Hallo Ihr Lieben,
ich kaue da auf einem harten Knochen. Vor Kurzem ist meine Schwiegermutter verstorben. Wie sich herausgestellt hat, hat sie ein Testament hinterlassen. Da mein Exmann seit der Scheidung kein Sorgerecht mehr hat, sondern das alleine bei mir liegt, sind die Abschriften des Testamentes über mich an die Kinder geleitet worden. Das Testament besteht aus drei Teilen. Dem letzten Willen meines 2003 verstorbenen Schwiegervaters, einem Testament meiner Schwiegermutter aus dem Jahr 2004, und einem neuen Testament meiner Schwiegermutter aus dem Jahr 2008. 2008 habe ich mich von meinem Mann getrennt, dass Testament ist vier Wochen nach meinem Auszug erstellt worden.In den beiden ersten Testamenten haben meine Schwiegereltern ihre Enkel als Erben eingesetzt, mein Mann sollte danach den Nießnutz für das Haus meiner schwiegereltern erhalten.
In dem geänderten Testament von Oktober 2008 ist mein Mann als Erbe eingesetzt, bzw seine Kinder, falls er nicht mehr erben kann. Faktisch ist also alles vorher Niedergelegte hinfällig. In der Zeit, als die Testamentsänderung stattfand, ist die Lebensgefährtin meines Exmannes auf den Plan getreten, die sehr viel negative Aktionen gegen mich gefahren hat. Auffälliger Weise ist eben die Änderung des Testamentes zu Ungunsten der Kinder zeitgleich mit ihrem Auftauchen.
Meine Frage: kann ich das Testament anfechten? Wenn ja, was muss ich da beachten? Meine Anwältin ist zur Zeit in Urlaub, aber vielleicht hat ja jemand so eine Sache schon mal erlebt. Meine Schwiegermutter hat sehr an den Kindern gehangen, bis zum Schluß. Das ist natürlich nicht "beweisbar". Aber für uns Drei doch ein ziemlicher Schock, weil das Testament in keiner Weise ihrem Verhältnis zu den Kindern entspricht.
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es hier nicht um "Erbschleicherei" geht. Sollte sich jemand bemüßigt fühlen, mich dies bezüglich anschreiben zu wollen, dann bitte über pn. Ich werde jeden so gearteten Kommentar melden.
Bitte schreibt mir einfach mal eure Erfahrungen.
Danke,
pandora