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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

blackroselila

Anfänger

Beiträge: 8

Danksagungen: 13

Wohnort: Schwarzwald

Beruf: Heilerziehungspflegerin

11

Montag, 1. Februar 2010, 21:13

Hallo schlumpf76,
erst mal ein großes Kompliment an Dich: Das hast du gut gemacht!!
Gleiche bzw. ähnliche Schwierigkeiten hatte/habe ich mit dem Kindsvater auch (Alkohol war auch der Haupttrennungsgrund). Im Unterschied zu dir, ging/geht meine Tochter immer sehr gerne zu ihrem Papa. Als sie noch klein war (u.a. noch nicht verkehrssicher; u. ich hatte panische Angst, er könnte in angetrunkenem Zustand nicht schnell genug reagieren, wenn sie gefährdet wäre) habe ich sie gleich wieder mitgenommen, sobald ich bereits schon beim Hinbringen gemerkt habe, dass er getrunken hatte; war eine klare Ansage meinerseits ihm gegenüber, hab ich auch konsequent durchgezogen; kommentarlos!! Mittlerweile habe ich mit meiner Tochter (mittlerweile 10 Jahre alt) mal Klartext gesprochen bzgl. des Alkoholkonsums von Papa u. ihr mein Angebot gemacht, dass sie mich jederzeit anrufen könne, falls ihr irgendeine Situation unangenehm, komisch vorkommt, sie sich unwohl fühlt; ich würde sie dann abholen! Denn mittlerweile vertraue ich darauf, dass sie sich selbst ein Bild von ihrem Papa machen kann, egal in welchem Zustand, in welcher Verfassung er ist, und dann letztendlich ihre Konsequenzen daraus ziehen wird wie z.B. zu ihm zu sagen, daß er in ihren Augen "komisch"; "anders" ist, wenn er betrunken ist; daß sie das nicht mag; dass sie ihn lieber mag, wenn er nüchtern ist...
Ich habe letztlich die harten Kriterien (lebensgefährliche Situationen) gegenüber den weicheren Kriterien (unkonzentrierter, nicht verlässlicher, nicht so spielfreudiger Papa ect.) abgewogen.
Soweit meine Geschichte zunächst in Kurzform. Was mich bei euch interessieren würde ist, weshalb Dein Sohn nicht bei Papa bleiben will; was die Gründe des Streites konkret sind.
Auf jeden Fall würde ich mir fachliche Hilfe (Psychologische Erziehungsberatungsstelle oder Caritas, Diakonie ect.)suchen; erst mal nur für mich selbst. Evtl. dann danach auch Beratungsgespräch(e) mit Papa.
Unklar für mich ist auch, ob ihr beide das elterliche Sorgerecht habt oder du alleine. Falls du es alleine haben solltest, würde ich die Beratungsgespräche mit Papa als Bedingung dafür setzen, weiteren Kontakt zwischen ihm u. seinem Sohn zu ermöglichen.
Vielleicht wäre auch ein klärendes Gespräch zwischen Dir und deinem Sohn mal angebracht bzgl. des Alkoholkonsums, -missbrauchs von Papa (anstatt vertuschen, kleinreden o.ä.); falls ein solches Gespräch nicht bereits stattgefunden hat.
Am wichtigsten von all meinen "gutgemeinten Ratschlägen" an Dich finde ich jedoch das Aufsuchen von fachlicher Hilfe: Jede Situation ist so individuell, dass ich denke, dies kann am besten vorort (mit fachlicher Hilfe) geklärt werden.
Außerdem merke ich bei mir selbst immer wieder, wie groß die Gefahr ist, nicht co-abhängig zu sein, zu reagieren (falls du den Begriff "Coabhängigkeit" nicht kennst, kannst du mal googeln).
Ich wünsche Dir, daß du eine für dich passende Anlaufstelle (Beratungsstelle) findest!!
blackroselila

Beiträge: 971

Danksagungen: 280

12

Montag, 1. Februar 2010, 21:16

Hallo,

und da sind wir wieder bei der Erziehung: wenn die Tochter bei ihm ist, darf er keinen Alkohol trinken. Wer stellt diese Regel auf?
Nicht mal im Straßenverkehr gilt ein absolutes Alkoholverbot. Trinkst Du denn 320 Tage im Jahr keinen Alkohol, wenn Deine Tochter bei Dir ist?
Ich denke, dass Du diesen frommen Wunsch niemals durchsetzen können wirst. Das schreibt der einer, der bis zum heutigen Tage dieses Jahr genau ein halbes Glas Sekt an Alkohol getrunken hat ...

Du darfst mir glauben, dass ich sein Verhalten definitiv nicht für vertretbar halte. Aber Du gehst an diese Sachlage voller Emotionen, so dass es insgesamt schwierig wird, eine für beide Seiten tragbare Lösung zu finden.

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

schlumpf76

Anfänger

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Beruf: Bürokauffrau, z.Zt. halbtags im Einzelhandel

13

Montag, 1. Februar 2010, 21:32

Hallo Bachbadener!

Stimmt, dass ich hier sehr emotional reagiere - "denn ein gebranntes Kind scheut das Feuer" !! Ich trinke tatsächlich so gut wie keinen Alkohol , aber das ist auch nicht das Thema...Ich will ihm auch nicht den Alkohol verbieten, aber ich will mich darauf verlassen können, dass er so verantwortungsbewusst ist, und in gewissen Situationen (z.B. wenn er zusammen mit unserer Tochter eingeladen ist u. noch mit dem Auto heimfahren muss etc.) weiss, dass er nix oder nur ganz wenig Alkohol trinken kann.

LG
schlumpf76

schlumpf76

Anfänger

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14

Montag, 1. Februar 2010, 21:45

Hallo black roselia!

Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.
Warum meine Tochter nicht beim Papa bleiben will ist unterschiedlich: oft sind´s nicht eingehaltene Versprechen (z.B. Besuch vom Spassbad), die meine Tochter enttäuschen.
Da meine Tochter erst 6 Jahre alt ist, finde ich etwas schwierig, zu erklären, was den Alkohol betrifft. Zumal ich meinen Ex auch nicht als "Alki" bezeichnen will (weiss ja selbst nicht, was ich von den Zechgelagen halten soll - wann ist´s noch im Rahmen u. wann nicht mehr...??)..
Ich habe für mich schon seit einiger Zeit Beratung geholt (wegen anderer Baustellen.... :D ), aber auch dort ist o.g. Situation natürlich immer wieder Thema. Das ist für mich natürlich sehr hilfreich. Allerdings finde ich den Austausch mit anderen alleinerziehenden ebenfalls gut, weil hier doch oft die gleichen Probleme sind, und der ein oder andere von seiner Erfahrung berichten kann.

LG
schlumpf76

bernb.noehren

Schüler

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15

Montag, 1. Februar 2010, 23:03

Hallo schlumpf 76
die Entscheidung deine Tochter abzuholen war generell richtig. Denn es ist die Erziehung die wir tagtäglich praktizieren. Wie oft am Tag fragen wir unsere Kinder möchtest du dies oder jenes.(Kleidung ,Essen oder Aktivitäten) Wir geben unseren Kindern ständig alternativen, nur im Umgang geht es nach festen Regeln. Regeln müssen sein, aber wann sollten wir sie anwenden. Kinder brauchen Eltern, aber nicht zu festgelegten Zeiten, wenn wir ihnen doch schon so früh häufig die Wahl lassen.
Wenn Ihr als Eltern die Möglichkeit habt Vernünftigt über die Bedürfnisse Eurer Tochter zu reden, wäre es evtl. möglich den nächsten Umgang ausfallen zu lassen(auch zwei) und Papa ruft Sonntags an und fragt nur einmal wie geht es meinem Schatz, was habt Ihr gemacht, was gibt es neues im KiGa usw. Wenn sich Eure Tochter erst einmal ihrem Vater wieder Offenbahren möchte, wird sie Ihn auch wieder sehen wollen. Gib Ihr dann genug Auswahl an Spielsachen mit denn das ist meistens das größte Problem wenn langeweile aufkommt. Wenn Papa und Tochter beschäftigt sind hat er so hoffe ich auch keine zeit zum trinken. LG Bernd

schlumpf76

Anfänger

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16

Dienstag, 2. Februar 2010, 12:29

Hallo bernb.noehren,

danke für dene Meldung. Ich denke wir werden es auch so handhaben, wie du vorgeschlagen hast - nämlich dass ihr Papa sich melden kann, und wir dann mal sehen, wie unsere Tochter sich verhält....Vorab steht wohl (mal wieder :S ) eine Aussprache zwischen meinem Ex und mir an - mal sehen, was dabei rauskommt. Es werden wohl wieder irgendwelche Versprechnungen gemacht (....." mache ich nicht mehr...bla,bla,bla"), auf deren Einhaltung ich (mal wieder :S ) warte.....never ending story.. :wacko: :wacko: :wacko:

Na denn....
Danke an alle für ihre Meinungen u. Meldungen zu "meinem Thema".
LG
schlumpf76

il sole

unregistriert

17

Mittwoch, 3. Februar 2010, 13:05

Hi Schlumpf76,

Ich sehe das absolut genauso,denn der Papa hat eine Verantwortung zu tragen wenn seine Tochter bei ihm ist.da kann er sich doch net betrinken!Und ganz klar hätte ich in solcher Situation auch mein Kind abgeholt,da hast Du Dich völlig richtig verhalten!
Aber das soetwas net mehr vorkommt(schliesse ich mich den Vorschreiberinnen an),müsst Ihr zu einer Beratungsstelle gehen.Ich wünsche Dir viel Erfolg,das es in Zukunft besser klappt!

lg Jenny :)

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