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feels
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von Karina86

inesk

unregistriert

1

Freitag, 24. November 2006, 21:33

einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo an Alle!

Ich brauche mal euren Rat.
Seit März darf ich ja nun endlich mit meinem Mann in einer gemeinsamen Wohnung wohnen. Vorher wurde es uns immer wieder vom Amt untersagt. Seitdem wurde ja auch dann sein Einkommen angerechnet. Ist ja auch soweit OK. Aber sie haben auch die Spesen als Einkommen gerechnet, die mein Mann für seine Mehrkosten, wie Klobenutzung, Duschen, Parkgebühren für den LKW auf Autohöfen und dem teuren Essen bekommt. Seit Juli läuft nun eine Klage beim Sozialgericht und ich habe auch meine Anwältin eingeschaltet, die hat es auf dringend gemacht.
Inzwischen musste ich schon zweimal eine einstweilige Anordnung beim Gericht beantragen, da das Amt mal wieder extrem das Geld gekürzt hat. Laut Diakonie und meiner Anwältin müssten wir 580 - 630 Euro bekommen, hängt vom Mehrverdienst meines Mannes ab, aber wir bekommen zurzeit nur 111 Euro.
Wir mussten schon Verwandte um Geld bitten.
Jetzt ist ja auch noch mein 1 Euro-Job vorbei, so das es nun besonders auffällt, dass wir seit Monaten so wenig bekommen. Die Kosten sind aber nun mal da. Mein Mann ist zurzeit nur eine Mahlzeit am Tag unterwegs, weil das Geld nicht reicht. Er hat vorgeschriebene Strecken zu fahren und darf z.B. nicht am kleinen Imbiss anhalten, sondern nur auf Auto- und Rasthöfen. Die Preise dort sind euch sicher bekannt.
Da mein Mann durch seine damalige Beziehung und dem Versuch durch eine Ich-AG wieder Arbeit zu haben ein Verbraucherinsolvenzverfahren zu laufen hat, was dem Amt auch bekannt ist, können wir noch nicht mal ein Darlehen beim Amt beantragen. Wenn wir bzw. er in dieser Sizuation Schulden machen würde, wo uns das Amt zurzeit mehr oder weniger zu zwingt, dann hätte sich sein Insolvenzverfahren erledigt und er müsste das alles abzahlen.
Mir wurde jetzt von vielen Seiten geraten, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Z.B. bei "Ein Fall für Escher" oder "Harry hilft".
Meine Frage: Wie denkt ihr darüber?

Bin auf eure Meinungen gespannt.

Liebe Grüße Ines :roll: [addsig]

Gast

unregistriert

2

Freitag, 24. November 2006, 23:05

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Seit März darf ich ja nun endlich mit meinem Mann in einer gemeinsamen Wohnung wohnen. Vorher wurde es uns immer wieder vom Amt untersagt.

Hallo Inesk,

kannst Du das mal näher erörtern? Verstehe das nicht. Gibts da noch andere Hintergründe?

Gruss Lotte
(die sich nicht einloggen kann, seit dem der Chat abgestürzt ist)

inesk

unregistriert

3

Freitag, 24. November 2006, 23:21

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo Lotte!

Ich bin seit Februar 2005 verheiratet. Etwa seit September 2004 haben wir versucht eine gemeinsame Wohnung zu finden. Ich musste aus meiner raus, da Schimmelbefall und seit Hartz VI dann auch für damals drei Personen zu teuer. Und wenn kein Schimmel gewesen wäre, dann hätte mein Mann da auch nicht mit einziehen können, da sie zu klein war und ich in einem Zimmer geschlafen habe, dass gleichzeitig Flur, Wohn-, Eß- und Schlafbereich war.
Jedenfalls hat das Amt unser immer wieder die Wohnungen abgelehnt oder hat 3 Monate für die Bearbeitung der Mietübernahmebescheinigung gebraucht. Dann war die Wohnung natürlich weg.
Die jetzige Wohnung haben wir auch nur bekommen, weil ich eine Eingabe bei der Geschäftsstellenleiterin vom Amt gemacht habe. Andere ziehen auseinander, um mehr Geld zu bekommen und wir wollten nun mal zusammenziehen. Wir wohnten vorher 60 km auseinander, ich habe keine Fahrerlaubnis und mein Mann ist Fernfahrer.
Also daher der Kampf ums zusammenziehen.

Ines :roll:

Gast

unregistriert

4

Freitag, 24. November 2006, 23:37

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo Ines,

okay. So liest es sich schon anders. Hatte mich nur gewundert, wieso Ihr von Amts wegen nicht zusammen wohnen durftet. ;o)

Gruss Lotte

Gast

unregistriert

5

Samstag, 25. November 2006, 09:09

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Zitat von »inesk«


Laut Diakonie und meiner Anwältin müssten wir 580 - 630 Euro bekommen, hängt vom Mehrverdienst meines Mannes ab, aber wir bekommen zurzeit nur 111 Euro.


Liebe Grüße Ines :roll:


Hallo Ines, was sagt denn z.b. der ALG 2 Rechner dieser Seite?

Ich meine nur, ich würde Anwälten nicht blindlings trauen, denn die verdienen ja an allem, was sie sagen.

Den ALG2 Rechner findest Du hier

Vielleicht überschlägst es mal selber.

Im übrigen, nur mal zum nachdenken. Viele Mütter, deren Kinder im Hort/Schule/Kindergarten verpflegt werden, übersteigen auch tagtäglich den Eckregelsatz, der fürs Mittagessen vorgesehen ist, wie ja kürzlich hier im Forum zu sehen war.

Grüßle Aninjha

inesk

unregistriert

6

Samstag, 25. November 2006, 11:43

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo Aninjha!

Der Rechner sagt das gleiche.
Wenn mein Mann sich ganz normal ernähren würde, also Frühstück, Mittag und Abendbrot unterwegs auf dem Autohof, incl. Duschen und Toilettenbenutzung und Parkgebühren für den LKW, dann entstehen ihm bei den billigsten Essen Kosten in Höhe von rund 786 Euro. Bei normalem Essen, also auch mal ein Schnitzel, kommen da im Durchschnitt Kosten in Höhe von rund 1260 Euro zusammen im Monat bei einer 6- Tagewoche. (Wir mussten das damals fürs Amt errechnen laut Speisekarten der einzelnen Auto- und Rasthöfe.)
Wie schon gesagt, er darf nicht auf einem kleinen Parkplatz am Imbiss anhalten. Er darf auch nicht in den nächsten Ort und da zu Lidl oder so. Sein Arbeitgeber fährt für DHL und da ist genau vorgeschrieben, wo er lang muss.
Er hat auch nicht die Möglichkeit groß was mitzunehmen, da er einen relativ kleinen LKW fährt und seit Wochen auch noch zu zweit da drauf ist.
Außerdem ist das Kühlfach extrem klein und der Arbeitgeber verbietet es eine zusätzliche Kühlbox mitzunehmen. Die Batterien sind dafür nicht ausgelegt, da dort wieder mal Gelder gespart wurden zum Leitwesen der Fahrer, die sechs Tage im LKW leben müssen.

Liebe Grüße Ines :roll:

inesk

unregistriert

7

Samstag, 25. November 2006, 19:02

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hat denn keiner eine Meinung???

Ines :-? :-(

Feuervogel

Senior Mitglied

Beiträge: 15

Danksagungen: 17

8

Samstag, 25. November 2006, 19:38

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Liebe ist das Einzige was wächst,
wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

Chaosprinzessin

Senior Mitglied

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Wohnort: Barrien

9

Samstag, 25. November 2006, 19:47

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo Ines,

ich kenne diese beiden Fernseh-Sendungen (?) leider nicht, und kann dir diesbezüglich keinen Tipp geben.

Ich kann dir nur empfehlen, dir darüber vorher genau im Klaren zu sein, was eventuell auch an negativer Resonanz auf dich zukommen kann. Eine Bekannte von mir ist auch mal mit einer, ich nenn es mal "Sache", an eine seriöse Tageszeitung gegangen. Dieser Schuss ging jedoch nach hinten los, und ihr wurden daraufhin erst Recht Steine in den Weg gelegt, das hat ihr sogar arge persönliche Scherereien bereitet und sie stand schlussendlich erheblich schlechter da als vorher.

Viel Glück bei deiner Entscheidungsfindung und liebe Grüße von der
Chaosprinzessin[addsig]

pimboli

Administrator

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10

Samstag, 25. November 2006, 19:49

RE: einstweilige Anordnungen und Klage - damit an die Öffentlichkeit?????

Hallo Ines,
Habe mal gegooglet und folgendes gefunden

Einkommensteuergesetz § 4 Abs 5 Nr. 5

Wenn Dein Mann häufig unterwegs ist, muss ihm der Freibetrag gelassen werden.

Er lautet wie folgt:

5. Mehraufwendungen für die Verpflegung des Steuerpflichtigen, soweit in den folgenden Sätzen nichts anderes bestimmt ist. [2] Wird der Steuerpflichtige vorübergehend von seiner Wohnung und dem Mittelpunkt seiner dauerhaft angelegten betrieblichen Tätigkeit entfernt betrieblich tätig, ist für jeden Kalendertag, an dem der Steuerpflichtige wegen dieser vorübergehenden Tätigkeit von seiner Wohnung und seinem Tätigkeitsmittelpunkt

a) 24 Stunden abwesend ist, ein Pauschbetrag von 24 Euro,

b) weniger als 24 Stunden, aber mindestens 14 Stunden abwesend ist, ein Pauschbetrag von 12 Euro,

c) weniger als 14 Stunden, aber mindestens 8 Stunden abwesend ist, ein Pauschbetrag von 6 Euro abzuziehen; eine Tätigkeit, die nach 16 Uhr begonnen und vor 8 Uhr des nachfolgenden Kalendertags beendet wird, ohne dass eine Übernachtung stattfindet, ist mit der gesamten Abwesenheitsdauer dem Kalendertag der überwiegenden Abwesenheit zuzurechnen. [3] Wird der Steuerpflichtige bei seiner individuellen betrieblichen Tätigkeit typischerweise nur an ständig wechselnden Tätigkeitsstätten oder auf einem Fahrzeug tätig, gilt Satz 2 entsprechend; dabei ist allein die Dauer der Abwesenheit von der Wohnung maßgebend.

Mehr wird dir hier auch keiner dazu sagen können, denn um die Zahlen die du nennst zu berechnen, müsste man die Grundlage der Berechnung (Verdienst) kennen.

LG
Waltraud[addsig]
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes: