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von mona84

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11

Sonntag, 13. Februar 2011, 10:17

Ich danke Euch wie verrĂĽckt.
Jetzt habt Ihr mir den Sonntag gerettet.
Leider sind es noch zwei Wochen bis zur Verhandlung.
Donnerstag gehen wir ins JA. Das ist keine Hürde, denn die haben mir nach dem vielen Ärger ja empfohlen, sogar das alleinige Sorgerecht zu beantragen.

Mir macht jetzt die Schule ein bissel Angst. Die Lehrer schlagen sich auf die Seite des Vaters und beteuern, dass mein Sohn auch in einer anderen Schule gemobbt wĂĽrde.
Danke, nochmals!

Moni42

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12

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:42

Mir macht jetzt die Schule ein bissel Angst. Die Lehrer schlagen sich auf die Seite des Vaters und beteuern, dass mein Sohn auch in einer anderen Schule gemobbt wĂĽrde.


Tatsächlich ist es so, dass Mobbingopfer auch an sich arbeiten müssen, sonst werden sie dieses Schicksal wieder erleiden.
Das ist so, habe ich auch schon so bei einem Kind erlebt. Trotz Schulwechsel war eine ähnliche schnell wieder da.
Eine Bekannte hat ihren Sohn nicht die Schule wechseln lassen, sondern "nur" die Schulklasse und in Zusammenarbeit mit allen gelang es der Mobbingsituation etwas entgegenzusetzen.

Wenn allerdings das Kind einzig die Lösung in einem Schulwechsel sieht..............nichtsdestotrotz braucht es umfassende Hilfe um die Situation zu bewältigen und hier sind Profis gefragt, selbst Lehrer sind dem nicht oft gewachsen.

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Benutzer die sich bedankten:

(13.02.2011)

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13

Montag, 14. Februar 2011, 08:35

Hallo Moni,
Du hast Recht und wir haben viel über die Problematik gelesen und uns umgehört. Die Entscheidung habe ich mir auch nicht leicht gemacht.
Wir haben viel gearbeitet.
Er hat bestimmte Verhaltensweisen, mit denen andere Kinder nicht umgehen konnten, abgelegt. Zum Teil, weil er einfach älter geworden ist, zum Teil, weil wir viel darüber geredet haben, wie manche Sachen auf andere Wirken können.
Wir haben zudem mit Hilfe eines Buches geĂĽbt , wie man auf bestimmte Situationen reagiert: auf dumme Anmache, auf Gewaltandrohung....

Die neue Klasse, in die er jetzt käme ist laut Klassenlehrerin sehr sozialkompetent. Es gibt ein behindertes Kind, das 100 % von einer zweiten Lehrerin betreut wird. Dementsprechend haben die Kinder gelernt, mit Kindern, die "anders" sind, umzugehen.
Und mein Sohn ist ja nicht krank. Er tanzt nur mit Leidenschaft.
Also, er wird in der neuen Schule keine Rumba-Schritte auf dem Gang üben (davon fühlten sich die Kinder sexuell belästigt!!!), er wird erst sagen, dass er tanzt, wenn er sich sicher ist.
Aber leider sind in der alten Schule die Bahnen so fest gefahren, dass es keine andere Möglichkeit gibt.
Außerdem ist die Schule einzügig und somit kein Klassenwechsel möglich....In der Trainingsgruppe, in der Musikschule, im Dorf, wenn wir in Urlaub fahren...nirgends sonst hat er solche Probleme. Aber: wer tanzt ist schwul und wer schwul ist den muss man dumm anmachen....Da hilft auch nichts, dass er der einzige Junge in der Klasse ist, der eine Freundin hat. Eine Meinung - gilt für immer.

Und er will nicht mehr....

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

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14

Montag, 14. Februar 2011, 09:42

Ich bekomme eine Gänshaut, wenn ich an die Seele deines Sohnes denke. Wie grausam heute die Kinder/Jugendlichen sein können. Waren wir damals auch so? Ich kann mich an eine verschworene Klassengemeinschaft erinnern, an Qliquen, auch mal an gehänselte Jugendliche, aber das ging auch wieder vorbei, da waren verschiedene mal dran.

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

15

Montag, 14. Februar 2011, 11:04

Das hab ich mich auch schon so oft gefragt.
Ich glaube, wir hatten einfach Pech....
Und jetzt haben wir Hoffnung.
...wenn uns nur Papa nicht einen Strich durch die Rechnung macht....

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

16

Montag, 28. Februar 2011, 14:28

Sieg fĂĽr Sohni!!!

Hallo. ich kann einen Sieg vermelden!
Mein Sohn darf die Schule wechseln. Morgen geht er nun zum ersten Mal in die neue Schule.
Nachdem die Richterin mit Sohni gesprochen hat, konnte sie gar nicht mehr verstehen, wie bei solchen GrĂĽnden ein Elternteil den Schulwechsel nicht erlauben kann. Sie hat sich eichtig auf ihn eingeschossen.
MA des JA und Verfahrenspflegerin (sehr nette ältere Dame, sehr interessiert und gebildet)haben beide eindeutig, ohne wenn und aber dafür plädiert.
Meine RA und ich haben insgesamt ca 5 Sätze gesprochen. Ich konnte mich zurücklehnen und abwarten, wie er ein Eigentor nach dem anderen platzierte.
Gott sei Dank ist das vorbei!
Sohni ist happy[img]wcf/images/smilies/german.gif[/img].


Liebe GrĂĽĂźe

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 184

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17

Montag, 28. Februar 2011, 18:48

Wie schön für euch!