RE: 1.Bescheerung überstanden,Kinder schlafen,das Haus ist still und nun???
Liebe Marion!
Vielen Dank für deine Zeilen!
Was du schreibst,dass stimmt.Ich trauere schon lange,auch schon in der Beziehung meinen damaligen Mann hinterher.
Er war weich ,lieb und fürsorglich ,er gab mir das Gefühl für mich da zu sein wichtig zu sein.Er freute sich Nachhause zu kommen Ich war glücklich und mit vollem Herzen seine Frau.Es funktionierte einfach alles ,wir liebten uns,wir hatten Spaß ich fühlte mich geliebt.Aber er lernte mich eigentlich sehr schwach kennen.Ich war alleinerziehend mit 2 Kindern Im Alter von 2 und 5 Jahren habe starke Probleme durch den plötzlichen Verlust meiner Mutter gehabt.Durch seine Stärke und Fürsorge habe ich es damals mit Hilfe der Therapie den Tod meiner Mutter zu überwinden.Er hat mir sehr geholfen als ich nachts Angstzustände hatte und tote Menschen vor mir sah,er gab mir Sicherheit.Aber ich war schwach.Dann ging es mir von Jahr zu Jahr immer besser und ich wurde stärker und selbstständiger,selbstbewußter gebar unsere Tochter und war immernoch stark.Es gab andeutungsweise bereits 2003 die ersten Probleme die wieder verschwanden,dann lief es eine Weile gut, aber eigentlich übernahm ich unbewußt sehr viel und er beschwerte sich selten.Er wurde unzufriedener und veränderte sich,wir trafen uns mit keinen gemeinsamen Freundschaften mehr,selten gingen wir aus nur noch auf der Couch vor dem Fernseher.Er schlief ein ,auch manchmal ich ,ein Gespräch war sehr schwierig, er hatte keine Lösungsvorschläge mehr , lies häufig mich entscheiden und verstummte regelrecht.
Ich habe ihn öfters gefragt,wo ist der Mann,den ich damals kennenlernte?Ich habe die Veränderung bemerkt, aber nicht gewußt wie ich es ändern sollte ALLEIN?
Er entfernte sich und beteildigte sich nicht an meinen Veränderungsversuchen.Auch an der Trennungsgruppe beteidigt er sich nicht.Hat jeglichen Kontakt zu 3 der 4 Kinder abgebrochen und hält nur eingeschränkt den Kontakt zur leiblichen Tochter.Es tut weh,er hatte es nicht einfach mit meinen Vertrauensproblemen ,aber nachdem ich Vertrauen hatte,bekomme ich voll die Breitseite und werde eines Besseren belehrt,VERTRAUE NUR DIR SELBER!
Seitdem habe ich wahnsinns Probleme damit, Menschen zu Vertrauen,fange an die Worte zu verlieren wenn ich selbstbewußt durchs Leben gehen will und mit ihnen rede.Ich habe innerlich Angst etwas falsch zu machen oder zu sagen.
Mir sieht man meine Probleme kaum an, aber innerlich zerreißt es mich!
Hallo Kerstinchen!
Auch dir lieben Dank!
Ein verheultes Gesicht bekommen die Kinder kaum zu sehen,sie erleben eher eine Mutter,die alles meistert und alles runterschluckt eher explodiert, wenn das Fass überläuft.Ich würde gerne schreien und so richtig losheulen,ich sehne mich danach ,aber ich bin wie verriegelt und es schmerzt sehr.Also Stärke kann auch eine sehr große Belastung sein,ich wünschte ich könnte mal schwach sein.
Gruß Ever[addsig]