Wohnort: Dortmund

Beruf: Kranke Schwester :-)

10

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14:17

Zitat

Oder in der Krabbelgruppe damals,-ich war die einzigste Ae dort-als die
anderen Muttis rausfanden,dass ich AE bin,wurde ich gnadenlos
ignoriert,ich könnte ja was mit deren Männern anfangen.Als ob das meine
Aufgabe wäre.Gerade frisch getrennt.
Meine Therapeutin hat hierzu vor kurzem sehr klare Worte gefunden. Da ich diese Situation auch kenne, und darüber geredet habe, meinte sie:

"Diejenigen, die ihre Männer 60 Stunden pro Woche arbeiten lassen, damit das Haus und die Autos abbezahlt werden können, die stöhnen, dass ihre Männer keine Zeit für Familienleben und Haushalt haben, sind diejenigen die wirklich Angst haben. Angst davor, man könne ihnen die Männer ausspannen. Und Angst davor, dass ihr Familienidyll nunmal auch so enden könnte. Sie sind ein reales Beispiel dafür, dass die Medaille auch eine Kehrseite hat. Und das macht ihnen Angst."

Ich gehe mittlerweile nicht mehr zu diesen Gruppen. AUch wenn andere behaupten, dass meine Tochter das aber braucht. Kontakt zu anderen Kindern - ja. Aber nicht in einer Gruppe, wo meine Kleine spürt, dass ihre Mutter auf Grund der Lebensumstände ausgegrenzt wird.

Ich frage mich so oft, ob gerade aus solchen Situationen später eben die Kinder heranwachsen, die sich für so unfehlbar halten, wie ihre Mütter es jetzt tun. Das sind dann die, die ihre Arbeitskollegen mobben müssen, weil sie mit sich selbst so unzufrieden sind....
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

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