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von mona84

Nilszeline

unregistriert

1

Mittwoch, 8. Juni 2011, 12:35

unglücklich

Hallo,

Ich habe gerade einen anderen Beitrag gelesen, der mich ermutigt hat, ebenfalls zu schreiben:



Ich habe ein Problem, über das ich schon einmal geschrieben habe, ich möchte aber gern nocheinmal darüber schreiben, weil es immer noch aktuell ist:

Also:

Mein Sohn ist drei Jahre alt und kommt dieses Jahr im August in den Kindergarten.

Ich bin vor ungefähr eineinhalb Jahren in einen anderen Stadtteil umgezogen, weil meine Mutter in diesem Stadtteil wohnt. Meine Mutter wohnt jetzt ca. 10 Gehminuten von mir entfernt.

Ich bin hier aber nicht zufrieden und überlege wieder in meinen alten Stadtteil umzuziehen. Mein alter Stadtteil ist grüner, zu der Wohnung, in die ich jetzt dort wieder einziehen könnte, gibt es einen Garten. Diese Wohnung ist ein ausgesprochenes Schnäppchen; so eine Chance wird sich nicht nocheinmal bieten.

Geschäfte und Busverbindungen sind im alten Stadtteil auch wesentlich günstiger. (Ich habe kein Auto)

Zur Zeit bin ich arbeitslos. In meinem Beruf sind flexible Arbeitszeiten meist notwendig, so dass die Zeiten wahrscheinlich eher nicht vom Kindergarten abgedeckt werden können; d.h., würde ich wieder in meinen alten Stadtteil umziehen, bräuchte ich irgendeine zusätzliche Betreuung.

Hier würde meine Mutter diese zusätzlich notwendige Betreuung wahrscheinlich abdecken.

Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll!!

Im alten Stadtteil könnte ich mit meinem Sohn den Garten nutzen, mit der S.Bahn schnell nach Duisburg, z.B. in den Zoo machen, etc.....

Ich bin hier so unzufrieden. Aber ich traue mich nicht in meinen alten Stadtteil zu ziehen. Ich habe Angst, dass ich ohne die Nähe zu meiner Mutter, und ohne ihre Betreuung auf Dauer arbeitslos sein werde.

Ich frage mich, ob ich unter solchen Umständen überhaupt daran denken sollte, wieder in meinen alten Stadtteil umzuziehen?





Also, gibt es verschiedene Gründe hier, in der Nähe wohnen zu bleiben. Wahrscheinlich ist der wichtigste Grund meine Berufstätigkeit.

Kann mir jemand nocheinmal einen Rat geben?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Nilszeline« (1. Juli 2011, 13:02)


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pandora

unregistriert

2

Mittwoch, 8. Juni 2011, 13:00

Hallo Nilszeline,
da kenne ich aber viele Gedankengänge auch von mir!! Im Prinzip hast du dir doch die Frage schon selber beantwortet. Du fühlst dich in der jetzigen Situation im Grunde genommen nicht wohl, könntest und möchtest sie auch verändern. Ich sage einfach mal relativ spontan: dann tu es. Wenn du für dich darin eine Chance siehst, dann greif zu! Was jetzt aber mit all den Baustellen anfangen? Ich mache mir in solchen Fällen immer eine Prioritätenliste. Was muss sofort erledigt werden, was kann warten.
Bei dir sehe ich das so, dass du dich erstmal um ein Umfelsd bemühen solltest, was dich zufrieden und glücklich macht. Dann geht es euch ja auch schon insgesamt besser. Wenn deine Mutter signalisiert, dass sie dich auch weiterhin nach Kräften unterstützen will, nimm sie in die Pflicht. Da findet ihr doch bestimmt eine Regelung. Und mit dem Kindergarten würde ich eben auch reden, damit das läuft. Könnte da denn nicht deine Mutter zum Beispiel einspringen?
Und ein soziales Netz braucht seine Zeit. Hier im Forum kann man gut Kontakte knüpfen, auch mal gezielt suchen. Ichwarte zwar auch noch auf Resonanz auf eine "Kontaktanzeige", aber da braucht´s halt Geduld. Der Austausch hier tut mir zur Zeit gut. Weil wir eben alle wissen, wovon wir reden.
Wie gesagt, wenn deine Veränderungswünsche so weit sind, dann nur Mut, es findet sich immreine Lösung. :thumbup:

Alles Liebe,
Birgit

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Nilszeline

unregistriert

3

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14:48

Danke

Meine Mutter teilte mir mit, dass Ihr die Fahrtzeit von einer halben Stunde zu lang sei, dass Sie deshalb meinen Sohn nicht regelmäßig vom Kiga abholen könne, wenn ich umziehe. Hier würde sie ihn abholen. Meine Mutter hat auch kein großes Verständnis für meine Umzugswünsche.

Der Kiga schließt um 16 Uhr. Bliebe also nur eine Tagesmutter.

Ich möchte mich ganz herzlich für deine liebe Antwort bedanken.

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Der Beitrag von »Mila79« (Mittwoch, 8. Juni 2011, 17:18) wurde vom Autor selbst gelöscht (Donnerstag, 10. Mai 2012, 15:35).

FrMüllerSchulz

unregistriert

5

Mittwoch, 8. Juni 2011, 21:25

Hallo Nilszeline!

Kannst Du sagen, was genau die Ursache für Deine Unzufriedenheit ist?

Zitat

Im alten Stadtteil könnte ich mit meinem Sohn den Garten nutzen, Ausflüge an die nah gelegene Ruhr machen, mit der S.Bahn schnell nach Duisburg, z.B. in den Zoo machen, etc.....
Kannst Du das alles jetzt nicht? Statt Garten ein toller Spielplatz in der Nähe? oder ein Park? oder ein anderes lauschiges Plätzchen?

Ich frage mich: ist es wirklich der Stadtteil, dem Du "entfliehen" möchtest?

Lieben Gruß

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Nilszeline

unregistriert

6

Montag, 13. Juni 2011, 10:56

Leidiges Thema

Das Thema nervt mich und ich hoffe, dass ich euch nicht damit überstrapaziere.

Also: Der alte Stadtteil ist grüner und deshalb schöner und hat aber auch eine bessere Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, S-Bahn, Sparkasse, Schwimmbad)

Da hier alles etwas umständlicher ist, zum Beispiel das Einkaufen, nehme ich hier mehr die Hilfe meiner Mutter in Anspruch (bis zum nächsten Geschäft laufe ich ca. 15 Minuten) und ich habe kein Auto. Meine Mutter hat ein Auto, so dass sie jetzt öfter für mich einkaufen geht oder wir zusammen einkaufen. Meine Mutter hat übrigens auch einen Garten, aber ich möchte mit meinem Sohn auch schöne Sachen ohne sie machen.

Meine Mutter hat mir angeboten, dass ich ihr Auto benutzen kann, aber auch damit bin ich wieder abhängiger von ihr.

Mein Sohn liebt und hängt an seiner Oma. Ich bin froh, dass es außer mir einen Menschen gibt, der ihn liebt und für ihn da ist. Wenn ich hier wohnen bleibe, ist die Betreuung durch meine Mutter mehr oder weniger gesichert, außerhalb der Kiga-Zeiten. Wenn ich hier wegziehe, wird es sicher mehr Aufregung für ihn und mich geben.Auf der anderen Seite, vielleicht wird er sogar selbständiger und "weniger in Watte gepackt", wenn er auch mal woanders ist?

Wie gesagt, im alten Stadtteil habe ich eine Wohnung in Aussicht, die einen Gemeinschaftsgarten hat, Ausflüge, die nicht nur zum Spielplatz gehen, sind hier leichter möglich, durch die S-Bahn Anbindung. Ich möchte mit meinem Sohn solche Ausflüge auch ohne meine Mutter machen können. Natürlich ist es für mich auch schöner, vielleicht mal einfach in den Garten gehen zu können, den die Wohnung im alten Stadtteil hätte.



Da ich glaube, dass Alleinerziehende den Alltag am besten einschätzen können, frage ich euch nochmal.

Ich hoffe, dass ich meine Situation ein bißchen schildern konnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nilszeline« (1. Juli 2011, 13:03)


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7

Montag, 13. Juni 2011, 11:16

Hallo,



ich kenne auch das Gefühl in einer Gegend zu wohnen, in der man sich nicht wohlfühlt ,...

an deiner Stelle würde ich in die Wohnung mit Garten ziehen.



Es tut euch auch nicht gut von deiner Mutter abhängig zu sein



ziehe um und verändere dann die Rahmenbedingungen,

noch arbeitest du nicht, und du hast noch nicht den Druck und kannst dich dann an deinem neuen alten Wohnort nach Tagesmuter, Kita mit längeren Öffnungszeiten,Babysitter,Alleinerziehendentreff usw.....Ausschau halten,...

wenn es soweit ist findet sich meistens eine Lösung,

ein Schritt nach dem anderen machen



LG

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airam

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8

Montag, 13. Juni 2011, 18:57

Hallo Nilzeline

Ich meine mich zu erinnern, ein ähnliches (sogar ziemlich ähnliches, bzw. fast identisches) Posting vor kurzer Zeit hier gelesen zu haben, am besten schaust Du mal dort ebenfalls bei den Beantwortungen rein ...

Ich für meinen Teil mag nicht ermessen, welche der Lösungen auf Dauer besser für Dich wäre, die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, denn Leben mußt Du in der vorhandenen oder geschaffenen Situation anschließend ... Es ist immer so eine Sache mit Kopfgefühl und Bauchgefühl, diese für sich selber auf einen Punkt zu bringen ...

Eine klare pos-neg-Auflistung machst Du ja bereits für Dich alleine -- stelle Dir einfach mal die Fragestellung : Womit komme ich selber am besten klar ... denn im Grunde genommen stellst Du die Fragestellung ja an die hier lesenden ... und wie gesagt: Ich möchte und kann eine solche Entscheidungshilfe nicht geben, weil ich das aus der Ferne nicht beurteilen kann, was denn nun besser für Dich wäre...

Ich hoffe aber, daß Du die Entscheidung relativ bald fällst, denn bis Kiga-beginn ist es ja nimmer weit ;-)

LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
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pimboli

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9

Montag, 13. Juni 2011, 19:16

... überdenke Deine Gefühle bzgl. des Umgangs und der *Einmischung* die Du in Bezug auf Deine Mutter hast ... vielleicht überträgt sich da auch Deine Unzufriedenheit ... ansonsten bleib ich bei meiner früheren Antwort ... es ist Dein Leben ... tu das, womit es Dir besser geht ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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