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von mona84

Linda20032

Anfänger

Beiträge:

1

Freitag, 10. März 2006, 22:15

Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo,

ich frage für meine Freundin. Sie hat sich gerade von ihrem Mann getrennt.

Sie ist über ihn privat krankenversichert. Das Dumme ist nur, sie muss ja jetzt alle Arztkosten und Kosten für Medikamente vorlegen. Und davon braucht sie zur Zeit ziemlich viel.

Der Ehemann weigert sich, das vorzulegen. Er wäre keine Bank, sagte er.

Gibt es irgendeine Möglichkeit, dass meine Freundin das nicht ständig vorlegen muss?

Sie bekommt zur Zeit noch keinen Unterhalt von ihm. Er weigert sich und muss erst verklagt werden.

ALG II kann sie aber auch nicht beantragen, weil sie zur Zeit nicht arbeitsfähig ist, weil sie so fertig ist.

Danke schonmal für Eure Antworten.

Viele Grüße

Linda

[addsig]

Minniemaus29

unregistriert

2

Freitag, 10. März 2006, 23:40

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Kann sich deine Freundin denn nicht direkt mit der Privaten Krankenversicherung in Verbindung setzen und das abklären? Außerdem sollte sie sich mit dem Sozialamt in Verbindung setzen und klären was sie beantragen kann und was nicht. Wenn sie dauerhaft nicht erwerbsfähig und hilfebedürftig ist, kann sie Sozialgeld beantragen, wenn sie erwerbsfähig und hilfebedürftig ist, dann kann sie ALG II beantragen. Bei ALG II kann sie dann in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert werden. Der Betrag für Sozialgeld entspricht der gleichen Höhe wie dem ALG II.
Und klärt es auch mit einem Rechtsanwalt ab, was den Trennungsunterhalt für deine Freundin betrifft, auf den sie von Rechtswegen her schon nicht verzichten darf. Sie kann auch einen Antrag auf Prozesskostenbeihilfe stellen, der sie möglicherweise (einkommensabhängig) von RA-Kosten und Gerichtskosten befreien bzw. entlasten kann.

Vielleicht helfen diese Tipps schon mal weiter.....

LG
Minniemaus[addsig]

Gast

unregistriert

3

Samstag, 11. März 2006, 08:42

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo,

solange wie die beiden verheiratet sind, MUSS der Mann weiter die PKV für sie, nebst aller Auflagen, bezahlen. Und das auch ZUSÄTZLICH zum Trennungsunterhalt. Nichtsdestotrotz muss sie jetzt schkeunigst zum AMT und was beantragen. Nebenbei ab zum Anwalt und den Mann auf TU verklagen. Sind auch Kinder da? Zahlt er für die Unterhalt? Wenn Kinder da, so sollte sie noch schneller handeln. Falls er auch für die keinen Unterhalt zahlt, kann sie zum JA und UVG beantragen.

Gruß, Romy

Christine

Anfänger

Beiträge:

4

Sonntag, 12. März 2006, 14:07

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo Linda,
wenn Deine Freundin aufgrund einer chronischen Erkrankung die vielen Medikamente benötigt, gibt es die Möglichkeit der Befreiung von der Zuzahlung.
Chronisch Kranke müssen nur 1 % ihres jährlichen Bruttoeinkommens für Medikamente oder Zuzahlungen für Anwendungen usw. aufbringen.
Lieben Gruß und gute Besserung für Deine Freundin! Sehr nett von Dir ihr helfen zu wollen!
Chrissy[addsig]

Linda20032

Anfänger

Beiträge:

5

Sonntag, 12. März 2006, 20:09

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Es ist verzwickt. Sie ist halt privat krankenversichert, da nützt das mit der Zuzahlungsbefreiung nichts, da muss man alles vorlegen.

Kinder sind keine da.

Naja, morgen gehen wir erst mal zum Arbeitsamt und beantragen ALG II oder Sozialgeld, je nachdem, was der Sachbearbeiter meint. Ist auch kompliziert. Sie ist ja zur Zeit krank, aber eigentlich nicht auf Dauer arbeitsunfähig........

Wenn sie ALG II bekäme, wäre sie aus dem Schneider und hätte eine normale Krankenversicherung.

Naja, wir werden mal sehen, was es morgen gibt.

Viele Grüße

Linda




[addsig]

Christine

Anfänger

Beiträge:

6

Montag, 13. März 2006, 12:52

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo Linda,
ich drück euch auf jeden Fall die Daumen!
Lieben Gruß
Chrissy[addsig]

Gast

unregistriert

7

Montag, 3. April 2006, 22:32

RE: Private Krankenversicherung und Trennung vom Ehemann

Hallo,

für alle, die es interessiert:

Meine Freundin war beim Arbeitsamt, sie bekommt ALG II, bis das mit dem Unterhalt vom Mann geklärt ist.

Sie hat bei der Kasse angerufen und gefragt. Jetzt ist es so, dass die Ärzte direkt mit der Kasse abrechnen und sie "nur" noch die Medikamente vorlegen muss.

Naja, da sie krank ist, braucht sie auch viele Medikamente. Aber sie hat immerhin erreicht, dass sie das selbst bei der Kasse einreicht und die Erstattung auf ihr Konto bekommt. So muss sie nicht ständig beim Mann betteln.


Das ALG II läuft auch schon, ging ruckzuck. Was würden nur alle die Frauen machen, wo der Mann sich weigert, Unterhalt zu zahlen, wenn es kein Arbeitsamt gäbe?

Viele Grüße

Linda




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airam, DieMudda