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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Chris29

Senior Mitglied

Beiträge: 91

Danksagungen: 125

Wohnort: Landkreis Giessen

Beruf: Touristikerin

1

Montag, 18. Januar 2010, 11:46

Schlagen meine Nachbarn ihre Kinder?

Hallo zusammen,

seit 2 Jahren haben meine Nachbarn über mir (er: Dr. der Germanistik, sie: Lehrerin, also keine Menschen, die Hilfe annehmen) ein Kind, seit einem 3/4Jahr das zweite.

Seit 2 Jahren ist das ältere Kind am Schreien. Morgens, mittags, abends und insbesondere Nachts. Ich habe eh Schwierigkeiten ein- und durchzuschlafen und mittlerweile geh ich fast am Stock, da ich keine Nacht mehr durchschlafe.

Als ich einmal den Ausspruch hörte: Jetzt halt Dein Maul, sonst hau ich Dir eine rein, habe ich meine Nachbarn direkt drauf angesprochen. Wegen der ständigen Kreischerei habe ich schon mehrfach versucht mit Ihnen zu reden. Sie gehen mir aus dem Weg.

Gestern war der absolute Höhepunkt und ich habe zum ersten Mal die Nerven verloren und im Treppenhaus rumgebrüllt u. war kurz davor die Polizei zu rufen, da mir dieses panikerfüllte Geschreie an die Nieren gegangen ist.

Die Eltern wissen nicht mehr weiter und schreien, die Kids schreien dann noch mehr und die Art des Schreiens jagt mir echt Angst ein. Ich habe keine Ahnung was da oben abgeht aber es ist echt heftig.

Soll ich mich richtig "einmischen" und das JA anrufen? Soll ich eine Mail schreiben, mit der Androhung bzgl. JA u. das ich das nächste Mal die Polizei wirklich anrufe?

Diese Schlaflosigkeit, verbunden mit der Angst um diese Kinder wirkt sich mittlerweile sehr auf meine Gesundheit aus und im Büro hat mein Chef auch schon ein ernstes Gespräch mit mir geführt.

Tja, eingemischt habe ich mich ja bisher erfolglos und bin daher ratlos.

Habt ihr schonmal so was erlebt und könnt mir einen Tipp geben?

Schonmal vielen Dank.

Liebe Grüsse

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mama_wonni

Senior Mitglied

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Beruf: Altenpflegerin

2

Montag, 18. Januar 2010, 12:35

Hallo Chris,
also ich habe so etwas noch nicht erlebt. Kann da auch nur aus dem Bauch heraus antworten.
Bei ein paar Mal,würde ich mich auch nicht einmischen. Wünsche das auch nicht von meinen Nachbarn.Aber wenn es schon an Deine Substanz geht, wie soll es dann den Kindern dabei gehen? So würde ich dir Frage mir stellen, wenn es Thema wäre bei mir. Und da sie dir permanent aus dem Weg gehen, sollten sie die Antwort dann leider dem Jugendamt geben, was da los ist. Das muss ja auch nicht zwangsläufig mit Kindesentziehung enden. Und so wie ich weiß, gehen sie mit Hinweisen auch diskret um. Ich denke auch es könnten auch schon andere gehört haben. Sprich mit den Nachbarn und beratet euch,oder geht gemeinsam zum Jugendamt. Jeder der Kinder hat, weiß wie schwer dieser Gang ist. Aber es ist zum Wohl der Kinder und zum Wohl der Nachtruhe aller, auch die der Eltern - welche anscheinend ein massives Problem zur Zeit haben.

Gute Besserung Chris !

LG Yvonne
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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3

Montag, 18. Januar 2010, 14:38

Hallo Chris,

ich würde mich mit dem Jugendamt in Verbindung setzen um Rat einzuholen. Du musst ja (noch) keine Namen nennen, einfach nur nachfragen, wie du mit der Situation umgehen sollst / kannst. So würde ich es in der Situation wohl machen.

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Gluckenmama

Schüler

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Wohnort: Hannover

Beruf: exam. Altenpflegerin , Familienmanagerin

4

Montag, 18. Januar 2010, 19:06

Ich schließe mich da der Meinung an, holt Dir Rat vom JA. Du musst ja erstmal keine Namen nennen. Wichtig ist ja das erstmal eine Lösung herkommt und dann kann man ja noch weiter sehen.
Lache, wenn es nicht zum weinen reicht!

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bernb.noehren

Schüler

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Beruf: Pensionär

5

Montag, 18. Januar 2010, 21:13

Hallo Chris,
denke auch das Du hier handeln solltest. Der Gedanke mit Nachbarn sich beraten halte ich für eine Gute Sache wenn denn nicht zuviel Zeit verloren geht.
Den gemachten Ratschlag JA halte ich nicht unbedingt für Erfolgreich für die betroffenen Kinder, da das JA wenn überhaupt nur die Eltern befragt um Klarheit zu schaffen und den Ball wieder flach halten möchte.
Wenn es Dir darum geht den Kindern zu helfen, empfehle ich Dir den Kinderschutzbund einzuschalten.
Denn denen geht es tatsächlich nur um das Kindeswohl.

LG
Bernd

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6

Dienstag, 19. Januar 2010, 11:28

Hallo Chris,

mein Vorschlag wäre, Aufzeichnungen zu führen - sowohl schriftlich mit Uhrzeit und Dauer, als auch tonmäßig aufnehmen ...

LG
Uwe
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

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Tanja 1 1/2

Anfänger

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Wohnort: Bad Wörishofen

7

Dienstag, 19. Januar 2010, 12:22

Hallo

Hallo.

Nach so einer langen Zeit würd ich mich schon ans JA bzw. den Kinderschutzbund wenden und bei solchen Aussagen wie der von dir zitierten, erst recht.

Aufschreiben mit Datum und Uhrzeit ist bei solchen Sachen auch sehr hilfreich, da man "Beweise" vorlegen kann. Aufzeichen darfst du auf gar keinen Fall, ist rechtlich ohne das Einverständnis des Betroffenen verboten!

LG

Tanja 1 1/2

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Beiträge: 971

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8

Dienstag, 19. Januar 2010, 13:25

Hallo,

also Aufzeichnungen in Deiner Wohnung sind zulässig, für die zufällig mitaufgenommen Nebengeräusche aus anderen Wohnungen können zunächst einmal keine Einwendungen erhoben werden. Natürlich haben diese Aufzeichnungen vor Gericht keine Beweiskraft. Aber es geht ja nicht darum, dies vor Gericht zu beweisen.
Außerdem halte ich es für keine schlechte Idee, die Nachbarn nach einer Aufnahmegenehmigung zu fragen ... ;-) ... um damit deutlich zu machen, dass der hohe Lärmpegel kein Zustand in einem Mehrparteienhaus ist.
Möglicherweise lassen sich aber andere Nachbarn auf eine Zweckgemeinschaft ein ...

LG
Uwe

P.S.: nach Rücksprache mit einem Rechtsgelehrten sollte ein Protokoll über die "Ruhestörungen" geführt werden, wo auch die Lautstärke gemessen werden sollte. Eine Aufnahme der Geräusche in der eigenen Privatsphäre dient dabei auch als Nachweis ...
Warum muss ich jedes Jahr dem Finanzamt die Steuern erklären?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bachbadener« (19. Januar 2010, 16:06)


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FrMüllerSchulz

unregistriert

9

Samstag, 13. Februar 2010, 21:28

Hallo Chris29!

Mich würde mal interessieren, wie es hier weiter gegangen ist!?

Lieben Gruß
Petra

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Wohnort: Görlitz

Beruf: Kauffrau Bürokommunikation im Heimurlaub ;)

10

Sonntag, 14. Februar 2010, 12:19

Hallo Chris29,

ich kann mich auch nur den Beiträgen vor mir anschließen.

Finde es übrigens ganz toll, das Du schon versucht hast das Ehepaar auf die Situation anzusprechen. So mancher würde einfach drüber weghören/sehen.

Im Sinne der beiden Kleinen die über Dir wohnen ist es wohl nur zu verständlich, wenn Du nach dem erfolglosen Versuch mit deren Eltern zu reden, nun auch mal Rat von auswärts einholst. Und, auch wenn keine Mutter, kein Vater und keine Familie möchte, zu Unrecht beschuldigt zu werden, kann doch jeder der Kinder hat auch nachvollziehen und es nur gut heißen, wenn es aufmerksame Menschen gibt, die eben nicht einfach Augen und Ohren vor allem verschließen.

Ich muss da immer an die Plakataktion vom Netzwerk für Kinderschutz denken.....
Da standen riesige Plakate mit Aufschriften wie z.B. "sie achten auf Ihr auto und Ihren hund. und auf die nachbarskinder?"... in Sachsen.

Bleib dran Chris...
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

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