Hallo Tigerin,
mir hat in der ersten Zeit mein Freundeskreis sehr geholfen. Ich konnte immer zu jemandem hin, wenn es mir ganz schlecht ging. Auch meine Kinder sind da gut aufgefangen worden. Durch die Hilfe, die ich mir gesucht habe (JA, Anwalt, Beratungstellen,...) habe ich gelernt, meine Gefühle zu äußern. Ich beantworte die Fragen meiner Kinder was die Trennung angeht, so ehrlich wie möglich.
Wenn ich wütend und verletzt bin, sage ich das auch angemessen. Was ich vermeide, und versucht habe immer zu vermeiden, sind sinnlose Schuldzuweisungen. Aktuell steht bei uns das Thema an: "Was war früher schön, welche positiven Erinnerungen verbinden wir mit dem KV?" Das betrifft uns alle drei. Dann können wir auch Abschied nehmen, von dem was war.
Für meine eigenen Verletzungen habe ich mir therapeutische Hilfe gesucht, denn es gibt einfach Grenzen, was eine Freundschaft aushalten kann.
Ehrlichkeit, Authensität, Glaubwürdigkeit- das ist für mich ganz wichtig.
pandora
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