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Chat für Alleinerziehende

Wer macht was?

feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die Aktivitäten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
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*mausekind*

Anfänger

Beiträge:

Beruf: Fachkrankenschwester Psychiatrie

1

Donnerstag, 21. Februar 2008, 11:13

Alleinerziehend, voll berufstätig und nu Bandscheibenvorfall; brauche dringend einen Rat

Hallo, ich weiß, ich hab mich noch nicht vorgestellt, das hole ich bei Gelegenheit nach. Entschuldigt.

Zu meiner Geschichte:
Ich bin voll berufstätig als Krankenschwester auf einer Akutaufnahme für Suchterkrankungen (seit 10 Jahren) nu hab ich mit sage und schreibe 31 Jahren einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule und falle daher für die Zeit bis zur Reha und die Reha selbst auf der Station aus, wobei ich arg bezweifel, daß ich diesen Job dann weitermachen kann, da er mit vielen Dingen behaftet ist, die man evtl. in einem anderen Job nicht machen muß. (Fixierungen, ständige Gefahr angegriffen zu werden, heben + tragen, etc). Ich habe momentan mit dem Bandscheibenvorfall ein Problem dort zu arbeiten, weil ich Angst habe, daß sich das alles nur noch verschlechtert, wenn eine Situation dort eskaliert, was leider bei Suchterkrankten mit hohen Promillewerten schnell passieren kann und ich mich nicht wirklich wehren kann zur Zeit.
Nun bin ich seit 4 Wochen raus und mein Arbeitgeber zahlt momentan noch. Nun muß ich mir überlegen, wie es weitergeht.

Gehe ich mit meinem Bandscheibenvorfall arbeiten, kann es passieren, daß es sich aufgrund einer Akutsituation massiv verschlechtert und alles nur noch länger dauert, gehe ich nicht arbeiten, büße ich massiv an Geld ein, daß ich dringend brauche. ich verdiene zwar momentan nicht schlecht, aber das Krankengeld würd bei genauerem hinsehen nicht vorne und nicht hinten reichen. Wie lange es dauert, bis mein Träger die Reha genehmt, steht ebenfalls in den Sternen. Ich hänge ziemlich in der Luft momentan und weiß noch nicht so wirklich, wie es für uns weitergeht.

Ich habe Angst, meine Tochter nicht versorgen zu können, geschweige denn, mir dann die Fahrten zur ambulanten Reha noch leisten zu können. Weiß nicht, wo ich mich beraten lassen kann und wo ich Hilfe erhalten kann, evtl sogar Unterstützung.

Nach der Trennung von meinem Mann wurde unser Haus verkauft. Ich habe also auch noch weitere laufende Kosten (Kredit) außer Miete, etc.

Wo kann ich mich erkundigen???

:-? [addsig]

Minniemaus29

unregistriert

2

Donnerstag, 21. Februar 2008, 11:23

RE: Alleinerziehend, voll berufstätig und nu Bandscheibenvorfall; brauche dringend einen Rat

Hallo Mausekind,

fühl dich trotzdem hier herzlich willkommen im Forum....

wer versorgt aktuell dein Kind während du arbeiten bist bzw. wie alt ist deine Tochter?

Wie sieht es aus dich in eine andere Abteilung versetzen zu lassen?

Wenn bei dir eine Reha-Maßnahme gemacht werden muss, dann solltest du dich bei deiner Krankenkasse erkundigen....

das sind im Augenblick erst mal meine spontanen Gedanken zu deinem Posting...

Gruß
die Minniemaus[addsig]

*mausekind*

Anfänger

Beiträge:

Beruf: Fachkrankenschwester Psychiatrie

3

Donnerstag, 21. Februar 2008, 11:39

RE: Alleinerziehend, voll berufstätig und nu Bandscheibenvorfall; brauche dringend einen Rat

Vielen lieben Dank für das herzliche Willkommen :-)

Meine Tochter ist 6 Jahre alt. In der Zeit (8 - 16:00 Uhr ) geht sie in den Kindergarten, wenn ich arbeite, die Rehamaßnahme würde von 8-16:30 gehen und über 3 Wochen laufen, das wäre also bereits alles organisiert.

Die Krankenkasse ist bereits infomiert und hat mir den Betrag ausgerechnet, wobei sie ja dann immer von der letzten gehaltsabrechnung die Werte nehmen und da fallen bei mir bereits die Zulagen der "geschlossenen"Staion etc alle weg :-O
Der Antrag läuft über den Rententräger und ist bereits seit 10 tagen unterwegs, ich warte nur auf ein ja oder nein.

Sie berechnete es anhand der letzten Abrechnung und die war ja noch ganz gut, weil noch alle Zulagen darauf waren.

Versetzung?
Ja wäre möglich, wenn ich nicht bei jeder Kleinigkeit oder Anstrengung wieder Ausfallerscheinungen im Arm hätte bedingt durch den Bandscheibenvorfall. Zumal ich leider feststellen mußte, daß tatsächlich nach all den Jahren weitere Dinge dazugekommen sind. Ich habe tatsächlich Ängste (Platzangst, etc) die ich von mir selber einfach nicht kenne. Ob das evtl noch ein sattes Burn-Out ist dazu, kann ich im Moment noch nicht sagen.
Den Platz einer passiven Arbeitskraft nur am Schreibtisch bekomme ich wohl nicht, der ist besetzt durch eine Stationsassistentin.

Ich fühle mich nicht wohl bei dem Gedanken auf die Station oder Klinik zurückzukehren vor der Reha. Fühle mich unnütz und überflüssig in meinem momentanen Zustand dort, weil ich weiß, daß wir einen sehr hohen Arbeitsaufwand haben als Verteilerstation.

Mein Arbeitsvertrag ist zudem auch nur bis Ende dieses Jahres gesichert, danach weiß ich nicht, ob sie mich weiter übernehmen (das kommt dann noch alles dazu).

[addsig]

otternase

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Köln

Beruf: Habe derzeit 3

4

Donnerstag, 21. Februar 2008, 20:15

RE: Alleinerziehend, voll berufstätig und nu Bandscheibenvorfall; brauche dringend einen Rat

Hallo Mausekind,

ich bin derzeit nicht fit bei dem Thema. Du solltest Dich aber zum einen beim Arbeitsamt und beim Rentenversicherungsträger erkundigen, ob dieser Bandscheibenvorfall eventuell als Berufskrankheit zu sehen ist und Dir damit als Rehamaßnahme auch eine Umschulung bzw. Weiterbildung als Stationsleitung/PDL zu steht. Ich meine da mal was gehört zu haben, dass der Bandscheibenvorfall innerhalb einer gewissen Zeit der Berufsausübung stattfinden muß...hört sich ja blöd an....ich habe da was von innerhalb von 10 Jahren im Kopf, aber erkundige Dich mal. Du erhälst dann die Weiterbildung/Umschulung und Unterhalt.

Viiel Glück und viele Grüße

Peter

Ever

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Berlin

Beruf: Krankenschwester

5

Dienstag, 26. Februar 2008, 21:35

RE: Alleinerziehend, voll berufstätig und nu Bandscheibenvorfall; brauche dringend einen Rat

Hallo Mausekind,
ich bin ebenfalls Krankenschwester Probleme an der HWS ,glücklicherweise nur Bandscheibenvorwölbungen aber Sensibilitätsstörungen im gesamten Oberkörper,Schwäche im re. Arm und Rücken Muskelverspannungen usw. auch wie Du zusätzlich psychische Probleme. Ich warte seit nov 2007 auf die Reha allerdings stationär.Krankengeld sind glaube ich 70% Durchschnitt der letzten 12 Monate.Ich drück Dir die Daumen,dass es bei Dir schneller geht.

Gruß Ever[addsig]