Hallo Sonne!
Ich kann mich da mama_wonni nur anschließen.
Bei uns läuft das zum Glück reibungslos, fragt sich nur ob es so bleibt.
Die Aussage, wende dich an das Jugendamt, hört sich erst mal wild an ist es aber nicht.
Ich möchte Dir dazu etwas von uns erzählen.
Mein noch Ehemann ist auch eher von der unzuverlässigen Seite und auch aus arbeitstechnischen und Wohnort Gründen nicht gut zu erreichen. Habe deshalb (und aus anderern Gründen) das alleinige Sorgerecht beantragt. Also mussten mein "Mann" und ich an zwei getrennten Tagen beim Jugendamd vorsprechen.
Im Gespräch ging es neben dem, für und gegen das alleinige Sorgerecht, allerdings hauptsächlich um den Punkt wie man "Eltern wird".
Was ich meine ist, klar gibt es Gründe warum ihr euch getrennt habt.
Aber Fakt ist du bist die Mutter und er der Vater. Und das wird immer so bleiben.
Gut wäre es wenn eure Konflikte, eure bleiben und nicht auf die Kleine übertragen werden.
So hat uns die gute Dame vom Jugendamt Tips gegeben, wie wir miteinander umgehen können ohne uns gleich Vorwürfe zu machen. Wie wir das Besuchsrecht regeln können etc..
Es erleichtert einiges wenn eine dritte unabhängige Person, zuhört, hinterfragt und vermittelt.
Es gibt auch die Möglichkeit Treffen mit Vater und Kind unter Aufsicht des Jugendamtes zu machen.
Wenn ich deine Beschreibung der Situation lese, vermute ich eine Art Unsicherheit oder Überforderung beim Vater. Wie war das Verhältniss der Beiden als ihr noch zusammmen wart? War er da eher distanziert oder hat er das alles locker hinbekommen?
Die Hilfe vom Amt würde ich echt annehmen und es ist keine Schande sich Hilfe zu holen, im Gegenteil.
Sollte es funktionieren, das das Verhälltnis der Beiden sich bessert, hast du für deine Kleine schon was gewonnen. Sollte es nicht klappen, hast du nichts Verlohren aber du hast ihm und deiner Kleinen zumindest eine Chance gegeben.
Und vorallem geh es langsam an.
Unser Sohn war bei der Trennung 2 Jahre 3 Monate und er hat ihn Anfangs alle 14 Tage für 3 Stunden gesehen. Sie haben sich in der Zeit nur miteinander Beschäftigt. Anfangs in meiner Wohnung, dann außerhalb (Spielplatz etc.) Das ist jetzt ein 3 Monate her, und mittlerweile kommen sie so gut mit einander aus, das ich keine Angst mehr haben muss das er über die Mittagszeit "verhungert".
Übernachten lassen würde ich ihn aber trozdem moch nicht bei ihm. Da ich merke, das beide nach 8 Stunden völlig ausgelastet/ ausgereitzt sind.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. Und wenn die nächste SMS über euer Wohlbefinden kommt, frage halt mal freundlich nach: "interessiert es dich wirklich?".
Wichtig ist, das Du weist was Du willst.
Bleib am Ball, und alles gute.
Luna7707