Donnerstag, 24. Mai 2012, 14:36 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Du suchst Erfahrungsaustausch, oder willst gerne nette Leute kennenlernen? - Hier gehts zu unserem Chatroom.

Wer macht was?

sonnenkinder62
24.05.2012
um 14:33 Uhr
Hallo zusammen @airam
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Want to be lucky again (Heute, 11:57)

luctifer (Heute, 10:57)

bellalu (Heute, 08:49)

Fenja73 (Gestern, 23:15)

kessi76 (Gestern, 16:46)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

darkcinderella

Anfänger

Beiträge:

1

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 18:28

Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Hallo, bin neu hier im Forum und hab mal eine Frage..... ich bin AE-mutter einer 6-jährigen Tochter. Meine Scheidung wird im November vollzogen. Mein Ex-Mann hatte kurz nach unserer Trennung eine neue Familie gegründet, sein Sohn ist jetzt 4 Monate alt.
Nun habe ich einen sehr lieben Menschen kennengelernt und auf kurz oder lang stellt sich die Frage wann wir zusammen ziehen....nur wohne ich in Hannover und er in München....

soweit ist alles klar, mit meinen Ex hab ich noch ein recht gutes Verhältnis, auch zu seiner neuen Freundin. Meine Kleine hängt an ihrem Papa und ich will den Umgang auch auf keinen Fall verwähren.....
Trotzdem lägen 650km dazwischen - wie ist das jetzt rein rechtlich ???
darf ich überhaupt wegziehen ?? darf er es mir verbieten ??? hab mal gehört, daß es eine 200km Grenze gibt, wo ich hinziehen kann wo ich will - ohne seine Zustimmung...wie wäre das jetzt mit München ??? ich würde alles dafür tun, daß sie sich trotzdem regelmäßig sehen könnten - der Flug hin und zurück kostet etwa 100 € und die Ferien könnten wir uns teilen, außerdem gibts es noch dasInternet und das Telefon. Momentan hat er sie alle 2 Wochen von Fr.-So. !

LG[addsig]

funkebna

Anfänger

Beiträge:

2

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 20:21

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Hallo!
Rein theoretisch darf er Dir den so weiten Umzug verbieten. Aber wenn ihr Euch gut versteht, lässt er vielleicht mit sich reden?!
Habt Ihr gemeinsames Sorgerecht? Wie steht es mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht?
Gruß und *daumendrück*, funkebna (Mama mit Sohn-> 7J.)[addsig]

Gast

unregistriert

3

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 20:27

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Hallo Darkcinderella,

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich habe soeben das doppelte Posting gelöscht, da es identisch war, würde nur Verwirrung stiften ;-)

Nun zu Deinen Fragen.

Du darfst grundsätzlich hinziehen, wohin Du möchtest. Aber für die Tochter Bedarf es (aufgrund des gemeinsamen SR) der Einverständnis des Vaters.

Wieso zieht Dein Freund nicht hoch zu Dir? Wäre um vieles einfacher ;-).

Das Du den Umgang unterstützen willst, ist völlig gut. Aber würdest Du Dich auch an den Kosten beteiligen?

Und nochetwas zum Nachdenken: Du schreibst, die kleine wurde gerade eingeschult. Ist das Mädel so stabil, innerhalb kurzer Zeit wieder einen weitgreifenden Einschnitt (Schulwechsel) zu verkraften?

Und nich ausser acht lassen sollte man, das bei einem Umzug nach Bayern, und der damit verbundene Schulwechsel einiges von Dir abverlant wird. Denn, die sind da unten wesentlich weiter im Lernplan. Ich habe damals meiner Tochter die das 1. Schuljahr in NRW machte, dann das 2 in Bayern, 6 Wochen in den Ferien hart ran nehmen müssen, damit sie den Anschluss schafft.

Internet und Telefon sind für Kinder nicht das gleiche, wie "schnell mal zum Papa können"

Ist Deine Partnerschaft wirklich schon soweit gefestigt? Nicht das es nach 3 Monaten zusammenlebens schief geht, und ihr dann wieder zurückzieht.

Verstehe mich nicht falsch, ich will Dir das nicht madig machen, nur Denkanstösse mitgeben.
Habe selber mal diesen Schritt gewagt.

Aber grundsätzlich gilt, brauchst Du die Zustimmung vom Vater.[addsig]

Gast

unregistriert

4

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 21:33

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Wieso zieht Dein Freund nicht hoch zu Dir? Wäre um vieles einfacher ;-).

- weil er dort unten selbstständig ist und einen sehr guten job hat - und im ernst....würdest du von da unten nach hier oben freiwillig ziehen ??? bayern ist ein traum, insbesondere münchen.....

Das Du den Umgang unterstützen willst, ist völlig gut. Aber würdest Du Dich auch an den Kosten beteiligen?
- ich würde die Kosten sogar komplett übernehmen...bekomme ja vom ex unterhalt für die kleine, dieser würde dann natürlich für die flüge eingesetzt werden

Und nochetwas zum Nachdenken: Du schreibst, die kleine wurde gerade eingeschult. Ist das Mädel so stabil, innerhalb kurzer Zeit wieder einen weitgreifenden Einschnitt (Schulwechsel) zu verkraften?
- stabil ist sie, wir haben leider schon 2 umzüge hinter uns und sie wurde jedesmal "stärker" was das selbstbewusstsein angeht....

Und nich ausser acht lassen sollte man, das bei einem Umzug nach Bayern, und der damit verbundene Schulwechsel einiges von Dir abverlant wird. Denn, die sind da unten wesentlich weiter im Lernplan. Ich habe damals meiner Tochter die das 1. Schuljahr in NRW machte, dann das 2 in Bayern, 6 Wochen in den Ferien hart ran nehmen müssen, damit sie den Anschluss schafft.
- deswegen würde ich das auch erst zum schuljahreswechsel machen....allerdings machen wir uns gerade nebenher schlau was da ansteht im lehrplan, die kleine seines kumpels ist auch in der ersten klasse.

Internet und Telefon sind für Kinder nicht das gleiche, wie "schnell mal zum Papa können"
- das stimmt, war aber bisher auch noch nicht so oft vorgekommen, daß sie zwischendurch zu ihm kommt

Ist Deine Partnerschaft wirklich schon soweit gefestigt? Nicht das es nach 3 Monaten zusammenlebens schief geht, und ihr dann wieder zurückzieht.
- eine garantie hab ich nicht, ich war mit meinem ex 8 jahre zusammen und es hat auch nicht funktioniert....und wir haben ein haus gebaut etc.

Verstehe mich nicht falsch, ich will Dir das nicht madig machen, nur Denkanstösse mitgeben.
Habe selber mal diesen Schritt gewagt.
- wenn du selbst den schritt gewagt hast, was hast du für erfahrungen ??? würde mich brennend interessieren....

Aber grundsätzlich gilt, brauchst Du die Zustimmung vom Vater.
- ich weiß :-(

Gast

unregistriert

5

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 22:05

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Zitat von »Anonymous«

Wieso zieht Dein Freund nicht hoch zu Dir? Wäre um vieles einfacher ;-).

- weil er dort unten selbstständig ist und einen sehr guten job hat - und im ernst....würdest du von da unten nach hier oben freiwillig ziehen ??? bayern ist ein traum, insbesondere münchen.....



Selbstständig war meiner auch, wofür ich umzog. BZW grad im Aufbau.
München kenne ich nicht, soweit runter hatte es mich nicht verschlagen, hatte jedoch relativ auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist auch eine Art der Einstellung, denke ich, wie man wohin geht :-)

Zitat von »Anonymous«


Das Du den Umgang unterstützen willst, ist völlig gut. Aber würdest Du Dich auch an den Kosten beteiligen?
- ich würde die Kosten sogar komplett übernehmen...bekomme ja vom ex unterhalt für die kleine, dieser würde dann natürlich für die flüge eingesetzt werden


Finde ich klasse, Deine Einstellung!!! Leider liest man oftmals hier, das natürlich der Vater dann alles noch selber zahlen soll :-(

Signalisiert mir Dein ehrlich erstrebte "zum Wohl des Kindes pfeife ich auf die paar Kröten"....sorry, wenn ich es so barsch ausdrücke, aber nur wenige denken so wie Du, wenn es ums Geld geht, leider.

Zitat von »Anonymous«


Und nochetwas zum Nachdenken: Du schreibst, die kleine wurde gerade eingeschult. Ist das Mädel so stabil, innerhalb kurzer Zeit wieder einen weitgreifenden Einschnitt (Schulwechsel) zu verkraften?
- stabil ist sie, wir haben leider schon 2 umzüge hinter uns und sie wurde jedesmal "stärker" was das selbstbewusstsein angeht....


Ich hoffe Du täuscht Dich da nicht. Meine Kinder machten auch immer einen sehr stabilen Eindruck.....mittlerweile, einige Jahre später, sind sie nicht mehr so sehr stabil:-(. Aber okay, das hat nichts mit den Umzügen damals zu tun.

Zitat von »Anonymous«


Und nich ausser acht lassen sollte man, das bei einem Umzug nach Bayern, und der damit verbundene Schulwechsel einiges von Dir abverlant wird. Denn, die sind da unten wesentlich weiter im Lernplan. Ich habe damals meiner Tochter die das 1. Schuljahr in NRW machte, dann das 2 in Bayern, 6 Wochen in den Ferien hart ran nehmen müssen, damit sie den Anschluss schafft.
- deswegen würde ich das auch erst zum schuljahreswechsel machen....allerdings machen wir uns gerade nebenher schlau was da ansteht im lehrplan, die kleine seines kumpels ist auch in der ersten klasse.


Da könnte ich Dir nur raten, rechtzeitig vorher, so früh wie möglich, mit der zukünftigen Schule und Lehrer ein persönliches Gespräch, mit rausgabe von Lehrmaterialien. Und da wirklich dann früh wie möglich, damit Du den Stoff nicht innerhalb der Schulferien einpauken mußt, sondern vielleicht etwas langsamer im Vorfeld schon.

Denn die Unterschiede waren nicht von Pappe.

Zitat von »Anonymous«


- wenn du selbst den schritt gewagt hast, was hast du für erfahrungen ??? würde mich brennend interessieren....


Es war die schönste, wenn auch sehr kurze Zeit meines Lebens.

Also die schönste, meiner innerlichen Gefühle.
Die Kinder haben sich im nu wohlgefühlt dort.
Wir wurden herzlichst aufgenommen von der Familie meines damaligen Freundes.

Die Kinder kamen bestens mit ihm und der neuen Umgebung klar.

Leider nur sehr sehr kurz.

Nicht wegen ihm, nicht wegen mir, sondern einmal wegen der Familie der alten Heimat (die ein Verfahren nach dem anderen durchzogen, immer erfolglos), aber sowas macht mürbe.

Dann 2 Todesfälle, innerhalb 3er Tage.......dem Druck stand ich nicht mehr durch.

Waren wohl Verkettung unglücklicher Umstände.....denke aber noch oft an die Zeit zurück......und.......hätte trotzdem vieles anders gemacht.

Ich würde Dir raten, suche das Gespräch mit Deinem Ex.....Ihr versteht Euch gut....erkläre ihm gleich ohne Umschweife, wie der Umgang zukünftig stattfinden soll.

Das er sieht......sie hat sich Gedanken gemacht, sie will mir nicht das Kind nehmen.
Sie läßt mich nicht finanziell auflaufen (wegen hoher Fahrkosten etc.)

Ich denke, auf Elternebene bringst Du gute Vorrausstzungen mit, die Gespräche möglich machen müssten.

[addsig]

darkcinderella

Anfänger

Beiträge:

6

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 00:05

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???




Nicht wegen ihm, nicht wegen mir, sondern einmal wegen der Familie der alten Heimat (die ein Verfahren nach dem anderen durchzogen, immer erfolglos), aber sowas macht mürbe.

- was haben die gemacht, was könnte im schlimmsten fall auf mich zukommen ????? könnte er es schaffen das aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen ??? soviel ich weiß liegt es ja bei beiden und da will ich auch gar nciht dran rühren - eigentlich....

es wäre mir am liebsten wenn alles so weiter laufen würde wie jetzt - nur eben mit dieser entfernung.....und ich kann überhaupt nicht einschätzen wie mein ex reagieren würde......rein gar nicht....

[addsig]

Gast

unregistriert

7

Donnerstag, 19. Oktober 2006, 00:25

RE: Umzug 650km - umgangsrecht vater???

Hey Dark,

ich bin gezogen........das erste Verfahren war dann das Aufenthaltsbestimmungsrechtsverfahren.........mein Ex wollte die Kinder in NRW haben ( hatte sich vorher nie sonderlich um sie gekümmert).

Also erstmal lief bei uns das Verfahren Zeitgleich mit Umzug...........1.10 Umzug, 4.10 kam das Jugendamt, die sich in so einem Verfahren die umgebung etc. anschauen (in Kartons verpackt, aber wurscht, natürlich, nicht änderbar).......

3 tage später anhörung durch den Richter beider Kinder (damals 3 und frische 7)
1 stunde lang (aber er war lieb, laut aussage der großen)

die Frage des Richters: Was würdet Ihr wollen (welch blöder Frage, Kinder in so einen Konflikt zu bringen)......der kleene sagt: Ich will bei C. bleiben (seiner schwester)..........C sagt wortwörtlich:

Nach langem Gespräch, entgegen aller Vorwürfe, die KV (es war eine schlammschlacht, glaub mir, aber nur von seiner seite, ich habe mich weder gewehtr, noch gegengesträubt.........)der Km vorbringt.......das JA sieht keinerleie Einwände, der kleine D. ist entgegen väterlichen Vorwürfen, ein aufgewecktes, aufgeschlossenes Kind, der allerdings bei seiner schwester bleiben möchte..........und dem wird nicht widersprochen (richterliche Anordnung!).

C möchte weiterhin bei Mutter wohnen, bittet den Richter aber, dem Vater zu sagen, sie habe auch ihn lieb, und er solle nicht böse sein.

Das aus Mund eines gerade 7 jährigen Kindes.

Genau da habe ich begriffen..........mit dem Satz.......keiner hat gewonnen (ich wollte auch den Krieg nicht..............aber konnte ihn nicht vermeiden).

Genau gutes 1 Jahr später sind die Kinder zu ihm..........und leben seitdem bei Papa.

Aber das hatte auch mit der Gesamtsituation zu tun, nivht mit der, meines Freundes, oder dem Umzug.

Mir waren nur alle(einschlisslich meiner eltern) böse, das wir fortzogen........(und auch ich habe im Umgang ihm die Kinder runtergebracht, manchmal 2 mal die woche)und machten uns das Leben schwer.

Ich sage nur.....für Dein Glück dann später mal..........versuche möglichst alles irgendwie gütlich zu regeln, arbeite im vorfeld...........denn jede Belastung der Familie zehrt etwas Glück der neuen Beziehung.[addsig]

Zur Zeit sind neben Ihnen 457 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

10 Mitglieder und 447 Besucher

airam, AndreaM70, Comfort, Hannafee, robeki, sonnenkinder62, Steffen40, SunShinE--84, thomas0123, warlord0