Die Frage ist ja, warum das Kind so denkt, warum will es nicht zum Papa...
Oftmals ist es doch so, dass Mutter meint sich Sorgen machen zu müssen, der Ex passt nicht mehr ins Bild der neuen Familie, es ist anstrengend sich immer wieder damit auseinander zu setzten, es bedeutet Stress, Beleidigungen, Steine im Weg, ...
was kommt es einem doch gelegen das das Kind, in einen loyalitätskonflikt gestoßen da nicht mehr mitmachen will...
Ich finde es abartig und egoistisch...
Ich habe auch meine Probleme mit dem <Ex, sogar gravierende, ahnlich denen von Prinzessin.
Es ging sogar so weit, dass er sie nurnoch hier besuchen darf. Diese Lösung habe ich zusammen mit dem Jugendamt getroffen, eben aus dem Grund, dass ich ihr ihren Papa nicht nehmen möchte. Das bedeutet Stress...aber sie liebt ihn nun mal. Außerdem habe ich keine Lust das sie sich einen Superpapa ertäumt und in der Realität einmal sehr enttäuscht wird...
Machmal ist es für mich auch sehr schwer und all die Gedanken
Na ganz toll!!!! Nicht mit mir!! Nicht mit meiner Tochter!!!!
kann ich gut nachvollziehen.
Es gab schon einige ganz dicke Klöpse, das glaubt mal...
Soche Gedanken sind aber in meinem Kopf und haben mit der Vater-Tochter bindung nix zu tun.
Rationell gedacht, mit Vernunft, ohne mich von emotionen überrennen zu lassen, ist es ein Kampf der sich irgendwann auszahlt.
Es liegt nicht an mir darüber zu richten. Ich sehe zu das ich meiner Tochter ein geregeltes Umfeld biete, gute Bindungen zu zuverlässigen Leuten, sie wird schon lernen auf wen sie sich verlassen kann und wer gut für sie ist und daraus wird sie ihre Rückschlüsse ziehen. Dann hat sie aber auch einen so gestärkten Rücken, dass sie nicht in ein allzu tiefes Loch plumpsen wird. Ich werde nur nichts tun was sie mir mal vorwerfen könnte...
LG Mariechen<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Mariechen, 03.07.2009, 01:28 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]