RE: >>>Ist es wirklich wichtig das ein Kind bei Mutter und Vater lebt<<<
Nein, das Buch kenn ich nicht. Was ich jetzt bei amazon gelesen habe, sagt mir zwar worum es geht, aber es hat mich noch nicht einmal neugierig gemacht.
Ich weiß von einem Urvolk auf Neuguinea, daß ganz ähnlich in großen Gemeinschaftshütten lebt. Das System funktioniert und alle ordnen sich der Gemeinschaft unter, aber es gibt dort auch sehr viele, die deswegen Depressionen haben.
Mich hat "5 Lügen die Liebe betreffend" ein ähnliches Denken gelehrt, aber auch die Erkenntnis gebracht, daß es kaum möglich ist, die einzelnen Bedürfnisse an die Partnerschaft mit verschiedenen Personen auszuleben und all diese Personen friedlich unter einen Hut zu bringen.
Kurz gesagt, wo findest du die "Verrückten", die sich ihrer Verantwortung bewußt auf so ein Experiment einlassen können?
Im Moment bin ich ganz zufrieden, wie meine Frau (lebt allein), unser Sohn und ich mit der Trennung umgehen. Ganz einfach weil’s klappt. Unser Sohn hat bisher bestimmt noch keinen Schaden genommen. Und nebenbei noch viele Freunde und andere Bezugspersonen gewonnen.
Natürlich wünsch ich mir eine neue Partnerin, aber ich weiß nicht, ob ich noch die klassische Familie leben möchte. Ich hätt nix gegen eine "menschliche" WG, wie du sie beschreibst, aber bitte mit festen Beziehungen.
Denn: Die Toleranz von heute ist die Eifersucht von morgen.
Wolfgang[addsig]