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von mona84

Gast

unregistriert

1

Dienstag, 25. Juli 2006, 11:53

meine tochter

erstmal hallo an alle

ich hätte mal ein paar fragen.hoffe auf antworten.

meine tochter(17)ist im 5 monat schwanger.

im oktober ziehen wir um.in eine 4 zimmerwohnung(wurde schon vor feststellung der schwangerschaft beschlossen)
in dem haus ist eine 2 zimmerwohnung in der sie wohnen kann.
da meine tochter alleinerziehend wird kann sie natürlich nicht mehr arbeiten gehn.

nun zu meiner frage:
was kann sie für das kind und dich selber beantragen?
wie ist das mit der miete und lebensunterhalt?

der vater des kindes(sie sind nicht mehr zusammen)steckt im 1.lehrjahr und verdient nur 280 euro.

klar ist das wir nicht für den lebensunterhalt der 2 aufkommen können,da mein mann alleinverdiener ist und wir noch 3 weitere kinder haben.

würde mich über antworten freuen

lg bine


Gast

unregistriert

2

Dienstag, 25. Juli 2006, 12:24

RE: meine tochter

Hallo Bine

Wovon würde sie alleine leben? Sprich, was macht sie jetzt? Schule, Ausbildung?

Ihr steht, wenn der KV nicht leistungsfähig ist, Unterhaltsvorschuss zu. Dazu wird sie Elterngeld bzw. so wie es jetzt noch ist, Erziehungsgeld bekommen. Normalerweise wäre der KV auch bis zum 3. Lebensjahr des Kindes für sie unterhaltspflichtig, aber da er wohl nicht leistungsfähig ist im ersten Lehrjahr ist da nichts zu holen.
Ob sie evl. Anspruch auf Harz IV hat, müßtet ihr mit der ARGE klären.

LG
Marie

Gast

unregistriert

3

Dienstag, 25. Juli 2006, 12:31

RE: meine tochter

hallo

erstmal danke

im mom arbeitet sie.sie hat aber keine lehrstelle bekommen*leider

sie hat einen 3 monats vertrag der alle 3 monate verlängert wird.denke mal das der vertrag nicht mehr verlängert wird.läuft also ende september aus.somit hat sie ab ende september kein einkommen mehr.ab mitte oktober wäre sie im mutterschutz.

lg bine

Gast

unregistriert

4

Dienstag, 25. Juli 2006, 12:39

RE: meine tochter

Hallo Bine

dann macht unbedingt einen Termin bei der ARGE. Meldet sie ausbildungs- und arbeitssuchend. Da könnt ihr auch klären, ob ihr Harz IV zusteht. Unbedingt mit der ARGE alles klären, bevor ihr für sie eine Wohnung anmietet.

LG
Marie

aniella44

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Mannheim

Beruf: Lehrerin

5

Dienstag, 25. Juli 2006, 14:51

RE: meine tochter

hallo bine,

was möchte deine 17-jährige tochter für ihre zukunft?
was stellst du dir für deine tochter vor?

sie hat noch keine ausbildung, aber wohl einen schulabschluss. sie hat bald ein kind und der vater ist noch in der ausbildung und sie sind kein paar mehr. kannst du abschätzen, ob er vater für sein kind sein will, d.h. auch verantwortung etc zu übernehmen. ich nehme an, dass er jung ist. wie stehen seine eltern zu ihrem zukünftigen enkelkind?

ich habe drei kinder.
ich glaube, mein oberstes ziel wäre es, meiner tochter zu ermöglichen, dass sie trotz kind eine ausbildung machen kann. und ihr klar zu machen, dass sie -trotz ihres jungen alters- die verantwortung für ihr leben übernehmen muss. natürlich braucht eine 17-jährige da jede hilfestellung, die möglich ist.
deine aussage:
"da meine tochter alleinerziehend wird kann sie natürlich nicht mehr arbeiten gehn."
finde ich nicht unbedingt zwingend.

es gibt die möglichkeit, in einem mutter-kind-heim zu wohnen und eine ausbildung zu machen. da übernehmen die jungen frauen ihre verantwortung für ihr leben, sie bekommen hilfe bei der betreuung ihrer kinder und allgemein.
sie sind zwar auch abhängig in dem sinne, dass natürlich für sie aufgekommen wird, aber sie können jeden tag erkennen, dass sie dafür etwas leisten müssen. es ist ja kein zuckerschlecken, eine ausbildung zu machen und danach für das kind dazusein.
bei der caritas oder in einer anderen caritativen einrichtung kann man dir da sicherlich auskunft geben.
falls du nicht vollzeit arbeitest, könntest du ihr vielleicht bei der betreuung behilflich sein. wenn sie keinen ausbildungsplatz hat, könnte sie es mit einem praktikum versuchen. vielleicht ist es auch möglich, dass sie nur vier stunden da arbeitet? wenn sie sich da bewährt, wird sie dann vielleicht , wenn das kind ein jahr alt ist, einen ausbildungsplatz bekommen und die betreuung lässt sich dann über das jugendamt in form einer tagesmutter regeln.
natürlich ist es nicht einfach, aber ich denke, die ungeschicketste variante ist die, wenn sie nur daheim ist und ihr alles bezahlt wird. ob sie dann erkennen wird, dass sie selbst initativ sein muss?
das sollen nur ein paar gedankenanstöße sein, mehr nicht.
dir und deiner tochter alles liebe und viel kraft
angela[addsig]

baldoma

Anfänger

Beiträge:

6

Mittwoch, 26. Juli 2006, 08:48

RE: meine tochter

hallo

danke für die antwort.

sicherlich wäre es besser wenn meine tochter ne ausbildung machen würde.
aber ich glaube das sie für die suche einer ausbildungsstelle heuer schon zu spät ist.is auch nicht leicht hier in der region eine zu bekommen.
ich denke,das sie erstmal 1 jahr zuhause bleiben sollte.
da ich selbst auch noch einen säugling zu versorgen habe,kann ich nicht wirklich ihren auch noch übernehmen.werde ihr aber hilfestellung geben.

lg bine

Lea

Anfänger

Beiträge: 0

Wohnort: Umkreis von Koblenz

7

Mittwoch, 26. Juli 2006, 21:48

RE: meine tochter

Hallo,

das ist ja gerade keine einfache Situation, in der ihr Euch gerade befindet und für Deine Tochter sicherlich besonders schwer.

Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich weiterhelfen kann, aber ich habe mal in einem Beitrag im Fernsehen gehört, dass - sofern der Kindsvater den Unterhalt für sein Kind nicht zahlen kann - sogar seine Eltern (also in dem Fall die Großeltern) mit zur Kasse gebeten werden können. Wann und unter welchen Bedingungen das möglich ist, kann ich Dir leider nicht sagen. Eventuell würde sich ein Besuch auf dem Sozialamt lohnen.

An der Stelle auch mal ein ganz großes Lob an Dich, dass Du Dich für Deine Tochter einsetzt, Dich um sie kümmerst und ihre Sorgen teilst. Ich weiß, dass dies nicht immer einfach ist. Ich selbst bin ebenfalls (bereits seit Beginn der Schwangerschaft) alleinerziehend und kann nur sagen, dass ohne die tatkräftige Unterstützung, die Liebe und die Aufmunterung meiner Mutter, ich manchmal nicht gewusst hätte, wie ich das alles - trotz oder gerade mit Job - hätte regeln sollen. Sie war für mich bereits in der Schwangerschaft da, hat sich mit mir gefreut und gefiebert und ist damit für mich die beste Oma und Mutter der Welt. Deine Tochter ist sicherlich ebenfalls sehr froh, dass sie auf Deine Hilfe zählen kann!

Viele liebe Grüße an Euch alle,
Lea



[addsig]

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