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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Dienstag, 6. Februar 2007, 14:42

DRINGEND: Besuche beim Vater trotz extremer psychischer Belastung und Suizidgedanken?

Hallo zusammen,

ich bzw. meine Tochter (4,5 Jahre) und ich stecken gerade in einem furchtbaren Dilemma. Ich habe mich von ihrem Papa im Mai getrennt, ausgezogen ist er im Oktober. Seitdem habe ich ihn bewusst auf Distanz gehalten was mich betrifft, unsere Kleine war etwa 2 Tage und Nächte pro Woche bei ihm. Im Großen und Ganzen ist es ganz gut gelaufen, natürlich mit Höhen und Tiefen, letztere insbesondere, wenn sie gerade von ihm zurück kam.

Vor ca. 3 Wochen bat er um ein längeres Gespräch unf bei diesem erkannte ich erst die Tragweite seiner Verzweiflung, vor allem in Beug auf mich. Beispielsweise sprach der von Suizidgedanken, dass er nicht mehr kann und das auch nicht mehr von unserer Tochter fernhalten kann, wenn sie bei ihm sei. Und dass das nicht besser werde, sondern im Gegenteil immer schlimmer. Dazu möchte ich anmerken, dass er ein wirklich lieber Papa ist, aber auch ein labiler Mensch, alkoholabhängig und außerdem in Extremsituationen zu selbstverletzendem Verhalten neigt. Aber ich habe mir schon lange daran die Zähne ausgebissen, ihn zu einer Therapie zu bewegen

Nun bin ich völlig aufgewühlt und stelle mir auch die Frage, ob ich sie überhaupt noch zu ihm lassen soll, solange er in dieser Verfassung ist!? Ich merke nämlich genau, dass sie sich (auf ihre Art eben) sehr um ihn sorgt und auch deshlab bei ihm bleiben möchte. Auch ihre Reaktionen haben sich geändert und verschlimmert, als sie das letzte Mal von ihm kam hat sie nur noch stumm und verzweifelt geweint, davor war sie auch abei eher "extrovertiert".

Ich werde noch diese Woche zu meiner Kinderpsychologin gehen und habe auch schon einen Termin beim KiGa, aber: Was würdet Ihr mir raten für die nächste Zeit?

Vielen Dank im Voraus!!!!

aniella44

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Mannheim

Beruf: Lehrerin

2

Dienstag, 6. Februar 2007, 16:53

RE: DRINGEND: Besuche beim Vater trotz extremer psychischer Belastung und Suizidgedanken?

liebe ?? (schreib doch bitte irgendeinen namen drunter, es ist einfach schöner, dich bei namen zu nennen),
ich denke, du hast schon den richtigen weg eingeschlagen. allerdings kann ich deine angst sehr gut nachvollziehen und vielleicht solltest du zusätzlich das jugendamt um hilfe bitten, bzw. deine befürchtungen mitteilen. gibt es die möglichkeit, dass er seine besuchswochenenden bei dir wahrnimmt (ohne übernachtung) bis das geklärt ist? natürlich ist das zunächst eine belastung für dich, aber um das kind zu schützen und ihm und ihr trotzdem einen umgang zu ermöglichen? oder gibt es die möglichkeit, mit seinen eltern zu sprechen, dass eure tochter bei ihren großeltern ist und er dort hingeht? wenn er ihr ein so lieber vater ist, dann wird er doch auch sehen, wie schwierig das ganze für eure tochter ist. oder sind deine eltern, oder evt. geschwister bereit? also ich kann nachvollziehen, dass du angst hast, sie alleine bei ihm zu lassen. das ist auch für das kind viel zu belastend.
so wie du das beschreibst, übernimmt eure tochter bereits verantwortung für ihren vater und das ist natürlich absolut nicht gut. das bedeutet schon, dass du deine tochter davor schützen musst, dass sie für ihren vater sorgt. das hat ja bei dir logischerweise schon nicht geklappt. vielleicht ist eure tochter für ihn aber auch ein grund, sich in eine therapie zu begeben, wenn klar ist, dass er sich nicht mehr adäquat um sie kümmern kann? ich wünsche dir sehr, dass du die hilfe bekommst, die du für dich und deine tochter brauchst.
lg angela[addsig]

Gast

unregistriert

3

Donnerstag, 8. Februar 2007, 10:05

RE: DRINGEND: Besuche beim Vater trotz extremer psychischer Belastung und Suizidgedanken?

Liebe Angela,

vielen Dank für Deine Antwort! Ich habe inzwischen auch mit ihren Erzierherinnen im Kindergarten gesprochen und sie haben die gleichen Vorschläge geäußert wie Du, beispielweise vorerst nur stundenweise Betreuung ohne Übernachtung, ggfalls mit anderen Bezugspersonen. Auch den Beginn einer Therapie zu forcieren.

Ich bin jetzt etwas beruhigter, da ich jetzt weiss, welche Wege ich einschlagen soll und werde.

LG
Malin

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