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von mona84

Gast

unregistriert

11

Donnerstag, 24. August 2006, 08:53

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

Hallo!
Ich bin diejenige die den oben stehenden Bericht schrieb. Niemand ist privat versichert und somit auch keine Rosinen...
Habe das Kind mitlerweile allein versichert.Das reißt ein tiefes Loch in unsere Tasche.
Fakt ist,das die KK das komplette Netto Einkommen incl. Unterhalt des Kindes in einen Topf wirft und dann durch die Anzahl der im Haushalt lebenden ( in unserem Falle 5 Personen ) teilt. So... nun hat jeder sein fünflel . Und da ist dann wieder der Stiefvater gefragt. Sein Fünftel ist zu gering um dieses Stiefkind überwiegend zu unterhalten. Niemand interessiert was so an außergewöhnl. Kosten für das Kind, sprich Schulbücher, Klassenfahrten, Hobby etc. noch so anfällt.
In diesem Falle sagt das Sozialgesetz , dáß das Kind mit seinen € 249,- sich selbst tragen kann.
Selbst mit Zuzug des Kindergeldes von € 154 - ich komme da auf einen Betrag von
€ 403, kann man diese anfallenden Kosten einfach nicht decken.
Allein für Miete, Strom , Gas , Wasser und KK Kosten sind schon € 276,11 weg.
Dann hat die Kleine noch € 124,- davon muß anteilmäßig getragen werden : Unfallvers. , Haftpflicht , Telefonkosten, Kleidung , Essen,Taschengeld, Hobby , Schule, Auto.
Das von € 124 im Monat ! Wie geht das....?
Liebe Grüße Arielle


Gast

unregistriert

12

Donnerstag, 24. August 2006, 11:06

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

hallo,
meine tochter war bei mir familienversichert, vater privatversichert.
ab ersten tag des trennungsjahres hat die gesetzliche krankenkasse mir mitgeteilt, daß ich mein kind privatversichern müßte und sie erst nach scheidung wieder in die familienversicherung aufgenommen wird. meine schiedung hat sich über 3 jahre hingezogen und solange war meine tochter auch privatversichert. ich zahle heute noch gestundete beiträge ab, weil ich mir hin und wieder den beitrag nicht leisten konnte.
ich habe das damals auch nicht verstanden, denn ohne trennung wäre meine tochter nicht aus der familienversicherung gefallen.
leider war die kasse im recht und vater brauchte nichts dazu zahlen.

lg marion

ps. leider gibt es heute noch menschen, die keine krankenversicherung bekommen, weil sie wie zbsp.eine bekannte selbstständig sind und dazu noch übergewicht haben ( übergewicht ist ein risiko und auch bei erhöhter versicherungssumme könne man dies nicht eingehen im interesse der anderen versicherten).


aniella44

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Mannheim

Beruf: Lehrerin

13

Donnerstag, 24. August 2006, 11:13

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

liebe arielle,
und was ist jetzt mit dem vater? warum ist er nicht mehr krankenversichert? oder ist er privat versichert? ich denke, dass die freiwillge krankenversicherung für dein kind ja nur eine übergangslösung sein kann, oder?? ich versteh das nicht, der vater zahlt einen hohen unterhalt (dann hat er ja einkommen) und soll nicht krankenversichert sein??? arielle, das interessiert mich einfach. sorry, dass ich da noch mal nachfrag

die einzige lösung wäre, wenn du mehr arbeiten könntest. dann kann sie bei dir in der familienversicherung mitversichert sein. aber bei zwei kleinen kindern dauert das ja noch. schon verzwickt. vielleicht schaltest du mal die frauenbeauftragte deiner stadt ein? vielleicht hilft das? wünsch dir viel glück!
lg angela
p.s. gibt es so was wie sozialhilfe für die kinder in eurem fall? oder hat da deine tochter auch wieder "zu viel" geld dafür?? also, ehrlich, diese situation finde ich schon absolut abstrus. gib nicht auf. das kann es irgendwo nicht sein. aber an erster stelle musst du das mit ihrem vater und seiner krankenversicherung klären. ist der vielleicht privatversichert? dann wäre eine versicherung für eure tochter immer noch günstiger als eine freiwillige versicherung bei der gesetzlichen.[addsig]

Gast

unregistriert

14

Donnerstag, 24. August 2006, 11:35

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

Liebe Angela!
Das ist ja das paradoxe. Der leibl. Vater läßt laut Aussage des Jugendamtes den Unterhalt durch eine ? Freundin,Bekannte oder was weiß ich bezahlen.
Ist mir auch egal woher der Unterhalt kommt.
Angeblich steht er in einem Selbstständigkeitsverhältnis wo es einem freigestellt ist sich Kranken zu versichern oder nicht. Nach meiner Recherche ist er nicht versichert.
Natürlich würde ich gerne wieder arbeiten gehen, aber mit einem €400 Job ist einem nicht geholfen. Denn laut KK ist das für den Nettolohn immer noch zu wenig um das Kind in die Familienversicherung aufzunehmen.
Also würde das so aussehen , daß ich einen Vollzeitjob haben müßte und das bei drei Kindern...wie soll ich das managen?
Alles verdreht in dieser Welt.Gräßlich.
Da lebt mein Kind als volles Mitglied in seiner Familie und wird doch diskriminiert.
Aber jedes unverheiratete Pärchen was mehr als 10 Mon. zusammen lebt kann sich über seinen Partner Krankenversichern.
Was ist hier eigendlich los. Entschuldige...aber ich bin echt aufgelöst und laß mich gehen.
Liebe Grüße Arielle

aniella44

Anfänger

Beiträge:

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15

Donnerstag, 24. August 2006, 14:17

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

liebe arielle,
geh doch zu der nächsten frauenbeauftragten. dafür sind die doch da. leg alle fakten auf den tisch. vielleicht läuft was über die presse (aber die seriöse, nicht rtl oder ähnliches). viel glück.
jetzt versteh ich das auch mit dem vater. ja, das ist dann sein risiko, wenn er nicht krankenversichert ist. das geht bei selbstständigen. hm, aber wo steht , wieviel ein mensch verdienen muss, dass er die stiefkinder kostenlos in der gesetzlcihen mitversichern lassen kann?
DAS würde ich mir zeigen lassen . von der zuständigen krankenkasse.
lg angela[addsig]

Gast

unregistriert

16

Mittwoch, 30. August 2006, 09:42

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

Hallo Arielle
Lese gerade deinen Artikel, wenn du Pflichtversichert bist bei der gesetztlichen KK,muüssen die Dein Kind mit Familienversichern.Was die dir erzählen kann ich nicht fassen. Du bist neu verheiratet, ihr habt einen gemeinsamen Haushalt.Bei den KK geht es danach wer für den meisten Unterhalt des Kindes aufkommt.
Ich zb. bin 2 mal verheiratet und habe einen Sohn von 17 Jahren, der noch Schwerstbehindert ist. Vor meiner neuen Ehe war mein Son bei mir mit versichert und ab meiner Heirat bei meinem Mann seinen Stiefvater. Begründung - mein Sohn lebt in unseren gemeinsamen Haushalt und wird von uns versorgt. Obwohl mein Exmann auch gesetzlich Vers. ist hätte er auch zu ihm in die Vers.gehen können aber das wollten wir ja gar nicht, es ging auch so.Kinder sind immer über die Eltern mit Pflichtversichert, da gibt es keine Ausnahmen wie in deinem Fall das du dein Kind selber Vers. muss. Also wir haben viel Umgang mit der Ges.Vers. allein schon wegen der Behinderung meines Sohnes, die machen mir kein x mehr vor dem U. Ist genau wie Fahrtkosten, nein zahlen sie nicht, einen Antrag gestellt und ordnungsgemäß begründet, und wir bekommen die Fahrtkosten für Arztbesuche erstattet. Es geht alles mann muß nur am Ball bleiben und sich nicht ab wehren lassen.
Versuche mal dein Kind bei dir unter zu bekommen in der Ges. Vers.
Viel Glück
INGE :-)

aniella44

Anfänger

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Beruf: Lehrerin

17

Mittwoch, 30. August 2006, 22:10

RE: Krankenkasse verweigert Aufnahme meiner Tochter in die Familienversicherung !

hallo inge,
das problem ist, dass der gesetzlich versicherte , bei dem das kind familienversichert sein soll, auch das einkommen haben muss, um das kind versorgen zu können.

mal ein provokantes beispiel. jemand verdient 1000.- euro und hat 10 kinder. die 10 eigenen sind alle bei papa mitversichert. das 11. bis 14. stiefkind (von der zweiten ehefrau) muss dann nicht von der krankenkasse mitversichert werden, weil der stiefpapa die kinder nicht ernähren kann.

in einem früheren posting hab ich arielle geschrieben, sie soll sich das schriftlich zeigen lassen, wie hoch das einkommen sein muss, dass auch die stiefkinder mitversichert werden können.
naja, ist ne blöde sache. ich würde an arielles stelle wind bei der frauenbeauftragten machen.
lg angela[addsig]

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