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von mona84

Gast

unregistriert

21

Montag, 28. August 2006, 10:07

RE: Umgang. Vater im Gefängnis

Guten Morgen,

es ist doch offensichtlich, dass dieser Mann das Kind nur für seinen Vorteil benutzen will. Warum hat er 3 Jahre nicht eine Zeile geschrieben???
Im Gefängnis gibt es viel Langeweile, da fangen sogar Schreibmuffel an, Stift und Papier zu entdecken. Ich finde es auch absolut daneben, ein Kind ins Gefängnis zu schleppen. Und dann auch noch zur ersten Kontaktanbahnung. Tut mir leid, Vater hin oder her, für mich unverständlich warum er sich 3 Jahre bei seinem Kind nicht gemeldet hat.
Für mich eine klare Sache, sein Anwalt hat ihm das geraten. Familienbindung ist für vorzeitige Entlassung sehr wichtig. Er wird rumheulen, ich möchte doch so gerne Kontakt zu meinem Kind... blabla bla.

Ich möchte hier auch nicht alle schlecht machen, kenne es aber auch aus eigener Erfahrung, das Knackis eben alles tun, versprechen, sich ein Bein rausreißen, um vorzeitig entlassen zu werden.
Und ich bleibe dabei, hätte er wirkliche Interesse am Kind, hätte er 3 Jahre schriftlichen Kontakt aufgebaut. Im Gefängnis gibt es Sozialarbeiter. Dieser hat am Anfang der Haft ein Gespräch mit dem neuen Häftling. Es wird über die Tat gesprochen und ganz besonders über das private Umfeld/Familie. Da wird er wohl von seinem Kind erzählt haben, dieser Sozialarbeiter wird auch über den Kontakt zum Kind gesprochen haben. Also, warum hat er nicht schon vorher Kontakt aufgenommen.
Könnt echt wahnsinnig werden, weil es eben so offensichtlich ist!!!!

Ich meine, er hat nach dem Gesetz ein Recht. Aber es wird wohl erstmal einen betreuten Umgang geben, die Beiden kennen sich ja gar nicht. Und ich würde einem kriminellen nicht mein Kind alleine mitgeben. Klar, jetzt kommt das Argument - aber er hat seine Strafe verbüßt - ist er deshalb aber geläutert?
Wie gesat, er würde jetzt sogar Ausgänge bewilligt bekommen um zum Kind Kontakt aufzubauen.

Ich wünsche Dir viel Kraft, bestehe auf betreuten Umgang. Er hat sich bis jetzt nicht gekümmert, wer weiß, wenn er erstmal draußen ist, ist die Interesse (wahrscheinlich) schnell verflogen.
Könntest Du Dich nicht mal mit seinen Eltern in Verbindung setzen , um zu Erfahren, was er so vor hat? Ob er seine Einstellung zum Kiffen usw. geändert hat. Man muß immer bedenken, Menschen, welche in Haft sind/waren sind sehr gut darin sich zu verstellen und zu manipulieren. Ich habe mich mit Psychologen unterhalten, die sagten es ist selbst für geschulte Leute schwer, die Manipulationen von Häftlingen zu durchschauen. Oder warum werden soviele Kindersch...von Psychologen als geheilt entlassen und verüben dann doch wieder eine Tat? Das soll jetzt nur ein krasses Beispiel sein. Will dem Vater nichts unterstellen. Also - nur ein Beispiel.

Ich wünsche Dir alles Gute
Gruß Lena


Gast

unregistriert

22

Montag, 28. August 2006, 10:09

RE: Umgang. Vater im Gefängnis

Ein Nachtrag:

Das Argument - Kita, finde ich auch nicht so abwegig. Das Kind könnte sehr wohl gemobbt werden.

Lena

Gast

unregistriert

23

Samstag, 2. September 2006, 15:46

RE: Umgang. Vater im Gefängnis

:-O

Gast

unregistriert

24

Samstag, 2. September 2006, 15:48

RE: Umgang. Vater im Gefängnis

der vater meiner tochter sitzt zum x ten mal und schreibt nur aus dem gefängnis. das ist gaaaanz toll.

Gast

unregistriert

25

Samstag, 2. September 2006, 15:50

RE: Umgang. Vater im Gefängnis

sie möchte nicht mit ihm sprechen weil er da ist wo er ist und das jugendamt hat ihr das gesagt. er hat sie noch nie selbst gefragt ob sie kontakt möchte er setzt das vorraus da sie nicht möchte haben wir sie ja alle manipuliert was für ein blödsinn.

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