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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

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2%

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von mona84

paulchen33

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1

Samstag, 6. Februar 2010, 16:16

auffälliges Verhalten, wenn Junior beim Daddy war

Hallo,
ich würde gerne wissen, ob Jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht hat wenn das Kind am WE beim Vater/Mutter ist und danach wiederkommt.
Mein Zwerg ist knapp 2,5 Jahre und mein Mann und ich sind seit ca. 5 Monaten getrennt.
Der Vater holt ihn regelmäßig, manchmal auch für das ganze Wochenende von Freitag bis Sonntag.
Ich habe damit kein Problem (außer dem üblichen Trennungsschmerz, den ich mir vor dem Zwerg aber nie anmerken lassen würde), im Gegenteil, ich freue mich ja dass der Vater sich kümmert und der Kleine so gern zu ihm geht !
Allerdings ist es jedesmal das Gleiche, wenn er zurückgebracht wird. Paul guckt mich nicht an, er druckst in meiner Nähe rum, total verlegen, ich bekomme kein Hallo, keinen Kuss kein gar nix, solange der Vater da ist.
Wenn Papa dann weg ist, dauert es so ca. ne halbe Std. dann ist Paul wieder "normal".
Ich habe meinen Ex drauf angesprochen, habe vermutet, dass er Paul vielleicht zeigt, wie sehr er selbst drunter leidet ihn wieder abgeben zu müssen. Vielleicht hat ja Paul dann ein schlechtes Geiwssen heimzukommen oder so... Allerdings bestreitet mein Ex das. Er sagt er ginge ganz normal damit um, aber sobald Paul merken würde, es geht nach Hause würde er sich nicht anziehen lassen wollen, etc.
Wenn man das so hört denkt man ich bin voll die Rabenmutter und mein Kind will nicht zu mir... Mir tut das sehr weh, denn Paul ist ein echt glückliches, ausgeglichenes Kind..nur immer wenn er beim Papa war benimmt er sich komisch...
Hat jemand ne Idee ??
Liebe Grüße und vielen Dank schonmal
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

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jule68

unregistriert

2

Samstag, 6. Februar 2010, 16:42

Hallo!

Ich kenne das auch. Als ich mich getrennt habe vor 5 Jahren war mein Jüngster 2 Jahre. Da hatte er das selbe Verhalten wie Dein Sohn, wie Du es beschreibst. Es ist nicht rational zu erklären, vielleicht will das Kind einfach den "fernen" Elternteil, den er nicht oft sieht, nicht wieder "verlieren". Mein Kleiner hat damals auf seine Art getrauert, weil ihm ja noch die Worte fehlten....Er hat immer und immer wieder "Lars der kleine Eisbär" gehört, die Kassette, auf der Lars im Meer seinen Vater verliert....

Nimm es nicht persönlich, es hat nichts mit Dir zu tun. Auch ist es nicht der Vater, der ihn bewußt dazu bringt - es ist das Alter und es wird besser.....

Liebe Grüße

Julia ;)

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paulchen33 (06.02.2010)

paulchen33

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3

Samstag, 6. Februar 2010, 16:50

Hallo Julia,
na da bin ich aber froh, zu hören dass es nicht nur mir so geht.
Es tut mir echt sehr weh, denn ich merke ja auch, wie sehr der Kleine darunter leidet.
Ich dachte eigentlich, Paul trauert gar nicht. Er geht auch zweimal die Woche in eine Spielgruppe, die Leiterin dort ist ausgebildete Erzieherin. Ich habe ihr erst nach ein paar Wochen von der Trennung erzählt und sie war total erstaunt. Sie dachte immer, sie würde Kindern sofort anmerken wenn die Eltern sich getrennt haben. Aber Paul war nichts anzumerken. Wie gesagt, er ist echt ausgeglichen und glücklich, lacht viel, schmust gerne, etc.
Er war halt wie immer, und das ist er ja auch so noch...nur halt wenn Papa ihn heimbringt...
Ich hoffe, es geht vorbei, wie du sagst...
Es ist totaler Bullshit, wenn die Kinder unter dem Mist ihrer Eltern leiden... Manchmal schämt man sich einfach nur noch..
trauriger Gruß
Claudia
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4

Samstag, 6. Februar 2010, 17:01

Hallo,

ich denke, Deine Erwartunghaltung wird jedesmal enttäuscht, wenn er vom Vater zurückkommt: Du bist in freudiger Erwartung ihn wiederzusehen, er ist aber in Trauer, weil er sich vom Papa trennen muss. Meines Erachens solltest Du darüber froh sein, dass es ihm beim Papa auch gut gefällt. Das ist zwar eine gewisse Konkurrenz um die Zuneigung des Kindes, aber ich würde es weder als besser noch als schlechter bei dem einem oder bei dem anderen sehen, sondern einfach als anders mit dem Fazit, dass es Paul bei Euch beiden gefällt.
Wie Du darauf kommst, eine Rabenmutter zu sein, erschließt sich mir nicht ... bin ja aber auch keine Mutter ... 8)

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

paulchen33

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5

Samstag, 6. Februar 2010, 17:10

Hallo Uwe,
ich hab ja geschrieben, dass ich mich freue, dass der Papa sich kümmert und auch, dass es dem Kurzen so gut dort gefällt. Ich missgönne weder dem einen noch dem anderen was.
Das mit der Erwartungshaltung kann natürlich sein. Wenn Paul 2 Nächte außer Haus war freu ich mich logischerweise riesig ihn zu sehen...und er will mich nicht anschauen, das tut schon echt weh.
Naja...Rabenmutter erklärt sich, weil ich mir in diesen Momenten halt vorkomme als wäre er net gern bei mir ... das macht schon nachdenklich und traurig.
Hmm...ich werde wohl lernen müssen, damit umzugehen.
Gruß, Claudia
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Bluesbrother

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6

Sonntag, 7. Februar 2010, 14:49

wenn sich Kinder weltfremd verhalten...

Hallo Claudia,

denke niemals von Dir eine Rabenmutter zu sein !! Ich habe mit Julia ähnliche Probleme bzw. Ihrer Mutter, allerdings hat meine Madam noch nie wirklich diesen unmittelbaren Trennungskontext mitbekommen, da es für sie von Anfang an so ist. Meine Maus ist wenn sie mal 2 Tage bei ihrer mum war Weltfremd für mich, emotional kühl aber nicht Kalt. Ich glaube es ist einfach in der Natur der sache das sich die Kinder vor allem in diesem alter erstmal wieder "Klimatisieren" und einige Zeit brauchen. Des weiteren ist es so das in Deiner Konstellation auch so ist, das bei Dir noch die beiden anderen Jungs sind und Paulchen in diesem augenblick keinen Menschen für sich "exklusiv" beanspruchen kann, wie das eventuell bei Deinem Mann der Fall ist.

Bei meiner Tochter ist ha genau das der fall ähnlich wie bei Deinem Paulchen, sie hat noch zwei grosse Brüder wenn sie bei der Mutter ist. Und hier gab es seitens der Mutter auch schon öfter tränen beim abholen, weil Julia nicht mitwollte. Du schreibst ja das Paulchen ausgeglichen ist ! Genau das ist doch ein gutes Zeichen daß er keine "trennungsdelle" abbekommen hat.Also Du bist Keine Rabenmutter, Du hast Dein Kind bzw. Deine Kinder lieb und jeder ist wichtig! Du bist kein Übermensch und das nimmt jemanden schonmal mit, wenn die Begrüssung nicht so überschwänglich ist, mir geht das ganz persönlich genauso.

Liebe Gruesse Toby

Zitat

Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun. (Frank Sinatra)

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paulchen33 (07.02.2010)

FrMüllerSchulz

unregistriert

7

Sonntag, 7. Februar 2010, 20:57

Liebe Claudia!

Also auch ich kann Dich beruhigen - mache Dir keine Sorgen bzgl. diesen Verhaltens... :) Alles ganz normal und gut so, wie es ist.

Dass er in dieser Situation zunächst "abgewandt" oder vielleicht sogar etwas abweisend Dir gegenüber ist, hat sicherlich mit seinem Alter zu tun. Mein Zwerg ist ja genauso jung und damit sind die beiden grad voll im sogenannten Trotzalter (ich mag ja den Begriff "Autonomiephase" lieber). Meiner zeigt seinen Trotz anders - laut und deutlich... :whistling: Deiner zieht sich vermutlich eher zurück, ist dann kaum ansprechbar und will in Ruhe gelassen werden? Auch das ist eine Form von Trotz und vollkommen normal. Nicht nur normal, sondern sehr wichtig für seine Entwicklung!
Ich vermute mal, dass er in diesem Moment lieber beim Papa bleiben möchte und daher still-trotzig reagiert. Vielleicht war er bei Papa ja zuvor schon etwas lauter (Zitat "aber sobald Paul merken würde, es geht nach Hause würde er sich nicht anziehen lassen wollen")? Nehme es nicht persönlich! Es hat absolut nichts mit Dir zu tun, oder dass er Dich dann nicht mag oder so etwas. Es ist ein vollkommen normales Verhalten. Kann es sein, dass er in anderen Situationen, in denen er seinen Willen nicht bekommt, ähnlich reagiert?

Hinzu kommt, dass die Kinder in diesem Alter keinerlei Ahnung von Zeit haben. Er hat kein Verständnis dafür, wenn man ihm z.B. sagt: "Du siehst ihn übermorgen doch schon wieder..." Kinder in diesem Alter sind noch nicht in der Lage, das zu verstehen. Vielleicht kann er schon ein bisschen zählen, dann könnte man ihm sagen wie oft er noch schlafen muss. Aber auch das ist noch schwierig...
Das heißt also, dass er jedes Mal, wenn Papa geht, denken muss, dass Papa jetzt halt weg ist. Er weiß nicht, dass es ein übermorgen gibt, er lebt hier und jetzt. Und hier und jetzt ist Papa weg. Das ist eine kleine Katastrophe für ihn. Deshalb ist es auch so unheimlich wichtig, dass die Treffen regelmäßig, d.h. immer zur gleichen Zeit und in nicht allzu langen Abständen, stattfinden. Dann macht er die Erfahrung, dass Papa immer verlässlich wieder kommt. Er kann ein Gefühl dafür entwickeln, wann Papa-Zeit ist. Vielleicht hat er es ja auch schon?

Naja, jedenfalls mein Tipp: nicht persönlich nehmen. Ihn "ankommen" lassen, in Ruhe lassen, bis er selbst den Kontakt wieder zu Dir herstellt und dann ganz normal mit ihm umgehen. Du könntest seine Gefühle auch in Worte fassen, z.B.: "Bist traurig, dass Papa geht?" Sein Gefühle annehmen, aber auch nicht "drauf rumreiten".
;) Bestimmt machst Du auch schon viel davon oder hast bereits andere gute Ideen...

Du machst das schon. Die Mama kennt ihr Kind halt doch immer noch am Besten... :thumbsup:
Lieben Gruß
Petra

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paulchen33 (07.02.2010)

paulchen33

Fortgeschrittener

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8

Sonntag, 7. Februar 2010, 21:37

Hallo Petra,
vielen Dank auch dir für deine aufmunternden Worte.
Was allerdings nicht möglich ist, ist die regelmäßigkeit der Papatage.. Mein Nochmann arbeitet Schicht und muss auch oft am WE arbeiten. Leider nicht nach einem festen Plan, sondern mal so mal so. Das macht die Sache sehr schwer, für Paul, den Papa und auch für mich.
Ich wollte ihn auch schon dazu bringen, mir feste Zeiten zu geben, doch er sagt, es wäre nicht möglich. Ergo sieht er zwischendrin den Kurzen mal für 3 Wochen oder so gar nicht. Wobei ich dann auch nicht verstehe, warum er nichtmal kurz nach der Arbeit vorbeikommt und wenigstens ne Runde mit Paul spielt. Wir wohnen ja nur ca. 15km auseinander, es wäre also kein Umstand.
Doch er tut es nicht, sondern ruft immer erst kurz vorher an und meint er möchte jetzt den Kleinen "haben". Das ist schon echt blöd, aber wenn ich ihm das unterbreite zoffen wir uns nur, also verharre ich in Schweigen und kotze innerlich.
Wenn du es sooo sagst, du hast Recht, Pauli verhält sich wirklich oft so, wenn er etwas nicht will. Wenn man ihn bspsweise dazu überreden will was zu essen was er partout nicht mag, dann guckt er auch einfach weg, schmunzelt irgendwie verschämt in sich rein und wackelt leicht hin und her (klingt ja irgendwie süß :-))
Also schon so, wie er ist, wenn Papa ihn heimbringt... nur dass es dann eben viel länger anhält und um einiges krasser zu "ertragen" ist, da man selbst ihn ja am liebsten knuddeln und knutschen würde.
das was du mir rätst mache ich ja ohnehin schon, notgedrungen. Ich lasse ihn ankommen, bedränge ihn nicht, und wenn er dann wieder "aufgetaut" ist frage ich ihn ganz normal was er denn beim Papa gemacht hat, und sage ihm dass er wieder da schlafen darf wenn der Papa nicht arbeiten muss. Er freut sich dann direkt total.
Naja..andererseits muss ich aber zugeben, dass es schon eine innerliche Erleichterung ist, dass Papa sich so kümmert und Pauli so an ihm hängt.
Als meine beiden Großen so klein waren hatten sie fast gar keinen Kontakt zu ihrem Vater und ich war ja auch damals lange Jahre alleinerziehend. Es gehörte damals zu meinen größten Sorgen was mit den Kindern ist, wenn mit mir mal was passiert. Diese Sorge habe ich bei Paul zum Glück nicht, denn ich weiß, er hat ein "anderes" Zuhause, in dem er sich wohlfühlt und wo er geliebt wird.
Wünsche einen schönen Abend allerseits !
Liebe Grüße
Claudia
Und jetzt nochmal ne ganz blöde Frage zum Schluss : Immer wenn ich ne Nachricht oder einen Beitrag schreibe unterteile ich ihn der Übersicht wegen mit Abschnitten. Doch sobald ich auf "absenden" drücke rutscht der ganze Text wieder zusammen ??? Was mache ich falsch ??
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

schlumpf76

Anfänger

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Danksagungen: 6

Wohnort: Saarland

Beruf: Bürokauffrau, z.Zt. halbtags im Einzelhandel

9

Montag, 8. Februar 2010, 19:25

Hallo Claudia,

auch ich kenne dieses "ignorieren" von meiner Tochter. Allerdings läuft´s bei uns oft etwas anders. Wenn die Kleine von ihrem Papa bei uns abgeholt wird, ignoriert sie ihn oft total; sie sagt nicht hallo sondern beachtet ihn garnicht. Sie liest z.B. einfach ihr Buch weiter, oder quasselt mit mir, als wäre er garnicht da...... Mein Ex ist dann jedesmal ziemlich "angefressen" :P . Ich deutet das als eine Art Unsicherheit der Knirpse, weil sie mit dieser "neuen" Situation nicht so doll umgehen können. Und die Umstellung von Mama auf Papa bzw. umgekehrt braucht auch jedesmal seine Zeit...Aber glaub´ mir - das hat echt nix mit Rabenmutter zu tun.
Deinen Frust bzgl. der unregelmässigen Papatage kann ich gut nachvollziehen. Ist bei uns das Gleiche!! Mein Mann hat mittags immer super früh Schluss u. hat sehr viel Urlaub, aber trotzdem will er sich am liebsten auf garkeine "Tochtertage" festlegen (es könnte ja schliesslich noch etwas besseres dazwischen kommen....) Auch er ruft am liebsten Sonntags morgens an, und fragt, ob wir schon etwas vorhaben, weil er gerne mit ihr etwas unternehmen würde.....Könnte dann jedesmal kotzen. :cursing: ...Ich arbeite nämlich im Schichtdienst u. brauche oft auch abends eine Betreuung. Aber das hat ihn die letzten drei Jahre nicht die Bohne interessiert...Also glaub´mir, du bist nicht allein.... :S

LG
Eva