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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Gast

unregistriert

11

Freitag, 3. Juli 2009, 13:03

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Hallo.
Natürlich ist das traurig.
Aber warum muß ich ein Kind zwingen, wenn es nicht möchte.
Und ich bin der Meinung, dass ein Kind ab einem gewissen Alter sehr wohl weiß, was es möchte und es auch beurteilen kann!!!
Ich kann meinen Ex ja auch nicht zwingen, mit mir zu leben, damit das Kind nicht leidet.
Leider wird viel zu oft über die Köpfe der Kinder hinweg entschieden - in vielen Dingen!
Genauso finde ich, kann ich mein Kind nicht zwingen, mit meinen neuen Partner zu leben oder mit der Neuen meines Ex. Wenn mein Kind meinen neuen Freund nicht akzeptieren würde, dann ist das so. Ich würde weiter mit meinem Kind alleine leben.
Wir als Eltern wachsen zusammen mit dem Kind auf, wachsen zusammen, erleben es von klein auf und umgekehrt; es ist unser Fleisch und Blut, deshalb liebt man sein Kind und unser Kind liebt uns. Ganz automatisch. (im Normalfall).
Aber von "Fremden" kann ich nicht verlangen, dass sich das genauso verhält. Und von meinem eigenen Kind schon mal gar nicht, dass es "Fremde" liebt..
Ich muß Exs Neue akzeptieren, muß mich mit mir aber nicht aus einander setzen. Aber kann ich das von meinem Kind verlangen? Nein!!!
Glückspilz[addsig]

Gast

unregistriert

12

Freitag, 3. Juli 2009, 13:16

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Hallo Farina.
Ich bin auch der Meinung, dass ein (Klein-)Kind in seiner gewohnten Umgebung schlafen sollte, wenn das Kind da so fremd ist und seinen Vater nicht so regelmäßig sieht und auch immer hin und her geschoben wird. Ich finde, das ist Gift für so Kleinkinder. Aber da werde ich oft als Glucke betitelt, wenn ich so etwas äußere. Aber ich stehe dazu.
Glückspilz [addsig]

Mariechen

Anfänger

Beiträge: 1

Beruf: Erzieherin&Motopädin

13

Freitag, 3. Juli 2009, 13:24

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Die Frage ist ja, warum das Kind so denkt, warum will es nicht zum Papa...
Oftmals ist es doch so, dass Mutter meint sich Sorgen machen zu müssen, der Ex passt nicht mehr ins Bild der neuen Familie, es ist anstrengend sich immer wieder damit auseinander zu setzten, es bedeutet Stress, Beleidigungen, Steine im Weg, ...
was kommt es einem doch gelegen das das Kind, in einen loyalitätskonflikt gestoßen da nicht mehr mitmachen will...
Ich finde es abartig und egoistisch...
Ich habe auch meine Probleme mit dem <Ex, sogar gravierende, ahnlich denen von Prinzessin.
Es ging sogar so weit, dass er sie nurnoch hier besuchen darf. Diese Lösung habe ich zusammen mit dem Jugendamt getroffen, eben aus dem Grund, dass ich ihr ihren Papa nicht nehmen möchte. Das bedeutet Stress...aber sie liebt ihn nun mal. Außerdem habe ich keine Lust das sie sich einen Superpapa ertäumt und in der Realität einmal sehr enttäuscht wird...
Machmal ist es für mich auch sehr schwer und all die Gedanken

Zitat

Na ganz toll!!!! Nicht mit mir!! Nicht mit meiner Tochter!!!!
kann ich gut nachvollziehen.
Es gab schon einige ganz dicke Klöpse, das glaubt mal...
Soche Gedanken sind aber in meinem Kopf und haben mit der Vater-Tochter bindung nix zu tun.
Rationell gedacht, mit Vernunft, ohne mich von emotionen überrennen zu lassen, ist es ein Kampf der sich irgendwann auszahlt.
Es liegt nicht an mir darüber zu richten. Ich sehe zu das ich meiner Tochter ein geregeltes Umfeld biete, gute Bindungen zu zuverlässigen Leuten, sie wird schon lernen auf wen sie sich verlassen kann und wer gut für sie ist und daraus wird sie ihre Rückschlüsse ziehen. Dann hat sie aber auch einen so gestärkten Rücken, dass sie nicht in ein allzu tiefes Loch plumpsen wird. Ich werde nur nichts tun was sie mir mal vorwerfen könnte...
LG Mariechen<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Mariechen, 03.07.2009, 01:28 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Gast

unregistriert

14

Freitag, 3. Juli 2009, 13:40

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Hi.
Aber wie kannst du die Situation denn bei den anderen beurteilen?
Es wird immer nur geschrieben, von einer Person. Und es wird sofort davon ausgegangen, dass die betreffende Person übertreibt, nur aus Rache so reagiert und und und. Aber dass es wirklich mal nicht von dieser Person ausgeht, das wird NIE in Betracht bezogen!
Die meisten vermuten gleich, dass die betreuende Person das Kind negativ beeinflusst.
Ihr glaubt immer, dass das Kind sich nicht selbst seine Meinung bilden kann und über das Verhalten des Umgangselternteils urteilen kann.
Das Kind kann nicht fühlen. Es darf nicht verletzt sein, es darf nicht traurig sein. Es muß nur funktionieren. Und wenn es nicht funktioniert, dann ist es der Betreuende schuld.
Glückspilz[addsig]

Mariechen

Anfänger

Beiträge: 1

Beruf: Erzieherin&Motopädin

15

Freitag, 3. Juli 2009, 16:14

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Hi,
ich habe ja gar nicht gesagt, dass Farina übertreibt. Tatsache ist nun mal, dass gerade bei ganz frischen Trennungen oder bei Trennungen bei denen die betreffenden Personen noch nicht in ihre neue Rolle hineingewachsen sind, die Emotionen hoch schlagen. Ich versuche nur zu dem etwas zu sagen was ich hier aus den Texten entnehmen kann:

Zitat

Die ersten monate nach der trennung hat er sich noch alle zwei wochen um seine tochter gekümmert, schon da hat es mich immer gestört da sie erstmal freitags zu seiner mutter ist und samstags gegen abend hat er sie erst geholt nach dem er vom Feiern seinen Rausch ausgeschlafen hatte!
Dann ging es los das er garkeine zeit mehr hatte bis er dann äusserte er möchte seine Tochter nicht mehr haben da er nicht weiss was er mit ihr machen soll und anfangen soll![
Farina ist also seit 17 monaten getrennt, d.h. ihre Tochter war noch ein Säugling.
Das der Herr Papa nicht wirklich weiß was er mit dem zarten Wesen anfangen soll und froh ist die Veratwortung wieder abgeben zu können finde ich schon nachvollziehbar, etwas dumm von ihm das so zu äußern. Übrigens eine Eigenschaft die fast jeder Mann an den Tag legt und ganz ehrlich, in einer funktionierenden Patnerschaft findet man solch Verhalten auch irgendwie süß (außer es ist die 3. durchwachte Nacht).
Das er am Wochenende feiern geht ist doch seine Sache, das er sie zu Omi gebracht hat ist doch auch seine Sache, wieviele von uns wären dankbar wenn der Papa nach alternativen sucht und nicht von vorneherein ganz absagt. Und Omi ist ja auch nicht irgendwer.
Farina, du schreibst das du alles unternommen hast, was genau hast du getan um ihm die Verantwortung die er für sein Kind hat klar zu machen?

Was würde sich denn ändern wenn du das Sorgerecht allein hättest?
Wenn er doch keinen Bock mehr auf sein Kind hat warum gibt er das Sorgerecht nicht freiwillig ab?
Besuchsrecht hätte er immernoch, was ist es eigendlich was dich so ärgert?
Er kümmert sich nicht, dir scheint es ganz gut zu passen, da er in deinen Augen eh unverantwortlich handelt?
Er soll sich um sie kümmern, warum dann das alleinige Sorgerecht?

Mir geht es nicht darum zu urteilen. Glückspilz hat schon recht, man kennt nur eine Seite und die ist alles andere als objektiv...
Aber ein paar denk anstöße kann ich geben...
Nach nun fast 5 Jahren alleinerziehend und nach einigen Höhen und Tiefen zu versuchen den Blick auf das wesendliche zu richten...

Alleinerziehend biste aber auch wenn ihr das geteilte Sorgerecht habt, das kannste also nicht erst werden wollen, das biste schon...
LG Mariechen[addsig]

Mariechen

Anfänger

Beiträge: 1

Beruf: Erzieherin&Motopädin

16

Freitag, 3. Juli 2009, 16:18

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Ach ja, und von einem 2 Jährigen Kind kann ich nicht erwarten für sih eigenverantwortlich und richtig zu entscheiden, genausowenig wie von einem 5 oder 8 jährigen Kind...
So kleine Kinder fangen Stimmungen der Mama auf und spiegeln diese wieder. Wenn Mama zeigt, das ist richtig, das schaffst du schon, ich stehe hinter dir, fühlt sich das Kind wirklich sicher und schfft eine ganze Menge mehr als wir ihnen zurauen...[addsig]

Gast

unregistriert

17

Samstag, 4. Juli 2009, 16:42

RE: Ich bin noch nicht Alleinerziehend aber ich möchte es werden! Bin ich im Recht?

Hallo.
Meine Meinung ist, dass der Vater sich am besagten WE mit seinem Kind beschäftigen soll.
Er sieht sein Kind schon so wenig. Warum will er denn dann nicht seine Zeit mit ihm verbringen???
Warum will er es denn dann haben, wenn er es abschiebt, wenn es stört???
Die Termine stehen meistens fest, so dass er Treffen, Verabredungen uä verschieben kann.
Wenn ihm sein Kind so wichtig wäre, würde er so handeln. Denn je öfter er sich mit dem Kind beschäftigt, desto sicherer wird er im Umgang mit dem Kind.
Das gleiche gilt doch auch für uns Mütter. Wir wachsen doch auch erst in unsere Rolle rein und können uns nicht davor drücken. Mit welchen Recht fordern Väter Rücksichtnahme, Mitleid, Abschiebung der Verantwortung auf Oma uä?
Natürlich kann ein 2-jähriges Kind nicht selbst entscheiden. Aber ein 8-jähriges Kind, denke ich, kann schon sagen, was es möchte und warum. Da gilt es dann herauszufinden, ob das Kind nur die Eltern gegeneinander ausspielt oder ob es wirklich so ist. Das macht man am besten durch Aussenstehende.
Aber wenn der Vater sich bis dato nicht um sein 2-jähriges Kind gekümmert und kein Interesse gezeigt hat, warum soll er das Recht jetzt auf einmal haben. Da sollte man klar sagen, der Vater gibt Sorge-und Umgangsrecht ab. Und wenn das Kind alt genug ist, kann es selbst entscheiden, ob es seine Wurzeln kennenlernen möchte. Mit Desinteresse und Abschiebung der Verantwortung hat der Vater sein Recht verwirkt. Das gleiche gilt natürlich auch für Mütter, wo das Kind beim Vater lebt!!!
DAS IST NUR MEINE MEINUNG!!!
Glückspilz
[addsig]

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