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Silvester 2011
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jea
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ich hätte gerne stahlseiile als nerven guten morgen
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

1

Dienstag, 1. November 2011, 19:13

Was fragen eure Kinder?

Hallo an alle,

welche Fragen stellen eure Kinder euch bezüglich der besonderen Sitaution als Alleinerziehende? Fragen sie euch oft, ob z.B. der andere Elternteil nicht einziehen kann, ob ihr gemeinsam in den Urlaub fahrt, Weihnachten zusammen verbringt, warum bestimmte Dinge nicht zusammen gehen? Wie oft werdet ihr mit so etwas konfrontiert bzw. wie oft scheint es eure Kinder zu beschäftigen?
Merkt ihr, dass eure Kinder traurig sind, dass sie nicht mit Mama und Papa zusammenleben?

Ich freue mich über zahlreiches Antowrten. Meine kann noch nicht sprechen, daher kann ich selbst dazu nichts sagen, außer was ich schon mal hier und dort gehört habe...gerade zu Weihnachten scheint es da auch bei den Kindern emotionaler zu sein. Und in meinem Kopf geht natürlich so einiges vor, was sie evt. sagen würde, wenn sie sprechen könnte.

LG
Marienkäfer

pandora

unregistriert

2

Dienstag, 1. November 2011, 19:38

Hallo Marienkäfer,

auch bei uns ist das immer wieder ein Thema. Allerdings sind es meine Kinder auch schon während meiner Ehe gewöhnt gewesen, dass sich ihr Vater ungerne an gemeinsamen Unternehmungen beteiligt hat. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, den Kindern altersgemäß und ehrlich zu erklären, was los ist. Zum Beispiel, dass es schwierig ist, mit jemandem zu feiern, mit dem man sich nicht mehr so gut versteht. Uns hat es geholfen, dass wir uns die Kinder über die Feiertage "geteilt" haben. Heilig Abend zu Hause, und an den Feiertagen bei meinem Ex und der Oma. Allerdings waren meine Zwei bei der Trennung auch schon 12 und 8. Da kann man anders reden. Leider ist es wohl, durch die Lebensgefährtin meines Ex, nicht mehr so möglich.

Ich bin immer dafür, mit den Kindern ehrlich und authentisch zu reden. In diesem Sinn wünsche ich dir alles Gute für die bevorstehenden Feiertage.

pandora

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chrissi81

unregistriert

3

Dienstag, 1. November 2011, 20:30

Marienkäfer, ich denke und hoffe, dass durch die Tatsache, dass unsere Zwerge von Anfang an keine andere Situation kennen sich diese Frage gar nicht so sehr stellt oder sich zumindest in Grenzen hält. Sie haben die Chance, da hinein zu wachsen und es als etwas Selbstverständliches anzusehen, dass Mama und Papa eben nicht zusammen wohnen. Dann ist es hoffentlich ganz normal, dass dann und dann Papa-Zeit ist und der Rest der Zeit eben nicht. Aus diesem Grund würde ich auch von Anfang an schauen, da klare Regelungen zu finden um der Kleinen diese Gelegenheit zu geben. Gemeinsame Unternehmungen kann es schon MAL geben (so man das als Eltern denn schafft ohne sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen) sollten aber doch die Ausnahme sein und etwas Besonderes. Da die Maus noch so klein ist, sind das vielleicht auch eher Deine Gedanken (gerade was Weihnachten angeht...ich kanns ja verstehen :S ), für sie reicht wohl ein schöner Baum, schöne Lichter und alles, was sonst so dazu gehört. Und auch hier habt ihr jetzt die Gelegenheit, die Gegebenheiten als normal für sie zu gestalten, Heiligabend ist man eben zu Hause (oder bei den Gr0ßeltern, Freunden,...), am Feiertag dann bei Papa... Ich persönlich würde da auch gar nicht mit anfangen, das gemeinsam feiern zu wollen (hatten das Thema ja kürzlich schon), sonst kommt ihr irgendwann doch in Erklärungsnot - Du willst ja nicht für die nächsten paar Jahre Weihnachten mit Deinem Ex feiern, oder?! ;)

LG und alles Gute,
Chrissi

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thomas0123

Administrator

Beiträge: 833

Danksagungen: 860

Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

4

Dienstag, 1. November 2011, 20:56

hallo,


also was man da ganz klar mit einbeziehen muss ist wie alt die kinder bei der trennung waren/sind. ein kleinkind hat da keine wirklichen erinnerungen oder sowas daran, kann sich also später gar nicht an die zeit mit beiden eltern zusammen erinnern, da werden solche fragen anders kommen. ich würde nicht sagen das sie nie kommen.

bei kindern die das "normale" familienbild kennen, sollte man auch in betracht ziehen wie die trennung, der zeitraum davor und wie vor allem der kontakt danach verläuft. wenn es, wie es wünschenswert ist, die eltern miteinander umgehen können und beide für das kind da sind. oder die kinder.

bei z.b. urlaub, werden die kinder schon evtl mal fragen warum elternteil x mit ihm in urlaub fährt, elternteil y alleine oder alleine mit kind, wo doch alle anderen zusammen fahren, aber da sind ja auch alltägliche dinge eigentlich gemeinsam.

die meisten kinder spüren sehr genau was geht und was sie dann ansprechen und wie. es kommt eben sehr auf den umgang der eltern untereinander an.


lg thomas
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

Marienkäfer

Schüler

Beiträge: 84

Danksagungen: 98

Wohnort: Hessen

5

Mittwoch, 2. November 2011, 09:00

@chrissi: stimme dir zu, mir geht es hier auch nicht um dieses Weihnachten, sondern möchte gerne wissen, wie ältere Kinder mit der speziellen Sitaution, nur bei einem Elternteil aufwachsen, umgehen (auch nicht nur an Weihnachten). Und vielleicht ist es für unsere leichter, da sie es nicht anders kennen, aber ich denke, sie werden auch schnell mitbekommen, dass es bei den meisten anders ist und sich das auch wünschen...vielleicht genauso wie sie auch das Spielzeug haben wollen, das andere haben. Sie werden sich auch mehr oder weniger schuldig daran fühlen, dass Mama und Papa nicht zusammen sind, da kann man sich noch so viel Mühe geben, was natürlich nicht unbedingt heißt, dass es ihnen im Allgemeinen schlechter gehen muss...wenn wie bei mir viel Kontakt zum Vater besteht, ist es betimmt für die Entwicklung günstig, was Identifierzierung, Rollenübernahme usw. angeht, aber bringt vielleicht auch tatsächlich einen stärkeren Wunsch mit sich, dass wieder alle zusammen unter einem Dach wohnen und sich lieb haben?!?!

aufdemland

Schüler

Beiträge: 75

Danksagungen: 96

Wohnort: niedersachsen

6

Mittwoch, 2. November 2011, 13:09

Hallo marienkäfer,


in der Tat, meine Kinder haben ganz bewusst den "Rausschmiss" des Vaters mitbekommen und fragen immer mal wieder, ob er endlich wieder bei uns wohnen darf.
Er hat sich an keine Absprache, Vereinbarung etc. gehalten und ist eigentlich erst mit der Trennung richtig bei mir eingezogen. ^ ^ Und bedauerlicherweise, sehr, sehr bedauerlicherweise, hat er erst der Situation tatsächlich ins Auge geschaut, als ich im Beisein der Kinder rausschmiss. Dann musste ich immer noch das Schloss heimlich wechseln lassen, weil er "noch Zeit brauchte".
Das zu unserer Ausgangssituation. Ansonsten hatte er sich vorher auch nicht an unserem Leben beteiligt und ein, zwei Jahre überhaupt nicht mehr mit uns zusammen gewohnt, vorher war er am Wochenende gelegentlich da. Pendlerehe.

Seitdem ist es, wie es immer war. Er meldet sich nicht, kümmert sich nicht, mimt aber bei den seltenen Aufeinandertreffen mit den Kindern den leidenden, vermissenden Vater. :wacko:

Die Kinder kennen die Situation also genauso, wie sie heute, nach Trennung und Scheidung ist, nicht anders. Aber bedingt durch den Rausschmiss wünschen sie sich doch, dass Papa bald wiederkommen darf.


Punkte wie Weihnachten etc. sind nicht geklärt. Weil er sich nicht dazu äußern möchte. Jedenfalls nicht MIR als entsprechendem Gegenpart gegenüber.
Den Kindern erzählte er allerdings dieses Jahr schon, dass sie dieses Jahr bei ihm feiern.
-> Das sieht nach Konflikt aus. Ich weiß offiziell von nichts. Aber mir will er es nicht sagen, weil ich mich dann mit ihm unterhalten müsste, und davor hat er große Angst.

Keine Nabelschau, sondern Einsicht in eine Familie, in der die Kinder noch das Familienleben kennengelernt haben und jetzt die "Umstellung" leben müssen.

Bei uns sehen die Kinder den KV auch nicht regelmäßig, weil er flexibel bleiben möchte. Ca. alle zwei Monate hat er Zeit für den Nachwuchs. Obwohl er recht dicht wohnt, und nach seinen Aussagen "Nichts wichtiger ist, als seine Kinder!". ...

Alles, aber auch alles, was Papa betrifft oder elterliche Gemeinsamkeiten oder, oder, oder, endet dann mit der wahrheitsgemäßen Aussage, dass ich nichts dazu sagen kann.
Dass ich mit ihm nicht mehr mit ihm verstehe, stimmt zwar, bsp. das Weihnachtsfeierbeispiel betreffend, aber er würde sehr gerne mit uns im Rahmen der Großfamilie unterm Baum feiern usw.
Das geht aber nicht, denn er hat meine gesamte Familie sehr abgezockt und ausgenutzt, und wir sind alle anhaltend pikiert. Er, das arme kleine Schäflein, das von unserer gesamten Großfamilie aufgefangen werden muss. Das betrifft hohe Geldbeträge, seine Arbeit, seine Wohnung, sein Auto etc., Ein Wort des Danks, - nicht nötig! Er wähnt sich da dank Heirat immer noch in der absoluten sozialen Hängematte ... Nur eben besser, weil Familie. Da muss man sich nicht bedanken, und Rückzahlung etc. ist auch nicht nötig ...


Es hängt also immer vom Einzelfall ab.
Für meinen Teil bin ich froh, wenn die Kinder mich nicht fragen, aber ich antworte so gut und ehrlich und positiv, wie ich kann. (Ausk* tue ich mich ja hier ... ;-) )
Und wer es gar nicht anders kennt, der wird es ganz anders, also ein Kind, wahrnehmen, als ein Kind, das "den Verlust erlebt hat".

Hugh! :-)

aufdemland

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

7

Mittwoch, 2. November 2011, 13:59

ES ist in erster Linie abhängig wie alt die Kinder sind.....je nach Alter müssen wir anders mit ihnen reden, je älter je mehr Fragen.........
wichtig ist es dabei zu berücksichtigen, dass der Expartner immer das Elternteil bleiben wird, also immer schön behutsam mit den Themen umgehen.....
der Papa/die Mama hat gesagt..........immer schön den Ball fallen lassen beim Antworten und nciht im Spiel mitmachen
bist du traurig, dass wir zu Papa/mAma gehen.......nein, dass ist richtig so und ich habe etwas vor und freu mich wieder auf euch , wenn ihr wieder da seid
du warst schon immer so..........ja, ist dass so? was meint ihr, wie bin ich denn?
der Papa/die Mama möchten Weihnachten/Geburtstag/Urlaube ect. gemeinsam machen, aber du willst nicht......je nach Alter kann man schon genau erklären, warum das so nicht geht
und und und

Zimtstern

Schüler

Beiträge: 69

Danksagungen: 53

8

Samstag, 12. November 2011, 09:07

Ich hätte nicht so lange warten sollen ....

Bei mir war die letzten Jahre die Situation ähnlich wie bei Pandora. Mein Mann ist Geschäftsführer und ich bin es seit Jahren gewöhnt alles alleine zu machen. Als ich 1998 in der Mutter-Kind-Kur war, sagte man mir "eigentlich sind sie Alleinerziehend" und erst jetzt ziehe ich den Schlussstrich .... leider.

Als meine Tochter noch im Kindergarten war trennten sich die Eltern ihrer besten Freundin. Sie fragte mich, warum das so ist. Ich versuchte es mit meinen Worten zu beschreiben, warum sich Eltern trennen. Sie sagte nur : Dann musst du dich eigentlich auch von Papa trennen" Kinder haben echt bessere, feinere Antennen :(

Heute ist es für meine Kinder (Tochter 17/Sohn 15) selbstverständlich, dass Familienfeiern bei meiner Familie mit mir und Feiern bei seiner Familie mit Vater sind. Ja, in diesem Jahr haben wir dann auch das erste Weihnachten mit Trennung ..... aber auch das werde ich so gut wie möglich hinter mich bringen.

Ich spreche viel mit den Kindern durch, auch wenn mein Mann immer behauptet, ich würde sie belabern. Aber er ist ja sowieso nie hier. Und klar, dass die Kinder sich auch die Rosienen raussuchen.
Mein Mann hat letztens meinen Sohn zum "Shoppen" mitgenommen, und ihm dann vorgestöhnt, wie schlecht es ihm derzeit finanziell geht. Aber die Kinder wissen, das derzeit ALLES vas die Kinder angeht, von meinem Geld bezahlt wird. Er zahlt keinen Unterhalt, aber er zahlt das Darlehen vom Haus und Wasser/Strom/Gas.

Ich denke für meine Kinder werden diese Fragen auch erst anders, wenn wir unsere eigene Wohnung haben. Wenn ich abschließen kann, weil das Trennungsjahr unter einem Dach kann ich niemand empfehlen.

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