RE: Ich kann nicht mehr
Hallo Zwergenmama!
Ich verstehe dein Problem ziemlich genau, denn ich bin beinahe in der gleichen Situation wie du. Ich bin 37, seit 2 Jahren alleinerziehend, seit Mitte Oktober letzen Jahres arbeitslos. Mit 37 als Krankenschwester entweder zu teuer oder denselben Vorurteilen ausgesetzt wie du.
Es gibt nur einen kleinen Unterschied: mir bleiben für meinen Sohn und mich genau 250 Euro zum Leben im Monat.
Ich habe es lange Zeit so gemacht wie du: geschimpft, gelitten, mich selbst bemitleidet.
Mein Sohn hat sehr darunter gelitten.
Inzwischen habe ich gelernt, meine Situation zu akzeptieren, und siehe da: es wird besser.
Mein Kleiner und ich beide deutlich entspannter, was das Leben wesentlich vereinfacht.
Arbeit und Geld habe ich davon nicht, aber lebenswertere Tage.
Mag sein, dass sich das für dich ziemlich bescheuert anhört, und du darfst glauben, ich will genauso wenig in Hartz IV rutschen wie du und schreibe wie bekloppt Bewerbungen.
Aber mach nicht die gleichen Fehler wie ich.
Ich habe erst gelernt, als ich mit Vorhofflimmern im Krnakenhaus lag und fast drauf gegangn wäre, und das bei einem völligst gesunden Herzen.
Und glaub mir, das macht es für ein Kind auch nicht leichter.
Ich hoffe, du siehst meinen Beitrag nicht als Angriff, so ist er nicht gemeint.
Lieben Gruß, Angelita.