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von mona84

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

1

Montag, 13. Februar 2006, 15:05

Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo

Ich mache mir immer Gedanken wie ich das auf die Reihe bekommen soll.
Mein Sohn 3.5 Jahre ist seit Geburt schon recht flippig, lies mir keine ruhige Minute,klebt an mir wie UHU.
Fieberkrampf, ewig erkältet, kaum mal 2 Wochen ohne was.
Den ersten KIGA im letzten Sommer lehnte er total ab, auch der KIGA "wollte" ihn nicht.
Nach Kinderpsychologen bekam er ERGO, LOGO und Gutachter für einen Integrations KIGA.
Wir leben von Hartz4, was mir gar nicht passt, der Vater im Ausland untergetaucht, viel Ämterstress, grade mit der ARGE.
Seit Mitte Januar 06 ist er nun gut im KIGA untergebracht, fühlt sich dort auch wohl.
Allerdings hatte er seit der KIGA Zeit auch schon Ausfälle wegen Fieber, Erkältung und jetzt ist er wieder zu Hause da er sich den Fuß verknackst hat.
Am Montag hab ich endlich Termin wegen Arbeitslosengeld1 Antragsabgabe, dort wird auch weiter meine Zukunft besprochen.
Ich möchte gerne arbeiten aber wenn es so weiter geht, habe ich glatt nach 3 Wochen die Kündigung vor der Nase.
Habe hier keinen der für den Kleinen sorgen könnte.
Irgendwie fühle ich mich dem ganzen hilflos ausgeliefert, wie es wohl weiter gehen soll.....
[addsig]

steff32

Anfänger

Beiträge:

2

Montag, 13. Februar 2006, 15:46

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo bantam,

das man in manchen situationen gefrustet ist kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte Arbeit und musste sie aufgeben weil ich keinen mehr für die Abenstunden und Samstage hatte. Freund muss Samstags auch arbeiten und Oma von mir ist zu Alt und kann nicht mehr.

Wie ist das bei euch im Kindergarten mit Krankheiten geregelt?????? Mein Sohn ist seit seinem 2 Lebensjahr in der Kita(jetzt 7) und nur wenn er Fieber hat oder was Ansteckendes hatte ist er zu Hause geblieben. Und dan hast du als alleinerziehende ja 20 Kinderkrankheitstage.( oder wie das heißt :-? :-? )

Das mit der Kita finde ich einen Hammer das sie das Kind nicht aufnehmen wollten!!!!!!! Bei manchen Kindern dauert es nun mal läger bis sie sich trennen können von der Mutter.

Ich wünsche dir troztdem viel Glück das alles klappt.

Gruss Steff :-) [addsig]

Christine

Anfänger

Beiträge:

3

Montag, 13. Februar 2006, 20:49

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo Bantam,
mein Sohn war auch ständig krank...damit ich die oben erwähnten K-Tage sparen kann für absolute Notfälle habe ich mir organisiert das ich das Kind zu ner Freundin bringen kann (zwei in "Bereitschaft") oder eine Nachbarin, oder unser Kinderpflegedienst...die unterstützen Mütter kranker Kinder bei allen Behandlungen, bauen ein Vertrauensverhältnis mit dem Kind auf und sind 24 Std. täglich erreichbar. Gibt es so etwas nicht auch bei Dir?
Je nach Einkommen bietet sich auch eine Tagesmutter an. Ob sich das lohnt hängt vom Einkommen ab.
Lieben Gruß
Chrissy[addsig]

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

4

Montag, 13. Februar 2006, 23:17

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo

Nein...ich habe keine NOTHELFER hier, sonst würde ich mir nicht den Kopf zerbrechen. Meine Eltern arbeiten selbst noch auch am Woende...bin daher recht auf mich selbst gestellt.
Dazu ist es schon sehr anstrengend meinen Kleinen zu bewergstelligen.
Er ist halt nicht perfekt und doch sehr pfiffig.
Ich hatte 2005 schon mal nen Arbeitsvertrag unterschrieben, nach tel. Absprache mit einer KIGA, mußte es rückgängig machen, da KIGA nach realer Ansicht meines Zwerges dann Rückzieher machte, da er DOCH nicht für die Gruppe geeignet wäre und da ich nicht mal vormittags, mal nachmittags arbeiten gehen könne, obwohl diese KIGA es zeitlich anbot. Darauf machte ich das JU Amt mobil das mir dann aber nur sagte....unsere WELTSTADT arbeite daran, die Kids flexibler unterbringen zu können...
In meinem Beruf kann ich eh nicht mehr arbeiten, da ich zu 5h einsatzbereit sein müßte bis 21h. Da meinte das JU Amt, ich soll mir ne Tagesmutter von 4h30 bis 6h besorgen , die meinen Sohn zu 6h zur Kiga bringen kann...unsere Tagesmütter haben meist eigene Kids, die sie sicher nicht wecken , damit sie meinen zu 6h zur Kiga bringen oder zu 18h gemeinsam abholen.
Ich bin nun mal alleinerz. und die Firmen fordern flexibilität, die ich nicht bieten kann, sogern ich auch wolle :(
[addsig]

Gast

unregistriert

5

Montag, 13. Februar 2006, 23:58

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo Bantam,

ich kann Deine Sorgen verstehen, auch Deine Nöte, und Ängste.

Wenn man nachweislich ein sogenanntes"auffälliges" Kind hat, wird Dich auch das Amt nicht zur Arbeit zwingen können.

Aber mal anders herum.

Wenn ein Kind wie "Uhu" an Mama klebt, weil sie ja scheinbar die einzige Bezugsperson ist, sollte im Interesse Deines Kindes Dir sehr viel daran gelegen sein, dieses zu ändern.

Ich weiß, vielleicht leichter gesagt als getan.
(Wobei ich da immer da noch immer der progressiven Meinung bin, das es oft die Mütter sind, die nicht los lassen können).

Was, wenn Du einen UNfall hast..........mal für 2,3,oder 4 Wochen in die Klinik kommst?

Bitte,,,,,,,,,an alle Mütter............sorgt dafür..............das Kinder für solch plötzlich eintretende Fälle eine Bezugsperson haben!

Selber wuchs ich in einer "normalen " Familie auf........und doch oft ohne Eltern, wegen Krankheit.

Für meine Eltern ga es die Fragen nicht........was wenn........es war einfach so...........sie lagen in der Klinik, und wir (Schwester und ich) waren in der Nachbarschaft.

Es hat nicht geschadet.

Okay.........ich denke härter als manche Mamis heute........aber eher nicht zu meinem eigennutz...........sondern den Kindern zu vermitteln...........es kann hart sein das leben!!!!

Ich glaube nicht, das sich Betreuungsmäßig nicht was arrangieren ließ. mit Vorlaufkennlernzeit.

Vielleicht sogar nötig, für den kleinen...........

Zudem hieß es mal, das gerade alleinerziehende Mamis sehr flexibel, spontan, und auch unorganisiert alles noch unter einem Hut bekommen.......(das war doch mal ein Lob).........

Liebe Bantam.............suche mal für Dich ein erstrebsames Ziel..........und dann wirst Du sehen, machbar ist alles, irgendwie

Aninjha
[addsig]

steff32

Anfänger

Beiträge:

6

Dienstag, 14. Februar 2006, 10:20

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo @ Aninjha,

du hast eine sehr schöne sichtweise, muss ich ja zugeben.

Ich musste meine Arbeit Trozdem nach zwei Jahren aufgeben.(Habe ein halbesJahr vorher allternativen gesucht um eine Arbeitszeit zwischen 6.30 und 21.00 Uhr zu sichern und ich zu Beispiel habe eine sehr viel Familie, nutz leider nichts gehen alle Arbeiten zu größten teil auch Schicht.

Manches ist einfacher gesagt als getan. und dann finde mal eine Tagesmutter die um die Zeit Morgens zu dir nach Hause kommt oder Abends um die Uhrzeit.(Tagesmutter haben meist selbst Kinder)

@ Bantam,

was ist das für ein Kindergarten der sowas macht! :-? :-? Gibt es in deiner Umgebung kein anderen Kindergarten??? Und das dein Kleiner nicht perfekt ist naja mein Gott welchens Kind Ist das schon :-) :-) wäre ja auch schlimm wenn jedes Kind perfekt wäre so wie wir das gern manchmal hätten.

gruss Steff[addsig]

Gast

unregistriert

7

Dienstag, 14. Februar 2006, 10:55

RE: Immer etwas mit dem Kind, wie arbeiten ?

Hallo Steff,

ich habe nicht einmal eine Familie, die mich in der Betreuung unterstützen können wird.

Und auch ich werde meinen alten Job aufgrund der Arbeitszeiten nicht weiter machen können.

Aber da setzt sich doch der Knackpunkt ran.

Wenn ich etwas will, weil ich etwas unbedingt möchte, dann sehe ich alles auch nicht so schwarz, und drehe alles in die negativer Richtung, sondern setze alles dran, es zu ermöglichen.
Das war das, was ich meinte.

Man kann Kindern lernen, sich nicht nur auf eine Person zu fixieren. Es gibt jede Menge alte Leute, die "Ersatzenkelkinder" suchen.

Es gibt Spielgruppen, wo sich Mütter gegenseitig unterstützen und so weiter.

Aber Bantam redet sich meines erachtens selber ein, das sie vor einem unlösbaren Problem stände.

Und das tut sie weiß Gott nicht. Sie muß nur lernen, ihren kleinen loszulassen.

Und das ein Kindergarten ein Kind ablehnt, das glaube ich nicht so wirklich.

Und es gibt bestimmt einige Jobs, in denen man arbeiten kann, zu Kindergarten üblichen Zeiten.

Da muß man halt nur flexibel sein, und sich nicht auf seinen Beruf festnageln.

Zudem sieht Bantam sich in einer "Opferrolle" <Ich bin nun einmal alleinerziehend>

Na und?

Tausende Mütter aus intakten Familien arbeiten.....deren Männer morgens um 6 das Haus verlassen, und abends um 6 wiederkommen.
Diese Mütter stehen auch alle alleine vor der Betreuung.
Denke, da viele von ihnen, die dann arbeiten, nicht arbeiten, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern weil sie es wollen, und für etwas Luxuxs nebenher arbeiten wollen, finden sie auch eine Lösung der Betreuung.

Was ich Bantam hier vor Auge führen möchte, ist das sie ein für sich erstrebsames Ziel setzt, welches sie angehen will, und dann wird sie merken, das auch sie eine Lösung finden wird.

Ich finde es absolut nicht gut, weil man alleinerziehend ist, in eine Opferrolle zu schlüpfen, und sich somit selbst niedermacht.<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Aninjha, 14.02.2006, 11:13 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]