Freitag, 25. Mai 2012, 16:06 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: jea(User)

Wer macht was?

jea
25.05.2012
um 09:58 Uhr
ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Ann12 (Gestern, 14:49)

Want to be lucky again (Gestern, 11:57)

luctifer (Gestern, 10:57)

bellalu (Gestern, 08:49)

Fenja73 (23. Mai 2012, 23:15)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

1

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:57

Wieviel Kontakt zum Vater / zur Mutter?

Hallo an alle, die verlassen wurden (oder sich die Seite des anderen, den sie verlassen haben, vorstellen können bzw. es erleben),

für die, die es noch nicht wissen, ich wurde vom Vater meiner Tochter (jetzt 13 Monate) verlassen, als sie sechs Monate alt war und hadere immer noch sehr damit. Es wird einfach nicht wirklich besser, was evt. auch daran liegt, dass ich hier komplett auf mich alleine gestellt bin, keine Familie im Hintergrund habe, andere Mütter gibt es und da besteht auch Kontakt (alle nicht ae). Der Vater ist stets um einen freundlichen Kontakt bemüht, was mir einerseits gut tut, gerade am WE, aber auch wieder Hoffnung macht und irgedenwie bleibt das Gefühl, verlassen worden zu sein und ihm eigentlich kein Lächeln oder einen gemeinsamen schönen Nachmittag gönnen zu wollen. So wirklich befreit kann ich mich also auch nicht fühlen. Er hat überhaupt kein Problem damit und will auch gemeinsam in den Urlab fahren. Er sitzt natürlich am längeren Hebel, er hat uns verlassen, finanziell und auch auch sozial kann er letzendlich entscheiden (abgesehen von dem, was mir rechtlich zusteht), er entscheidet, wann er kommt und geht, nimmt schon auch Rücksicht auf meine Termine oder wenn ich krank bin, aber ansonsten setzt er sich durch, d.h. er hat schon wensentlich mehr Freizeit als ich. Fühle mich oft total ausgelaugt, einfach nur froh, wenn der Tag rum ist, kann nachts schlecht schlafen und zudem wacht meine Tochter zwischen 3 und 10x pro Nacht auf.
Wie seht ihr das mit euren Expartnern und wie eng ist der Kontakt bei euch??
Mir würde es am besten gehen, wenn ich finanziell und sozial unabhängig von ihm bin, für meine Tochter wäre es vielleicht nicht so gut, sie profitiert vielleicht davon, dass wir uns so oft sehen, vielleicht merkt sie aber auch die Anspannungen oder das mein Lächeln dem Vater gegenüber nicht 100% authentisch ist....ich habe da noch nicht das richtige Maß gefunden...bin irgendwie auf ihn angewiesen, da eben keine Familie hier, die sie mal nehmen könnte, während ich den Haushalt mache (bin noch in Elternzeit), ansonsten müsste ich sie öfter schreien bzw. nörgeln lassen und würde alles viel länger dauern, andererseits fühle ich mich von ihm verlassen und will ihm einfach an die Gurgel (bildlich gesprochen), zumal er sich keine Gedanken über die Zukunft macht und wir beides keine Spitzenverdiener sind und im teuren Rhein-Main-Gebiet wohnen. Wie schafft ihr das?

lieben Dank für eure Antworten, Hinweise und Tipps!
Mariankäfer

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Speuzi

unregistriert

2

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 21:21

Hi Marienkäfer :-),

ich finde deine Ausgangsfrage hätte nach deinem Posting eher "Wieviel Kontakt zum Expartner" lauten müssen.

Aus Deinen Zeilen denke ich raus zu lesen, dass Du auf der Gefühlsbasis zu Deinem Ex noch lange keinen Abschluss gefunden hast.... und das ist mit Sicherheit kein schöner Zustand für dich.

Ihr müsst hier klare Regelungen im Rahmen des Umgangs zu dem Kind finden. So hast auch dann du mal ein WE lang Zeit Dich zu sammeln und für Dich da zu sein.

Du musst Abstand gewinnen können...tut keinem Verlassenem gut..wenn der Verlassende ständig erscheint..wie er lustig ist.

Zu der Frage wie wir es gemacht haben. Wir Eltern unserer Kinder haben es schlecht auf die Reihe bekommen, aber ich muss zugeben...wenn mein Ex damals hier war, ging es mir auch eigentlich nicht richtig gut damit.

Können die zwei alleine was unternehmen? Woran scheitert es?

LG

Simone

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 3 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Marienkäfer (13.10.2011)

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

3

Freitag, 14. Oktober 2011, 08:33

Hallo Speuzi,

danke schon mal für deine Antwort.
Gab / gibt es denn bei euch gemeinsame Ausflüge und Urlaube? Ist das die Regel oder eher die Ausnahme?
Schmückt ihr gemeinsam den Weihnachtsbaum und feiert zusammen?
LG

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

chrissi81

unregistriert

4

Freitag, 14. Oktober 2011, 09:17

Hallo Marienkäfer,

ich weiß ja ein wenig bescheid über Deine Situation und Du weißt, dass es bei mir in einigen Punkten zumindest vergleichbar läuft. Deshalb kann ich mich speuzi nur anschließen, Du solltest versuchen, da schleunigst Grenzen zu ziehen (und glaub mir, ich weiß wie schwer das fällt). Versuche, eine Einigung zu finden, die das Finanzielle regelt, damit Du nicht das Gefühl haben musst, ständig auf seinen guten Willen angewiesen zu sein. Und vor allem, trefft eine Vereinbarung mit dem Umgang! Natürlich kann man das flexibel gestalten und ihn bei Krankheit oder Terminen um zusätzliche Besuche bitten, aber prinzipiell solltest Du da Ruhe für Dich reinbringen weil das ständige "heile Familie" spielen doch Deine Wunden immer wieder aufreißt! So hart es klingt, er ist kein Teil DEINES Lebens mehr und sollte bei Dir nicht ein und aus gehen wie es ihm gerade passt - auch wenn es natürlich toll ist, dass er seine Tochter so oft sehen möchte. Das ist aber auch der zweite Punkt über den ich nachdenke...natürlich ist es erst einmal schön für die Kleine, wenn Mama und Papa viel gemeinsam mit ihr unternehmen (mal abgesehen davon, dass sie sicherlich Mamas Anspannung spürt) aber es macht die Situation auch unüberschaubarer für sie. Wäre es nicht klarer für sie, wenn sie zu bestimmten Zeiten bei Papa ist/Papa da ist und sie so in die Gegebenheiten reinwachsen kann? So hart es alleine mit Säugling ist, wir haben zumindest die Chance, dass die Kleinen die Situation als selbstverständlich ansehen weil sie es nicht anders kennen. Was ist wenn (schlimmer Gedanke, ich weiß) Papa irgendwann jemanden kennenlernt und nicht mehr so viel gemeinsam machen will - und wie willst Du unter diesen Umständen jemals ein eigenes Leben führen? Außerdem würde es Dir ja auch Freiräume schaffen wenn Du weißt, dass die Kleine zu bestimmten Zeiten bei ihm ist und ich glaube, die hast Du im Moment wirklich nötig ;)
Gemeinsame Ausflüge, Weihnachtsbaumschmücken, Urlaub...klar, wenn Du Dir immer wieder ein Messer ins Herz stecken möchtest ;( Ganz ehrlich, damit so etwas funktionieren kann(und das ist sicherlich eher die Ausnahme als die Regel) braucht es erst einmal eine Menge emotionalen Abstand, und den konntest Du bislang noch nicht gewinnen (wie denn auch). Und auch hier wieder, wie soll die Kleine das einordnen können? Ich glaube, und dabei fasse ich mir auch an die eigene Nase, das ist das, was Du Dir wünschst und was Dir immer wieder diese fiese Hoffnung macht, aber nicht das, was langfristig für eure Maus das Beste ist.

Ich wünsche Dir eine riesen Portion Kraft :love:
Chrissi

Ps.: Ich hoffe, Du kannst das richtig einordnen und es klingt nicht zu "belehren" - Du weißt ja, dass ich es noch nicht wesentlich besser mache - aber in der Theorie ist alles eben einfacher ;)

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Marienkäfer (14.10.2011)

Beiträge: 452

Danksagungen: 609

Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

5

Freitag, 14. Oktober 2011, 09:29

Hallo,

ich hab den gleichen Eindruck wie Speuzi, du bist noch lange nicht durch mit einem Ex.

Ich würde ebenfalls auf klare Absprachen bestehen an die sich beide Seiten zu halten haben. Solange er bei dir ein- und ausgeht wie er will, es gemeinsame Aktionen usw. gibt wirst du nie mit ihm abschließen.

Für mich gäbe es diese Aktionen nicht! ZUmindest nicht solange wie einer da gefühlsmäßig drinhängt. Wenn das mal anders ist kann man das ganze ja ggfl. nochmals überdenken.

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Marienkäfer (14.10.2011)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

6

Freitag, 14. Oktober 2011, 11:47

Gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern als Eltern, aber getrennt.............

in seltenen Fällen geht das gut für die Expartner und vor allem nicht für die Kinder.

Man schürt die Hoffnung auf "alles wird wieder gut" bei den Kindern.......

In der Situation wie sie bei mir ankommt, sind Grenzen zu ziehen und eine klare Situation für die Kinder zu schaffen.

Eltern sein, kann man auch distanziert vom Partner (Ex), aber das muss erlernt werden.

Gemeinsam Baum schmücken----in deiner Situation ein No-go.

Geh zu einem Profi und lass dir helfen.

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Marienkäfer (14.10.2011)

Ingo773

Anfänger

Beiträge: 38

Danksagungen: 32

Wohnort: Wesel

7

Freitag, 14. Oktober 2011, 13:22

Auf jeden Fall solltest ganz klar machen, dass ihr nichts mehr zusammen unternehmt. Bei mir und meiner Ex-Partnerin ist das genauso - es herrscht kein Krieg und wir kümmern uns gemeinsam um die Belange des Jungen, aber trotzdem gibt es ansonsten eine klare Trennungslinie.

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 2 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Marienkäfer (14.10.2011)

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

8

Freitag, 14. Oktober 2011, 21:42

Emotionen

Ihr habt wohl recht, ich hänge da emotional noch drin und er nicht. Und auch der Gedanke, dass es fürs Kind die Hoffnung auf eine heile Familie weckt, finde ich sehr wertvoll. So hatte ich das noch gar nicht gesehen. Und es ist das Gefühl, was ich dann auch habe, die gleiche Hoffnung kommt bei mir auf.
Manchmal fällt mir halt mit der Kleinen alleine die Decke auf den Kopf und dann flüchte ich gerne in diese Scheinwelt...
Habe mich auch wirklich schon um Kontakte zu anderen AE hier bemüht, aber kam leider nichts zustande, da die Kinder schon alle viel älter waren und da wollten sie wohl nicht...was ja auch verständlich ist.
Seid ihr denn z.B. Weihnachten mit eurem Kind ganz alleine??? Oder habt ihr alle Familie vor Ort bzw. reist dort hin?

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

9

Freitag, 14. Oktober 2011, 22:18

Festtage kann man ganz unterschiedlich verbringen z. B. habe ich ganz unterschiedliche Sachen gemacht

gemeinsam in der Familie einer Freundin gefeiert.....

in größerer Gruppe

mit wenigen Auserwählten

Veranstaltung besuchen in Gesellschaft

mit Nachbarn

gezielt verreisen

bei der Feier von einsamen Menschen helfen......

wichtig ist, sich Bekannten zu suchen.....dass ist etwas aufwendig, aber nötig

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

10

Sonntag, 16. Oktober 2011, 14:03

hmmm...

Irgendwie fehlt mir immer noch die ganz konkrete Vorstellung...vielleicht kann mir die einfach keiner geben. Vieles hängt vielleicht auch vom Alter des Kindes ab, von der Tatsache, ob man Familie vor Ort hat, vom Umfang den man arbeiten gehen muss under Flexibilität der Arbeitszeiten. Ich werde drauf angewiesen sein, dass der Vater sie auch aus der Krippe abholt, da bleibt dann entweder das Wechselmodell, was wir ja schon als nicht so geeignet diskutiert haben oder er hält sich dann eben in meiner Wohnung auf oder kann sie natürlich mit zu sich nehmen und ich hole sie dort ab...vielleicht die beste Lösung. Wenn Elternabende sind oder ich vielleicht 1x / Woche abends zum Sport möchte, dann bleibt erstmal nur er, da ein Babysitter definitiv zu teuer ist und ob sie mit zwei Jahren schon woanders übernachten will, unter der Woche? Es ist der Spagat zwischen "wieviel laste ich mir auf und habe Abstand zu ihm" und "wo hole ich mir von ihm Entlastung, muss mich aber irgendwie auch mit ihm auseinadnersetzen, ihn anlächeln und meine Wut unterdrücken". Ich könnte natürlich gucken, dass ich nicht mehr wütend / enttäuscht bin, aber bisher kommt mir das nur geheuchelt vor, denn für mich ist es moralisch schon zeimlich verwerflich, so schnell alles hinzuschmeißen und einseitig die Schuld beim Gegenüber (mir) zu suchen. Unsere Tochter hatte ihre Eltern nur sechs Monate, sie kennt es nicht, dass Mama und Papa sich umarmen, küssen,...und letzendlich ist es finanziell auch eine mittlere Katastrophe, zwei Haushalte zu führen und wird sie ja auch deutlich zu spüren bekommen...aber das ist ein anderes Thema.

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Zur Zeit sind neben Ihnen 484 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

8 Mitglieder und 476 Besucher

airam, jea, Mondaugenpiratin, Moni42, Ruhr2010, saban1966, Steffen40, supermuddi