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robeki
24.05.2012
um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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6%

manchmal

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2%

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von mona84

bambidiboo

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1

Freitag, 16. Juli 2010, 09:27

selbe problematik - umgang schuldgefühle???

hallo,

ich bin mutter einer tochter (wird im august 3jahre). trennung vom kv im
november 2009, wir wohnen LEIDER noch in einem haus, getrennte
wohnungen. er ist der meinung, er könne sein kind sehen wann er will,
ich solle doch froh sein wenn ein vater sich so um sein kind kümmert.
sehe ich nicht ein, ich habe mein leben und er hat sein leben. die zeit,
die ich ihm einräume (mo. und mi. nach der kita + 1 wochenendtag) soll
er nutzen und gut ist. habe viele gespräche mit dem jugendamt geführt,
auf seine 2einladungen hat er nicht reagiert. er ist der meinung er
müsse sich mit mir einigen. anstatt es einfach nur zu akzeptieren
stellte er mir aus bockigkeit die spielsachen, die er hatte vor die tür
und brach den kontakt ab. nach 2wochen kommt er angekrochen,
entschuldigt sich, will den kontakt wieder herstellen...den spass hab
ich mir nun oft genug angeschaut, letzte chance, dann kann er sich nen
anwalt nehmen! es kann ja auch nicht sein, dass ich für die verpflegung
aufkommen soll weil er es nicht kann. wenn wir uns darüber streiten sagt
er, dann kann er sein kind eben nicht mehr nehmen. und ich provoziere
das in seinen augen nur um den kontakt zu unterbinden.



mir erzählt er, ich benutze das kind als spielball - ist ja wohl nen
witz.





hat jemand erfahrung mit kontaktabbruch?

ich muss es jetzt mal so sagen: wir wohnen in einem haus, da läuft man
sich nun mal über den weg. er provoziert es auch manchmal. hat er mal
den kontakt abgebrochen hat es unserer tochter auch gereicht ihn einfach
nur mal auf der treppe zu sehen, sie hat mich gar nicht weiter gefragt.




hat jemand erfahrung, wie der umgang bei weiter entfernung klappt?

er hat keinen pfennig geld, sagt er mir. er meint wenn ich mal die
heimat verlassen würde könne er sein kind eh nicht mehr sehen. wie geht
ein kind damit um? kann es den papa vergessen?



ich bin gespannt auf antworten und danke im vorraus

mama_wonni

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2

Donnerstag, 22. Juli 2010, 12:02

Erfahrungen habe ich so gesehen keine....

Der Vater meiner Tochter hatte auch nie Geld und ist dann in der Zeit, wo er sie hatte, herum gefahren um sich Geld zu borgen.Sonst hätte er ihr nichts zu essen kaufen können ...Ich habe auch Hartz IV bezogen....aber um dieses Schicksal der Kleinen zu ersparen, habe ich ihm 10 Euro in die Hand gedrückt...Was ich damit sagen möchte ist, das Kind sollte darunter nicht leiden müssen..Eh es nicht richtig ernährt wird, gebe ihm doch essen mit oder ein paar Euro...Ist doch fürs KInd..

Wenn die Mutter den Vater nicht vergisst und dem Kind erklärt, das es den Papa gibt, vergisst ein Kind nicht den Vater..Wenn er natürlich "tot" geschwiegen wird, gibt es ihn einfach auch nicht.. Allerdings kommen irgendwann die Fragen: Mama wo ist mein Papa?, warum haben andere Kinder einen? oder wer ist mein Papa?..Und oft schon im Kindergartenalter...Er ist und bleibt der Vater, das ändern keine 2000 km und auch keine Zeit..

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

bambidiboo

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3

Donnerstag, 22. Juli 2010, 21:42

hallo wonni, danke für deine antwort. also so ganz konnte ich mich eben mit der aussage von meiner anwältin nicht anfreunden, sie meinte wenn er nicht für sie sorgen kann, bekommt er sie auch nicht. und du hast recht, das kind sollte nicht darunter leiden. jedoch geht es mir ums prinzip. sollte er sich nen anwalt nehmen lacht der den doch aus ;-)

mama_wonni

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4

Donnerstag, 22. Juli 2010, 22:25

Naja ich weiß nicht..Anwälte haben meist Dollarzeichen in den Augen... :D *sorry allen rechtschaffenden Anwälten ;) *.....Wenn er keinen Gewinn und die Chance auf einen guten Ausgang sieht, wird er den Fall auch nicht übernehmen denke ich....Lass es auf Dich zu kommen..und in allen Punkten solltest Du vielleicht nicht auf Deine Anwältin hören :)

LG Wonni
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Babamama

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Wohnort: Wetzlar

Beruf: Floristin, z.Z. leider zu einem Minijob an eine Kasse verdammt....

5

Samstag, 24. Juli 2010, 19:48

Hallo, bambi.

Bei mir lief es ähnlich ab wie bei dir. Als ich mich von meinem Mann trennte, weil er sich n icht um seine Tochter und mich kümmerte, war sie 2 Jahre alt. Und hatte in diesen 2 Jahren, obwohl der Vater täglich zu Hause war (arbeitslos) kaum eine Bindung zu ihm aufgebaut. Die Trennung war abzusehen und mir war wichtig, mich zu trennen, als die Kleine noch recht jung war, damit sie das besser verkraftet.
Der Auszug des Vaters hat ihr nicht das geringste ausgemacht. Er wohnte ca 2 km entfernt, wollte seine Tochter auch nur 2 mal die Woche sehen, hat sie nach 2-3 Stunden auch schon wieder gebracht.
Ist die Bindung bei deinem Kind vielleicht auch nicht so stark wie du denkst? Wenn es ihr reicht, ihn im Treppenhaus zu sehen? Das würde die Sache erleichtern.
Dann habe ich einen neuen Partner kennengelernt und wir sind 200 km weit weg gezogen. Ab da fingen die Spielchen des Vaters an, ähnlich wie bei dir. Ich würde ihm das Kind wegnehmen, ihn jeder Chance, das Kind zu besuchen , berauben, er könne sich die Fahrt nun mal nicht leisten und so weiter.
Ich bin alle 4 Wochen in meiner alten Heimat und besuche übers WE meine Eltern. An diesen Tagen hatte er immer die Möglichkeit, sein Kind zu sehen. Da hab ich immer drauf geachtet. Meine Kleine will ja auch den Papa sehen. Nach einem Tag (halben! er hat sie immer um 14 Uhr abgeholt und um 19 Uhr wiedergebracht)
reichte es ihr dann aber auch.
Der Vater hat dann vor 9 Monaten den Kontakt ganz abgebrochen. Jetzt stehe ich auch da und muss meiner Tochter erklären, warum Papa keine Zeit hat. Zur Zeit sage ich, das er sehr viel zu tun hat und leider keine Zeit, wenn es besser wird, könne sie wieder zu ihm. Das genügte ihr für 6 Monate. Jetzt fängt sie leider wieder an, von Papa zu reden. Vermissen tut sie ihn schon, aber ich lenke sie ab, so gut es geht.
Ich denke, dass deine Tochter ähnlich reagieren wird. Sie wird ihn vermissen, aber nicht vergessen. Und dann liegt es an uns, für die KLeinen da zu sein.

Hoffe, ich konnte was nützliches erzählen.
Gruss, Babamama

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