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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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Allgäupower

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Bayern/Allgäu

Beruf: Vater

11

Freitag, 12. Januar 2007, 08:40

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

Hallo Nokee, ich versuche mir grad vorzustellen wie es in der Seele des Jungen aussehen muss, er ist wirklich völlig überfordert. Das kann niemals ohne Folgen bleiben. Von den Ansichten der Mutter ganz zu schweigen, die sind ja völlig indiskutabel ! Du kannst nichts falsch machen wenn du es weiter meldest, aber alles wenn du schweigst. Wenn es in den Verhältnissen zu irgendeiner Tragödie kommen würde könntest du damit sicher kaum leben. Also bitte, zögere keinen Tag länger. Ich hoffe das das alles noch relativ gut ausgeht und wünsche dir von Herzen die nötige Kraft. Das sowas alles überhaupt noch möglich ist in der heutigen Zeit werd ich nie verstehen.
Liebe Grüße Peter...[addsig]

Gast

unregistriert

12

Freitag, 12. Januar 2007, 09:03

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

Zitat von »Nokee«

Dann fragten sie mich was denn wäre wenn sich die häusliche Lage nun doch anders dastelle als mir berichtet wurde um die Mutter aus irgendeinem Grund zu Mißkreditieren?

lieben Gruss Nokee


Hallo Nokee,

ich sehe oben genanntes Problem u.U. gegeben. Hier im Haus hat auch das JA ein Auge auf eine Mutter.
Es ist kaum mit anzusehen, was da manchmal für Zustände herrschen.
Leider kommt das JA immer nur angekündigt dahin. Und was glaubst Du, was einen Tag vorher da in der Wohnung passiert? :roll:

Dennoch hast Du richtig gehandelt, und immer weiter ein Auge drauf werfen

Grüßle Aninjha

Nokee

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Holzminden

Beruf: z.Z. erfolgreiche Familienmanagerin

13

Freitag, 12. Januar 2007, 09:25

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...


hallo
@Allgäupower

wie gesagt ich habe vorhin reagiert und die Behörden eingeschaltet.

Ich kann auch nicht verstehen wie so etwas möglich ist, aber leider ist es in Deutschland und überall auf der Welt Tag tägliche realität.
Ich meine es muss ja in einer Familie nicht immer alles perfekt laufen, auch bei mir gibt es Tage wo ich hinter meiner Arbeit kaum herkomme, aber die Verantwortung die ich gegenüber meinen Kindern habe vergesse ich dabei nie.
Klar bleibt mal Wäsche liegen, klar gibt es auchmal nur ein Dosengericht oder ne Pizza, sicherlich herrscht auch mal chaos in der Hütte grade in der Sommerzeit wo ich viel in unserem Garten beschäftigt bin. Aber sollche Mängel wie ich sie schon sehr oft bei anderen erlebt hab kenne ich nicht.
Und ganz ehrlich es macht mich oft traurig und auch ratlos.
Denn wer Hilfe braucht wird sie auch finden.
Ich höre so oft, grad bei jungen Eltern das sie überlastet sind und mit dem Geld das sie zur Verfügung haben nicht auskommen, aber es gibt tausende andere denen es ähnlich geht und die deswegen nicht gleich ihre Kinder vernachlässigen.
Und wenn ich grade in den Bereichen schaue wo ich die Kurzpflegschaft übernehmen durfte, dann weiß ich oft einfach nicht warum...

Ich habe zwei Kinder und einen Todkranken zu pflegenden Vater im Haus,Tiere ein großes Grundstück und gehe immer wieder arbeiten oder nehme Kinder kurzfristig auf die aus verschiedensten Gründen aus der Familie müssen. Ich kümmere mich ehrenamtlich um junge Mädchen und werdende Mütter bei den Amtsgängen ect. und das alles schon seit Jahren und trotzdem fehlt es meinen Kindern nicht an Essen, Kleidung, Spiel, Spass, Wärme, Nähe und Zuneigung...
Man kann das alles schaffen wenn man sich in den Hintern tritt.
Klar hat mein Sohn (er ist neun) auch Pflichten im Haus, aber sie sind Kindgerecht gewählt und überfordern ihn nicht. Denn ich bin die Mama, und ich hab die Hauptaufgabe dasfür zu sorgen das alles gut läuft und meine Kinder ihre Kindheit auch genießen können. Schließlich war es doch mit all der Verantwortung auch meine Entscheidung sie auf die Welt zu bringen...

Wie gesagt es verlangt ja niemand von niemaden das man perfekt sein muss und das immer alles klappt, aber wenn ich mich für ein Kind entscheide dann sollte ich mich auch bemühen den Kindern und der Verantwortung gerecht zu werden und wenn ich dieses nicht schaffe mir Hilfe zu holen.
Schade nur das viele das nicht einsehen wollen oder können und die Würmchen dann die Leidtragenden sind....

lieben Gruss Nokee
die weiter auf den Rückruf vom JA wartet!!![addsig]

Nokee

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Holzminden

Beruf: z.Z. erfolgreiche Familienmanagerin

14

Freitag, 12. Januar 2007, 09:37

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

@Aninjha

Hallo Du,

das kenne ich...
dann wird geputzt und gewienert und sich bei der besten Freundin noch Geld geliehen damit der Kühlschrank auch schön voll ausschaut.
Ich bin auch für unangemeldete Ratzien bei sollchen Vorwürfen...
Es ist schon echt ragisch manchmal, aber ich glaube ich würde als Jugendamtmitarbeiter eher stutzig werden wenn ich bei Kinder eine wirklich pike Wohnung vorfinden würde, denn egal wie sehr ich mich anstrenge und egal wie täglich ich putze und scheuere bei mir bleibt immer noch genug zu tun übrig...

Aber ich hab ja auch nie behauptet das ich pefekt bin... Trotzdem kann ich immer jemanden reinlassen und mein Sohn bringt auch immer Freunde mit. Und aufgrund meiner Kurzzeitpflege kennt das JA natürlich auch meine Häuslichkeiten und hatten noch nie wa dagegen einzuwenden.
Alos so schwer kann es dann ja nicht sein das Ja wirklich zufrieden zu stellen, denn es hat noch nie an Anfragen über Kurzzeitpflege gemangelt.

Ich denke die Problematik ist oft das Mütter und auch Väter nicht zugeben mögen das nicht alles so toll bei ihnen läuft, das es ihnen oft peinlich ist ect., das sie Angst haben wenn sie um Hilfe bitten gleich die Kinder zu verlieren. Vielleicht müßte in dem Bereich einfach mehr aufklärung stattfinden...
Ich weiß es nicht....

grüße Nokee
[addsig]

inesk

unregistriert

15

Freitag, 12. Januar 2007, 11:00

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

Hallo Nokee!

Hab dir eine PN geschickt.

Liebe Grüße Ines :roll:

Chaoshexe

Anfänger

Beiträge:

16

Samstag, 20. Januar 2007, 15:26

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

Zitat von »Nokee«


Ich denke die Problematik ist oft das Mütter und auch Väter nicht zugeben mögen das nicht alles so toll bei ihnen läuft, das es ihnen oft peinlich ist ect., das sie Angst haben wenn sie um Hilfe bitten gleich die Kinder zu verlieren. Vielleicht müßte in dem Bereich einfach mehr aufklärung stattfinden...
Ich weiß es nicht....

grüße Nokee


hallo nokee,

ich bin eine mutter, die sich ans jugendamt gewandt hat und um hilfe gebeten hat. immer wieder. keider bekam ich vom ja nie die hilfe, die ich gerbaucht hätte. vor zwei jahren h at mein sohn (heute 13) angefangen einzukoten. ein viertel jahr lang bis zu 5x täglich. ich wear mit ihm schon von klein auf immer weider bei der familienberatung und auch immer wieder ebim jugendamt. als er das einkoten angefangen hat hat sich keiner drum gekümmert. erst als ich nach einem viertel jahr (weil ich nicht mehr konnte) zum kinderpsychologen bin und der ihn einweisen lassen wollte, kam meine sb auf mich zu und meinte, "sie sehe jetzt dringenden handlungsbedarf udn das sei ein hilferuf meines sohnes". ach nee, ehlrich????? darauf wäre ich ja nieeeee gekommen. es hat sich dann herausgestellt, dass er ne massive verstopfung hat und darum immer einkotet. er war dann erst zwei wochen in der kinderklinik und kam anschließend in die kinderpsychiatrie. die sb meinte, wenn ich ihn einwiesen lassen würde, bekäme ich ihn nicht mehr, weil sie ihn dann in eine jugendhilfeeinrichtung stecken würde. da lebt er jatzt auch seit august 05.......... und es wird alles, was der familienzusammenführung dienen soll untergraben. sowohl von der einrichtung als auch vom ja. ich bekomme weder fahrtkosten dorthin noch bekomme ich geld, wenn ich ihn in den ferien nach hause hole. ich lebe zur zeit noch von alg II weil ich noch im erziehungsurlaub bin und oft weiß ich nicht, wie ich ihn besuchen oder nach hause holen soll. dem ja ist das aber egal!! letztes jahr hatte ich schwere herzrythmusstörungen gehabt. eine haushaltshilfe habe ich nicht bekommen und auf nachfrage beim ja, weil ich meine kinder in der zeit nicht richtig versorgen konnte, wurde ich immer nur vertröstet. jetzt kam sie im november und meinte, sie könne die kinder in den ganztageskindergarten geben, aus pädagogischen gründen. dagegen habe ich mich gewehrt, weil es ja nicht aus pädagogischen, sondern aus gesundheitlichen gründen gewesen wäre. im nachhinein muss ich sagen, auch in dieser situation hat mich das ja im stich gelassen.

und da nützt meiner meinung nach auch keine aufklärung sondern nur ein ändern der arbeitsweisen und des verhaltens des ja´s.

mir ist diese erfahrung auf jeden fall eine lehre und ich werde mich nie mehr ans ka wenden, egal aus welchen gründen auch immer.

liebe grüße hexe

wie geht es den kindern, gobt es da schon etwas neues??[addsig]

Nokee

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Holzminden

Beruf: z.Z. erfolgreiche Familienmanagerin

17

Dienstag, 23. Januar 2007, 21:33

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

hallo ihr lieben,

nur mal einen kleinen Zwischenblick auf die derzeitige Situation und die lage der Kinder.

Nach meiner Anzeige wurde sofort eingegriffen und am selbigen tage noch einen Besuch abgestattet, leider war die junge Mutter nicht daheim.
Also hat man es letzte Woche erneut in Angriff genommen.
Vorläufiges Fazit:
Die Zustände wurden schon als gravierend gewährtet.
Die Kinder wurden sofort von einem Amtsarzt untersucht.
Die Mutter wurde zwangsberaten und hatte dann zwei Möglichkeiten:
1. Die Kinder vorläufig in Pflege geben
oder
2. eine tägliche Familienhilfe des JA, zusätzlicher Babykurs unter Anleitung einer Hebamme und Arztbesuche der Kinder kontroliert durch das JA.
Das ganze erstmal für sechs Wochen.

Sie hat sich für letzteres entschieden!

Das ist der Stand.
(ein Anfang)

Ich halte Euch weiter auf den laufenden, soweit ich was erfahre!!! Die MAmi ist nämlich echt böse auf mich und droht mir die Augen auszukratzen weil ich ihr das JA auf den Hals geschickt habe, von Einsicht keine Spur. Ihrer Ansicht nach hat sie alles richtig gemacht und das JA spinnt, und sie hält sich nur an die Vereinbahrung Nr.2 weil sie sich die Kinder nicht nehmen lassen will.


@chaoshexe
es tut mir ganz furchtbar leid das Du soviel leid durch das JA erfahren mußt. Unser JA ist in sich zweigespaltet und ich habe gut und schlechte erfahrungen mit denen gemacht je nach dem welcher Sachbearbeiter zuständig war.
Ich drücke Dir die Daumen das für Dich alles wieder gut wird.

lieben Gruß Nokeel[addsig]

BettinaHamburg

unregistriert

18

Mittwoch, 24. Januar 2007, 10:39

RE: Wie würdet ihr eingreifen?... Dringend...

Hallo liebe Pflegemami,

ich jobbe seit Anfang Januar in einer Pflegefamilie mit 4 Pflegekindern. Die Pflegemami kümmert sich seit 4 Jahren um diese Kinder, ich mache dort sauber.

Ich finde es so klasse von euch, dass ihr euch um "fremde" Kinder kümmert, es braucht viel mehr davon, denn dass, was du, liebe Nokee erlebst ist sicherlich nur ein kleiner Tropfen. Ich möchte nicht wissen, was hinter verschlossenen Türen alles geschieht und nach außen vertuscht wird. Ich lebe hier in HH seit 3 Jahren und in einem Stadtteil, in dem es noch so geht, aber schon in der Schule offenbar wird, was mit vielen Kindern los ist. Es tut mir so weh, denn ich habe Kinder total lieb.

Ich selbst kenne es, psychisch auf dem untersten Stüfchen zu sein und Kinder versorgen zu müssen. Da bleibt im Haushalt wirklich Vieles liegen. Und es kann auch mal vorkommen, dass man die Hausaufgaben nicht kontrolliert, nach inne gerichtet ist....Aber ich habe mir Hilfe geholt und es ist gut geworden. Und: ICH LIEBE MEINE KINDER, wie kann ich sie dann hungern lassen`????

Ich mag auch keine perfektionistischen Vorzeigemamis, denn ich finde, jede Mami hat auch ihre Fehler. Aber ganz wichtig ist, dass ich VERANTWORTUNG für meine Kinder trage. Und wenn ich damit Probleme habe, muss ich mir HILFE holen. Ich selbst habe mich bei meinem Großen auch schon mal ans Jugendamt gewendet, man hat mir geholfen. Und mein Kleiner war mit mir bei der Erziehungsberatung. Ich habe mit Lehrerinne diskutiert, ich habe mit den Kindern geredet, Entscheidungen getroffen....

Was ich sagen will: selbst bei finanziellen oder persönlichen Problemen gibt es keine Entschuldigung, Kinder verwahrlosen zu lassen. Die Schäden sind nicht mehr zu reparieren, Kinderseelen sind sooo verletzlich!

Ich bitte dich- tu alles, damit die Kinder von der Mutter erst mal weg kommen. Das ist keine Mutterliebe!! Die Mutter ist (jedenfalls derzeit) nich fähig, ihre Kinder zu versorgen!

Vielleicht kannst du kreativ sein und dort Jemanden unter einem Vorwand hinschicken, der dann Zeuge sein kann, evtl. Fotos machen kann? Ich weiß nicht, ob das dann gilt, aber ich denke, wenn sie mit so unfairen Mitteln "kämpft" (wahrscheinlich um den Bezug des Kindergeldes, worum denn sonst?), muss man sie überlisten. Auf "normalem" Weg scheint das hier in Deutschland nicht zu klappen.

Sei mir nicht böse, dass ich so offen schreibe, es liebt mir eben am Herzen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!!!!

Bettina :-O [addsig]

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