RE: Kur, Kinderbetreuung
Hallo Fersedino,
es gibt keinen Grund, warum die Beitragszahler bzw. Steuerzahler den Egotripp oder erfolgreichen Verdrängungsversuch des umgangsberechtigen Elternteils finanzieren sollten, besonders dann nicht, wenn es vielleicht tatsächlich medizinische Gründe gibt, dass der erkrankte Elternteil ohne die Kinder zur Reha gehen soll.
Wichtiger fände ich, dass die Kids nichts von der gerichtlichen Klärung der elterlichen Pflichten erfahren.
Hallo Glückspilz,
(oT) ich hoffe, es geht dir gut.
Das Problem ist weniger die Krankenkasse oder der Rentenversicherungsträger. Es gibt nur wenige Reha-Häuser, die eine (vernünftige) Kinderbetreuung mit anbieten. Bei vielen gehen die Kinder in die örtliche Schule bzw. werden bei einer Tagesmutter betreut, einige Kliniken haben eine eigene Kita, ähnlich wie ein Mutter-Kind-Kur-Haus.
Wenn die Kinderbetreuung nicht geklärt werden kann, wäre es eben wichtig, dass der Arzt eine entsprechende Klinik angibt. Als Patient ist man da nicht so machtlos.
Gerade bei psychischen Erkrankungen ist ja immer die ganze Familie mitbetroffen und deshalb wäre es sicher sinnvoll, wenn die Therapeuten auch die Kids kennen lernen, denn nur so können evtl. individuell passende Lösungen gesucht werden.
Liebe Grüße
Anne[addsig]