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von mona84

airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 558

Danksagungen: 918

11

Donnerstag, 30. Juni 2011, 01:29

@Nilszeline ... ich habe nirgends geschrieben, daß durch diese eine Frage dem Kind ein unzumutbarer Schaden zugefügt wurde ... Und wie Du treffend bemerktest wird es für die Kinder durch die mangelnde Kooperationsfähigkeit des Vaters schwieriger, aber ebenso durch die darauffolgende Fragestellung: Na, und wie haben ....
Und genau aus diesem Grunde merke ich die Fragestellung an sich als fraglich an ... Es wäre schlichtweg einfach mal zu überdenken, ob man wie ich oben bereits beschrieb - das kleinere Kind anspricht und fragt Du hast geweint? Was war? magst erzählen? Oder ist wieder alles gut ... Die Situation wird durch vermehrte Fragestellungen an das ältere Kind nicht einfacher für die Kinder ... möglich wäre auch gewesen das ältere Kind sachlich zu fragen: Und hast versucht Dein Geschwister zu trösten? ...

Die Fragestellung war wie würdest Du reagieren in dieser Situation .... und nicht interpretiere meine Beweggründe ;) Ich schreibe sehr gerne noch einmal ... ich hätte ab der Antwort des älteren Kindes "Wei0 ich nicht" entweder das kleinere gefragt was los war, oder das größere gefragt ob es versucht habe zu trösten oder etwa auch traurig gewesen wäre ... und wie gesagt in meiner Vorantwort bereits geschrieben ggfs. den Ex angerufen und gefragt: Was war los ? ...

Die Beweggründe die Du mir versuchst zu erklären sind nachvollziehbar, aber keine Antwort auf die Fragestellung die die Themenstarterin stellte, zudem wird sie wie gesagt aus der subjektiven Situation heraus (sie saß in dem Moment am Abendbrottisch mit den Kindern) so gehandelt haben, wie sie handelte - dies bedarf nicht unbedingt Erklärungsversuchen von außen ;) ...

Ich versuche weiterhin lediglich die Antwort wie ich handeln würde in dieser Situation zu verdeutlichen ... Für mich muß in dem Fall nicht auf die fehlende Kooperationsfähigkeit des Exen verwiesen werden, sondern einfach auch aufgezeigt werden, daß die Aufregung ob de Antwort des Kindes ggfs. hätte verhindert werden können, wenn denn kindgerecht auf diese Situation eingegangen worden wäre. Ich spreche hier keinesfalls von einem Schaden den die Kinder durch diese eine Frage erleiden könnten, sondern den "Aufreger" für die Mutter selber, die ja mit Sicherheit in dem Moment (zumindest innerlich) gefrustet, enttäuscht und wütend war. ...

und wie die Fragestellung mir zeigt: Nach Lösungsansätzen für einen Umgang mit solchen Situationen sucht :) -- Wenn ein Kind von sich aus so etwas erzählt ist es die eine Sache, wenn aber durch Fragestellungen solche Erzählungen entstehen, sollte man stets bedenken, daß es Kindermund ist - und Kinder manche Situationen anders einschätzen als Erwachsene.

Gruß airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »airam« (30. Juni 2011, 01:53)


Nilszeline

unregistriert

12

Donnerstag, 30. Juni 2011, 08:40

Hallo airam,

1. nein, die Fragestellung "und was haben sie dann gemacht..." muss nicht problematisch für die ältere Schwester sein.
Die sachliche Antwort der älteren Schwester deutet auch nicht auf eine durch die Fragestellung verursachte Aufregung hin.
2. Ich bin auf die Beantwortung der Frage eingegangen. Das kannst du in meinem ersten Beitrag nachlesen!
Darüber hinaus habe ich mir gestattet, Verständnis zu äußern. Darin kann ich nichts Schlechtes sehen. Wir sind ja hier keine seelenlosen Automaten, sondern wohl Menschen.
Und so wie es hier gestattet ist Unverständnis zu zeigen, nach dem Motte "wie konntest du nur?" muss es wohl auch gestattet sein, Verständnis zu zeigen.

Nilszeline

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nilszeline« (30. Juni 2011, 09:02)


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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 185

Danksagungen: 2019

13

Donnerstag, 30. Juni 2011, 09:27

Ich habe auf diese Frage extra mit Beispielen, welche Situationen gab es bei uns und was habe ich getan......oder eben der KV oder die KM.
So habe ich versucht gute und weniger gute Verhaltensweise aufzuzeigen.
Hieraus kann nicht muss, jeder sich etwas rausnehmen, je nachdem was passt.
Die einzelne Situation beurteilen ist schwierig, da jeder gelesenes anders interpretiert.

Ich weiß gar nicht, ob die Frage nach dem Alter der Schreiber wichtig ist, denke, dass die Antworten eher Persönlichkeitsabhängig sind.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

(30.06.2011), airam (30.06.2011)

Nilszeline

unregistriert

14

Donnerstag, 30. Juni 2011, 11:43

Hallo Moni und Airam,

ich habe euch beide nicht gemeint, als ich von "Verständnislosigkeit" schrieb.

Grüße,
Nilszeline

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Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

15

Donnerstag, 30. Juni 2011, 20:37

DANKE für eure Reaktionen ;-)

Puuuuh! Erstmal vielen Dank für eure Reaktionen, Antworten und die lebendige Diskussion :P
Ich habe mir tatsächlich einiges abschauen können und hoffe es in die Realität umsetzen zu können.
Tatsächlich ging es mir in erster Linie darum, eure Erfahrungen zu nutzen und mich weiterzubilden ;)
Ich lese momentan übrigens ein sehr empfehlenswertes Buch: "Sag mir mal..." Gesprächsführung mit Kindern. :thumbsup:
Nun möchte ich doch auf einige eurer Beiträge eingehen und gerne erzählen wies weiter ging:
unsere Tochter erzählte ihrem Vater vieles, er rief an und hinterfragte nicht, sondern nahm das Gesagte als Wahrheit und beschimpfte oder beschwerte sich für sie. Ich blieb in solchen Fällen nach außen ruhig, habe ihn darauf hingewiesen, dass zum einen er mich mal fragen sollte, zum anderen sie auch über ihn und xy ungeheuerliche Dinge erzählt. Ich aber weiß, dass sie das macht um ihre "Macht" auszuspielen. Für unsere Tochter war, dies sehr schlecht, was sie heute für sich selber erkennt und benennt.
Da mir eben genau diese Situationen bekannt sind, mache ich mir Gedanken wie reagiert man richtig. Das meinte ich auch mit Loyalität (zu der wir übrigens auch gesetzlich verpflichtet sind!). Also, ich bin bemüht, dem KV nicht gleich grundsätzlich was schlechtes zu unterstellen (ich war ja auch nicht dabei!), ich will dem Kind zeigen, dass ich mit dem Papa an einem Strang ziehe...
Da ich weiß, dass ich sicher einiges optimieren kann habe ich euch meine Frage gestellt. Ich dachte nur mit einem Beispiel wird klarer, worum es mir geht.
Naja, jetzt mal ein paar Antworten:
du stocherst eine 5-jährige aus, wie die 2-jährige reagiert hat? und meinst neutral zu sein, dabei?
Ich hatte und habe bis zu dem Punkt, den ich oben beschrieben habe nicht das gefühl gestochert zu haben.
Mein Kind erzählt mir von sich aus davon, dass die kleine Schwester weinen musste. Wenn ich da nicht nachfrage, kommt das bei ihr doch so an als würde es mich nicht interessieren ;( ...
ag du mal: wie eifersüchtig bist du auf XY? , DU musst dem KV auch net loyal sein ;( , wozu? sicher war die antwort blöd, der "grossen" ...
Ich denke an der Stelle interpretierst du schon sehr viel hinein Rick. 8) Aber vielleicht verstehst du besser wenn ich dir mehr erzähle:
Ich habe die Beziehung beendet (ohne dass auf irgendeiner Seite eine andere Person im Spiel gewesen wäre).
Mein ExMann und ich waren einfach unkompatibel. Er war nicht gut für mich und ich wahrscheinlich noch viel weniger gut für ihn. Weiter will ich an der Stelle nicht ausholen ;) .
Wir leben beide wieder in festen Partnerschaften. Vor etwas mehr als einem Jahr kam das erste Mal seine jetzige Partnerin mit. Er klingelte an der Tür, sagte nichts weiter, wirkte vielleicht etwas nervös...? Wir machen es immer so, er begrüßt die Mädels und zieht ihnen noch Jacke und Schuhe an (sie wollen dann ja hauptsächlich ihn und nict mich) und ich baue die Kindersitze in sein Auto ein. Als ich mit dem ersten Kindersitz zum Auto kam stand sie halt da. Ich bin auf sie zu, habe gefragt ob sie seine Freundin sei. Sie kuckte zwar erst etwas verunsichert ob meiner Direktheit (verständlicherweise) antwortete dann knapp mit "Ja". Ich reichte ihr die Hand, sagte ihr dass ich mich freue und sie jederzeit in meinem Haus willkommen ist. Sie nahm das zur Kenntnis.
Tja, ich kenne ihre Perspektive aus eigener Erfahrung und ihre Position ist wahrlich nicht einfach! Ich bin stets bemüht ihr zu zeigen, dass ich sie respektiere und schätze (die Kinder mögen sie und das finde ich gut), ich binde sie mit ein, wenn ich bitten bezüglich der Kinder habe... ich versuche ihr klarzumachen, dass sie von meiner Seite aus fest zu ihm gehört.
Entscheide nun noch mal, wie stark meine Eifersucht ist :P
2. Christl macht sich Sorgen, da sich der Vater nicht kooperativ zeigt, d.h. sie erhält keinerlei Auskünfte darüber, wie es ihrer zweijährigen Tochter während des Umgangs ergangen ist, deshalb hat sie das Bedürfnis nach Information.
Der Grund für die Ungewissheit und dem Gefühl von Unsicherheit ist die nicht vorhandene Kooperationsfähigkeit des Vaters.
Danke Nilszenline. Das ist eben genau der Punkt und auch mein eigentlich einziges dafür aber riesiges Problem.
Und aus diesem Problem heraus begehe ich sicher auch Fehler, bei allem Bemühen um und für die Kinder.
Drum auch meine Frage.
Mein Empfinden geht in die Richtung, daß Kinder als Transmitter (unbewußt) genutzt wurden, um Infos zu erhalten ... für die Kinder selber fürwahr keine schöne Situation ... Wie auch immer Cristl im Anschluß reagiert hat, (das wurde bisher ja nicht geschrieben), die Situation hätte aber bereits vorher schon ein wenig entschärft werden können.
Ich bemühe mich stark das nicht zu tun, wäre aber gelogen wenn ich behaupten würde dass mir das immer gelingt! Aber wer das durchgängig schafft... Hut ab!
Ich denke bis zu der Stelle habe ich sie nicht als Transmitter benutzt. Die Große hat von sich aus angefangen und hatte Gesprächsbedarf. Auf den bin ich eingegangen. Wie ich das besser formulieren kann, hab ich hier einige male lesen können und dafür möcht ich mich gaaaanz arg bedanken! :thumbsup:
Die Antwort "weiß ich nicht" bezog sich auf die Frage, warum die kleinere Schwester weinte. Christl schreibt, dass sie dann die nachfolgende Frage stellte (was haben denn der Vater und... dann gemacht?)

Ich finde nicht, dass Christl ihrer älteren Tochter mit dieser rein sachlichen, wertfreien Frage schadet. Die Tochter antwortet ja auch ganz sachlich.
Vielleicht hätte die ältere Tochter es sogar merkwürdiger gefunden, wenn ihre Mutter gar keine Reaktion gezeigt hätte.
Also es ist schon schwer hier schriftlich zu formulieren wie das Gespräch gelaufen ist. Jetzt etwas ausführlicher.
Instiktiv hat Nilszeline es jedoch denke ich ganz gut erfasst ;) :
Irgenwo zwischen dem Anfang und "Was haben dann ... gemacht?" Habe ich die Kleine schon gefragt. Die konnte mir aber nicht sagen, was sie hatte. (im übrigen erinnerte ich mich in der Situation, dass sie bei mir mit Schnulli ankam, und dachte das der Schnulli die Lösung gewesen sei, denn normalerweise nimmt sie ihn nur noch zum schlafen, ich habe also nix schlimmes erwartet und dachte ich führe eine lockere Unterhaltung)
Naja, aber ich hatte eben tatsächlich das Gefühl, dass die Große darüber ein Redebedürfnis hat, also fragte ich nach "Was haben denn .... dann gemacht?" Das hätte ich sicherlich anders formulieren können, aber ich bin ja noch am lernen ;)

->
und wie die Fragestellung mir zeigt: Nach Lösungsansätzen für einen Umgang mit solchen Situationen sucht :) --
Tja, bleibt noch wie`s weiter ging. Das ist allerdings nicht wirklich berühmt :S
drum hab ichs auch zunächst nicht mit dazugeschrieben. Nicht, weil ich nicht dazu stehe sondern weil ich zunächst Anregungen, Lösungsvorschläge etc von euch wollte, statt in meinem Verhalten zerpflückt zu werden...
So, und weil ich bedenken hab dass die Antwort zu lang wird, send ich das erst mal ab und schreib gleich bei Teil 2 weiter...
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

16

Donnerstag, 30. Juni 2011, 21:28

Teil 2! Achtung vorherigen Beitrag bitte zuerst lesen!

Also, wie gesagt ich habe nix schlimmes erwartet und ich hatte eben das Gefühl dass meine Große noch weiteren Gesprächsbedarf hatte. Nachdem mir in dem Moment keine geschicktere Frage einfiel als "Was haben denn.... " Naja, und da hatte ich dann eigentlich erwartet, dass die Antwort kommt "Sie haben ihr den Schnulli gegeben".
So ist es bei mir ja auch manchmal im Auto...
Die Antwort meiner Großen hat mich innerlich dann ganz schön getroffen und kräftig durcheinander geschüttelt.
Zunächst, wärend es in meinem Kopf durcheinander ging, wie ich jetzt am besten reagiere, war ich still. Ich hab glaub meinem Partner nen Blick zugeworfen und dacht mir sogar, na den Blick hat sie jetzt mitbekommen.
Ich erzähle jetzt mal ausführlich was mir so durch den Kopf ging um mich besser zu erklären...
*Jetzt bloß nicht emotional reagieren
*Nix egatives über ihn
*Verständnis für/ Vertrauen in den Papa zeigen
*vielleicht wars ja gar nicht so
*dass kann doch gar nicht sein, so was sagt man doch nicht
* doch
* ne, vielleicht erfindet sie jetzt so Geschichten, um uns zum miteinanderreden zu bringen, a la lieber ein streitgespräch als gar keins?
* sie hat doch schon mal erzählt die kleine hat keine Geburtstagsfeier und Geschenk bekommen er hat das bestritten....
* was stimmt nun?
*sowas kann sich doch eine 5jährige nicht ausdenken...
*hmmm, ich hab doch auch mal vor dem Kiga zur Kleinen was ähnliches gesagt (Sie wollte sich nicht in der Kindersitz setzten und anschnallen lassen... Da stellte ich sie nach verschiedenen überzeugungsversuchen wieder auf den Gehsteig und sagte: "Ich will jetzt mit dir heimfahren. Willst du mit? Dann lass dich anschnallen! Ich kann dich doch nicht hierlassen" In dieser Situation reagierte die Große übrigens sehr erschrocken und weinte sogar! Ich hab sie gleich getröstet und sagte ihr auch, dass ich unsere Kleine niemals nur eine Minute hier alleine lassen würde! --> Hat sie sich aus dieser Situation das ausgedacht???
* Warum sollte sie sich sowas ausdenken???
*Wie reagiere ich nun?

Nun das waren in etwa die Gedanken die mir im Schnelldurchlauf durch den Kopf schossen.
Ich antwortete daraufhin meiner Tochter: "Das kann ich mir nicht vorstellen, das haben sie doch nicht gesagt."
Sie bekräftigte mir jedoch, dass es so war.
Und dann.... hab ich denke ich richtig Bockmist gebaut.
Ich ärgere mich im Nachhinein, dass es mir nicht gelungen ist, hier Ruhe zu bewahren.
Ich ärgere mich auch, dass ich eher meinem Ex-Mann unterstelle, dass er soooooo was nicht macht und statt dessen meiner Tochter unterstelle sie erzähle mir Geschichten.
Ich weiß dass das aus der Angst heraus geschah, das die Situation eintritt die ich von Moni anfangs zietiert habe.
Ich dachte also, wenn ich mit meiner Tochter gemeinsam den Vater anrufe, um die Situation zu klären das beste täte... Ich dachte das wäre gut, weil ich ihm damit zeige, sag mal du wie das war... weil ich ihr damit zeige, Mama und Papa reden miteinander und wir lassen uns nicht ausspielen....
Naja, wir haben dann auch angerufen. Er ging nicht ran. (Im Nachhinein weiß ich nicht obs nicht sogar besser war, allerdings hat es meiner Tochter auch wieder gezeigt, dass ihr Papa sich weigert mit mir zu sprechen und das wollte ich ja nun wirklich nicht).
Wir haben ihm auf die mailbox gesprochen, dass er uns bitte zurückruft. Hat er nicht.Ich habe ihm später noch mal ne sms geschickt falls er die mailbox nicht abgehört hat...
Spätestens hier hätte mir denk ich klar werden müssen, dass ich die Situation zu stark aufpuste...
Als er Sonntag Mittag noch immer nicht zurückgerufen hat, habe ich es wieder bei ihm versucht:
5 mal klingelton...dann besetzt
Das habe ich einige Male probiert, mal mit Rufnummer mal ohne...
Ich dachte mir "Der D... muss doch sehen, dass ich versuche ihn zu erreichen, da muss er doch ran gehen... Ich ruf doch sonst nie an. Es kann sich nur um seine Kinder handeln. Warum will er nicht wissen was los ist???"
Tja, nach diesen vergeblichen Versuchen unterdrückte ich meine Nummer und wählte die Festnetznummer seiner Eltern. Bei denen wohnt er nämlich in seinem alten Kinderzimmer. Sein Vater hat das Telefon tatsächlich an ihn weitergegeben (war ein klein wenig verwundert).
Ich begann das Gespräch wie folgt: "Sag mal, Gr. hat erzählt das Kl. auf der Fahrt arg geweint hat. Was war denn los?"
Er erzählte mir, dass sie plötzlich das Weinen anfing und sie gefragt hätten was sie habe. Die Kl konnte es nicht sagen. Es war aber nicht schlimm. Sie hat gleich wieder aufgehört.
Dann wollte er wissen warum ich frage.
Ich erzählte ihm daraufhin die Version der Großen.
Seine Antwort war: "Aber zwischen Ort X und Ort Y ist doch gar keine Tankstelle"
Danach begann ich ihm zu erklären, warum ich es für wichtig halte, dass wir uns miteinander über die Kinder austauschen. Ich habe ihm keinen Vorwurf gemacht, sonder gesagt, dass solange wir nicht miteinander reden immer wieder solche Situationen auftreten, dass Kinder auch bewusst Eltern Geschichten erzählen... ihm könne das ja auch passieren... wer weiß was sie ihm von zuhause erzählen (kurze Resktion von ihm "Nein, das tun sie nicht (klang in meinen Ohren aber falsch) )... Ich bat ihm um der Kinder über seinen Schatten zu springen und it mir zu reden. Ich will doch nix böses, ich will doch keine Kontrolle ausüben oder Einfluss nehmen auf die Zeit die er mit den Mädels verbringt. Ich erklärte ihm wieder worum es mir geht, einen Austausch wie er ihn doch auch vom Kindergarten kennt... Er sagte weiterhin nur noch "Ich kann ja beim nächsten Mal mit der Gr. drüber reden" Ich sagte ihm, das brauche er nicht, da das ja dann auch schon 2 Wochen her ist und ich an seiner Stelle die Sache lieber Ruhen lassen würde, ich meine das ist besser für die Kinder...
Tja, das wars dann. Ich habe dann mit meiner Tochter nicht mehr darüber geredet. Wollte das Thema nicht nochmal hochkochen...
Tja, und aus dieser Unzufriedenheit mit meiner Reaktion in dieser Situation einerseits, dem Wissen dass das nicht das Einzige Mal bleiben wird, dem Wunsch es zukünftig besser zu machen und meiner Tochter das Gefühl vermitten zu können, dass sie sich mir bedenkenlos anvertrauen kann... drum hab ich um eure Hilfe gebeten :hajduk

Danke schon mal an alle die mir hilfreiche Tipps gegeben haben.
Vielleicht kommen ja auch noch ein paar??? Wär schön.
Nur eine Bitte, in diesem Fall besonders an dich Rick ;)
ihr dürft mich gerne konstruktiv kritisieren, aber bitte passt auf vor vorurteilen und v.a. Verurteilungen ;(
Kritik ja, Verurteilen nein
Wer macht schon alles richtig???
Gruß und Dank
Cristl
LG Cristl

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Moni42

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17

Donnerstag, 30. Juni 2011, 21:40

Es ist lobenswert, sich hier so offen zu äußern und um Hilfe zu bitten bzw. Anregungen zu erhalten. Es zeigt auch das Interesse für die Situation der Kinder.

Unzähliges könnte ich an Beispielen dazu schreiben, aber es tut einfach weh welchen Weg unsere Kinder gehen mussten.....und noch gehen müssen jeder auf seine Art.

Cristl

Profi

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Danksagungen: 232

18

Donnerstag, 30. Juni 2011, 22:28

Ich danke dir aber sehr Moni für die Beispiele die du oben gebracht hast.
Ich kann mir bestimmt das ein aoder andere rausziehen ;-)
Ja es tut weh zu sehen wie`s den Kindern geht!!!
Und ich bin so ein ungeduldiger, welverbesserischer emotionaler Mensch und denk mir immer "der muss doch irgendwann mal verstehen, dass das den Kindern nicht gut tut! Ich muss ihm das doch irgendwie klar machen können!?"
Tja, das denken wohl viele und ich versuche mich andererseits damit abzufinden, dass er das wohl nie begreifen wird und ich die Situation nur für die Kinder verbessern kann wenn ich sie so hinnehme wie sie ist und das beste draus mach....
Drum such ich mir Hilfe in der EB und letzlich ja auch hier um die Gelassenheit zu finden, die Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann.... Das fällt mir sooooooooooooooo schwer weil es doch um meine Kinder geht ;(
Abgesehen von dem Wunsch bin ich davon glaub noch weit entfernt .heulw .
Naja, und dann sehe ich eben auch täglich auf der Arbeit, was so etwas und manche Eltern im speziellen ihren Kindern antun .heulw

Die Hoffnung stirbt trotzdem zuletzt
Das beste für dich und deiner Familie Moni!
Gruß Cristl
LG Cristl

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Moni42

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19

Freitag, 1. Juli 2011, 09:12

"der muss doch irgendwann mal verstehen, dass das den Kindern nicht gut tut! Ich muss ihm das doch irgendwie klar machen können!?"


Bei manchen Menschen geht das nicht.
Ich kenne den Mann mit dem ich ü20 Jahre des Lebens verbrachte nicht mehr und doch verstehe ich sein Verhalten. Mein Sohn hat einmal gesagt:
Mama mit dir sind diese Seiten von Papa (mittlerweile benutzt er diese Ansprache nicht mehr, obwohl ich immer von seinem Vater spreche, wenn es sehr selten mal Thema ist) nicht zum Vorschein gekommen. Aber xy bringt diese zum Blühen. Du hast vieles ausgeglichen und entschärft.

Das war mir all die Jahre nicht bewusst, aber es wird so sein.

Danke für deine guten Wünsche, cristl, dir auch immer genug Kraft in den kommenden Jahren eure Kinder und auch für dich. Kannst mir auch gern per PN schreiben, wenn du Bedarf hast.

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