Hmmm, also ich bin eher der Meinung, dass man gleich sagen sollte wenn einen der Schuh drückt.
Was bringt es denn, wenn man sich zum Start der Beziehung "verbiegt" und Dinge schluckt die man auf Dauer so nicht haben will und ertragen kann. Am Anfang geht das, da ist man ja glücklich verliebt.... und man kann vieles verzeihen und wegstecken... aber wenn Liebe draus werden soll...
Es ist schwer, und ich habe in meinen bisherigen Beziehungen auch eher zugewartet, aber: erfolglos
Ist ja auch komisch wenn es für einen die ganze Zeit so normal war und der andere plötzlich andere Erwartungen hat.
In meiner jetzigen Partnerschaft halten wir es so, wir sprechen es gleich aus (meist

) und das ist klasse und befreiend! Wichtig ist, dass wir beide dabei darauf achten, was Moni schon angemerkt hat:
Wir äußern unsere eigenen Gefühle, wie was bei uns ankommt, was wir uns wünschen würden... dem anderen gegenüber --> Ich-Botschaften
Das kommt beim anderen besser an und ist leichter verdaulich und nicht so missverständlich.
Allerding muss man gut auf sich aufpassen, dass es auch so bleibt und man nicht wieder in andere, alte Verhaltensweisen zurückfällt (--> work!).
Ich habe vor kurzem ein Buch empfohlen bekommen, das ich bisher nur quer gelesen habe. Es erscheint mir ganz positiv und mit einigen guten Ideen. Auf meine Situation treffen denke ich eher einzelne Aspekte zu, weil ich nur ne Mini-Patchwork-Familie habe (er hat keine eigenen Kinder)...
Vielleicht hilft euch das?
Gruß Cristl
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