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von mona84

Hexenkessel

Anfänger

Beiträge:

1

Montag, 7. August 2006, 14:54

Haus weiter bezahlen, aber wie

Hallo!
Dann fangen wir mal an, also ich habe mich nun endlich von meinem Mann getrennt, bzw. er ist nun endlich ausgezogen.
Mein Problem ist nun folgendes:
Er wird mir kaum Unterhalt zahlen können, ich habe einen Arbeitsplatz, in dem ich wöchentlich 12 Stunden arbeite und knapp 500 Euro netto verdiene. Hinzu kommt, dass ich vor der Ehe ein Haus hatte, diese auch weiterhin bewohne und der Abtrag incl. Nebenkosten sich auch ungefähr 650 Euro beläuft. Hinzu kommt, dass ich dann bald kein Auto mehr haben werden, da dieses über seinen Namen finanziert ist, sein Wagen ist geleast und er wird wohl kaum zwei Autos weiter finanzieren können und wollen.
Was kann ich denn nun machen? Wie soll ich das Haus weiter bezahlen, vor der Hochzeit ging alles noch alleine von meinem Gehalt, da ich aber einen 20 Monate alten Sohn habe, kann ich nicht ganztags arbeiten gehen, demnach auch nicht mehr fĂĽr das Haus aufkommen. Muss und kann ich denn jetzt HartzIV beantragen (Haus hat 90qm, altes EFH) oder was soll ich tun.
Bin mit meinem Latein am Ende.

Danke schon mal fĂĽr eure Hilfe, wie gut, dass es solche Foren gibt [addsig]

Gast

unregistriert

2

Montag, 7. August 2006, 19:47

RE: Haus weiter bezahlen, aber wie

1. Zwei Haushalte sind teuerer als ein Haushalt, Trennung/Scheidung muß man sich leisten können.

2. "Endlich getrennt", warum auh immer, wer wie auch "schuld" hat, egal. Eine Konsequenz ist gegeben durch das Unterhaltsrecht dass "er" voll zahlen muß, deine Aufgabe die Betreuungsleistung ist. Damit seine Bereitschaft sinkt noch zusätzliceh feste verlässliche Beteuung zu leisten.

3. Für dich wird er nur einen kleinen Betrag wohl zahlen können, Mängelfall!

4. Haus verkaufen oder untervemieten, sonst vor ergänzender Sozialhilfe erst das Restvermögen verbrauchen, eine Wohnung um die 55m² beziehen!

werner

P.S.

Meienr Meinung nach kostet eine Fortsetzung der Familie in Verständniss mit Verzeihen und Vertrauen weniger Kompromisse als eine Trennung!


Gast

unregistriert

3

Dienstag, 8. August 2006, 07:34

RE: Haus weiter bezahlen, aber wie

Hallo hexenkessel

Ich gehe davon aus, dass ihr verheiratet seid und dass das Kind auch seins ist.
Zunächst solltet ihr klären, wieviel Unterhalt fließen wird. Beim KU hilft das Jugendamt oder ein RA. JA macht das kostenfrei, RA ist zu bezahlen, aber auch da kann man sich einen Beratungsschein holen. TU müßt ihr euch einigen (evl. mit Hilfe eines RA), ggf. mußt Du drauf klagen.
Reicht sein Einkommen nicht, um nach DĂĽsseldorfer Tabelle zu zahlen, kannst Du beim JA UVG beantragen, ist allerdings weniger als der Unterhalt nach Tabelle.
AuĂźerdem kannst Du entweder Hartz IV, Kinderzuschlag und/oder Wohngeld beantragen. Probier das mal ĂĽber den Hartz IV-Rechner.....

Das Haus wirst Du nicht aufgeben mĂĽssen, solange keine Bank Dich dazu zwingt.
Kreditkosten (allerdings nicht die Tilgung) ĂĽbernimmt die Arge als Wohnkosten.
Bei Eigenheimen darf der Wohnraum größer sein, als bei Mietwohnungen.


@ werner
Pkt 1-3 sind ok, 4 ist dein Rat, aber der Rest war ĂĽberflĂĽssig. Uns steht es nicht zu, zu werten, wann eine Trennung richtig oder falsch ist.

LG
Marie


Gast

unregistriert

4

Freitag, 11. August 2006, 11:30

RE: Haus weiter bezahlen, aber wie

Das war keine spezielle Wertung der konkreten Situation, keine Aussage wann richtig oder falsch eine Trennung wäre.

Aber der Hinweis dass ScheidungenTtrennungen finanziell/emotional sehr teur sind, mit sehr vielen Kompromissen bezahlt werden mĂĽssen, dazu stehe ich, meine Meinung, und ich denke dazu, auch einer anderen Meinung hat jeder das Recht.

Persönlich Betroffene angreifen oder dazu schweigen, dazwischen gibt es noch weitere Verhaltensweisen.

Werner

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