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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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6%

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von mona84

Gast

unregistriert

21

Sonntag, 24. Dezember 2006, 10:25

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Spezialgebiet "Babyklappe", ich frage mich warum die nötig sind?

Sind zwar besser als Säuglinge umbringen, aber warum so extrem anonym?

Meines wissens nach macht sich keine ( junge ) Mutter strafbar die bei einer normalen Entbindung in einer Klinik den Konatkt zum Jourdienst des Jungendamt verlangt und explizit erklärt sich möchte das Kind sofort in eine Pflegefamlie geben, zur Adoption freigeben.

Und gegenüber Dritten unterliegt das Personal der Klinik samt Ärzten und Verwaltung aber auch des Jugendamtes der Veschwiegenheitspflicht, daher evtl. abwesende "Freunde", Eltern, Geschwister erfahren nichts von der Entbindung!

werner

P.S.

Oder würde und müsste das Jugendamt zwangsweise Rechtsmittlel einlegen um bis zur Wirksamkeit der Adoption Unterhaltsforderungen einzutreiben? Z.b. auch bei den Großeltern? Dann wäre das materielle juristische Unterhaltsverfahren sehr kontraproduktiv!

Suppengrün

Anfänger

Beiträge:

22

Sonntag, 24. Dezember 2006, 10:31

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

@Aninjha

Man kann ja auch früher mit heute nicht vergleichen. Da können die jungen Leute nichts dafür, die Gesellschaft hat sich so entwickelt.

Ich jedenfalls bin manchmal schon mit einem Kind überfordert. Sicherlich würde meine Mutter (wenn sie noch leben würde) mich auslachen.[addsig]

Gast

unregistriert

23

Sonntag, 24. Dezember 2006, 10:45

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Zitat von »Suppengrün«

Ich jedenfalls bin manchmal schon mit einem Kind überfordert. Sicherlich würde meine Mutter (wenn sie noch leben würde) mich auslachen.


Ja aber ist es nicht so, das Du Dir irgendwo welche Werte und Ziele setzt? In der Entwicklung des Kindes, in der Haushaltsführung etc.?

Und uns wurde doch oft gelehrt und beigebracht, möglichst Perfekt zu funktionieren.
Und versucht man das dann nicht? Und vielleicht fühlt man sich deshalb (sicherlich nicht grundlos) überfordert?

Also ich glaube, hätte ich nicht aus meinen eigenen Erfahrungen und Einstellungen gelernt, mich nicht maßlos anzupassen, 5 gerade sein zu lassen, und unser Leben so tu leben, wie ich es für richtig halte, ich glaube, ich würde täglich an meine Grenzen stossen.

Ich putze nicht, weil Freitags geputzt wird, ich wasche mein Auto nicht, weil ja Heiligabend ist, das meine ich mit Druck von aussen.

Kann es schlecht schreiben, was ich meine....

Grüßle Aninjha, die heute nicht in die Kirche geht, nur weil Weihnachten ist (und das schon seit über 20 Jahren ;-) )

Gast

unregistriert

24

Sonntag, 24. Dezember 2006, 11:11

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Mal ehrlich ich verstehe nicht wie Nachbarn und Verwandte nichts davon merken bis es zu spät ist. Das zeigt mir wie bescheiden diese junge Mutter von der Gesellschaft wahrgenommen wurde. Die Anonymität der Gesellschaft lässt immer mehr Gruseltaten zu. Tür an Tür wohnend weiß man nichts mehr voneinander.
Diese Gesellschaft muss sich nicht wundern was für Monster sie schaffen. Soziale Kälte kann auch erschlagen.
Gruß

Suppengrün

Anfänger

Beiträge:

25

Sonntag, 24. Dezember 2006, 11:58

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

@Aninjha

Gerade als allein erziehende Mutter neigt man dazu alles perfekt zu machen. Die Fenster immer schön blitzeblank sauber zu haben und so. Wegen der Leute. Ich habe es aber inzwischen aufgeben, denn es kann nicht immer alles perfekt sein.

Es nur so, dass man dann zu hören bekommt: "Na bist wohl überfordert, was"? Das höre ich mir gar nicht mehr an. Es soll erstmal einer nachmachen, ein Kind alleine großzuziehen und bei mir heißt das auch ohne Freunde oder Eltern, die mal helfen könnten. Dafür mache ich das schon ganz gut. Man darf sich da nichts einreden lassen.

Schöne Weihnachten

Geli[addsig]

Gast

unregistriert

26

Montag, 1. Januar 2007, 17:34

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

An alle, die sich hier Gedanken gemacht und sie aufgeschrieben haben...
Grundsätzlich ist keiner dieser Gedanken falsch oder unpassend, da es immer auf die Betrachtungsweise ankommt und auf die jeweilige Position des Betrachters.
Ehrlich gesagt, geht mir jedesmal, wenn ich solche Nachrichten höre, wieder die Hutschnur hoch. Dazu kommt noch eine gewisse Sprachlosigkeit, da ich sowas ABSOLUT NICHT nachvollziehen kann.
Wie kann man denn SO überfordert sein, dass man DIE Wesen vergisst, die einen bedingungslos lieben und vertrauen. Die auf mich ANGEWIESEN sind?
Auch ich war mit 20 ungeplant schon Mutter. Zwar mit Partner und in geregelten Verhältnissen, aber doch ziemlich jung. Und oft allein, durch berufl. Abwesenheit des Partners. Trotzdem hab ich MEINE Bedürfnisse erstmal zurückgestellt. Zugunsten meines Kindes.
Für mich ist auch die Kälte in unserer Gesellschaft so unvorstellbar...war das schon immer so? Oder ist das erst so gekommen? Jeder rettet zuerst seinen eigenen Hintern?
Immer schön wegsehen? Wenn ich ehrlich bin, weiss ich auch nicht, was momentan gerade so meine Nachbarn treiben... Guten Tag und guten Weg...mehr meistens nicht.
Woran liegt dieses Desinteresse?
Es wird erst wieder interessant, wenn SOWAS passiert...Das zeigen auch die Reaktionen der befragten sogenannten Nachbarn in diesem Fall.
Wir müssen lernen wieder hinzuschauen. Und die Mühlen des Gesetztes müssen mal geölt werden...findet doroH

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