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von mona84

Marienkäfer

Schüler

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Wohnort: Hessen

1

Freitag, 23. September 2011, 20:52

Wechselmodell?

Hallo,

wenn meine Tochter knapp 2 Jahre ist, werde ich wieder arbeiten gehen - 80-100% (plus viele Überstunden), noch unklar, was geht.
Wer kennt sich aus, welches Betreuungsmodell für ein 2-jähriges Kind geeignet ist??
Am liebsten hätte ich sie natürlich immer bei mir, aber ich befürchte, dass der berufliche Stress (erlebe meine Arbeit als sehr belanstend) plus Kind jeden Abend, jede Nacht und jeden Morgen schnell zu viel wird. Es gibt evt. die Möglichekit, dass der Vater öfter abends mal kommt so wie jetzt, mir etwas den Rücken frei hält oder sie nochmal eine Stunde mitnimmt, evt. würde er auch morgens mal kommen oder dass sie eben die halbe Woche bei mir und die andere bei ihm ist. Ich frage mich nur, ob das für ein so kleines Kind nicht evt. besser ist, häufiger in der Woche zu wechseln, also z.B. eine Nacht bei Papa, eine bei Mama?? Ideal ist irgendwie alles nicht, aber wie sind eure Erfahrungen? ?(
Stelle doch immer wieder fest, dass die Familie die einfachste Form für alle ist...wenn Mama und Papa morgens und abends da sind, ist es doch irgendwie das beste für alle...braucht nur einer die Kaffeemaschine anstellen, nach dem Kind kann abweschelnd geguckt werden, braucht nur einer die Wäsche anstellen usw....naja, ich gebe auf, ihm das zu erklären.
LG und Danke ;)
Marienkäfer

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

2

Freitag, 23. September 2011, 21:09

Es gibt schon diverse Beiträge zu diesem Thema.

Ich halte nichts vom Wechselmodell. Uns hat mal ein Profi in der Orientierungsphase gesagt:
Kinder brauchen einen festen Lebensmittelpunkt
Ein Hin und Her Pendeln - hierfür entscheiden sich Eltern, die keine Entscheidung treffen wollen

Ich habe es mal erlebt, dass Eltern in einem Haus wohnten, verschiedene Wohnungen. Die Kinder tauschten wöchentlich die Wohnung.....es gab trotz allen Versuchen friedlich zu bleiben immer wieder Probleme und irgendwann ist die Mutter mit den Kinder umgezogen und das Modell wurde abgebrochen.

Eine Klassenkameradin unseres Kindes hatte ein Zimmer beim Vater und eines bei der Mutter. Sie ging dahin wo sie sich gerade wohl fühlte, bzw. wo sie gerade ihre Wünsche durchsetzte.

Aber jeder muss für seine Familie, die Form finden, die sie gemeinsam tragen können.

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Benutzer die sich bedankten:

Cristl (23.09.2011)

Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

3

Freitag, 23. September 2011, 21:19

Also ich persönlich halte nichts von einem wie auch immer geartetem Wechselmodell.... ich habe solche immer nur als "von Erwachsenen für Erwachsene" erlebt bzw. mitbekommen... und letztlich beschreibst du ja auch deine Ansatzpunkte --> Betreuung während deiner Arbeitszeit
Ich halte es für die Kinder für unglaublich wichtig, ein festes zuhause, eine "sichere Basis" zu haben.
Ein hin und her entzieht ihnen meines erachtens den Boden. Stell dir mal vor, du müsstest dauerhaft 3 Tage die Woche hier 4 Tage dort leben, jeweils andere Regeln, Zeiten etc... Mich würde das stressen, ich bin aber erwachsen und kein Kind...
Ich weiß selbst sehr gut, dass es Gründe gibt, warum man 100% arbeiten muss... Könnte ich es ändern würde ich sofort kürzer treten... Ich hätte mehr Zeit für meine Kinder (wobei die prima und konstant betreut sind) v.a. aber auch mehr Ruhezeiten für mich... Geht nicht anders, also klappts auch so ganz gut.
Ich kann dir nur den Rat geben, gut zu rechnen, ob du Vollzeit Arbeiten musst oder evtl. weniger drin wäre...
Eine Betreuung ist dann natürlich sehr abhängig von den Möglichkeiten vor Ort und deinen Arbeitszeiten....
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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Marienkäfer (26.09.2011)

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