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jea
25.05.2012
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ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

meriva

Schüler

Beiträge: 48

Danksagungen: 89

Wohnort: neuburg an der donau

1

Sonntag, 7. August 2011, 19:32

Bin ich Erziehungsfähig

Hallo zusammen ich habe mal eine Frage.
In unserem Kleinkrieg wo die Kinder leben dürfen, haben wir jetzt einen Physologen der uns befragen soll und auch die Kinder.
Der soll dann Entscheiden. Zusätzlich soll von mir noch ein Erzieherrisches Gutachten gemacht werden, ob ich fähig meine Kinder zu erziehen.
Aber was heisst Ehrziehung? Wo fängt Erziehung an.

Was braucht ein Kind? Ich denke in erster Linie braucht das Kind Liebe, Zuneigung und Geborgenheit. Natürlich brauchen sie Essen, Kleidung und einen Platz zu schlafen. Aber das ist doch nicht alles ist das Erziehung? Heist nicht Erziehung das wir den Kindern ein Benehmen beibringen. Das sie andere Menschen respektieren und Höflich sind. Das sie Bitte und Danke sagen.
Ich denke meine Kinder sind Höflich und können sich Benehmen. Meine Tochter hat ein gutes Zeugnis und auch mein Sohn ist ganz normal Entwickelt.
Ein fremder Mann soll über mein Leben und meine Kinder Entscheiden.

Ist schon komisch das er Entscheiden darf was Erziehung ist. Was ist für euch Erziehung? Was gehört für euch dazu? Wie kann einer Entscheiden was richtig und was falsch ist. Ich habe schon ein komisches Gefühl das jemand über mein Leben entscheidet. Habe ich die richtige Einstellung zur Ehrziehung?
eure meriva

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pandora

unregistriert

2

Sonntag, 7. August 2011, 20:14

Hallo meriva,

ich für mein Gefühl bin der Meinung, dass du da ganz richtig liegst. Ich bin auch bemüht, meinen Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Und das ist mir auch gelungen. Beide stehen fest mit beiden Beinen in ihrem Kinderleben, kommen zu mir, wenn es Probleme gibt, und vertrauen mir.

Und genau auf solche Dinge achten die Gutachter auch. Klar, ich kam mir da auch komisch vor, als ich befragt wurde. Ich habe dann halt gesagt, was mir persönlich wichtig ist. Und ich hatte Glück mit den Psychologen, die haben für uns entschieden. Ich denke, wenn du authentisch auftritts, auch von deinen Zweifeln, die jeder, der ein Kind großzieht hat, erzählst, müsste es für dich ausgehen. Es ist immer besser, auch zuzugeben, dass man weiß, nicht alles richtig machen zu können, als zu "schauspielern", um "gut" dazu stehen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft in der nächsten Zeit, fühl dich gedrückt,
Birgit :thumbup:

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

3

Montag, 8. August 2011, 08:56

Hallo Meriva :)

Eine gute Frage über die Erziehungsfähigkeit:-- Ich für meinen Teil sage, es gibt keine Erziehungsunfähigkeit, denn bestimmte, wenn auch eingeschränkte Ressourcen zur Erziehung seiner Kinder hat jeder Elternteil. Die Begrifflichkeit ist in keinem Gesetz verankert, es ist vielmehr eine theoretische Skalierung von Anschauungen.

Jeder Mensch hat eigene Hintergründe und Erfahrungen ... ich vermute das wird jeder bestätigen.
Und Erziehung ? Erziehung selber beinhaltet für mich folgendes, und zwar eine konkrete Ermöglichung des Menschen (und somit eine Formung bis ins Erwachsenenalter) ... Das darunter wiederum aufgrund eigener Vorgeschichte etwas anderes erkennt, oder erwartet ist somit klar.

Wichtig ist das ein Kind bestmögliche Vermittlung von Werten und Zielen, und auch bestmögliche Förderung der eigenen Ressourcen erhält. Da aber viele Elternteile auf eine unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Dinge im Alltag bestehen ( Bei mir haben die Kinder es aber besser), kommen solche im Grund genommen "harten" und "für die kinder nicht wünschenswerten" Ergebnisse zustande.


Lg airam : iwn
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Augusta

Anfänger

Beiträge: 36

Danksagungen: 39

Wohnort: Rheinland

4

Dienstag, 9. August 2011, 02:58

Hallo Meriva,



ich bin zwar recht neu hier, misch aber gerne mal gleich mit. :)



Einige wichtige Sachen wurden ja schon aufgezählt, bei einem GA ist aber auch ganz wichtig die Bindungstoleranz zu zeigen, sowie Kontinuität und Sicherheit. ;)



LG

Augusta

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vater von dreien

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 15

Wohnort: Berlin

5

Dienstag, 9. August 2011, 20:48

Ich habe das Gutachten hinter mir

Also ich war auch in der Situation, dass vom Familiengericht ein Erziehungsgutachten angefordert wurde, und das ist alles nicht so schlimm wie man denkt. Jeder normale Vater oder jede Mutter, die sich um Ihre Kinder sorgen, sie nicht schlagen, mißbrauchen oder verhungern lassen, kann durch ein Gutachten auch dem Gericht beweisen, dass sie erziehungsfähig sind. In meinem Fall bezweifelte ich schon länger, dass meine Ex erziehungsfähig ist, und der Gutachter stellte dies auch fest. Wichtig ist, dass man dem Psychologen gegenüber immer ehrlich und offen ist, denn der merkt das garantiert, wenn Du ihn anlügst. Wenn Du das beste tust, um Deine Kinder zu erziehen, dann wird der Gutachter dies auch sehen. Ob nun in den Befragungen der Kinder oder bei der Beobachtung im Haushalt, äußert sich die Erziehungsfähigkeit zwangsläufig. Da sollte man die Kinder auch nicht versuchen zu manipulieren, weil ein Psychologe das merkt. Unter anderem hat dieser "Spiele" und Fragekärtchen, die Manipulationen und Mißhandlungen der Kinder zwangsläufig enttarnen. Daher sollte man einfach so natürlich wie möglich sein.

Ich hatte z.B. ein wenig Sorge, dass der Gutachter bei der Beobachtung im Haushalt kritisieren würde, dass ich doch recht streng bin, was die Regeln beim Essen (Bitte, Danke, nicht aufstehen bevor die anderen fertig sind...) angeht, aber im Gutachten konnte ich dann im Nachhinein lesen, dass ich für meine Fähigkeit gelobt wurde, die Kinder streng aber ohne Gewalt zu steuern, und dass die Kinder dies auch akzeptierten.

Tue also einfach Dein Bestes, so wie hoffentlich immer und dann wird der Gutachter dies auch bestätigen.

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meriva

Schüler

Beiträge: 48

Danksagungen: 89

Wohnort: neuburg an der donau

6

Dienstag, 9. August 2011, 21:48

danke

Danke für eure lieben Worte. Wir bleiben wie wir sind. Jeder Gutachter hat seine eigene Meinung zur Ehrziehung.
Aber nach welchen Ahnsinschtspunkten schaut er? Was wenn ich zur Streng bin? Oder Was wenn er meinem Ex glaubt das ich die kinder nicht richtig behandle. Momentan bringt er eine Lüge nach der anderen. Die einfach nicht stimmen. Es fehlt noch das ich die Kinder geschlagen habe. Das fehlt noch. Aber ansonsten haben wir alles schon. Ich meine ich bin nich perfekt und klar bin ich schon mal laut geworden. Aber wer von uns ist nicht mal laut geworden. Besonders in unsere Situation. Wo wir Hilflos zusehen müssen wie einer dein Leben zu nichte machen möchte. Was wenn die kinder von ihm so manipuliert werden dass sie wirklich was schlimmes von mir erzählen? Was nicht stimmt. Ist es sinnvoll mit den Kinder zu reden wie sie mich sehen. Kann die grosse das überhaupt einschätzen. Ist es sinnvoll so ein Gespräch zu führen wie es einem geht. Oder überfordere ich meine grosse?

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vater von dreien

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 15

Wohnort: Berlin

7

Mittwoch, 10. August 2011, 12:54

überfordere ich meine grosse?

Wie alt ist denn Deine "grosse"? Mit einer 5-jährigen wäre das wohl eine Überforderung, aber mit einer 10-jährigen kann man auf jeden Fall darüber sprechen. Du solltest nur immer bedenken, dass sie trotz allem ein Kind ist und nicht Deine beste Freundin, also:

- nicht schlecht über den Ex-Partner sprechen
- Paar-Ebene und Eltern-Ebene immer trennen
- auf kindgerechte Art mit ihr reden
- nicht manipulieren (begib Dich nicht auf das niedrige Niveau Deines Ex)
- nur das nötigste besprechen (bei zu vielen Informationen wird Deine Tochter irgendwann abschalten)
- bedenke, dass ein kleines Kind immer beide Eltern lieben wird, egal was diese gesagt oder getan haben mögen

Kleine Kinder idealisieren schnell den Elternteil, bei dem sie nicht leben und malen sich in ihrer Fantasie eine wunderschöne Welt aus, wie das Leben bei dem anderen sein könnte. Da kommen dann schnell solche Sprüche wie:

"dann werde ich jetzt eben bei Papa wohnen". Da darf man sich nicht überlisten oder erpressen lassen. Kinder brauchen Regeln, auch wenn sie so tun, als ob Du Ihnen mit Deinen Regeln das Leben zur Hölle machst, merken Sie doch, dass Du Dich um sie sorgst und nur das beste für sie willst.

Es gibt ein interessantes Buch: "Alles ist Sprache", in dem man auch lernen kann, dass viele Probleme bei Kindern gar nicht entstehen würden, wenn die Eltern ausreichend mit den kindern über die Probleme sprechen würden, die ja nun mal da sind. Für Kinder ist die Trennungssituation enorm schwierig zu verarbeiten. Da hilft jedes gute Wort der Eltern, um es Ihnen etwas leichter zu machen.

"Nagel mich aber nicht auf meine Lebensweisheiten fest, wenn es bei Dir nicht so funktioniert!" - ohne Gewähr, denn jedes Kind ist anders und etwas ganz besonderes. Das weißt Du am besten.

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meriva

Schüler

Beiträge: 48

Danksagungen: 89

Wohnort: neuburg an der donau

8

Freitag, 12. August 2011, 21:56

hi

Meine Tochter ist acht Jahre alt. Ich versuche nicht über ihren Vater zu reden. Bzw nicht schlechtes. Weil das nichts bringt. Ich bin so oft auf ihn zugegangen. Habe ihn angebote gemacht. Aber das bringt uns anscheindend nicht weiter. Jetzt bringt er noch alte Geschichten die noch vor unsere Beziehung wahr. Wir werden sehen wie die Kinder auf mich wirken wenn sie nach drei Wochen wieder zu mir kommen. Kann man den mit einer achtjährigen den über das was auf uns zu kommt reden. Kann sie das überhaupt verkraften. Belaste ich sie damit? Oder lasse ich sie lieber aussen vor. Ich meine ich will sie nicht beeinflussen. Oder hört sich das ganze danach an?
eure meriva

Augusta

Anfänger

Beiträge: 36

Danksagungen: 39

Wohnort: Rheinland

9

Samstag, 13. August 2011, 01:04

Kann man den mit einer achtjährigen den über das was auf uns zu kommt reden.



Nein, meiner Meinung nach nicht. Die Kinder müssen selber drauf kommen, wenn ein Elternteil sich so verhält.



Mein Sohn kam anfangs mal mit den Worten nach Hause : Am besten packst du deine Koffer und verpisst dich zu deinem Vater!

Das war schon ziemlich hart...es folgte noch einiges... Irgendwann hat er aber wohl verstanden, vielleicht weil ich mich immer sehr defensiv Verhalten habe.



Mein Sohn war damals übrigens auch 8 Jahre alt. Ich habe immer versucht der ruhige Pol zu sein, wo er sich nicht rechtfertigen, erklären und Stellung nehmen muss.



Ich hab ihm auch mal folgenden Kurzfilm gezeigt ( allerdings konnte man ihn damals da auch noch ansehen, wenn ich aber richtig geschaut habe, läuft er heute )



http://www.tivi.de/infosundtipps/vollangesagt/artikel/32838/

meriva

Schüler

Beiträge: 48

Danksagungen: 89

Wohnort: neuburg an der donau

10

Samstag, 13. August 2011, 23:23

reden mit den kinder

Hm also in Grund genommen heisst das ich mit meiner Tochter nicht reden soll. Klingt für mich logisch. Aber soll ich ihr auch vom Termin nichts sagen wenn mal der Gutachter kommt? Im Grund gekommen werde ich alles auf micht zukommen lassen. Wir werden so bleiben wie wir sind. Auch mit meinen schwächen in Erziehung. Und mit meinen positiven Seiten. Denn ich denke es gibt keine perfekten Eltern. Jeder macht ein Fehler. Aber ihn zuzugeben finde ich viel wichtiger. Und das ist was ich meinen Kinder auch beibringe. Das sie einen Fehler auch zugeben können. Und wir werden den richtigen Weg finden. So warten wir ab bis der gute Mann kommt und über unser Leben entscheidet. Wir wollen uns nicht umbiegen blosss das es ihm passt. Wir sind halt so wie wir sind. Und ich denke das ich für meinen Teil sehr gute Erziehung vollbracht habe. Denn ich bin stolz auf meine beiden Zwerge. So wie sie sind.
Vielen Dank für eure lieben Worte und bis zur nächsten Frage
eure meriva