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von mona84

Mary03

Anfänger

Beiträge: 4

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Wohnort: Lüneburg

1

Dienstag, 28. Juni 2011, 13:17

Kindesvater

Hallo erstmal...



Also ich habe mal eine Frage und zwar geht es um den Kindesvater meiner Tochter

Ich habe mich in der schwangerschaft schon von ihm getrennt weil er sich
stark verändert hat als er wusste das ich schwanger bin und ist auch
zunehmend aggressiver geworden

So nach 7 Moanten war dann die Geburt meiner kleinen und er kam auch
zwei mal ins Krankenhaus danach meinter er aber zu mir er kann keine
Bindung aufbauen, ich habe ihn dann öfters hinter her telefoniert was
nun ist mit seiner Tochter und wollte das er sich kümmert aber es kam
nie was zurück....



Als meine kleine 5 Wochen alt war kam ein neuer Mann in unser Leben mit
dem Lebe ich auch heute noch zusammen sie nennt ihn Papa und beide
Lieben sich abgöttisch..



Nun aber nach 1 1/2 Jahren will der KV aufeinmal Konatkt und den super
Papa spielen, wäre auch kein Problem ich habe ihm dann gesagt das wir
uns gerne mit der kleinen treffen können aber erst mal so das er vor der
kleinen ein freund der familie ist und wir ihr dann wenn sie es
versteht erklähren das der KV der leibliche Papa ist so könnte er aber
bis dahin ja schon mal einen super bindung aufbauen...



Das kann er einfach nicht verstehen und will ihr sagen das auch er der
papa ist aber ich möchte sie nich verwirren und bin damit nich
einverstanden...

Der KV meinte dann das er das anders nich akzeptiert und er denn kein
kontakt will und mich mit meiner Entscheidung auf dünnem aus bewege aber
ich habe doch nichts falsch gemacht oder ???

Kann er über das Jugendamt nun sagen das ich Ihm das Kind entziehe??

Wäre schön wenn mir einer helfen könnte!!

Liebe Grüße Mary


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thomas0123

Administrator

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Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

2

Dienstag, 28. Juni 2011, 13:30

Hallo,

Ich glaube nicht das er dir wegen umgangsentziehung etwas kann, dem verweigerst du dich ja nicht.

Aber das mit dem wer papa ist, ist ein von euch hausgemachtes problem. Dein neuer partner ist nunmal nicht der papa, sondern der leibliche vater. Ich persönlich finde es nicht in ordnung, wenn neue partner die leiblichen eltern ersetzen sollen und sich mama oder papa nennen vom kind.

Ihn kann ich das verstehen, das er deswegen gar keinen kontakt dann will wiederrum nicht.


Aber ein thread reicht für die gleiche frage/problem.


Lg thomas
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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Mary03

Anfänger

Beiträge: 4

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Wohnort: Lüneburg

3

Dienstag, 28. Juni 2011, 13:34

aber ich meine er wollte die kleine ja nicht sehen und er hat den kontakt immer verweigert und die kleine ist ja mit dem neuen partner aufgewachsen und die gefühle sind ja auch da zwischen den beiden und der KV hat sich ja gegen sein kind entschieden

thomas0123

Administrator

Beiträge: 833

Danksagungen: 860

Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

4

Dienstag, 28. Juni 2011, 13:44

Er ist und bleibt aber der papa, auch wenn er sich jahre nicht meldet.

Was würdest du denn sagen wenn später seine partnerin sich mama nenen lässt...


Das sein verhalten nicht toll ist steht ausser frage. Aber er ist der papa.



Lg thomas
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Lothar Zenetti

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

5

Dienstag, 28. Juni 2011, 15:38

Hallo Mary,
also nach meinem Bauchgefühl ist der, der dem Kind beim Aufwachsen Hilfestellung gibt, der es ernährt, mit ihm spielt, es bei Krankheit betreut der Papa.
Noch dazu, wenn sie in so jungem Alter den Partner als Familienmitglied kennenlernt, finde ich es doch recht normal, dass ein Kind den Partner auch Papa nennt. So wie es im Umfeld üblich ist. Eure Lebenssituation ist eben so gewachsen.

Aber ich denke, dass Du ihre erklären solltest, dass sie zwei Papas hat. Einer, der bei Euch wohnt und einer, der woanders wohnt.
1,5 Jahre ist natürlich sehr jung. Sie kennt den Unterschied noch nicht. Hat keine Vergleichsmöglichkeiten.
Vielleicht ist Dein Partner der Papa und der KV ist eben Papa Andreas - ich kenne ja seinen Namen nicht, also ein Beispiel...

Aber wie willst Du ihr später erklären, dass plötzlich der Freund der Familie doch der "richtige", also leibliche Papa ist? Dann kann sie drüber nachdenken, fühlt sich vielleicht belogen.
Und bist nicht Du ihre engste Vertrauensperson und solltest immer ehrlich zu ihr sein?

Ich glaube nicht, dass Du sie jetzt, mit 1,5 Jahren irritierst. Das würde später eher der Fall sein.

Ich wünsche Euch, dass Ihr die für Euch richtige Entscheidung trefft!

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Lijana

Fortgeschrittener

Beiträge: 120

Danksagungen: 135

6

Dienstag, 28. Juni 2011, 18:16

Hallo,
ich würde beim Jugendamt anrufen, die Situation dort erklären und um Ratschlag bitten wie man in so eine Situation vorgehen soll, damit man auf jeden Fall auf der sicheren Seite ist und nichts falsch macht.
LG
Lijana

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Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

7

Dienstag, 28. Juni 2011, 20:01

Hallo Mary,

also ich verstehe gut, dass deine Kleine Papa zu deinem Freund/Mann sagt. Nachdem der KV ja trotz deiner Bemühungen klar gezeigt hat, dass er kein Interesse hat, ist es meines Erachtens sehr verständlich, dass du aber auch den Wunsch nach einer intakten Familie für dich und dein Kind hast.
Ich halte es für in Ordnung, wenn Kinder auch Papa zum Lebensgefährten der Mutter sagen. Ich denke ein Kind kann 2 Papas haben und (ja Thomas) umgekehrt wenn das Kind nicht bei der Mutter aufwächst auch 2 Mamas.
Ich meine dass an den Begriffen sowieso viel zu viel festgemacht wird. Wieviele Kinder nennen ihre Eltern beim Vornamen!? Ich denke entscheidend ist die Beziehung zu der jeweiligen Person. Kinder können Papa zum KV, dass sagt noch lange nichts über die Bindung aus!
Ich würde allerdings dem KV nicht verbieten dass das Kind Papa zu ihm sagt. Seinen Wunsch verstehe ich auch. Er hat sich eben in den 1 1/2 Jahren weiterentwickelt, das solltest du ihm zugestehen. Ich hoffe für euer Kind, dass es auch von Dauer ist. Wobei das wahrscheinlicher ist, wenn er eine gute Bindung zu ihr aufbauen kann. Wenn nicht, denke ich aber auch dass es ihr nicht groß schadet, da sie ja in einer intakten Familie aufwächst.
Vielleicht entscheidet ja bald eure Tochter selbst ob sie zu ihm Papa sagen will oder nicht!? Ich halte es für wichtig den Kindern die Wahlfreiheit zu lassen.
Ich selbst komme aus einer Patchwork-Familie. Meine 2 größeren Brüder sind aus erster Ehe meiner Mama und somit haben sie einen anderen Vater. Ihr leiblicher Vater hat nie großes Interesse gezeigt. Sie nennen ihn damals wie heute "Vater". Mein leiblicher Vater ist auch ihrer, sie haben eben 2. Sie nennen ihn Papa und Vater je nach dem. Meine Mutter erzählte mir, dass sie nie mit ihnen darüber gesprochen hätten. Meine Brüder (bei der Trennung 4 und 8 Jahre alt) haben einfach damit angefangen. Beide sagen heute, dass ihr "richtiger"/echter/gefühlter Vater nicht ihr leiblicher sondern mein leiblicher ist. Tja, es kommt eben auf die Beziehung an und nicht auf den Namen. Der jüngere meiner Brüder lebte auch in einer Beziehung mit Kind eines anderen Mannes. Dieses Kind wollte auch von sich aus Papa zu ihm sagen und tut dies auch. Sie sagt ganz selbstverständlich sie hat 2 Papas. Ihre Mutter nannte jedoch immer meinen Bruder beim Vornamen wenn sie mit ihrer Tochter sprach. Ganz normal. Tja, und schließlich stecke ich selbst in der Situation. Auch ich lebe mit meinen 2 Töchtern in einer neuen Beziehung. Ich merke bei meinen Kindern, dass sie das Bedürfnis haben meinen Partner auch Papa zu nennen. Das merke ich, weil sie von sich aus folgendes Spiel erfunden haben: Wir spielen Vater-Mutter- Kind mit verteilten Rollen. Ich bin mal große Schwester, mal Baby, die Mädels wechseln sich in der Mama-Rolle ab... Was immer gleich bleibt ist die Rolle meines Partners: er ist der Papa. Die Rollen verteilen die Kinder! Tja, und da genißen sie es ihn Papa nennen zu dürfen. Im Alltag nennen sie ihn beim Vornamen. Ich weiß dass meinem ExMann es überhaupt nicht recht ist. Er sagte mir ganz klar: "die Kinder haben nur einen Papa und das wird auch immer so bleiben!" Tja, ich misch mich da nicht ein. Für mich ist das nur ein Wort. Wichtig ist mir die Beziehung. Leider intrigiert mein Ex auch da. Schade denn er bereitet ja seinen Kindern Schwierigkeiten. Aber das werden die schon meistern. Die Mädels sollen das selbst entscheiden wie sie zu wem sagen. Sie werden ihre eigene Lösung finden. Und wenn die darin besteht 2 Männer Papa zu nennen, was ist daran so schlimm???

Um zu deiner Frage zurückzukommen: Ich find ganz gut wie du das mit ihm angegangen bist, also den Vorschlag erst mal gemeinsam Kontakt und Vertrauen aufzubauen. Langsam steigern... Ich finde du könntest es ihm zugestehen, dass du ihn als ihren Papa vorstellst. Das ist er ja auch. Ich glaube nicht, dass sie das mit 1 1/2 verwirren wird. Kinder fangen ja da erst das reden an und verallgemeinern viel. In dem alter waren für meine Kinder zunächst mal alle Männer Papa und alle älteren Männer Opa. Klar erklärt man ihnen dann, das das nicht so ist. Naja, und dann musste ich da an einen anderen Beitrag hier denken. Ähnliche Situation wie bei euch, nur das Kind ist schon älter (4 glaub ich) und der KV hat sich jetzt gemeldet und Ansprüche angemeldet... In diesem alter ist es schwerer dem Kind zu erzählen, dass es ja da "noch einen " Vater hat... In diesem Beitrag war davon die Rede, die Wurzeln nicht zu verschweigen... Das halte ich auch für wichtig. Vielleicht kannst du es als Chance sehen, eurem Kind unbeschwert seine Wurzeln zu zeigen und Kontakt zu ermöglichen. Nicht auszudenken wie die Situation wäre (was deine Tochter denken würde) wenn sie gar in der Pubertät auf den Trichter käme... Lieber immer gleich offen alles aussprechen.
Glaub mir, an der Beziehung zu deinem Freund ändert das nix! Sie lieben sich und werden sich weiter lieben!!!
Bei allem Ärger und Wut die ich auf meinen Ex verspüre, wenn ich mal wieder durch Bemerkungen meiner Kinder merke, wie sehr er die Kinder beeinflusst ("Der ... darf das nicht, das darf nur die Mama. Das sagt mein Papa" O-Ton meine 2 jährige heute .heulw )... Ich bin mir absolut sicher, dass er dadurch die gute und liebevolle Beziehung zwischen meinen Kindern und meinem Partner nicht beschädigen kann. Er erreicht damit zwar (und das ist schlimm genug und der einzige Grund für meine Wut auf ihn), dass die Kinder in Loyalitätskonflikte geraten und sich kurzzeitig schlecht fühlen (A.... von einem Vater, nur an sein eigenes Ego zu denken :schiri ...), aber die Kinder wissen wen sie warum mögen....

Cool down, sehs locker mit dem kleinen Wörtchen, mach keine Beziehung oder nicht Beziehung dran fest, die wird nämlich nonverbal entschieden ;) . Und mach das beste aus der Situation für deine Tochter draus...

Hoffe es war ok, so ne lange Antwort...
LG Cristl
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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Cristl

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8

Dienstag, 28. Juni 2011, 20:05

Was würdest du denn sagen wenn später seine partnerin sich mama nenen lässt...

Wenn die Tochter bei ihm und seiner Partnerin aufwachsen würde, würde ich ihr das zugestehen. Denn dann nimmt sie ja auch die Rolle ein. Wächst sie bei der Mutter auf und der Vater nimmt den Umgang gemeinsam mit der Partnerin war, dann denke ich dass der Wunsch danach bei den Kindern eher nicht entstehen würde und es wäre komisch das aufzudrücken. Wenn ein Kind das aus freien Stücken so will, warum nicht!?

Gruß Cristl 8)
LG Cristl

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thomas0123

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9

Dienstag, 28. Juni 2011, 20:11

und wenn das kind aus freien stücken den hund als katze bezeichnet ist es auch okay.....



neue partner sind nichtz die leiblichen eltern, sie können sie ersetzeen, an ihre stelle tretten und alles besser machen wie der leibliche elternteil, aber sie sind es nicht.


aber das ist meine persönliche meinug dazu, du kannst das ja gerne andershandhaben.


jedem seine meinung.



lg thomas
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Lothar Zenetti

Cristl

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10

Dienstag, 28. Juni 2011, 20:44

Is`n Standpunkt Thomas. Ich sehe das allerdings als Standpunkt von Erwachsenen. Die Kinder haben oft das Bedürfnis nach "Normalität". Also, wenn z.B im Restaurant am Nebentisch Eltern mit ihren Kindern sitzen "Mama und Papa" genannt werden...Der Kellner wie selbstverständlich auch zu ihnen spricht und den Mann am Tisch Papa nennt... Was tun? (Also ich meine das Kind...) Unsere übergeht es mal und mal sagt sie "Das ist nicht mein Papa"
"Na, dann eben der Onkel" war die Antwort vom Kellner.... passte ihr irgendwie auch nicht... Mein Partner half ihr aus der Klemme... "Dein Matthias" ;) War in dem Moment o.k. aber die Situationen häufen sich und ich merke immer mehr dass sie eben wie die anderen Kinder auch gern Papa sagen würde... Mal sehen was sie drauß macht.
Auf der Arbeit erlebe ich einen Jungen (10), der sehr unter der Trnnung seiner Eltern leidet. Wohl hauptsächlich weil der Vater komplett vom Erdboden verschluckt ist... Der Vater hat den Kontakt abgebrochen will seine Kinder nicht mehr sehen.... Jetzt hat die Mutter wieder einen Partner und hat das ganz langsam aufgebaut... Der Junge klammert sich an den Mann. Bei der Erzählrunde Montags erzählt er immer als Hauptsache. "Am Wochenende war mein Papa da!". Auch hier haben die Erwachsenen das nicht vorgegeben!
Wie beim Umgang finde ich sollten auch hier die Kinderrechte bzw. Bedürfnisse im Vordergrund stehen.
Was nicht passieren darf, dass der leibliche Papa dann plötzlich zum Vornamen wird :schiri ....

Aber ich kann deine Meinung nachvollziehen Thomas, wie du sagts, jeder hat seine eigene Meinung ;) .
LG
Cristl
LG Cristl

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