ich kenne drei Seiten:
die Seite der Mutter nach dem Umgangswochenende,
die beispielsweise auf ihre Kinder wartete und diese kamen nicht wie vom KV gewünscht um 17 Uhr sondern irgendwann, meist auch ohne Nachricht.
Hier schaffte ich mithilfe des Profis, was ich mit dem Vater nicht alleine schaffte und durch der Frage der Kinder, warum sie denn so früh nach Hause müssten, die Zeit zu verschieben. Die offizielle Zeit wurde verschoben, pünktlich kamen sie dann doch nicht. Aber das habe ich nicht mit den Kindern besprochen. "Schön, dass ihr da seid....2
Der Papa hat gesagt, du willst das nicht......Oh, nein, dass ist nicht so, dies war die getroffene Absprache mit Herr XY bei der Diakonie, aber wir können es gern ändern, ich wende mich an Papa.
Papa hat gesagt, du hast dich immer angezogen wie........
Ja, ist das soß, ihr kennt mich doch und wisst wie ich mich kleide, dass könnt ihr auch beurteilen.
Ich habe anfangs Sonntags immer warm gekocht am abend, da sie ohne warmes Essen nach Hause kamen. Durch die unregelmäßigen Nachhausekommzeiten war das eine echte Aufgabe ohne Mikrowelle. Zumal sie dann mal gegessen kamen und mal hungrig. So habe ich mit den Kindern besprochen, dass ich am Abend nicht mehr warm kochen werde und dass wir/sie dann eben eine Brotzeit oder Salat essen.
Mama, die Xy oder der Papa hat das und das gemacht, sich so und so verhalten. So etwas habe ich mir angehört und versucht nicht zu besprechen, sondern aktiv zugehört und höchstens gefragt: und das gefiel dir nicht. Und darauf verwiesen, dass ich nur zuhören kann, die Situation vor Ort nicht kenne, ihre Gefühle nachvollziehen kann, sie aber mit dem Papa und xY sprechen müssen um etwas zu ändern.
"Ich will nicht zu Papa Zeiten" oder "ich habe am WE die oder die Einladung", da habe ich die Kinder angeleitet, das mit ihrem Papa zu besprechen. Hat er diese Einladungen als nicht am WE passend abgesagt, dann habe ich auch das nicht beurteilt, verstanden das sie sich ärgern, aber es ist eben wenig bemessene Papazeit. Aber wir machen das nichts. Auch das müsst ihr so mit Papa besprechen und auch nichts miteinander machen ist wichtig.
Mama, wir fahren überall dahin, wo wir früher waren und Papa tut so als wären wir da noch nicht gewesen. Vielleicht hat er es vergessen.
Meine Neutralität hat mir vorübergehend den Kontakt zu meiner Tochter gekostet, aber es hat sich gelohnt.
Die Verhältnisse sind sicher unterschiedlich zu meinen Kindern, aber sehr ehrlich und offen.
Und auch heute läßt sich ein Kind immer mal bei mir aus, aber ich sage darauf mittlerweile nur noch, dass sie ihren Vater mittlerweile kennt, die Situationen sich wiederholen und sie diese so akzeptiert und sie nicht offen und ehrlich mit ihm bespricht. Daher bin ich auch nicht mehr bereit die endlosen Tiraden anzuhören und kürze es ab.
Der Papa hat gesagt, wir sollen dir sagen...........hier habe ich ganz klar gesagt: das höre ich nicht. Auf den Satzanfang müsst ihr lernen dem Papa zu sagen, dass ihr keine Botschaften übermittelt.
Terminabsprachen, Verscheibungen, du sollst uns das und das kaufen..............all das hörte ich nicht und verwies deutlich auf das ist ein Elternthema.
Schwierig fiel es mir, so etwas wie.........der yx hat gesagt, was du in vierzehn Tagen "versa....", dass können wir nicht am WE wieder hinbiegen.........zu reagieren bzw. nicht zu reagieren.
Wir wissen nicht wohin wir in Urlaub fahren, dass finden wir doof.........ich kann das verstehen, fragt den Papa danach.
Warum wusstest du nicht, dass ich schwer krank war, warum erzählt der Papa dir das nicht.
Der Papa sagt, du sprichst nicht mit ihm, sondern schreist ihn nur an.
Ihr seid hier in der Wohnung, wenn wir telefonieren, zwar nicht im Raum, aber wenn ich schreien würde, dass würdet ihr mitbekommen, oder?
Und immer wieder den Kontakt zum Profi gehalten, die Situationen mein Verhalten auf Richtigkeit hinterfragt......Den Kindern den Kontakt zum Profi vermittelt............
das halte ich für sehr wichtig!!!! Gerade deine sind noch so klein, unsere waren größer.
Unsere Patchworkmaus hat mal vor Jahren am Tisch gesagt, auf was weiß ich nicht mehr. Die Mama hat gesagt, dass darf der Papa nicht. Also Maus, du hast einen Papa und eine Mama und alle beide dürfen das was der andere auch darf und das war es, ich beispielsweise darf das nicht ich bin nicht eure Mama, kann euch nur eine Freundin werden/sein.....
Und und und und einige Beispiele von denen es noch unzählige mehr, aber es ist zu lang und ich habe keine >Zeit mehr
ich trage noch die dritte Seite als Umgangselternteil nach:
unsere Tochter erzählte ihrem Vater vieles, er rief an und hinterfragte nicht, sondern nahm das Gesagte als Wahrheit und beschimpfte oder beschwerte sich für sie. Ich blieb in solchen Fällen nach außen ruhig, habe ihn darauf hingewiesen, dass zum einen er mich mal fragen sollte, zum anderen sie auch über ihn und xy ungeheuerliche Dinge erzählt. Ich aber weiß, dass sie das macht um ihre "Macht" auszuspielen. Für unsere Tochter war, dies sehr schlecht, was sie heute für sich selber erkennt und benennt.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Moni42« (29. Juni 2011, 11:11)