Ich persönlich kann beide Seiten verstehen. Klar hat es auch Vorteile, wenn man andere Nationen und ihr Leben kennen lernt, aber ich persönlich erlebe auch viel negatives im Kontakt mit der anderen Nation.
In Kitas und Schulen sind immer noch viele Kinder, hauptsächlich türkischer Abstammung, die obwohl sie hier geboren sind und leben fast kein deutsch können und wenn sie dann die Deutschen Kinder, Erzieher, Lehrer nicht verstehen mit ziemlich handfesten Antworten kommen. Mit handfest meine ich sie schlagen, treten usw.
Gespräche mit den Eltern, Förderangebote und der gleichen werden abgelehnt. Im Gegenzug wird gefordert das Lehrer türkisch lernen. In der Kita meines Enkels sind fast mehr türkische Erzieher als deutsche und wir wohnen noch nicht mal in einen Brennpunktbezirk.
Und wenn ich dann die ausländischen Jugendlichen erlebe, die dann bei Gesprächen erzählen... arbeiten?... nein mein Vater hat gesagt das brauch ich nicht. Gibt doch vom Staat... hallo, da fällt mir nichts ein und das macht mich dann wütend. Oder wenn bestimmte Jobs in Betrieben an ungelernte Ausländer vergeben werden, weil es für die Fördergelder gibt und qualifizierte Deutsche auf der Strecke bleiben oder sogar entlassen werden, dann macht mich das wütend. Nicht auf die Ausländer, die können nichts dafür, aber auf unsere Gesetze, die das zulassen.
Und damit ihr mich nicht alle fressen tut hier noch was. Meine Mutter ist früher Polin gewesen. Ist also nach Deutschland mal gekommen mit ihren Eltern und ihrem Bruder. Alle haben sofort deutsch gelernt. Ich wurde hier geboren und von Anfang an deutsch erzogen und ich bin froh das es so ist, denn ich bin der Meinung, wenn man sich entscheidet in einem anderen Land zu leben, aus was für Gründen auch immer, dann muss man auch die Sprache lernen.
Ich hoffe ihr versteht mich jetzt nicht falsch.